Archive for the 'Uni' Category

It is finished.

Endlich. Endlich bin ich am Ende der langen Liste angekommen.
Und wieder fühle ich mich wie damals: Freeeeiheeeit!
Zeit für Frühling. Zeit für’s Ankommen im neuen Haus. Zeit für die Bini. Zeit für Freunde, für Musik, für Nichtstun. Oh. wie. gut.

Sprachlos

Der Grund meiner Sprachlosigkeit auf diesem Blog: work(over)load. Und
das ist nur die Uni: Nebenbei ziehen wir ja auch in 10 Tagen um… Und
das werden wir nur Dank meiner sehr viel besseren Hälfte packen, weil
die im Moment so einiges auffängt, was meinem Lernwahn zum Opfer
fällt… Du bist meine Heldin. Danke!

Nach Harvard hier lang - die Zweite

Ich bin frustriert. Frustriert von meiner Uni. Ich hab’ lange probiert, offen zu sein, das Gute zu sehen, mich eines Besseren belehren zu lassen. Aber ich muss zu dem Schluss kommen: Ich bin frustriert. Frustriert von der staubtrockenen Lehre, dem stupiden Auswendiglernen, dem Versacken in Konventionen, der Visionslosigkeit und dem verschwindend kleinen Horizont.
Ich will an einer guten Uni studieren! Harvard, Columbia, Oxford - egal, mir geht’s nicht um große Namen, mir geht’s um große Lehre. Und die habe ich in meinem Studium bisher nur selten gefunden. Und das sage ich nicht, weil meckern so einfach ist oder Kritik an deutschen Hochschulen gerade ach so zeitgemäß. Sondern ich sage es, weil ich bessere Beispiele kenne, weil ich exzellente Lehre kenne. Lehre, die nicht durch die vielbeschworenen Sponsorenmillionen glänzt, sondern durch ihre Professoren. Professoren, die leidenschaftlich sind, wissbegierig, konventionslos. Professoren, die wissen, dass die Studenten vor ihnen zu den Menschen gehören, die später die Geschicke des Landes beeinflussen, indem sie Unternehmen führen, Medien prägen, Politik machen - und auf diese Weise das Potential haben, die Welt zu verändern. Ich vermisse Professoren, die dieses Potential sehen. Sehen, schätzen und nutzen. Professoren, die ihren Studenten nicht beibringen, was sie zu denken & zu wissen haben, sondern wie sie zu denken haben, wenn sie sich eine eigene Meinung bilden möchten. Professoren, die lehren, wie sich Studenten mit sich selbst und der Welt um sie herum auseinandersetzen, warum das, was sie da lernen, bedeutend ist und wie es ihnen praktisch hilft, gute Entscheidungen zu treffen.
Allen, die mal einen Hauch davon abbekommen möchten, wie erhebende Lehre aussehen kann, empfehle ich stark sich mal die öffentlich zugänglichen Online-Angebote von Prestige-Unis anzusehen: Ich konnte mich schon des öfteren nicht losreisen vom Bildschirm. Als Appettizer hier ein kleines Häppchen aus Harvard:

Hier eine lose Sammlung von Links zu den Schätzen der Bildungswelt:
Academic Earth - Video lectures from leading Universities
Open Culture - Free educational and cultural media
Online-Angebote der Elite-Unis - Linksammlung von Open Culture
Free Online Classes - eine Sammlung von Open Culture
Youtube’s top ten - eine Hitlist von Open Culture
MIT - und als Podcasts
Princeton - und als Podcasts
Oxford - als Podcast

Post Scriptum: Diesen Post habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, als ich noch mehr Zeit im Hörsaal verbracht habe als in der Bib und akut frustriert war. Jetzt, im intensiven Selbststudium, zeigt sich mal wieder, dass man an jeder Uni was lernen kann - man darf sich halt nicht immer auf die Profs verlassen, sondern muss sich den eigenen Hintern plattsitzen…

Baustellenmysterium

Wie sollen wir nur alle aktuellen Baustellen unter einen Hut bringen…?
Baustelle #1: Das neue Haus

Warten auf die Erleuchtung

Diese Woche haben wir ja endlich den Mietvertrag unterschrieben - und puh, was tut das gut. Denn während wir die letzten Monate schon fleißig am Renovieren waren, hunderte Euros ausgegeben und unsere alten Wohnungen gekündigt haben, hatten wir bisher noch keine abschließende Sicherheit: alles lief aus Zeitgründen erstmal auf Vertrauensbasis mit dem Vermieter - was ziemlich spannend und manchmal anstrengend war. Aber: Davon vielleicht später mehr. Für jetzt ist er ja unterschrieben, der Mietvertrag. Den Einzugstermin haben wir auch um einen Monat nach hinten verschoben, damit uns ein bisschen Zeit bleibt - es muss ja noch so einiges getan werden.
Baustelle #2: Uni

