Ein Ort, den ich definitiv sehr vermisse, ist mein Platz auf der Mauer auf dem Neroberg in Wiesbaden. Von Zeit zu Zeit brauche ich Weitblick, Überblick und Weite. Deshalb habe ich hier viele inspirierende Abende verbracht:
Ich kann gar nicht sagen, wie viele wunderbare Gespräche ich hier hatte - allen voran mit Joe, meinem best man. Und wenn mir hier etwas fehlt, dann sind es genau solche Momente: mit guten Freunden an einem solchen Ort sitzen, einen eisgekühlten Martini mit `ner Lucky genießen und dabei über Gott & die Welt philosophieren. Der Neroberg - definitiv einer der “places I miss”.
Gott sei Dank hat sich eben dieser aber darum gekümmert, dass ich hier in NYC nicht verkomme und mir direkt mal einen Neroberg-Ersatz gesichert. Nicht ganz so grün, aber urbaner - und dafür bin ich ja hier. Unser Hausdach mit Blick auf Manhatten:
Gerade in einer Stadt wie New York City liebe ich es, mal nicht nur bis zum nächsten Hochhaus sehen zu können, sondern den Blick weit schweifen zu lassen und in die Ferne zu denken. Die weltgeilste Bini lässt sich sogar ab und an mal zu einer Lucky herab, weil sie meinen Hang zu solchen Momenten kennt. Trotzdem mache ich mich mal auf die Suche nach einem Kerl, der für gute Gespräche unter Männern zu haben ist. Allen meinen Jungs zu Hause muss ich mal sagen: “1000 Dank für eure Freundschaft - ihr seid unersetzlich!” So, jetzt muss ich schnell aufhören mit den Sentimentalitäten. Sonst entsteht noch ein falscher Eindruck. Nach dieser Woche kann ich nämlich das erste Mal uneingeschränkt sagen: Ich bin innerlich richtig angekommen! Zu Hause in New York City.



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