Archive for the 'Uni' Category

Die Wochen(end)schau

Weil’s so schön war, kommt hier ein kurzer Rückblick auf mein erstes Semesterferienwochenende. Und ich muss sagen: Das war ein astreines Bilderbuch-Ferienwochenende. Zuerst ging’s am Samstag ja wie gesagt im Sonnenaufgang zum Beachvolleyball. Nachmittags haben Joe, Bini & ich dann eine Schwalben-Tour in den Taunus gemacht. Genauer: nach Bad Schwalbach zum Sitz von Schwälbchen ;-)

Schwalbentour nach Schwalbach

Dann gab’s ein Pizza-Picknick im Schatten eines einsamen Baumes im Kornfeld: Kein Wölkchen am Himmel, weeeeiter Horizont und hochsommerliche Temperaturen - schöne Sache.

Schwalbentour nach Schwalbach Schwalbentour nach Schwalbach

Im direkten Anschluss war’n wir bei Shorts at Moonlight, einem Kurzfilm-Festival in Mainz. Und obwohl solche Kurzfilm-Wettbewerbe normalerweise sehr inspirierend & spannend sind, war außer “Spielzeugland” - dem deutschen Oskargewinner - nichts erwähnenswertes dabei. Um so schöner war’s dann, am Tag darauf die Armmustskulatur mal wieder auf ihre Kosten kommen zu lassen - beim Klettern mit meinem großen, kleinen Bruder:

Klettern mit Josch Klettern mit Josch Klettern mit Josch

Nach der kräftezehrenden Anstrengung wurden wir dann mit einem in großmüttlicher Liebe zubereiteten Abendessen verwöhnt - was will man mehr? (Da ich weiß, dass du dich unter den Lesern befindest: 1000 Dank Oma, du bist die Beste!!!) Nach so einem Wochenende bleibt nur zu sagen: Liebe Semesterferien: Schön, dass ihr das seid!

Geschafft.

Warum sollte man etwas anders ausdrücken,
wenn man die passenden Worte bereits gefunden hat: Freeeeiheeeiiit!
Genau diese werd ich jetzt erstmal genießen. Wer noch ein bisschen mehr stöbern will: ich find heute die “Beiträge vor 1 Jahr” vom 14.08.08. auch interessant! Die findet ihr übrigens immer oben links.

Mind the Gap

Hehe, war gerade mal wieder auf diesem Uni-Klo zu Gast:

Mind the gap

Ich muss jedes Mal lachen… Wie meine werte Dame bereits berichtete, verdichtet sich der Lernaufwand momentan. Und weil wir dann zum Ausgleich abends dann unbedingt schöne Dinge fernab von Computern machen müssen (oder lästige Pflichten erledigen), schrumpft die Zeit zum Schreiben dahin.
Damit hier auf dem Blog aber auch in den nächsten Wochen noch was geht, fasse ich einen schnellen Entschluss: Bevor ich gar nicht blogge, blogge ich lieber kurz. Dann werden eben kleine, feine Blogeinträge gemacht. Ein paar Worte hier, ein kleines Bild da, ein netter Link - ja, so wird’s gemacht.

Montagsvideo #73 University LipDub

Vor langer, langer Zeit gab’s mal ein Montagsvideo, in dem eine New Yorker Agentur durch ihre Räume führt und dabei ein Liedchen trällert. Dieses Video damals hat mir imponiert und mich in’s Nachdenken darüber gebracht, wie ein Arbeitsumfeld aussehen kann (nachzulesen unter Montagsvideo #8).
Wie dem auch sei, das Video hat in der Internetwelt große Kreise gezogen und viele, kleine Arbeitnehmer zum Träumen über ihren Arbeitsplatz gebracht. Jetzt gibt’s auch was für die vielen, kleinen Studenten dieser Welt:

Mal wieder via Schwipp-Schwager Johannes. Mehr dazu beim University LibDup.

Übrigens befinde ich mich derzeit im klassischen Blogger-Dilemma: Die Zeiten sind spannend und es passiert so viel, dass ich viel zu sagen hätte, aber gerade jetzt fehlt mir die Zeit. Mist. Aber dazu ist mir der Blog zu wichtig. Deshalb werde ich mir heute oder morgen nochmal Zeit zum Bloggen nehmen. Basta.

Nach Harvard hier lang
Oder: How to find my passion?

