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Ein bißchen unverhoffte Sonne

… gab es gestern. Darum haben der Geburtstags-Abi und ich die Gelegenheit genutzt und ihn mit Kaffee am Luisenplatz gefeiert (den Geburtstag, den Abi, den Sonnenstrahl). Es war ein unverhoffter fast-Frühlings-Moment und sooo schön mal aus Umzug-Orga, Arbeiten, Uni-Kram und Streichen heraus zu kommen. Hm. Schön.

*Kaffee*und*Geburtstagsabi*

*soooonne!*

Außerdem wurde der Abi von einem netten Fotografen angesprochen, der ihn direkt für sein Fotoblog ablichten wollte. Er fotografiert täglich Menschen in Wiesbaden (und Umgebung). Lustige Sache. Unbedingt man anschaun und zwar hier

*kurz*Shoot*

Jetzt hab ich auch wieder neue Kraft und Lust darauf unseren Wohnzimmerboden fertig zu machen. An und auf dem habe ich den kompletten (ich wiederhole, den kompletten) Dienstag gesessen. Es war wohl die gröbste Verschätzung, die mir beim Renovieren bisher unterlaufen ist. Mein Plan war das Schlafzimmer zu streichen -und wenn noch ein bißchen Zeit ist, schnell den Wohnzimmer Boden. Den habe ich dann vorgezogen und von 12:00 bis 20:30 damit verbracht. Unglaublich. Hier ein paar Bilder vom Start. Habe noch 1.000 andere gemacht, die es morgen [edit:nächste Woche..] in bekannter Stop-Motion Manier gibt.

*Wohnzimmerboden**Wohnzimmerboden**Wohnzimmerboden**Wohnzimmerboden*

Schon lustig, weil es mich sehr motiviert ein kleines Kreativ-Projekt neben was Langweiligem wie Boden lackieren zu haben. Ein guter Antrieb. Davon kommt hoffentlich mehr. Besonders jetzt, wo ich dank Sonnen-Einschub wieder Energie habe.

Eine sonnenbestrahlte Bini

Sprachlos

Der Grund meiner Sprachlosigkeit auf diesem Blog: work(over)load. Und
das ist nur die Uni: Nebenbei ziehen wir ja auch in 10 Tagen um… Und
das werden wir nur Dank meiner sehr viel besseren Hälfte packen, weil
die im Moment so einiges auffängt, was meinem Lernwahn zum Opfer
fällt… Du bist meine Heldin. Danke!

Romanzen und Helden (&Montagsvideo #110)

*Romanze*

Gestern war Valentinstag. Den haben wir in diesem Jahr nicht so kitschig gefeiert, wie letztes Jahr. Dafür allein. In unserem Schlafzimmer… mit Pinsel und Farbeimer :) Wir haben nämlich tatsächlich eine Farbwahl getroffen, direkt einen Teppich gekauft und das ganze Wochenende gestrichen. Das Ergebnis sehr ihr dann nächste Woche, wenn’s hoffentlich fertig ist. Vielen Dank für alle Tipps und links -wir haben noch ausreichend ungestrichene Wände, die diese Inspiration dringend nötig haben. :)

Außer Valentinstag, war gestern noch ein anderer wichtiger Tag. Wir haben den Geburtstag unseres großen Helden gefeiert…

Eine heldenverehrende Bini

Grau?

Hm. Wenn man so zum Fenster rausschaut, ist es da ja eher grau. Das ist echt blöd, wenn das Fenster ein Uni-Fester oder Arbeit-Fenster ist. Februar ist so unnett, find ich immer. Schöne Freundes-Geburtstage können ein bißchen trösten. Aber dann muss wieder Farbe her.

