Jahaaa, wir stellen eine Bundesministerin. Haha. “Wiesbaden ist im Kommen”, pflegt meine Schwiegermutter schon seit Jahren zu sagen ;-) Ein waschechter Wiesbadener Export in die Hauptstadt. Kristina Köhler: jung, dynamisch, strebsam, eloquent. Twittert, bloggt und ist auf Facebook. Eine von uns. Und: Humor hat sie auch. Sonst hätte sie diesen Link nicht in ihrem eigenen Account getwittert:
Soweit so gut. Aaaber: Ist eine kinderlose, ledige, aalglatte Akademikerin ohne Berufserfahrung wirklich eine gute Besetzung für die Spitze des Bundesministeriums für Familie & Soziales etc? Wie kann sie die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Karriere verstehen, wo es bei ihr doch nur letzteres gibt? Fehlt nicht die Lebenserfahrung für ein Amt, das für Menschen aller Lebensphasen zuständig ist? Hm.
Oder sind das alles nur platte Kritikpunkte? Ist Lebenserfahrung überhaupt wichtig? Oder eher Aufrichtigkeit, ein gutes Herz und Kompetenz in gesellschaftlichen Fragen? Immerhin hat Kristina Köhler Soziologie studiert (übrigens hier in Mainz). Warum fordert niemand, dass die Arbeitsministerin mal arbeitslos war und daher die nötige Lebenserfahrung mit der Arbeitsagentur hat? Zu Guttenberg im Krieg? Oder die alte Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul (übrigens auch aus Wiesbaden) in Afrika aufgewachsen ist? Ich würde sagen: Ob Köhler die Richtige ist, wird die Zeit zeigen. Geben wir ihr die Chance!
P.S. Jetzt bin ich nur gespannt, ob Frau Ministerin ihren Vortragstermin bei uns am Institut am 14.01.10 wahrnimmt…

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