Das ganze Land erboßt sich gerade über den Bundesbankvorstand Sarrazin. Er soll was Böses gesagt haben über den Islam und über Muslime. Und die haben’s seit 9/11 ja eh schwer in der westlichen Welt - von wegen Islamisten und so. Ich finde, der Integrationsdebatte täte ein bisschen Humor ganz gut. Und wie das halt so ist im Leben: Wenn man selbst betroffen ist, darf man sich darüber lustig machen.
Wenn ich ein Video gleich mehrfach zugeschickt bekomme mit der Anmerkung, es passe irgendwie zu mir, dann ist es meistens wirklich was für mich. Beim folgenden Video ist das definitv der Fall. Ich kannte zwar den Input von Dan Pink über die Frage, was uns wirklich antreibt, nicht aber die geniale Animation von RSA:
Einer der wahrscheinlich kürzesten TEDtalks ever. Aber richtig, oh so richtig. Was Derek Sivers da über Bewegungen und das Gründen von Bewegungen erzählt, finde ich super inspirierend:
Für Musiker übrigens auch interessant: Sivers neuestes Projekt, MuckWork, eine Community für Musiker, die dort graue Verwaltungsaufgaben outsourcen können, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
O wie war, was Alain de Botton hier über Erfolg sagt. Wer wirklich erfolgreich sein will und dabei auch noch glücklich, nehme es sich zu Herzen:
So what I want to argue for, is not that we should give up on our ideas of success. But we should make sure that they are our own. We should focus in on our ideas. And make sure that we own them, that we are truly the authors of our own ambitions. Because it’s bad enough, not getting what you want. But it’s even worse to have an idea of what it is you want, and find out at the end of a journey, that it isn’t, in fact, what you wanted all along.
Einer meiner Profs hat uns letzte Woche eine Website empfohlen: academicearth.org. Und weil sich seine Erzählungen interessant angehört haben, wollte ich sie mir heute morgen mal kurz anschauen - und habe die letzten 1,5 Stunden damit verbracht! AcademicEarth.org bietet Vorträge und Vorlesungen aus den amerikanischen Top-Universitäten - kostenlos und für jederman (Studieren kostet an diesen Unis normalerweise locker 50.000$ im Jahr und es wird 1% der Bewerber werden angenommen.) Die ganze Ivy-League, also DIE Elite-Unis schlechthin (Harvard, Yale, Princeton…) sind alle vertreten und schicken ihre besten Leute in’s Rennen. Eine Kostprobe wie bereichernd deren Vorträge auch für das Privatleben sein können, gibt ein 5-minütiger Vortrag über die Frage, wie man die eigenen Leidenschaften finden und in die Lebens- und Karriereplanung einbauen kann:
Durch die Nähe zur Columbia University habe ich mir in New York viele Gedanken über die Frage gemacht, ob ich selbst auch mal an einer richtig guten Uni studieren will. Ich bin zwar überzeugt, dass man an jeder normalen Uni richtig gut werden kann, wenn man sich interessiert und reinhängt. Aber Elite-Unis haben zwei krasse Vorteile: Erstens, und das ist offensichtlich, öffnen sie Türen. Selbst wenn also ein Absolvent einer normalen Uni es genauso drauf hat wie der Kerl aus Harvard, wird letzterer voraussichtlich eher an die wirklich spannenden Jobs kommen. Zweitens, und das ist weniger offensichtlich, aber umso wichtiger: “They don’t tell you what to think, but how to think.” Sorry, das wird im Englischen einfach klarer. Zu Deutsch: An den renommierten Unis lernt man weniger WAS man zu denken hat, sondern WIE man denkt. Und durch Academic Earth habe ich auf diese Art Lehre jetzt sogar von zu Hause aus Zugriff.
Mit dem Montagsvideo möchte ich euch heute eine meiner Haupt-Inspirationsquellen vorstellen:
Die TEDtalks! Einmal im Jahr treffen sich in Monterey knapp 1000 Leute zur TED-Konferenz und sind allesamt bereit, mehrere tausend Dollar für die Karten auf den Tisch zu legen. Warum? Weil das, was sie dort mitbekommen, wertvoll ist: Ideen.
Ideen von Weltverbesserern, Idealisten und Historikern, von Forschern, Geschäftsleuten und Künstlern, von Politikern, Technikern und Musikern - und alle haben sie eines gemeinsam: sie haben die Welt mit ihren bahnbrechenden Ideen verändert. Die Videos der Vorträge werden über das Jahr hinweg wöchentlich auf der Website veröffentlicht, um von dort aus das Denken der Menschen zu inspirieren. Bei mir funktioniert´s: ich bekomme regelmäßig Gänsehaut, wenn ich TED-Videos sehe und beginne, von großen Taten und brillianten Ideen zu träumen. Und eines Tages hab ich eine und setze sie dann auch um - ihr werdet schon sehen!
Als lustigen Einstieg in die Welt der TEDtalks gibt´s hier ein Video von einer Performance zweier Brüder, die eine saulustige Showeinlage auf der Konferenz vorgeführt haben:
Irgendwie zerfetzt der Video-Code den Blog, deshalb ab jetzt nur noch der Link:
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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