*Farbe*

Nach Bildern und Farben gucken wäre auch besonders gut, weil wir ja auch noch ein bißchen auf Farb-Suche sind. Für’s Schlafzimmer. Und ich muss gestehen –wir sind gerade aus Zeitmangel ein bißchen uninspiriert. Ich find so viel schön… Was wär besser, hell…

*hell...*

oder grell…

*...oder*grell*

Nee, letzteres wohl eher nicht. Und das erste ist zu rosa für meinen männlichen Mann. Hm, hm. Darum folgende Idee: gebt uns einen Tipp! Für gute Vorschläge sind wir immer zu haben. Gerne mit verlinktem Bild oder einer Schritt-für-Schritt-Anleitung ;). Entweder als Kommentar oder wer das nicht mag über das Kontaktformular. Tobt euch aus. Welche Farben, welcher Stil, was passt gut in ein Schlafzimmer? Wir hatten noch nie eins. (wir schlafen schon immer im Büro ;)).

Eine mehr-Farbe!-Bini

P.S. Grau am Himmel ist wirklich doof, aber an der Wand..? Hm…

Montagsvideo #109 Hello Hurricane

Ich bin unter die Poeten gegangen und habe ein Gedicht geschrieben:

Oh wie gut
ein Sonntag tut.

So habe ich mich gestern gefühlt. Ach wie herrlich. In all dem Lernwust momentan einfach mal auf einen Tag nichts tun. Abschalten. Menschen genießen. Und Kaffee. Steht schließlich schon in unserer Gebrauchsanweisung: ‘Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun… Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.’ (2. Mose 20,10) Ist doch der Hammer: Verpflichtet zum Nichtstun, von Gott höchst persönlich - wer wollte denn da ungehorsam ;-)

Da hab ich zum Beispiel endlich mal wieder Zeit gehabt, ein bisschen nach neuer Musik zu stöbern - und bin bei alten Bekannten mit neuem Album fündig geworden:

Jetzt ist der Sonntag leider wieder vorbei… Daher stand heute wieder nur Lernen an. Aber Ende der Woche kommt ja wieder ein Sonntag. Gute Arbeit, Gott.

Geburtstage sind schöön - und noch ein Wunder.

*Geburtstag*haben*ist*schön*

An meinem Geburtstag (nochmal zur Erklärung: die 25 Dinge kamen am letzten Tag, an dem ich 25 war. Mein Geburtstag ist also der 30.01. ;)) habe ich:
-leeeecker gefrühstückt (und die Kamera vergessen. Mist.)
-sooo schöne Geschenke bekommen! (einen Mädchenschirm, ein Print von noch einem herrlichen Großmutter-Bild, Blumen, schönen Stoff, eine wunderbare Nähgarn-Aufbewahrungs-Anlage und mehr!)
-Mocha getrunken, bis mir (fast) schlecht wurde
-eine Matratze gekauft (in ganz weich - hihi..)
-eine Überraschung bekommen und ganz gespannt darauf gewartet..

*gespannt*auf*die*Überraschung*

-zum allerersten Mal das Fußballstadion besucht! Es spielte Wiesbaden (meine Heimat) vs. Heidenheim (Eltern-Heimat) und die Schwaben haben gesiegt! (ich war wohl der einzige auf Wiesbaden Seite, der sich darüber gefreut hat.. Heimlich..)

*im*Stadion* *im*Stadion*
-habe gegrölt, Glühwein getrunken und bin auf’s Klo, damit endlich ein Tor fällt. (am Jubel, der bis zum Klohäuschen zu hören war, habe ich gemerkt, dass der Plan aufging ;))
-habe Pizza gebacken, die innen roh und außen knusprig war (juchuu, für einen neue Küche!)
-mich mit lieben Menschen getroffen und gefeiert
-im Schlachthof festgestellt, dass “midlife crisis” für mich noch weit weg ist. Und dass ich keine 80er Musik zum Tanzen mag.
-mit der Debbie bei jedem Liedwechsel all unsere Hoffnung auf das DJ-Pult gerichtet um immer neu bitterlich enttäuscht zu werden.
-trotzdem einen schönen Abend und einen noch schöneren Geburtstag gehabt :) Danke, Freunde!