Einer meiner Profs hat uns letzte Woche eine Website empfohlen: academicearth.org. Und weil sich seine Erzählungen interessant angehört haben, wollte ich sie mir heute morgen mal kurz anschauen - und habe die letzten 1,5 Stunden damit verbracht!
AcademicEarth.org bietet Vorträge und Vorlesungen aus den amerikanischen Top-Universitäten - kostenlos und für jederman (Studieren kostet an diesen Unis normalerweise locker 50.000$ im Jahr und es wird 1% der Bewerber werden angenommen.) Die ganze Ivy-League, also DIE Elite-Unis schlechthin (Harvard, Yale, Princeton…) sind alle vertreten und schicken ihre besten Leute in’s Rennen. Eine Kostprobe wie bereichernd deren Vorträge auch für das Privatleben sein können, gibt ein  5-minütiger Vortrag über die Frage, wie man die eigenen Leidenschaften finden und in die Lebens- und Karriereplanung einbauen kann:

Durch die Nähe zur Columbia University habe ich mir in New York viele Gedanken über die Frage gemacht, ob ich selbst auch mal an einer richtig guten Uni studieren will. Ich bin zwar überzeugt, dass man an jeder normalen Uni richtig gut werden kann, wenn man sich interessiert und reinhängt. Aber Elite-Unis haben zwei krasse Vorteile: Erstens, und das ist offensichtlich, öffnen sie Türen. Selbst wenn also ein Absolvent einer normalen Uni es genauso drauf hat wie der Kerl aus Harvard, wird letzterer voraussichtlich eher an die wirklich spannenden Jobs kommen. Zweitens, und das ist weniger offensichtlich, aber umso wichtiger: “They don’t tell you what to think, but how to think.” Sorry, das wird im Englischen einfach klarer. Zu Deutsch: An den renommierten Unis lernt man weniger WAS man zu denken hat, sondern WIE man denkt. Und durch Academic Earth habe ich auf diese Art Lehre jetzt sogar von zu Hause aus Zugriff.

P.S. Für Nimmersatte zum Nachtisch: TED talks

Krass, dass…

Ist ja der Hammer: da sitz ich hier nichtsahnend in der Bib und studiere meine 25-seitige Marketingpolitik-Zusammenfassung, lasse meinen unbescholltenen Blick über den Tisch des Nachbarn schweifen und denke: “Wow, der hat das ja echt sehr ähnlich zusammengefasst wie ich.” Ein zweiter Blick, ein zweiter Gedanke: “Was? Der hat das ja genauso zusammengefasst wie ich.” Dann wurde mir klar: der hat das gar nicht zusammengefasst:

Original Plagiat

Original und Plagiat - direkt nebeneinander. Ich hab das pdf eigentlich nur an zwei Freunde geschickt. Aber mein Tischnachbar kannte keinen von den. Sein Freund hatte die Zusammenfassung von einem Freund bekommen und ihm kopiert…

Kurioses vom Campus

Jedes Jahr zur Lernzeit ticken die Studenten ein wenig aus.  Vielleicht sind sie unausgelastet und neigen daher zu unüberlegen Handlungen. Besonders, wenn Sie sich auf dem stillen Örtchen unbeobachtet fühlen…

toi toi toi

Letztes Semester war doch auch schonmal sowas

Liebe Bib, endlich haben wir uns wieder

Die Klausurenzeit hat wieder begonnen. Das heißt Lernen von 9 bis 9.

Lernphase

Zwischendrin brauche ich dringend laue Sommerabende. Wer noch einen hat, bitte bei mir melden! Außerdem ist mir heute aufgefallen, dass uns nur noch drei Wochen in good old germany bleiben, wenn ich meine letzte Klausur Anfang August hinter mir hab´. Auweia, da bekomme ich Sentimentalitätsanflüge…

im Dienste der Wissenschaft

Das Internet ist ein spannendes Thema: ständig entwickelt sich Neues, Anderes versickert in den unendlichen Weiten des Netzes. Für ein Seminar an der Uni habe ich mit meiner Projektgruppe eine Umfrage zum Thema “aktuelle Entwicklungen der Internetnutzung” erstellt. Da wir viele, viele Teilnehmer brauchen zählt jeder Einzelne. Deshalb meine Bitte an dich: Wenn du 10 Minuten Zeit hast, nimm bitte an der Onlineumfrage teil! zur Umfrage

Kotzen-Nutzen-Relation

Ich war diese Woche sehr beschäftigt. Anlass war ein Seminar, für das ich den deutschen Werbemarkt durchleuchten und das Ganze präsentieren sollte. Soweit kein Problem. Das Thema: perfekt. Der Domi: gut vorbereitet. Und dann das:
“Hier werden Kampagnen nicht nur nach kreativen Gesichtspunkten, sondern auch nach der Kotzen-Nutzen-Relation bewertet.” Jaja, wer kennt sie nicht, die gute alte Kotzen-Nutzen-Relation? Ich könnte kotzen. Das spontane Gelächter wurde natürlich umgehend für einen lockeren Spruch genutzt - schon war das Auditorium hellwach und dem Redner zugetan. Wen das Thema interessiert: hier die Präsi.

