Irgendwann müssen hier ja mal wieder Recht und Ordnung herrschen. Und Ordnung heißt “Montag = Montagsvideo”. Darum kommt hier noch um kurz vor zwölf der dieswöchige Streifen mit dem interessanten Titel “The Biggest Company You’ve Never Heard of”
Interessant, oder? Interessant ist auch, wie derselbe Inhalt aus der Feder der Kommunikationsabteilung der Serco Group aussieht:
Man sollte meinen, von solchen zwielichtigen Organisationen würde sich die Bundesrepublik eher fern halten. Doch leider wissen unsere Politiker davon offensichtlich noch nichts. Wie sonst könnte ich mir erklären, dass die Auftragsbücher der Serco Group auch von öffentlichen Stellen in Deutschland immer mehr gefüllt werden. Zum Glück gibt es das Internet als Instrument der Aufklärung…
Wenn ich ein Video gleich mehrfach zugeschickt bekomme mit der Anmerkung, es passe irgendwie zu mir, dann ist es meistens wirklich was für mich. Beim folgenden Video ist das definitv der Fall. Ich kannte zwar den Input von Dan Pink über die Frage, was uns wirklich antreibt, nicht aber die geniale Animation von RSA:
Oh weh? So hat die Bini letztens einen ihrer Einträge angefangen. Olé! So fang ich meinen jetzt an. Nicht, dass wir jetzt öfter bloggen würden, ne ne. Besonders ich nicht - einen Monat ist’s her, ich oller Schuft. Aber: Oh weh und olé liegen bei uns zur Zeit einfach so nah beieinander:
Oh weh wir kommen überhaupt nicht zum Schreiben für die Allgemeinheit. Olé wir haben umso mehr wichtige Gespräche mit Einzelnen. Oh weh es geht so langsam voran im neuen Haus. Olé so langsam geht’s voran mit dem Freundeskreis-Traum. Oh weh, wir sind grad ziemlich ausgelaugt vom anstrengeden Jahr. Olé wir genießen viele kleine Alltagsherrlichkeiten im neuen Haus. Oh weh die Klausurphase steht schon wieder bevor, olé diesmal stresse ich mich nicht so - es gibt wichtigeres im Leben. Und dazu gehört natürlich die WM:
Nach den Schützenfesten gegen England und Argentinien sind wir super gespannt auf’s Halbfinale gegen Spanien. Und in der Hoffnung, dass die Nationalelf so weiter macht wie bisher, machen wir so weiter wie bisher und schauen das Spiel gemeinsam bei uns im Hinterhof:
Denn das ist ein weiteres Olé in unserem Leben: Das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft wächst und gedeiht. Und wir genießen es sehr. Wer dabei sein will, ist für Mittwoch ab 19:30 herzlich eingeladen. Grill und Bier ist da - Fleisch & Co bringst du mit. Sag’ einfach kurz Bescheid & setz dich dazu:
Au Backe. Da sind wir ja echt mal wieder abgetaucht. Wie immer, wenn hier nix los ist, ist im offline-Leben einfach zu viel los. Aber wir kriegen die Kurve und bis dahin sind wir dankbar für eure Geduld.
Aber: erstmal was zum Montagsvideo. Das ist der Hammer (also das Video ist ganz nett, die Bewegung dahinter mehr als das). Da ich schon drüber geschrieben habe, lest einfach meinen Eintrag bei griin.de über Carrottmobs.
Sehr cool. Wäre meine Liste nicht so lang, würde ich den 1. Wiesbadener Carrotmob drauf schreiben. Vielleicht kommt die Initiative ja auch von woanders - mitmachen will ich auf jeden Fall.
Und was sonst so los war:
- Sevilla war warm, aber herrlich windig. Fotos sind hundertfach vorhanden und werden exemplarisch bei flickr hochgeladen (irgendwann bald oder so)
- seit 1 Woche haben wir eine funktionierende Dusche! Und sie ist herrlich. Im eigenen Bad duschen auch. Und nachts auf Klo gehn können auch.