Außerdem gab’s direkt einen Tag später noch ein echtes Wunder von Gott. Wir haben im Dezember ja von unserem Experiment erzählt, unsere Job- und Finanzlage Gott an zu vertrauen. Kaum hatten wir beide keinen festen Job mehr, hat Gott Steuerrückzahlungen, Krankenkassenrückzahlungen und sonstige Unfassbarkeiten geschenkt. Trotzdem stellte sich - spätestens beim Unterschreiben des neuen Mietvertrages - ein flaues Gefühl ein. Mit einem 400,- Euro-Job (neben BaföG & Unterstützung) hat’s bisher immer gut gereicht. Diesen Job haben wir aber nicht mehr und obendrauf wird die Miete teurer und der Haus-Traum hat insgesamt ein paar finanzielle Belastungen. Immer wieder habe ich beschlossen: ich mache mir keine Sorgen, die habe ich ja an Gott abgegeben. Und da waren sie genau richtig: seit Montag haben wir den für unsere Situation perfekten Job. Die Miete ist sicher, wir teilen uns die Verantwortung, können zeitlich flexibel und von zu Hause im Café arbeiten und der Arbeitgeber ist auch noch ein heimlicher dream-come-true. Bei sooo viel Segen von Gott, bin ich fast ein bißchen beschämt. Weil ich nicht das Gefühl habe, das auch nur im entferntesten zu verdienen. Die Phase in der wir grad stecken fühlt sich nicht so an, dass ich rundum mit mir zufrieden bin. Wie kann es sein, dass Gott trotzdem so großzügig ist? Es ist sooo schön, dann zu sehen, dass es offensichtlich egal ist, ob ich zufrieden mit mir bin oder nicht. Weil Gott zufrieden mit mir ist. Und mich segnen kann, wann immer er mag und nicht, wenn ich es verdient habe. Oh, das ist wirklich gut… Denn verdient hab ich’s nicht.

*rundum*versorgt*

Es ist wirklich der Hammer, sich von Gott versorgt zu fühlen. 

Eine gut-aufgehobene Bini

Montagsvideo #108 Karawane - oder wie Gott mir 2 Wochen schenkt.

Bin noch ganz von den Socken. Mein Gott ist der Hammer. Es ist ja echt eine stressige Phase gerade, so mit Renovieren, Umzug und Semesterend-Phase. Bis Mitte Februar schreibt ich meine Hausarbeit 1 fertig, danach sind zwei Wochen für die zweite eingeplant, kaum ist die fertig, steht der Umzug vor der Tür (und der Domi ist über beide Ohren in Büchern versunken). Straffer Plan, aber anders geht’s nicht. Dachte ich. Und dann kam Gott. Dank all der vielen Darmstadt-Studium Gedanken, habe ich mich dunkel an einen Schein erinnert, den ich nie abgeholt hatte (ist sonst nicht so meine Art, aber in dem Sommer war bei 4 Umzügen und 1 Hochzeit nicht alles so geordnet, wie sonst ;)). Den Schein aus Darmstadt habe ich tatsächlich bekommen und er wurde -tatataaa: vor 3 Minuten anerkannt. Ha! Ich habe zum Semesterende tatsächlich Semesterende! (außer Gruppenarbeit und Hausarbeit 3, die ich bis zum Sommer schieben kann). Oh herrlich. Krass, was Gott machen kann. Scheine auftauchen lassen und diese viel-zu-volle Zeit entzerren. Geil, Gott. Danke.
Das heißt, ich werde ein wenig entspannter die Kisten packen, ein wenig entspannter alles organisieren und zwischendrin ein klein bißchen wehmütig sein, dass mir eine lustige Hausarbeit zur Visualität von Dada-Gedichten entgangen ist. Hier eine kleine Kostprobe, was wir in dem Seminar so verzapfen (ganz herrlich abgedreht). [edit: ok, ich geben zu - wirklich extrem abgedreht. Und komisch. Aber Kunst ist Kunst. (Und der Dichter war übrigens deutsch)..]