Lernphase

“Die Klausurphase hat wieder begonnen. Das heißt Lernen von 9 bis 9.”
Schonmal gehört? Tja, alle Jahre wieder: hier. Im Moment ist’s zum Glück noch nicht ganz so schlimm. So richtig hart kommt’s dann Ende Februar/Anfang März.
Baustelle #3: Sich neu einrichten

Möbel-Shoppingparadies

Und das alles mit “Papas” Kreditkarte… Denn: Just ein paar Wochen, bevor wir ins neue Haus einziehen und massig Einrichtungsgegenstände für die bisher leeren Gemeinschaftsräume brauchen, zieht das Gericht in Wiesbaden um und schmeißt endlos viel hochwertiges Mobiliar raus. Hehe, was für ein Timing. Gott scheint ziemlich langfristig zu planen ;-) Ach ja: Wer ganz genau hinschaut, kann Oli & Joe erkennen, die am Rosinenpicken sind, kurz bevor wir mit einem LKW ankommen und 8 Schränke, 7 Schubladenwägen, 6 Schreibtische und einiges anderes einladen. Anmerkung für solche, die sich angesprochen fühlen: Die Zahlen sind Näherungswerte und beinhalten u.U. 10% Dramaturgie-Zuschlag ;-)

Aufgrund all dieser Baustellen kann es gegebenenfalls zu Verzögerungen im Blog-Verkehr kommen…
Zum Abschluss noch ein Bild vom Baustellen-Shooting:
Wie ham’ wir das wohl gemacht?

Baustellen-Shooting

Irgendjemand hier?

Ich fühl mich irgendwie allein in der Bib… Muss denn sonst niemand lernen?

Alte Beiträge mit den Tags “Uni” und “Lernen”:

  • Sprachlos
  • Nach Harvard hier lang - die Zweite
  • Baustellenmysterium
  • Geschafft.
  • Mind the Gap
  • Der Staat und die Wirtschaft

    An dieser Stelle hatten wir ja schon die eine oder andere aufgeheizte Diskussion über die gute alte Wirtschaftspolitik. Dahinter stehen ein paar ziemlich grundlegende Fragen, über die man sich trefflich streiten kann, bis jemand heult: Wie stark darf sich der Staat in die Wirtschaft einmischen? Können die freien Kräfte des Marktes sich selbst regulieren? Soll der Staat in Not geratenen Unternehmen unter die Arme greifen?
    Diesem Thema widme ich mich zurzeit auch in einem Hauptseminar zum Thema “Die Wirtschafts-Kommunikation in der Finanzkrise”. Um den Schein zu bekommen, habe ich mit meiner Arbeitsgruppe eine Online-Umfrage zu dem Thema entwickelt - und jetzt brauchen wir gaaanz viele freiwillige Teilnehmer. Deshalb: An alle politisch Interessierten, politisch Uninteressierten, Denker, Streitsüchtigen, Halbwisser, Demagogen oder einfach nur Hilfsbereiten - hier der Link zur Umfrage:

    http://www.unipark.de/uc/D_Hofmann/3d05/

    Und, ganz wichtig: Wenn jemand von euch bei Opel arbeitet oder jemanden kennt, der bei Opel arbeitet oder jemanden kennt, der jemanden kennt: Bitte meldet euch über die Kommentare: Ich hätte eine Spezial-Anfrage ;-)

    Im Regen stehen…

    Wir stehen im Regen und es prasselt Arbeit auf uns nieder.

    im Regen stehen

    Grrr. Schon vor knapp einem Monat habe ich lauthals die Semesterferien proklamiert… Hm, zu früh gefreut: Die Hausarbeiten entpuppen sich als wahre Zeitkiller. Im Moment kommt’s härter denn je und deshalb finden wir auch wenig Zeit zu bloggen. Aber immerhin wollen wir aus alten Fehlern lernen und es ankündigen, dass wir diese Woche nicht wirklich zum Bloggen kommen werden. Das hatten wir uns nämlich beim Blogjubiläum vorgenommen. Für die Durststrecke verweise ich immer gerne auf die “Beiträge vor 1 Jahr” links oben in der Spalte. Und die Zeit vor einem Jahr war spannend: Da haben wir gerade ein neues Leben in NY angefangen und hatten neben einigem Frust auch jeden Grund, dankbar zu sein.

    Ist Wissenschaft, was Wissen schafft?

