Am Wochenende haben wir zum ersten Flohmarkt in unseren Hinterhof eingeladen. Und gekommen sind eine Menge netter Leute, Nachbarn und Freunde - das kann man ja heutzutage nicht mehr wirklich auseinanderhalten ;) Hier ein paar Eindrücke davon:
Das Nachbarschaftsleben entwickelt sich also prächtig und wir fühlen uns sehr beschenkt damit. Was uns sonst so beschäftigt: Zurzeit haben wir die KaosPiloten zu Gast - eine 5-köpfige Truppe aus Dänemark, die uns in einem 5-wöchigen Projekt helfen, all unsere Ideen, Träume & Visionen rund um unsere Gemeinschaftsräume mal in einen konkreten (Business-)Plan umzusetzen… Es sind Studenten einer Business-Schule mit sehr inspirierender Arbeitsweise. Check them out at kaospilots.dk.
Eines habe ich über meinen Musikgeschmack gelernt: Manchmal finde ich nach mehrmaligem Hören gerade die Musik am besten, von der ich beim ersten Hören so überhaupt keinen guten Eindruck hatte. Daniel Benjamin gehört dazu, oder Darwin Deez aus dem letzten Montagsvideo. Die Band, die’s wahrscheinlich am weitesten von ganz unten nach ganz oben in meinem Musikgeschmack geschafft hat, heißt Ro’Shan - und dort oben hält sie sich jetzt seit langer, langer Zeit:
Kommt dir bekannt vor? Richtig. In grauer Vorzeit (Montagsvideo #4) hat Sänger Robin auf unserem Blog schonmal sein Deutschlandlied für die Fußball-WM gesungen:
Die Jungs & ihre Herzdamen haben wir übrigens jüngst beherbergt, als sie in Wiesbaden den Deutschen Rock- und Pop-Preis für den besten deutschen Song entgegengenommen haben. Und ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, sie im Sommer mal zu einem Hinterhofkonzert einzuladen…
Wie gesagt: Wer’s öfter hört, wird’s am Ende lieben. Für die, die es jetzt schon tun, hier noch das Making-of zu “Nur ‘ne Nummer”.
Halbfinale im Hinterhof. Grillen, Deutschlandfahne auf der Backe, Steaks, Bier, Musik. Herrlich.
Die Hamburger Band Valentine & The True Believers haben auf ihrer Fahrt nach Barcelona einen Zwischenstop in Wiesbaden gemacht, wurden vom Flo auf der Straße angesprochen und haben spontan unseren Abend musikalisch untermalt - Dankeschön!!
Geilgeilgeil. Wir hätten nur noch gewinnen müssen. War aber trotzdem ein schöner Abend :) DANKE an alle, die da warn!
Eine begeisterte Bini
P.S: Oli hat auch die fisheye Perspektive eingefangen ;)
Einer der wahrscheinlich kürzesten TEDtalks ever. Aber richtig, oh so richtig. Was Derek Sivers da über Bewegungen und das Gründen von Bewegungen erzählt, finde ich super inspirierend:
Für Musiker übrigens auch interessant: Sivers neuestes Projekt, MuckWork, eine Community für Musiker, die dort graue Verwaltungsaufgaben outsourcen können, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Ich bin unter die Poeten gegangen und habe ein Gedicht geschrieben:
Oh wie gut
ein Sonntag tut.
So habe ich mich gestern gefühlt. Ach wie herrlich. In all dem Lernwust momentan einfach mal auf einen Tag nichts tun. Abschalten. Menschen genießen. Und Kaffee. Steht schließlich schon in unserer Gebrauchsanweisung: ‘Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun… Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.’ (2. Mose 20,10) Ist doch der Hammer: Verpflichtet zum Nichtstun, von Gott höchst persönlich - wer wollte denn da ungehorsam ;-)
Da hab ich zum Beispiel endlich mal wieder Zeit gehabt, ein bisschen nach neuer Musik zu stöbern - und bin bei alten Bekannten mit neuem Album fündig geworden:
Jetzt ist der Sonntag leider wieder vorbei… Daher stand heute wieder nur Lernen an. Aber Ende der Woche kommt ja wieder ein Sonntag. Gute Arbeit, Gott.
Wow, Montagsvideo #100 - krasse Terrasse. Seit 100 Wochen haben wir nun also die Tradition, jede Woche ein Video-Fundstück zu posten. Das heißt, bald sind’s zwei Jahre - und das wollen wir dann natürlich gebührend feiern!
Bis dahin sind wir leider immernoch eingeschränkt, was unseren Internetzugang angeht. Für heute bleiben wir daher einfach in der Reihe der kreativen Musikvideos und singen davon, wie gut es ist, wenn man endlich erkennt, wer man sein will:
EDIT: Da das Video im deutschen Youtube nicht verfügbar ist, hier der Link:
Ähäm, räusper… Nein, nein, wir werden doch nicht nachlässig mit den Montagsvideos… Wir sind bloß gewissenhafter mit anderen Dingen geworden, die vorher erledigt werden wollen. Hm. Wie dem auch sei ;-)
Letzten Freitag haben wir unter dem Vorwand meines (eigentlich bereits verjährten) Geburtstages an eine alte Tradition angeknüpft und ein kleines Wohnzimmer-Stehlampenkonzert veranstaltet. Zu Gast war in dritter Auflage REIN, eine befreundete Combo aus Dortmund, die hier schonmal erwähnt wurde und uns auf eine musikalische Weltreise durch die aufregendsten und schönsten Teile der Erde entführt haben: den Ruhrpott (klar), das Westphalen-Stadion (naja) und die unendlichen Meere der Piraten:
Ich kann mich an so einem Abend einfach immer ein bisschen in den Liedern verlieren. Und irgendwie finde ich das Lebensgefühl, das dabei rüberkommt, total angenehm und motivierend. Man entflieht mal den einnehmenden Alltagsproblemen und kann einfach an nichts denken - oder eben an die Abenteuer der großen, weiten Welt, auf die ich bei Stehlampenkonzerten immer Lust bekomme. Egal, ob zu Hause oder unterwegs. Und am Ende genieße ich auch sehr die Kombination von guten Freunden, gutem Essen und guter Musik.
