Warum sollte man etwas anders ausdrücken,
wenn man die passenden Worte bereits gefunden hat: Freeeeiheeeiiit!
Genau diese werd ich jetzt erstmal genießen. Wer noch ein bisschen mehr stöbern will: ich find heute die “Beiträge vor 1 Jahr” vom 14.08.08. auch interessant! Die findet ihr übrigens immer oben links.
Tag Archive for 'Uni'
Hehe, war gerade mal wieder auf diesem Uni-Klo zu Gast:
Ich muss jedes Mal lachen… Wie meine werte Dame bereits berichtete, verdichtet sich der Lernaufwand momentan. Und weil wir dann zum Ausgleich abends dann unbedingt schöne Dinge fernab von Computern machen müssen (oder lästige Pflichten erledigen), schrumpft die Zeit zum Schreiben dahin.
Damit hier auf dem Blog aber auch in den nächsten Wochen noch was geht, fasse ich einen schnellen Entschluss: Bevor ich gar nicht blogge, blogge ich lieber kurz. Dann werden eben kleine, feine Blogeinträge gemacht. Ein paar Worte hier, ein kleines Bild da, ein netter Link - ja, so wird’s gemacht.
Vor langer, langer Zeit gab’s mal ein Montagsvideo, in dem eine New Yorker Agentur durch ihre Räume führt und dabei ein Liedchen trällert. Dieses Video damals hat mir imponiert und mich in’s Nachdenken darüber gebracht, wie ein Arbeitsumfeld aussehen kann (nachzulesen unter Montagsvideo #8).
Wie dem auch sei, das Video hat in der Internetwelt große Kreise gezogen und viele, kleine Arbeitnehmer zum Träumen über ihren Arbeitsplatz gebracht. Jetzt gibt’s auch was für die vielen, kleinen Studenten dieser Welt:
Mal wieder via Schwipp-Schwager Johannes. Mehr dazu beim University LibDup.
Übrigens befinde ich mich derzeit im klassischen Blogger-Dilemma: Die Zeiten sind spannend und es passiert so viel, dass ich viel zu sagen hätte, aber gerade jetzt fehlt mir die Zeit. Mist. Aber dazu ist mir der Blog zu wichtig. Deshalb werde ich mir heute oder morgen nochmal Zeit zum Bloggen nehmen. Basta.
Gleich werde ich mich aufmachen und in der Uni gespannt einem Vortrag lauschen. Und in diesem Fall ist das gleich doppelt ungewöhnlich. Denn erstens hat die Vorlesung einen so schnöden Namen wie ‘Konjunktur- und Wachstumspolitik’ und zweitens steht da vorne eine VWL-Professorin - beides eher Indizien für trockenen Stoff. Nicht aber, wenn man in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise in der Vorlesung einer der fünf Wirtschaftsweisen in Deutschland sitzt. Professor Weder di Mauro gehört nämlich dem Sachverständigenrat an und berät damit die Bundesregierung in Wirtschaftsfragen - sie sitzt also im Zentrum der Macht und ist damit Mitarchitektin der Konjunkturmaßnahmen. Deshalb kann ich mir keinen vorstellen, der besser die Wirtschaftskrise erklären kann. Bis ich das folgende Video gefunden habe. Danach versteht man wirklich, wie es zur Krise gekommen ist - und es sieht auch noch schön aus:
Mehr darüber auf crisisofcredit.com.
Einer meiner Profs hat uns letzte Woche eine Website empfohlen: academicearth.org. Und weil sich seine Erzählungen interessant angehört haben, wollte ich sie mir heute morgen mal kurz anschauen - und habe die letzten 1,5 Stunden damit verbracht!
AcademicEarth.org bietet Vorträge und Vorlesungen aus den amerikanischen Top-Universitäten - kostenlos und für jederman (Studieren kostet an diesen Unis normalerweise locker 50.000$ im Jahr und es wird 1% der Bewerber werden angenommen.) Die ganze Ivy-League, also DIE Elite-Unis schlechthin (Harvard, Yale, Princeton…) sind alle vertreten und schicken ihre besten Leute in’s Rennen. Eine Kostprobe wie bereichernd deren Vorträge auch für das Privatleben sein können, gibt ein 5-minütiger Vortrag über die Frage, wie man die eigenen Leidenschaften finden und in die Lebens- und Karriereplanung einbauen kann:
Durch die Nähe zur Columbia University habe ich mir in New York viele Gedanken über die Frage gemacht, ob ich selbst auch mal an einer richtig guten Uni studieren will. Ich bin zwar überzeugt, dass man an jeder normalen Uni richtig gut werden kann, wenn man sich interessiert und reinhängt. Aber Elite-Unis haben zwei krasse Vorteile: Erstens, und das ist offensichtlich, öffnen sie Türen. Selbst wenn also ein Absolvent einer normalen Uni es genauso drauf hat wie der Kerl aus Harvard, wird letzterer voraussichtlich eher an die wirklich spannenden Jobs kommen. Zweitens, und das ist weniger offensichtlich, aber umso wichtiger: “They don’t tell you what to think, but how to think.” Sorry, das wird im Englischen einfach klarer. Zu Deutsch: An den renommierten Unis lernt man weniger WAS man zu denken hat, sondern WIE man denkt. Und durch Academic Earth habe ich auf diese Art Lehre jetzt sogar von zu Hause aus Zugriff.
