
Am Sonntag habe ich mich in aller Frühe in die Bahn gesetzt - und ganz unverhofft ein Morgengrauenshooting draus gemacht…

Oh, wunderwunderschöne Welt! Wie kann man so eiskalt und zauberhaft zugleich sein? Und dann ging auch noch die Sonne auf - herrlich war das.

Herrlich war auch das Frühstück, mit dem mich Andy & Doro (mit Innenkind) begrüßt haben. Yummy.

Apropos Innenkind: das hat heute Geburtstermintag. Wir sind gespannt, ob es einen Geburtstag draus macht - oder lieber noch ein wenig auf sich warten lässt, wie richtige Stars das eben so machen. Wir warten jedenfalls gespannt und bemühen uns angestrengt dabei extrem locker und gelassen zu bleiben. Hihi…
Zwischendrin wird magistert, Tee getrunken und Spaziergänge durch die bayrische Welt gemacht… :)

Eine Bini voller (Ent)Spannung

Das mit den Morgengrauenshootings war eine Sache, die ich vor ziemlich genau einem Jahr (siehe hier [1]) in NY angefangen habe. Es hat ein paar unangenehme Nebenerscheinungen, wie fürchterlich früh aus dem Bett quälen und schrecklich frieren (besonders in NY). Aber der Vorteil: man kann in Ruhe rumprobieren, Bilder machen, die herrlich friedliche Morgenstimmung genießen und wunderbar mit Gott reden. Wie auch hier [2].
Bei meinem ersten Morgengrauenshooting in Deutschland letzte Woche, habe ich folgende Dinge festgestellt:
*hier sind weniger Menschen zu Unzeiten im Park, als dort, wo die NY-Fanatiker wohnen. (in NY).
*die vorhandenen Menschen haben schnell ‘ne Jacke übers Schlafshirt gezogen und führen den Hund Gassi (den sie innerlich verfluchen -is ja auch saukalt)
*wenn man lange keine Fotos im Dunkeln macht, verlernt man all die tollen Fähigkeiten, die man sich angeeignet hat
(*andererseits war ich mit der D90 auch noch nicht morgengrauenshooten. Naja, trotzdem, nix hat geklappt.)
*wenn man sich doll anstrengt kommen doch ein oder zwei Bilder raus.
*wenn auch nicht von solch mounmentalen Monumenten wie damals [3].
*aber immerhin von dem Park, in dem ich für gewöhlich jogge und heirate.

Hach ja, schön war’s sich mal wieder aus dem Bett zu quälen (mach ich ja sonst nie, im Moment). Und hat sich gelohnt.
Eine morgenshootende Bini
Das ist momentan mein Motto ;) hihi… Darum ging’s heut in aller Früh mal wieder los -zum 3. Morgengrauenshooting. Diesmal: Brooklyn Bridge und Domi (gleichbedeutend für die Weltgeschichte)

Was natürlich keiner denkt, wenn er Fotos von der Brooklyn Bridge machen will ist, dass direkt daneben die Subways über die Manhattenbridge donnern und ein unverwackeltes Bild nahezu unmöglich ist. Nahezu ;)
Abgesehen vom Fotos machen, spuken in meinem Kopf im Moment Unmengen von Neujahrs-Energien herum. Kleinere und größere Ideen, Träume, Projekte… uuuii, ich weiß gar nicht wohin mit mir. Und ich hoffe, hoffe, dass ich all das (oder einiges davon) in die kommenden 3 Monate packen kann. Damit ich das organisiert bekomme, bin ich gerade dabei meinen Kalender zu verhübschen (denn Kalender funktionieren einfach besser, wenn sie schön aussehn!).
Der Nachteil vom Kribbeln ist leider, dass ich nachts wach liege. Weil es so viel Herzrasen mit sich bringt. Aber das wiederrum ist ja eigentlich eine schöne Sache… ;) Bin gespannt auf die nächste Zeit.
Eine schäfchenzählende Bini

Oh, ich mag es wirklich gerne Pläne zu haben. Für heute Abend, für das Mittagessen morgen, für den nächsten Sommer -Pläne sind wundervoll. Neulich habe ich gemerkt: fast das komplette Jahr 2008 habe ich auf NY hingefiebert, mich gefreut, vorbereitet, alles bedacht und beplant. Und jetzt bin ich hier -und beplane die nächste Phase. Was ich machen oder lassen will, zurück in Deutschland. Ganz schön blöd. Vor allem weil ich weiß, dass diese Zeit hier einmalig ist. Und ich weiß jetzt schon, dass ich später in Deutschland so viele Dinge vermissen werde, die mir hier gerade ans Herz wachsen. Und darum will ich es endlich, endlich mal schaffen ganz und gar da zu sein. Also hier. Und diese Phase voll zu genießen.
Ich bin nämlich furchtbar dankbar für diese Gelegenheit, das Abenteuer, die Zeit hier und ich will es voll durch und durch genießen und mir keine Gedanken über den nächsten Schritt machen. Sondern erstmal diesen gehn.
Heute Morgen hat mir Gott beim “ganz hier sein” schon mal geholfen. Beim saugeilen Morgengrauenshooting im bitterkalten Park, war es ganz leicht den Moment zu genießen und ganz da zu sein. Oh so schön, dass die Zeit von ganz alleine stehn bleibt und mein Kopf ruhig wird. Hhm..

Eine außerplanmäßige Bini
Ich habe diese Woche ein paar neue und alte Sachen genossen.
neu 1: mein erstes Morgengrauen-Shooting. Weil ich ja mit dem Fotographieren weiterkommen und rumprobieren will, bin ich tatsächlich um 5:00 aufgestanden und in den Park gestapft (der von fanatischen Joggern bevölkert wird. Und Pit Bull-Besitzern, die denken, dass sie ihre knurrenden Köter im Dunkeln nicht anleinen müssen…uuh). Oh, es war herrlich. Fern der Jogging- und Pit Bull-Pfade war es wundervoll friedlich und es sind ein paar schöne Bilder rausgekommen…

alt 1: die gute, alte Kaffee-Tradition. Und der frönen wir ab jetzt auf unserem neuen Sessel. Den haben wir auf einem Stoop Sale erworben (das ist im Prinzip ein kleiner Privat-Flohmarkt, auf dem Leute eben alles verscherbeln, was sie nicht mehr brauchen. Aber darüber schreiben wir später nochmal mehr). Der Sessel ist jedenfall saucool und hat nur 15,- Dollar gekostet. Supergeil.

neu 2: MEINE NEUE NÄHMASCHINE!!!!! YEAH!! Sie ist von brother (das ist ein gute Marke in der Nähmaschinenwelt ;)) und hat nur 10 Euro mehr gekostet, als mein Aldi-Schätzchen in Deutschland :)

alt 2: Das kreative Chaos. Es ist zurück. Ich bin sooo glücklich meinen neuen Schreibtisch voll zu müllen…

neu 3: die neue Schreibtisch-Ordnung (wenn das kreative Chaos mal schläft). Endlich ist der letzte Koffer ausgepackt und es haben sich einige Schätze zum werkeln wieder gefunden. Aber nicht nur das, auch ein anderer alter Bekannter ist wieder aufgetaucht…

alt 3: meine heimliche Liebschaft. Ich hatte total vergessen, dass ich noch zwei herrliche und originale Aldi-Mozartkugeln übrig hatte, die im Packstress in die Koffer gewandert sind. Jetzt sind sie hier und neben Hersheys (ihr wisst schon, die Kotze-Schoko) ein wahrer Lichtblick.

Eine irgendwie-selbst-auch-alte-und-neue Bini
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