Tag Archive for 'Glaube'

amazing grace.

*Wiesbadener*Wochenmarkt*
[herrliche Marktblumen]

Heute habe ich etwas über Gnade gelernt. Beim Joggen. Von meinem Freund, dem Gott. Der wenn man so will, ein Spezialist auf dem Gebiet ist. Es war gerade furchtbar anstrengend und ich musste entscheiden, ob ich umdrehe oder die lange Strecke laufe, als ich einen Powerriegel auf dem Boden liegen sah. Übriggeblieben von der Ironman-Veranstaltung am Morgen. “Warum pushen sich diese Menschen zu solchen Höchstleistungen?” hab ich mich gefragt. Warum ist es so schwer die eigenen Grenzen zu akzeptieren? Hups. Dann ist mir aufgefallen, dass ich da selbst nicht besser bin. (weil ich immer die lange Strecke laufe. Und auch sonst mit mir selbst nicht immer ganz so viel Gnade habe.)

*kurz*und*gut*
[Sonne im Gesicht]

Es ist nämlich so - ich will mit dieser Magisterarbeit fertig werden. Und damit das besser klappt (als das letzte halbe Jahr, das ich bereits investiert habe), setze ich mir Ziele und mache Pläne und Listen und hake ab, was das Zeug hält. Auch, wenn ich nicht mehr kann. Warum eigentlich - wenn der große Gott mir gnädig ist, wie kann ich dann so hart zu mir sein? Werde das üben. Jetzt gleich. Und alle heutigen to do’s sein lassen und stattdessen auf’s Weinfest gehn, mit dem weltbesten Mann an der Hand. Denn das ist toll und das habe ich verdient, auch wenn ich heute nicht so weit gekommen bin, wie gedacht.

*Markt*Picknick*
[Wiesbadener Heidelbeermarmelade von the princess revolution. Der Hammer.]

Denn Weinfest ist nur einmal im Jahr. Und das Leben ist süß.

Eine begnadete Bini

P.S. hoffen wir, die begnadete Bini auch schreibt eine begnadete Magisterarbeit…
P.P.S. Die Bilder sind vom Katarina-Besuch letzte Woche. Herrlich war das.
P.P.P.S. Das Montagsvideo kommt morgen. Vom Domi (ha!).

Mutig - oder auch dumm.

*im*Wostel*
[arbeiten im Wostel]
Berlin. Ja genau. Ich bin hier, weil ich für meine Magisterarbeit forsche. Und das, lieber Marvin, kam so: ich wollte gerne über ein Thema schreiben, dass mich auch persönlich beschäftigt. Und weil wir gerade diese Räume im Erdgeschoss haben, die noch gestaltet werden müssen, gucken wir uns um bei Cafés und Coworking Spaces (was das ist? Das sagt Wikipedia). Und dann kam die Idee über Coworking Spaces zu forschen/schreiben, was ich mit meinem Betreuer besprochen habe, der fantastischerweise begeistert ist. (soweit mal die Kurzfassung. War schon ein längerer Weg..). Ich beobachte also alles, was bei uns so passiert und entsteht, fahre aber gleichzeitig ein paar Mal nach Berlin um mir bestehende Coworking Spaces an zu sehn. 2 Fliegen: ich mache meine Abschlussarbeit, ich informiere mich und sammel Tipps. (Fliege Nr.3: ich bin in Berlin. Das ist sogar schön, wenn es regnet ;)).
Und so war Berlin bisher:
Hoch:
*das Wostel (ganz wunderbar!)
*Magisterarbeits-Inhaltsverzeichnis schreiben (YES!!)
*Brezel mit Butter und Schnittlauch von der Brezel-Company
*Kopfschmerzauflösung durch Schlaf
*ein wunderbarer Abend mit neuen Freunden - mit Wein und Sushi und Gesprächen über das Leben und über Gott und überhaupt. Herrlich.
*ein neuer Tag, ein neues Café:
Tief:
*nur 1 einziger Punkt auf meiner to do Liste wurde abgehakt (wenn auch ein großer)
*wieder viel zu wenig Schlaf
*neues Nahtod-Erlebnis auf dem Heimweg nachts um 2:00 durch halb Berlin. Als die U-Bahn-Station geschlossen war. Und an der Bushaltestelle dunkle Gestalten mit Bierflaschen klirrten. Aber ein unglaublich netter Döner-Verkäufer nannte mir den richtigen Bus - in dem ich dummerweise viiiel zu weit gefahren bin. Also aussteigen, schnell an pöbelnden (und pinkelnden) Betrunkenen vorbeirennen und rein in den nächsten Bus, der leider nicht bis zu meiner Haltestelle fuhr, sondern nur in die Nähe. Wo ich mich nicht auskenne. Inzwischen war’s 3:00 und ich hatte echt richtig Schiss. Die rettende Idee: ein Mädel ansprechen, das mit mir ausgestiegen ist. Die Worte des Tages (der Woche!): “ich lauf in die selbe Richtung, komm mit!” Sie sagte: “das ist aber mutig von dir, so alleine durch die Nacht…” Und ich dachte “mutig?? Oder sehr, sehr dumm…”. Aber zu zweit sind wir gut an sämtlichen wankenden Gestalten und dunkeln Häusereinfahren vorbei gekommen und ich kam sicher an. Es tut mir Leid, Mama. Nächstes Mal nehm ich ein Taxi, das versprech ich dir!
Eine wirklich beschützte Bini

