
[herrliche Marktblumen]
Heute habe ich etwas über Gnade gelernt. Beim Joggen. Von meinem Freund, dem Gott. Der wenn man so will, ein Spezialist auf dem Gebiet ist. Es war gerade furchtbar anstrengend und ich musste entscheiden, ob ich umdrehe oder die lange Strecke laufe, als ich einen Powerriegel auf dem Boden liegen sah. Übriggeblieben von der Ironman-Veranstaltung am Morgen. “Warum pushen sich diese Menschen zu solchen Höchstleistungen?” hab ich mich gefragt. Warum ist es so schwer die eigenen Grenzen zu akzeptieren? Hups. Dann ist mir aufgefallen, dass ich da selbst nicht besser bin. (weil ich immer die lange Strecke laufe. Und auch sonst mit mir selbst nicht immer ganz so viel Gnade habe.)

[Sonne im Gesicht]
Es ist nämlich so - ich will mit dieser Magisterarbeit fertig werden. Und damit das besser klappt (als das letzte halbe Jahr, das ich bereits investiert habe), setze ich mir Ziele und mache Pläne und Listen und hake ab, was das Zeug hält. Auch, wenn ich nicht mehr kann. Warum eigentlich - wenn der große Gott mir gnädig ist, wie kann ich dann so hart zu mir sein? Werde das üben. Jetzt gleich. Und alle heutigen to do’s sein lassen und stattdessen auf’s Weinfest gehn, mit dem weltbesten Mann an der Hand. Denn das ist toll und das habe ich verdient, auch wenn ich heute nicht so weit gekommen bin, wie gedacht.

[Wiesbadener Heidelbeermarmelade von the princess revolution. Der Hammer.]
Denn Weinfest ist nur einmal im Jahr. Und das Leben ist süß.
Eine begnadete Bini
P.S. hoffen wir, die begnadete Bini auch schreibt eine begnadete Magisterarbeit…
P.P.S. Die Bilder sind vom Katarina-Besuch letzte Woche. Herrlich war das.
P.P.P.S. Das Montagsvideo kommt morgen. Vom Domi (ha!).


















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