    Mein letztes Uni-Projekt für das auslaufende Semester ist eine Hausarbeit zum Thema Social Media. Da passt folgende Präsentation doch ganz gut:
    (EDIT: Sh*t, die sagen ganz schön oft F**k, sorry)


    (via Johannes)

    Da ich diese Materie sau spannend finde, habe ich mich über die letzten Jahre damit stark auseinandergesetzt. Einmal privat (über den Blog etc), aber auch wissenschaftlich, indem ich marketing- und medienwissenschaftliche Kurse zum Thema besucht habe. Ich finde daher, dass ich durchaus schon ein bisschen Ahnung vom Thema habe. Und jetzt kommt doch glatt mein Lehrstuhl und sagt “Im Rahmen einer Seminararbeit ihm Wahlfach Marketing halten wir das Einbringen eigener Erkenntnisse für nicht angemessen. Bitte beschränken Sie sich auf die Reproduktion wissenschaftlicher Literatur!” WAAAAS?!?! Für was studiere ich denn an einer Uni? Geht’s hier nur um stumpfes Wiedergeben, oder darum vom Bekannten ausgehend neue Erkenntnisse zu gewinnen? Für mich ist Wissenschaft, was Wissen schafft. Alles andere ist Kindergarten. Wie seht ihr das?

    Die Wochen(end)schau

    Weil’s so schön war, kommt hier ein kurzer Rückblick auf mein erstes Semesterferienwochenende. Und ich muss sagen: Das war ein astreines Bilderbuch-Ferienwochenende. Zuerst ging’s am Samstag ja wie gesagt im Sonnenaufgang zum Beachvolleyball. Nachmittags haben Joe, Bini & ich dann eine Schwalben-Tour in den Taunus gemacht. Genauer: nach Bad Schwalbach zum Sitz von Schwälbchen ;-)

    Schwalbentour nach Schwalbach

    Dann gab’s ein Pizza-Picknick im Schatten eines einsamen Baumes im Kornfeld: Kein Wölkchen am Himmel, weeeeiter Horizont und hochsommerliche Temperaturen - schöne Sache.

    Schwalbentour nach Schwalbach Schwalbentour nach Schwalbach

    Im direkten Anschluss war’n wir bei Shorts at Moonlight, einem Kurzfilm-Festival in Mainz. Und obwohl solche Kurzfilm-Wettbewerbe normalerweise sehr inspirierend & spannend sind, war außer “Spielzeugland” - dem deutschen Oskargewinner - nichts erwähnenswertes dabei. Um so schöner war’s dann, am Tag darauf die Armmustskulatur mal wieder auf ihre Kosten kommen zu lassen - beim Klettern mit meinem großen, kleinen Bruder:

    Klettern mit Josch Klettern mit Josch Klettern mit Josch

    Nach der kräftezehrenden Anstrengung wurden wir dann mit einem in großmüttlicher Liebe zubereiteten Abendessen verwöhnt - was will man mehr? (Da ich weiß, dass du dich unter den Lesern befindest: 1000 Dank Oma, du bist die Beste!!!) Nach so einem Wochenende bleibt nur zu sagen: Liebe Semesterferien: Schön, dass ihr das seid!

    Geschafft.

    Warum sollte man etwas anders ausdrücken,
    wenn man die passenden Worte bereits gefunden hat: Freeeeiheeeiiit!
    Genau diese werd ich jetzt erstmal genießen. Wer noch ein bisschen mehr stöbern will: ich find heute die “Beiträge vor 1 Jahr” vom 14.08.08. auch interessant! Die findet ihr übrigens immer oben links.

    Mind the Gap

    Hehe, war gerade mal wieder auf diesem Uni-Klo zu Gast:

    Mind the gap

    Ich muss jedes Mal lachen… Wie meine werte Dame bereits berichtete, verdichtet sich der Lernaufwand momentan. Und weil wir dann zum Ausgleich abends dann unbedingt schöne Dinge fernab von Computern machen müssen (oder lästige Pflichten erledigen), schrumpft die Zeit zum Schreiben dahin.
    Damit hier auf dem Blog aber auch in den nächsten Wochen noch was geht, fasse ich einen schnellen Entschluss: Bevor ich gar nicht blogge, blogge ich lieber kurz. Dann werden eben kleine, feine Blogeinträge gemacht. Ein paar Worte hier, ein kleines Bild da, ein netter Link - ja, so wird’s gemacht.

    Montagsvideo #73 University LipDub

    Vor langer, langer Zeit gab’s mal ein Montagsvideo, in dem eine New Yorker Agentur durch ihre Räume führt und dabei ein Liedchen trällert. Dieses Video damals hat mir imponiert und mich in’s Nachdenken darüber gebracht, wie ein Arbeitsumfeld aussehen kann (nachzulesen unter Montagsvideo #8).
    Wie dem auch sei, das Video hat in der Internetwelt große Kreise gezogen und viele, kleine Arbeitnehmer zum Träumen über ihren Arbeitsplatz gebracht. Jetzt gibt’s auch was für die vielen, kleinen Studenten dieser Welt:

    Mal wieder via Schwipp-Schwager Johannes. Mehr dazu beim University LibDup.

    Übrigens befinde ich mich derzeit im klassischen Blogger-Dilemma: Die Zeiten sind spannend und es passiert so viel, dass ich viel zu sagen hätte, aber gerade jetzt fehlt mir die Zeit. Mist. Aber dazu ist mir der Blog zu wichtig. Deshalb werde ich mir heute oder morgen nochmal Zeit zum Bloggen nehmen. Basta.