Montagsvideo #58 Sharon Jones & The Dap Kings

Wuhu, es kribbelt immernoch in meinen Beinen: am Freitag waren wir auf einem Konzert am Broadway. Die Queen of Soul Sharon Jones und die Dap Kings haben uns eingeheizt. Diese Dame ist weiß Gott nicht jung, sexy und schön, aber das was sie hat, nutzt sie zu 100 Prozent: mitreißende Energie und eine durchschlagende Soulstimme. Das Konzert und Sharon als Person waren sehr beeindruckend für mich und ich denke immer nochdarüber nach, wie krass diese Frau einfach sie selbst ist und nicht irgendein Popsternchen. Da sie auf der Bühne wesentlich mehr rockt, als in diesem Video, einfach nur den Anfang ansehen und während es läuft weiterlesen:

Nach geschlagenen 1,5 Stunden war das Konzert vorbei und wir alle hundemüde. Doch nach 5 Minuten tosendem Applaus kam die Band für die Zugabe zurück und Sharon Jones hat mit ihrem Song “Answer me” ihre Geschichte mit Gott erzählt. “Mir haben die Leute immer wieder gesagt, ich sei zu klein, zu dick und zu alt, um als Sängerin Karriere zu machen. Ich habe geantwortet ‘Gott hat mir eine Gabe gegeben und die werde ich nutzen. Eines Tages werdet ihr mich akzeptieren, wie ich bin und Gott wird meine Gebete beantworten.’ Und jetzt seht euch um…

Sharon Jones & The Dap Kings Sharon Jones & The Dap Kings
Sharon Jones & The Dap Kings Sharon Jones & The Dap Kings

…hat Gott meine Gebete beantwortet?”

Immer mitten in die Fresse rein

Ein Freund von mir, den ich sehr schätze, hat in einem bis auf die Knochen ehrlichen Blogeintrag gesagt, was sich viele Christen nicht zu sagen trauen -selbst wenn sie dasselbe Problem haben. Zumindest ging´s mir lange Phasen im Leben genauso, aber ich hatte nicht den Mum, so klare Worte zu sprechen. Es geht um die Frage, wie Glaube im Alltag aussieht und ein Teil davon ist die Zeit, die man allein und ferab von Gottesdiensten mit Gott verbringt. Dafür hat sich der Begriff “stille Zeit” eingebürgert - auch wenn diese oft alles andere als still ist. Hier also Matzes Beitrag “Alles noch einmal genauso… ?”

YES HE CAN! Vote for change.

Gerade passieren hier unglaubliche Dinge auf unserer Wohnungssuche. Gott hat uns zwar von vorne herein darauf vorbereitet, dass wir ihm vertrauen sollen, selbst wenn´s hart wird. Und jetzt hat er offensichtlich an unserem absoluten Tiefpunkt  und in letzter Sekunde eingegriffen. Ob es die endgültige Lösung ist oder zumindest ein großer Schritt dahin zeigt sich noch heute! Auf jeden Fall aber werden wir hier berichten, wenn der Endspurt genommen ist.
Bis dahin ein paar vernebelte Einblicke unserer letzten Tage:

verkehrte Welt

Es ist eine verkehrte Welt hier drüben. Wir haben 33°C und in NYC beschlägt die Brille nicht, wenn man im Winter das Haus betritt, sondern andersrum: wenn man im Sommer das Haus verlässt. Außerdem muss ich ein Geständnis machen: obwohl die Bini super ist und wir schöne Zeiten haben…

Domis Geburtstag

…habe ich eine neue Liebe gefunden in Amerika: chocolate rasperry cookies

my real looooove

Mein ganzes Leben war ich davon überzeugt, dass Kekse langweilig sind. Aber wie gesagt - verkehrte Welt: ich liebe Kekse.