Und weil’s wirklich komisch und auch noch kurz war, hier noch ein Musikvideo, indem Text eine zentrale Rolle spielt. Und das auch ganz lustig ist.

 

Eine rund-um-versorgte Bini

P.S: Bericht und Fotos vom 26. Geburtstag folgen in Kürze!

25 Dinge…

*nicht*so*minimalistisches*Selbstportrait*
…die ich mit 25 gelernt, erlebt, genossen und erfahren habe oder sonstwie bemerkenswert fand.

1. in NY leben. Kann ich nur empfehlen. :)
2. man kann auch bei Schnee und Eis joggen gehn (und das sieht dann auch noch lustig aus, weil man so vorsichtig laufen muss)
3. bei American Eagel Jeans zu kaufen ist das Einkaufserlebnis schlechthin: reingehn, anprobiern, passt (what?!?), zur Kasse gehn, von der 18-jährigen Verkäuferin “Honey” genannt werden (what?!?), zahlen, gehn. Perfekt.
4. in NY kann man furchtbar viel Geld für Kaffee ausgeben. Sollte man auch.
5. die Nikon D90 macht wirklich sehr schöne Bilder. Besonders von Hochzeiten. Besonders in Norwegen.
6. nach 1,5 Jahren Pause ist der Wiedereinstieg in die Uni leichter als gedacht.
7. Wenn man ein Seminar zu SPSS (einem Statistik-Programm) besucht, kann es sein, dass man nach wenigen Monaten wieder da ist, wo man vorher war. Völlig ohne Ahnung und fernab aller statistischer Hoffnung.
8. Sommer ist schön. Sommer mit Balkon ist noch schöner. (auch wenn er nur von Joe und Christiane geliehen ist)
9. Man sollte mehr Eiskugeln in der Waffel kaufen, die farblich optimal aufeinander abgestimmt sind. Denn das Auge isst mit furchbar gerne Eis.
10. Wenn die eigene Großmutter 90 wird, wird das Foto auf dem sie drei ist, das an der Küchenwand hängt 87 Jahre alt.
11. Man sollte mehr Bilder in seine Küche hängen. (auch Bilder, die weniger als 87 Jahre alt sind.) 
12. Manch ein deutsches Sprichwort ist irreführend: eine Schwalbe macht sehr wohl den Sommer.
13. es gibt Leute in unserem Freundeskreis, die sind am einen Tag arbeits-und wohnungslos und unterschreiben am nächsten Tag Verträge für beides. Und ziehen zwei Wochen später in unser Haus ein.
14. Wenn man dann mit solchen Leuten im Haus lebt, hat man einen Mordsspaß. Und is(s)t nie mehr allein ;) (neinnein, lieber Abi, es ist alles genau im richtigen Maße! Kommst du nachher runter?)
15. blöde Texte, die man für die Uni lesen muss, liest man am besten auf einer 6-stündigen Autofahrt. Da gibt’s kein entkommen.
16. wenn man ein Haus mit Freunden anschaut und am selben Tag entscheidet, dass man unter diesen Bedingungen ablehnt, hat man die Rechnung ohne Gott gemacht. Der ändert einfach die Bedingungen. Und nur 6 Monate später zieht man ein.
17. Diese 6 Monate haben’s allerdings in sich. Wann sonst bekommt man die Gelegenheit so viel Staub auf zu wirbeln, so viel zu gestalten, so viel zu schuften, so viel Muskelkater und Hilfe von Freunden zu bekommen. (und so viel Chili von Mama&Papa)
18. der Samstagsmarkt hat einiges zu bieten. Neben geilsten Obst, Gemüse und schöönen Blumen vor allem herrliches, sonniges Samstags-Schlender-Gefühl. Hm.
19. im Main schwimmen ist eigentlich ganz lustig. (besonders, wenn einem die Omis dann erzählen, dass man da früher mit schwarzem Hals rausgekommen ist..)
20. der Lieblingsneffe mag besonders dann gerne auf meinem Schoß sitzen, wenn ich Schokoladenkuchen in meiner Gewalt habe. (hehe).
21. Wiesbaden ist tatsächlich schöner, wenn eine Schwester Südamerika verlassen hat und endlich wieder hier wohnt.
22. kreative Projekte sind herrlich mit Freunden im eigenen Land. Und auch mit Freunden am anderen Ende der Welt.
23. wenn man einen Etsy-Shop aufmacht ist das schön. Wenn man ihn wieder zu macht, weil nichts Neues produziert wird, ist das traurig.
24. wenn der beste Mann der Welt nebenan Geburstagsgeschenke für mich einpackt, versucht er das Gekruschpel mich lautstarkem Gesinge zu verdecken. Hihi.. Oh, wie gern ich mit ihm zusammen lebe. 
25. einen eigenen Kalender für 2010 zu machen, war das bisher größte, anstrengeste, zeitaufwendigste Projekt, das ich für Herzrasen gemacht habe. Und das Projekt, das mich am meisten von allen begeistert, erfreut und bewegt hat. Und mich fast das ganz neue Lebensjahr begleitet.