Ansonsten hat uns endlich der Sommer wieder und ich muss aufpassen, dass ich neben Beachvolleyball & Co nicht nachlässig werde mit Dingen, die einfach getan werden müssen: um New York kämpfen; die Band voranbringen und eine kleine Geschäftsidee umsetzen.
Spannende Zeiten - da war mir die Suppe allein einfach zu langweilig:

Suppe allein...

Keep on rockin´.

Pimp my CV

Ich bin gerade dabei meinen Lebenslauf & Co. ins Englische zu übersetzen - man muss sich ja ordentlich bewerben können. Und dabei fällt mir auf, wie oft man Sätze wie “das macht sich später super im Lebenslauf” und ähnliches hört. Es grenzt schon fast an Manie, wie viele halbwegs ambitionierte Studenten nur aus der einen Perspektive über mögliche Praktika, Auslandssemester und Nebenjobs entscheiden: “Was sieht später in der Bewerbung gut aus?” Aktives CV-Tuning eben.

Leute, die Sache läuft so: der CV orientiert sich am wahren Leben, nicht andersrum. Sich an den möglichen Idealvorstellungen irgendeines imaginären Personalmenschen langzuhangeln, hat genau einen Effekte: er bringt einen um das selbstbestimmte Leben. Natürlich, Personaler spannen grobe Kategorien auf: Auslandserfahrung heißt, man ist flexibel und kann sich auf Neues einlassen. Aber - und das ist wichtig: Eigenschaften, die man wirklich hat, zeigen sich auch im restlichen Leben, zumindest aber im Vorstellungsgespräch. Eigenschaften, die man nur vorgibt zu haben, werden spätestens dann zur Plage, wenn man den Job bekommt, für den man sie gebraucht hätte.
Und zu guter Letzt: was immer noch am meisten gesucht wird, sind Leute mit Profil - und zwar dem eigenen.

In welchem Briefkasten mein Lebenslauf vielleicht später mal landet, haben Bini und ich am Wochenende herausgefunden: Auch in Wiesbaden werden goldene Nägel geboren - und zwar in diesen Räumen:

Scholz und Volkmer Scholz und Volkmer

Man waren wir platt: da ist die Bini ein halbes Jahr Tag für Tag nach Frankfurt gefahren, weil sie in einer Werbeagentur arbeiten wollte und dann das: Scholz und Volkmer. Eine Agentur voll mit jungen Leuten, die richtig gutes Zeug machen. Und dabei auch noch soooo geile Räume haben. Doch damit nicht genug: im Rahmen der Access All Areas-Tage haben so einige Wiesbadener Agenturen ihre Türen geöffnet (Aufmerksame haben festgestellt, dass sich das mysteriöse AAA des letzten Posts aufgelöst hat). Wiesbaden: reich, schön - und jetzt auch noch kreativ?

Edit: wer sich nicht so auskennt im Werbeslang: ein goldener Nagel ist die höchste Auszeichnung vom Art Directors Club und gelinde gesagt ‘ne gute Sache. Menschen arbeiten, leben und sterben dafür. Wie ihr sehen könnt, kann man “DIE Goldidee” auch sehr entspannt bekommen -nämlich im Chill-Bereich unterm Dach bei S&V. Die haben aber auch ganz normale Büros, die übrigens noch viel geiler aussehen. Leider haben wir das Bildermachen verpasst, vor lauter Bauglötze staunen…

Zugehörige Beiträge:

  • Montagsvideo #67 Access All Areas
  • Wiesbadener Kreativagenturen
  • von ‘von’ zu ‘zu’ neuen Arbeitgebern
  • Montagsvideo #132 Building Co-Working Spaces
  • Montagsvideo #116 wollige Wärme
  • Freeeeiheeeiiit!

    Es ist vollbracht! Die letzte Klausur ist geschrieben, der letzte Ordner verstaut, das letzte Mensaessen verputzt. Hach, ich könnte die ganze Welt umarmen:

    Ich könnte die ganze Welt umarmen!

    Es ist schon ein geiles Gefühl zu wissen, dass eine herrliche Zeit auf mich wartet - mit allerlei unteraltsamen, spannenden und interessanten Dingen. Und ich verspreche hoch und heilig: ihr sollt auch was davon haben. Schließlich hab´ich endlich wieder Luft, mir anstrengende Gedanken über´s Leben zu machen - und daran lasse ich euch dann Teil haben. Toll, oder?
    Jetzt geht´s aber erstmal ab auf´s Bandwochenende. Wir werden bis Sonntag im “Rosenschlösschen” irgendwo in der Pampa hinter Bad Kreuznach sein und Musik machen. Hört sich romantisch an? Das wird´s bestimmt nicht. Aber gut.