2 Seiten eines Abenteuers

Es ist Mittwoch, wir sind 1 Woche und 1 Tag hier und haben gerade die 1001 Wohnungsabsage bekommen. Fühlt sich doof an. Und ich finde es ist an der Zeit mal zu schreiben, dass das hier echt nicht leicht ist. Ich bin sehr dankbar für viele Sachen -echt nette Leute, bei denen wir schlafen können, wir sind zu zweit, wir kommen mit der Sprache gut klar -da gibt’s einen Haufen Probleme, die wir nicht haben. Aber mal die Koffer auspacken und ankommen -das wär ‘ne feine Sache.

Ich will gar nicht frustriert klingen, denn das bin ich eigentlich nicht. Wir haben beide das Gefühl, dass Gott uns fragt, ob wir ihm vertrauen. Aber das ist gar nicht so leicht. Wenn ich mich frage: “glaub ich, dass Gott uns hilft und wir am Ende ein tolles zu Hause haben?” denk ich -klar! Aber das fühlt sich meistens nicht so sicher an. Darum muss ich mich immer wieder entscheiden zu vertrauen und mich auch von der 1002. Absage nicht runterziehen zu lassen. Denn unser zu Hause kommt. Das hat Gott versprochen.
Also. Neben tollen Bildern, Geburtstagen, netten Skype-Gesprächen und viel NY-Begeisterung gibt es hier einen großen “ich-fühl-mich-scheiße-und-vertraue-Gott-trotzdem” Part. Es ist nicht so, dass es ständig dominiert oder unsere Tage hier nur anstrengend macht. Aber es ist auch da.

Schnell noch was von der “schönen Seite” unseres Abenteuers: gestern Abend haben wir direkt in downtown Manhatten einen kleinen Platz gefunden, mit einem Brunnen und 4 oder 5 Paaren, die zu wundervoller Musik getanzt haben. Es war unbeschreiblich geil.

Manhatten - West Village bei Nacht

Eine wohnungslose Bini

P.S. Wer weiß, beim 1003. Versuch klappt’s vielleicht. Wir glauben weiter.

Montagsvideo #10 Kreativität

Was heute hinter dem Montagsvideo steht, ist viel viel viel zu groß, um unsere Begeisterung darüber in einen popeligen Blogeintrag zu stecken:
Das Video zum Thema Kreativität (was ja allein schonmal cool ist) kommt aus der icf-Berlin (Hechel, Hysterie, Schrei). Das ist eine junge Gemeinde in unserer Hauptstadt, die wir über ihren Predigt-Podcast kennengelernt haben (Wer mal so richtig zeitgemäße Predigten hören will, ist da genau richtig). Damit allein haben sie uns schon oft inspiriert. Aber je mehr wir über das icf erfahren haben, desto größer wurde unsere Begeisterung, sodass wir uns jetzt genötigt fühlen, das Osterwochenende in der Hauptstadt und den Ostersonntag im icf zu verbringen.
Das icf schafft es wunderbar, den alten Glauben in der neuen Welt zu leben - ohne faule Kompromisse und mit viel Lebensfreude. Alles in allem hat uns das icf motiviert, das eigene Lebensgefühl auszubauen und unseren Glauben und damit unser Leben nach unseren Eigen- und Leidenschaften zu gestalten! Vielleicht inspiriert´s ja noch jemand anderen:
[Da ich nicht hinbekommen hab´das Video einzubinden, ist der Screenshot mit der Website des icf verlinkt]

Kreativität im icf berlin

Wem der ganze Glaubenskram spanisch vorkommt,  kann gerne Fragen als Kommentar hinterlassen oder direkt an Bini und mich stellen. Eine Antwort wird garantiert!

Jesus lebt!

Ich hab ihn heute auf der A66 am Wiesbadener Kreuz gesehen:Heiland