- der Abi kann immernoch nichts vom oben genannten genießen, weshalb der Vermieter weiterhin im Haus ist. Und wir unfassbar viel Ärger damit haben. Aber am Wochenende haben wir eine friedliche und produktive Lösung gefunden, die uns hoffentlich weiter bringt.
- die Uni bäumt sich zum Semesterende nochmal auf. Meine Güte. Mein letztes Schein-Semester will seine Existenz doch nochmal unterstreichen… ;)
- Kristin&Jakob haben uns besucht und uns neben herrlicher Gemeinschaft ein sauberes, aufgeräumtes Haus beschert (das klingt jetzt so, als wäre es uns zugeflogen - weit gefehlt. Aber wir profitieren noch sehr davon!)
- in der Küche ist eine Diele durchgebrochen. Wer macht denn so was? Wir wollten doch erst Sachen fertig machen (Regale usw), bevor die ersten Sachen kaputt gehen dürfen.. tststs
- unsere Nachbarschaft ist eine wahre Freude. So viele nette Begegnungen, erbauliche Schwätzchen und eine Einladung ins Ballett (Schwanensee, modern. Meine Fresse müssen die reinhaun. Tanzen ist Schwerstarbeit!). Und gestern unser erster Innenhof-Grill-Sonntag: herrlich. Aber das ist eigentlich mal einen eigenen Eintrag wert…
- wo ist eigentlich der Sommer? Ich will im Park sein und dem Abi die Kirschen klaun…
Einer der wahrscheinlich kürzesten TEDtalks ever. Aber richtig, oh so richtig. Was Derek Sivers da über Bewegungen und das Gründen von Bewegungen erzählt, finde ich super inspirierend:
Für Musiker übrigens auch interessant: Sivers neuestes Projekt, MuckWork, eine Community für Musiker, die dort graue Verwaltungsaufgaben outsourcen können, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Jüngst saß auch ich beim Frisör. Ich hatte einer Bekannten zugesagt, für sie das Modell bei einem Foto-Shooting zu mimen. Und wie schon meine Dame sollte auch ich erst danach feststellen, welch dramatischer Fehler das war… Fotos vom Maleur folgen, wenngleich sie peinlich sind.
Wie dem auch sei, eigentlich wollte ich ja nur sagen, dass ich -wie es sich bei einem ordentlichen Frisör-Termin gehört- ein paar Magazine durchgeblättert habe. Die neue Business Punk zum Beispiel (ich hatte damals über die 1. Ausgabe berichtet, aber auch die jetzige zweite ist lesenswert) und auch den Spiegel. Im Leitartikel ging’s um den “iKult”, also den apple-Hype und um die Frage, ob Steve Jobs vielleicht der Philosoph des 21. Jahrhunderts sei. Ganz am Schluss wurde jedenfalls ein Rede von Steve Jobs zitiert, die er bei der Graduationsfeier der Stanford University gehalten hat. Ich hatte sie schon vor einigen Jahren gesehen und war sehr inspiriert, doch diesmal nutze ich die Chance, sie zu teilen. Hot stuff. Mit einigen wertvollen Gedanken zu Lebens- und Berufsplanung und ziemlich persönlichen Einblicken in die Höhen und Tiefen des Lebens von Steve Jobs:
Am Wochenende waren Abi, Bini & ich in Brüssel auf Kurzurlaub (Bilder folgen). Die Fahrt dahin habe ich genutzt um endlich in Meconomy reinzulesen - ein Buch, auf das ich gespannt gewartet habe. Es dreht sich um Arbeit im 21. Jahrhundert und ist das wahrscheinlich heißeste Material zu dem Thema im deutschsprachigen Raum überhaupt. Wie passend: Gerade kam ein kleiner Film aus Berlin zu dem Thema raus:
Gefunden hab ich den Film, wo sonst, bei Johannes, der in dem Buch übrigens auch eine Rolle spielt - und zwar in einem exzellenten Interview, das ich nur wärmstens empfehlen kann (das Interview ist in Vollversion online). Wie gesagt, das Thema interessiert mich momentan brennend und ich bin gespannt, auf welche Gedanken es mich bringt…
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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