Das Faszinierendste am Leben in New York ist für mich, so viele interessante Menschen mit komplett unterschiedlichen Lebenskonzepten zu treffen. Vom Investmentbanker auf der Wallstreet bis zum Straßenmusiker in der Subwaystation ist die komplette Bandbreite vertreten. Und da ich persönlich sehr begeisterungsfähig bin, wenn es zu Menschen kommt, faszinieren mich einige von ihnen so sehr, dass ich stark in´s Grübeln über mein eigenes Leben komme.
Wo sehe ich mich zwischen Karriere und Freiheit? Zwischen Sicherheit und Selbstverwirklichung? Zwischen Kohle scheffeln und Gutes tun?
Das Komplizierte ist: mich faszinieren Menschen an beiden Enden des Spektrums. Der arme Musiker genauso wie der Jungunternehmer, der Sozialaktivist und sogar der Politlobbyist - ich kann mich also nicht einfach auf eine Seite schlagen. Diese sehr persönlichen Fragen haben mich deshalb zu meinem neuen Projekt angeregt: Ich werde ein Interview mit den unterschiedlichsten New Yorkern führen und sie fragen, was sie antreibt, was sie erreichen wollen, woher sie kommen & wohin sie gehen. Dann kann ich sehen, worin sich Wallstreet, Pastor, Gastronom & Hausfrau unterscheiden und wo sich sich ähnlich sind.
Damit will ich erstens herausfinden, wo ich mich persönlich in der Bandbreite der Lebensentwürfe am besten wiederfinden kann. Zweitens (und hier wird´s journalistisch) will ich die inspirierende Vielfalt in New York einfangen und in einem Artikel für alle erlebbar machen.
Und jetzt brauche ich euch: ich hänge nämlich fest mit dem Interview und habe mir gedacht “Mensch Domi, du hast doch aufgeweckte Freunde und Blogleser - frag´die doch einfach”. Deshalb hoffe ich jetzt auf eure Hilfe: Was würdet ihr den Wallstreet-Broker fragen oder den Musiker oder sonstwen? Wer wäre ein interessanter Gesprächspartner? Und welche Fragestellungen fändet ihr spannend?



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