Archive for the 'Kultur' Category

Montagsvideo #63 Everything is amaizing, nobody is happy

In den letzten Wochen saßen wir öfter mal da mit all unseren Macbooks, iPhones, D90s & Co und haben uns gefragt, wie um alles in der Welt wir dazu kommen, so verwöhnt zu sein mit Technik. Vielleicht hat Louis C.K. Recht:

Die Wahrheit über Vegas

Letzte Woche bin einmal quer durch die Vereinigten Staaten geflogen. Von oben rechts nach unten links, oder - wie andere sagen würden - vom Nordosten in den Südwesten. In Las Vegas, mitten in der Wüste von Nevada, haben Oli & Sophia auf mich gewartet, zwei Freunde von uns, die auf einer Fotomesse dort ausgestellt haben:

pmajump


Für mich eine gute Gelegenheit, Freunde in der Umsetzung ihrer (Geschäfts-)Idee zu unterstützen und gleichzeitig Las Vegas kennen zu lernen. Immerhin kennt man die Stadt aus unzähligen Filmen, Fotos und Legenden.
Dort angekommen, musste ich erstmal eine halbe Stunde durchgehend grinsen: die Stadt ist verrückt. Ein einziges, buntes Blingbling, offensichtlich entworfen von exzentrischen Architekten und gebaut von infantilen Milliardären. Aber nach kurzer Zeit merkt man, dass die Menschen vor den Spielautomaten noch nichtmal glücklich sind, während sie ihr Geld loswerden und dass die ganze Show künstlich und oberflächlich ist. Das Fazit meines ersten Besuches in ‘Sin City’  fällt deshalb eindeut aus:

Las Vegas ist eine seelenlose Attrappe, an der man sich nach einem Tag sattgesehen hat. Die Menschen kommen, weil sie dort nicht das Gesicht verlieren bei dem kläglichen Versuch, ihre zutiefst menschlichen Sehnsüchte zu erfüllen. Sie suchen Glück und bekommen Glücksspiel, bei dem mit ihrem eigenen Glück gespielt wird. Sie suchen Liebe und bekommen Liebesspiele, bei denen sie ihre eigene Liebe verspielen.

Und die Lehr’ aus der Geschicht’? Nach Las Vegas muss man nicht.
Wie seht ihr das? War schonmal jemand von euch da?

Valentine-happiness bis in die Vorgärten.

Wir wünschen einen schönen Valentinstag!

*me*and*my*valentine* 
Eigentlich wollten wir ganz romantisch und nur zu zweit Abendessen gehn, aber der Domi hat so lange gedrängelt, dass er jetzt doch mitdarf. Und da die Zweisamkeit eh futsch ist, noch 3 andere Jungs. (ha, ich und 4 Männers, das wird der beste Valentinstag ever!) ;) Wir hoffen einen Platz beim überkitscht-geschückten Italiener zu ergattern. Oh ja, ganz viele Rosen, rosa Herzen, Blinkzeug und Glitzer. Aah!! Wie gesagt: best valentine’s day ever.

Vor allem wird dieser Tag natürlich so gut, weil der Abi uns ab heute eine Woche lang besucht. Und mit uns meinen wir mich, denn der Domi ist wohl überwiegend mit seinem neuen Valentine (siehe Bild unten) beschäftigt…  
So, zur Feier dieses lieblichen Tages, hier noch eine Liste, mit 7 Sachen, die im Moment mein Herz höher schlagen lassen:
1. burmesisches Essen -(für mich) neu und lecker!
2. mit Abi und Domi durch die Stadt hüpfen
3. schöne website, zum schöne-Wohnung gucken..
4. krasse Frau mit krasser Stimmen (mehr im nächsten Montagsvideo)
5. nächsten Dienstag eeendlich “Coraline” gucken!! 
6. ein gelbes Kleid für vielzuviel Geld
7. erste, kleine, feine Frühlingsanzeichen (wenn man genau hinsieht…)

Eine love-is-eeeeverywhere Bini

Blue Like Jazz

Donald Miller

Ich lese gerade Donald Miller’s ‘Blue Like Jazz’, worin der Kerl (siehe oben) auf ziemlich unreligiöse Art seine Gedanken über den christlichen Glauben beschreibt. Das Buch ist sehr empfehlenswert. Für alle, die schon immer mal verstehen wollten, wie um alles in der Welt man an sowas wie einen Gott glauben kann. Und für alle, die an sowas wie einen Gott glauben.
Eine Passage fand ich ganz besonders interessant. In der erzählt Miller von einer Kommolitonin, von der er sagt, sie sei der wahrscheinlich schlauste Mensch, den er bis dahin getroffen hat - und dass sie nichts von Gott hält:

I had no explanation for Laura. I don’t think there is an explanation. (…) I think Laura was looking for something rational, because she believed that all things that were true were rational. But that isn’t the case. Love, for example, is a true emotion, but it is not rational. What I mean is, people actually feel it. I have been in love, plenty of people have been in love, yet love cannot be proved scientifically. Neither can beauty. Light cannot be proved scientifically, and yet we all believe in light and by light see all things. There are plenty of things that are true that don’t make any sense. I think one of the problems Laura was having was that she wanted God to make sense. He doesn’t. He will make no more sense to me than I will make sense to an ant.