Und oben, wie immer, mein Lieblingsfoto aus der Zeit, als ich 25 war. Hach ja. Schön war’s, das Jahr. Schnell und tief bewegend. Voller Zweifel, voller Hoffnung, voller Ideen, voller neuer Träume und dem wahr werden ganz alter Träume. Voller weltbester Freunde, voller Herausforderungen und voller Segen von Gott.
Ich bin zutiefst dankbar und kann kaum erwarten, was das nächste Lebensjahr mit sich bringt.

eine 25jährige Bini

Nach Harvard hier lang - die Zweite

Ich bin frustriert. Frustriert von meiner Uni. Ich hab’ lange probiert, offen zu sein, das Gute zu sehen, mich eines Besseren belehren zu lassen. Aber ich muss zu dem Schluss kommen: Ich bin frustriert. Frustriert von der staubtrockenen Lehre, dem stupiden Auswendiglernen, dem Versacken in Konventionen, der Visionslosigkeit und dem verschwindend kleinen Horizont.
Ich will an einer guten Uni studieren! Harvard, Columbia, Oxford - egal, mir geht’s nicht um große Namen, mir geht’s um große Lehre. Und die habe ich in meinem Studium bisher nur selten gefunden. Und das sage ich nicht, weil meckern so einfach ist oder Kritik an deutschen Hochschulen gerade ach so zeitgemäß. Sondern ich sage es, weil ich bessere Beispiele kenne, weil ich exzellente Lehre kenne. Lehre, die nicht durch die vielbeschworenen Sponsorenmillionen glänzt, sondern durch ihre Professoren. Professoren, die leidenschaftlich sind, wissbegierig, konventionslos. Professoren, die wissen, dass die Studenten vor ihnen zu den Menschen gehören, die später die Geschicke des Landes beeinflussen, indem sie Unternehmen führen, Medien prägen, Politik machen - und auf diese Weise das Potential haben, die Welt zu verändern. Ich vermisse Professoren, die dieses Potential sehen. Sehen, schätzen und nutzen. Professoren, die ihren Studenten nicht beibringen, was sie zu denken & zu wissen haben, sondern wie sie zu denken haben, wenn sie sich eine eigene Meinung bilden möchten. Professoren, die lehren, wie sich Studenten mit sich selbst und der Welt um sie herum auseinandersetzen, warum das, was sie da lernen, bedeutend ist und wie es ihnen praktisch hilft, gute Entscheidungen zu treffen.
Allen, die mal einen Hauch davon abbekommen möchten, wie erhebende Lehre aussehen kann, empfehle ich stark sich mal die öffentlich zugänglichen Online-Angebote von Prestige-Unis anzusehen: Ich konnte mich schon des öfteren nicht losreisen vom Bildschirm. Als Appettizer hier ein kleines Häppchen aus Harvard:

Hier eine lose Sammlung von Links zu den Schätzen der Bildungswelt:
Academic Earth - Video lectures from leading Universities
Open Culture - Free educational and cultural media
Online-Angebote der Elite-Unis - Linksammlung von Open Culture
Free Online Classes - eine Sammlung von Open Culture
Youtube’s top ten - eine Hitlist von Open Culture
MIT - und als Podcasts
Princeton - und als Podcasts
Oxford - als Podcast

Post Scriptum: Diesen Post habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, als ich noch mehr Zeit im Hörsaal verbracht habe als in der Bib und akut frustriert war. Jetzt, im intensiven Selbststudium, zeigt sich mal wieder, dass man an jeder Uni was lernen kann - man darf sich halt nicht immer auf die Profs verlassen, sondern muss sich den eigenen Hintern plattsitzen…

Winterwochenende

Am Wochenende waren wir:
*mit der Familie im bayrischen Wald.

*Bayrischer*Wald*

*auf der Piste snowboarden (die Jungs)
*Und rrrodln. Ich für meinen Teil völlig untertrieben ausgestattet (mit Turnschuhen -oh weh.. Sag nix, Mama, ich weiß ja selbst..)
*im Zuber! (wieder nur die Männers..)

*Männer*im*Zuber*

Am Wochenende haben wir:
*MamaSu gefeiert (und ihre 50 Jahre)
*gestritten und gelacht
*uns über blaue Zehen gewundert (und Knieschwellungen)
*Joschi in die Muskelkater-Arme gepickst (Bini)
*und coole Schneebrillen getragen (Domi)

*Benico*Chicco*und*sein*Onkel*

Schön war’s. Und schon ist die nächste Woche da -und schon ist sie fast wieder rum und dann kommt schon das nächste Wochenende und da..

*höä?*

… hui. Werd ich 26. Das kommt ein bißchen unerwartet. Aber ich freu mich schon sehr drauf. Und auf meine Liste mit 25 Sachen… Die kommt hoffentlich morgen.

Eine etwas-überrumpelte Bini

Montagsvideo #107 Motivation

Es herrscht immernoch Ausnahmezustand im Lande von Domi und Bini. Daher herrscht auch noch Ausnahmezustand im Lande von domiundbini.de. Deshalb habe ich gerade das dringende Bedürfnis eine Runde gediegen zu heulen: Mein Tagesablauf, schnief, lässt sich mal wieder in 4 Worte zusammenfassen: Uni von 10 bis 10. Was ich jetzt bis Mitte März brauche ist eine neue Art von Motivation:

Montagsvideo #106 Der frühe Vogel kann mich mal

Das späteste Montagsvideo ever - kommt jetzt endlich, damit der Abi wieder einschlafen kann…

Jetzt müssen wir nur noch die Zeit finden, um ins Kino zu gehn. Diesen Film will ich aus mehreren Gründen gern sehn:

1. endlich mal wieder ein deutscher Film
2. ich habe auch mal in Darmstadt studiert (oh, es war sooo schön.. schluchz)
3. aus dieser Zeit ist ein verschollen geglaubter Schein aufgetaucht. Ein Schein, der mich viel gekostet hat, weil der Prof unglaublich demotivierend war, darum
4. habe ich genau so eine Prof-Ansprache wie im Trailer schon mal gehört. In echt ist das in echt frustrierend. Aber
5. in so ‘nem Film dann natürlich lustig :)

Darum streichen wir unsre Wohnung einfach nicht fertig und gehn stattdessen ins Kino. Am besten in Darmstadt.

Eine “ach-ja-die-guten-alten-Zeiten” Bini