P.S. Für Nimmersatte zum Nachtisch: TED talks
Ist ja der Hammer: da sitz ich hier nichtsahnend in der Bib und studiere meine 25-seitige Marketingpolitik-Zusammenfassung, lasse meinen unbescholltenen Blick über den Tisch des Nachbarn schweifen und denke: “Wow, der hat das ja echt sehr ähnlich zusammengefasst wie ich.” Ein zweiter Blick, ein zweiter Gedanke: “Was? Der hat das ja genauso zusammengefasst wie ich.” Dann wurde mir klar: der hat das gar nicht zusammengefasst:
Original und Plagiat - direkt nebeneinander. Ich hab das pdf eigentlich nur an zwei Freunde geschickt. Aber mein Tischnachbar kannte keinen von den. Sein Freund hatte die Zusammenfassung von einem Freund bekommen und ihm kopiert…
Jedes Jahr zur Lernzeit ticken die Studenten ein wenig aus. Vielleicht sind sie unausgelastet und neigen daher zu unüberlegen Handlungen. Besonders, wenn Sie sich auf dem stillen Örtchen unbeobachtet fühlen…
Letztes Semester war doch auch schonmal sowas…
Die Klausurenzeit hat wieder begonnen. Das heißt Lernen von 9 bis 9.
Zwischendrin brauche ich dringend laue Sommerabende. Wer noch einen hat, bitte bei mir melden! Außerdem ist mir heute aufgefallen, dass uns nur noch drei Wochen in good old germany bleiben, wenn ich meine letzte Klausur Anfang August hinter mir hab´. Auweia, da bekomme ich Sentimentalitätsanflüge…
Ich war diese Woche sehr beschäftigt. Anlass war ein Seminar, für das ich den deutschen Werbemarkt durchleuchten und das Ganze präsentieren sollte. Soweit kein Problem. Das Thema: perfekt. Der Domi: gut vorbereitet. Und dann das:
“Hier werden Kampagnen nicht nur nach kreativen Gesichtspunkten, sondern auch nach der Kotzen-Nutzen-Relation bewertet.” Jaja, wer kennt sie nicht, die gute alte Kotzen-Nutzen-Relation? Ich könnte kotzen. Das spontane Gelächter wurde natürlich umgehend für einen lockeren Spruch genutzt - schon war das Auditorium hellwach und dem Redner zugetan. Wen das Thema interessiert: hier die Präsi.
Ansonsten hat uns endlich der Sommer wieder und ich muss aufpassen, dass ich neben Beachvolleyball & Co nicht nachlässig werde mit Dingen, die einfach getan werden müssen: um New York kämpfen; die Band voranbringen und eine kleine Geschäftsidee umsetzen.
Spannende Zeiten - da war mir die Suppe allein einfach zu langweilig:
Keep on rockin´.
Es ist fast geschafft: drei Klausuren liegen schon hinter mir, nur zwei noch vor mir. Und das heißt: Endspurt. Noch eine Woche von halb neun bis halb neun in der Uni sitzen und büffeln. Und dann: FREIHEIT!
Zeit für Leidenschaften. Zeit für Musik. Zeit für Schwangerschaftsfilme (um mal auf die Ironie in euren Kommentaren einzugehen). Und endlich Zeit für nette Abende mit den unfassbar tollen Freunden in meinem Leben. Allen voran Bini. Und unzähligen anderen. Ich habe euch vermisst und kann´s kaum erwarten, wieder unter den sozial Lebenden zu sein!
Davor ein kurzer Rückblick und ein kleiner Ausblick: Hinter mir liegen in diesem Semester die Scheine Produktionswirtschaft, Mathemathik B und Privatrecht. Für die Vorbereitung auf letzteres kam ich mir fast wie beim Basteln vor:

Mit den bunten Postits hab ich mein Bürgerliches Gesetzbuch getunt - jahaa, ich kenne jetzt meine Rechte!
Außerdem hab ich mir für Publizistik einen Schein journalistische Praxis anerkennen lassen. Vor mir liegen noch die Hammerklausuren Statistik II und Mirkoökonomik. Aber die nehm´ich jetzt auch noch mit.
Ansonsten bereite ich mich mit der Band auf unseren ersten Einsatz vor: wir spielen nächstes Wochenende auf einem Seminar meiner Gemeinde drei bis vier Lobpreis-Sessions.
Jetzt aber ab in die Uni. Grüße von der Front des Bildungssystems.
der Domi
Ich hab die letzten beiden Tage abends beim Verlassen der Bibliothek die Uhr fotografiert und festgestellt, dass ich eine gewisse Routine habe: ich packe um exakt 20:30Uhr meinen Kram zusammen und laufe ca. 3 Minuten später auf dem Weg in den Feierabend an der Uhr vorbei:
Und weil es für die nächsten zwei Wochen in meinem Leben nicht sehr viel mehr gibt als Lernen in der Bibliothek, will ich wenigsten eine lustige Beobachtung daraus teilen:pünktlich zum Semesterende platzt das schwarze Brett in der Uni aus allen Nähten:
Wer soll denn da noch was finden? Ich jedenfalls finde jetzt mein Bett.
Gute Nacht.der Domi









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