Hehe, Folgendes mag ein wenig seltsam sein, beeindruckend ist es aber allemal. Eine à capella-Zeitreise durch die jüngere Musikgeschichte, bei der ich mich in so ziemlich alle Phasen meines jungen Lebens zurückversetzt fühle. Kleine Hör- & Sehanweisung: Dranbleiben lohnt sich. Nach einem solala-Anfang geht’s erst richtig los!
Wer ähnliche Videos kennt: Einfach in den Kommentaren posten!
Vor 4 Jahren sind Bini und ich nach Wiesbaden gezogen, weil wir damals schon ahnten, was sich bis heute mehrfach bestätigt hat: Wiesbaden ist echt lebenswert. Dadurch, dass wir’s geographisch damals aber nicht sonderlich weit gebracht haben, sind wir mit einem bereits bestehenden Freundeskreis hierher gezogen und mussten irgendwann feststellen, dass wir in Wiesbaden selbst gar nicht so viele neue Leute kennengelernt haben… Nach der New York-Erfahrung, in Sachen Freundeskreis bei Null anfangen zu müssen - was exzellent geklappt hatte - kamen wir in Wiesbaden mit dem festen Enschluss an, uns hier auch mal aus dem gemachten Nest herauszutrauen und neue Leute kennenzlernen.
Einer dieser neuen Freunde, um den wir besonders dankbar sind, ist Jonas. Ein junger Fotograph, mit dem wir ganz herrlich in kreativen Visionen schweben oder auch einfach nur ein gutes Gespräch genießen können. Und wie ich beim letzten Montagsvideo schonmal erwähnt habe, hat er uns letztens zu seinem ersten Musikvideo-Shooting eingeladen:
Das coole an der Sache ist, dass es kein großes Budget gab und keine aufwendigen special effects - nur einen Haufen Freunde mit dem Wunsch, gemeinsam so ein Projekt zu reißen und ein paar coole Szenen einzufangen. Als wir uns diese dann selbst das erste mal angesehen haben, sah es so aus:
In den großen Topf der gemeinsamen Vision hat dann jeder ein bisschen Kleingeld geschmissen, der eine noch ein bisschen Ahnung von Produktion, der andere Erfahrung mit Kameras, der Rest einfach nur Kreativität und Leistungsbereitschaft - und rauskommen kann am Ende trotzdem etwas Gutes:
Oh, da krieg ich richtig Lust auf Kreativprojekte - und jetzt haben wir auch noch einen Kameramann in Wiesbaden sitzen… Vielen Dank für die Einladung, Jonas. Wir freuen uns auf die Freundschaft!
09:00-21:00 Lernen
21:00-21:05 Bloggen
21:05-Ende Geburtstag von Shahram
…blogge ich heute in gebotener Kürze. Ist aber auch gar nicht weiter schlimm, da sich meine Begeisterung für folgende Band auch dann nicht in Worte fassen lassen würde, wenn ich mir mehr Zeit dafür nehmen würde: SWITCHFOOT gehört schon seit Jahren zu meinen persönlichen Favoriten - und sie machen mit jedem Album mehr Spaß. Die Musiker der kalifornischen Alternative-Band sind Christen, aber keine christliche Band, stellen Fragen, statt zu antworten und rocken, statt Pop zu machen ;-)
Und außerdem geben sie mit ihrem Video-Podcast regelmäßig einen nüchternen Einblick in ihr erstaunlich bodenständiges Leben. Mittlerweile gibt’s schon 41 Ausgaben, hier nur eine davon:
An das obige Musikvideo musste ich auch denken, als Bini und ich letztens von einem Freund zu einem Musikvideo-Shooting im alten Zollamt am Schiersteiner Hafen eingeladen wurden. Aber davon später mehr…
Vielleicht das schönste Stop Motion-Stück, das ich kenne. Und dazu noch ein schönes Lied. Wenn ich dieses Musikvideo sehe, denke ich irgendwie, die beiden müssen eine wundervolle Beziehung haben…
Es braucht einfach nicht viel, etwas Herausragendes zu schaffen: eine gute Idee, Kreativität und viel Einsatzbereitschaft. Nicht mehr. Nicht weniger.
Einer unserer engeren New York-Freunde ist Jamey Hamm. Wir hatten es zwar schön öfter von ihm, aber für alle neuen Leser fasse ich nochmal kurz zusammen:
Er ist einer derjenigen Kerle, die mich hier am meisten inspiriert haben - als Musiker, aber auch persönlich, da er sehr konsequent seinen Traum lebt - mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Er hat die meiste Zeit seines Lebens tagsüber gekellnert, um seine Musik finanzieren zu können, war Jungendpastor in Alabama und ist jetzt - wie so oft auf den Arschtritt seiner Frau hin - nach NY gezogen. Hier hat er mit seiner Frau Randi vor 2 Monaten ein Cafe aufgemacht - das Roots Cafe, wo jeden Samstag Live-Musik ist. Dafür saß er letzte Woche mal wieder selbst hinter dem Mikro, mit den Barnyard Brothers - einer Country Rock Band, die meinen musikalischen Horizont erweitert hat und irgendwie typisch ist für die Vielfalt der Musikszene in Brooklyn. Hörbefehl!
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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