Für alle interessierten gibt’s hier das erste Kapitel zum kostenlosen Download.

Montagsvideo #56 der Idiotarod 2009

Eigentlich gehört an diese Stelle natürlich ein Video über den Superbowl, das sportliche Großereignis schlechthin, das heute stattgefunden hat. Aber: Superbowl ist Mainstream. Und Insider sind natürlich viel spannender. Leider war der folgende Insider ein so geheimer Geheimtipp, dass wir ihn am Samstag um’s Verrecken nicht finden konnten. So sind wir halt bei klirrender Kälte 3 Stunden lang hilflos an der Brooklyn Bridge umhergeirrt. Darf ich vorstellen: der Idiotarod 2009.

Der Idiotarod ist ein Einkaufswagen-Rennen, das seinen Namen von dem berühmten Hundeschlittenrennen Iditarod in Alaksa hat und ist eigentlich genau dasselbe. Nur sind es beim Idiotarod keine Hunde, sondern Menschen, keine Schlitten, sondern Einkaufswagen und nicht Alaska, sondern NYC. Dazu treffen sich jährlich ca. 1000 Verrückte an einem geheimen Ort und veranstalten ein eintägiges Einkaufswagen-Rennen. Die Grundregeln: es sind ausschließlich verkleidete Fünferteams zugelassen. Jedes Team hat einen gepimpten Einkaufswagen, den jedes Teammitglied zu jeder Zeit berühren muss. Jedes Team versucht zudem durch Sabotage die anderen Teams am Vorankommen zu hindern.
Weil das ganze natürlich illegal ist, wird der Startpunkt erst 2 Stunden vor Rennbeginn und nur registrierten Teilnehmer bekanntgegeben. Im Internet werden Gerüchte über falsche Startpunkte gestreut, um die Polizei fernzuhalten. Und genau daran sind wir auch gescheitert. Aber einen Versuch war’s wert - sowas gibt es schließlich nur in NYC:

Ring frei für Runde zwei

Mich interessiert immernoch brennend, welche Einstellungen hinter den unterschiedlichen Lebensläufen der New Yorker stecken. Deshalb habe ich den Fragekatalog für das concepts of life-Projekt vor einigen Wochen erstmal um euer Feedback ergänzt und dann im Interview mit Brad Canning, Pastor der Church!, dem Härtetest unterzogen.

Lebenskonzept-Interview #1

In der Praxis läuft´s meistens doch nicht ganz so glatt, wie wenn man die Fragen vorher theoretisch durchgeht. Deshalb musste ich doch nochmal ein bisschen daran rumfeilen und gehe morgen mit der Endversion in die zweite Runde. Morgens ist erstmal Singer-Songwriter & Café-Neubesitzer Jamey Hamm dran, abends dann der frisch zugezogene Filmemacher Daniel Lang. Beides Freunde von uns, die mich je auf die eigene Weise faszinieren. Ich bin echt gespannt, was da rauskommt…Kommentarkönigin

Zugehörige Beiträge:

  • Fragen zum Konzept
  • Montagsvideo #123 Aus Steve Jobs’ Nähkästchen
  • Alltagsphilosophie: Um Gottes Willen
  • Vom Leben gelernt
  • reality check
  • Vorher aber doch nochmal ein großes DANKESCHÖN an euch alle. Unserem Wunsch nach mehr  Kommentaren sind ja echt einige gefolgt & haben die letzten Tage auf dem Blog zu einem einzigen Genuss gemacht (1.000% Steigerungsrate der Kommentare!). Besonders meine Schwester sorgt sich wohl um ihren kleinen Bruder, wie man rechts ganz gut sehen kann: Doro, die Kommentarqueen ;-)

    Dreitagebuch

    Ups, ruckzuck waren drei Tage vergangen… Entschuldigung an alle, die zwischendrin öfter vorbei geschaut haben. Wir möchten normalerweise öfter schreiben und werden das auch weiterhin tun. Nach 4 Monaten Joe & Christiane-Abstinenz mussten wir aber erstmal jede Minute ausnutzen - und das haben wir auch getan! Deshalb gibt´s jetzt einige Impressionen von unseren gemeinsamen Tagen. Aber mal der Reihe nach:
    Zuerst hieß es am Mittwoch natürlich mal Nachbarschaft entdecken, deshalb sind wir zusammen durch Park Slope zur Tealounge geschlendert:

    alte Karre

    Tealounge

    Der Rest vom Tag sah etwas anders aus, als von Joe & Christiane erwartet: Anstatt nämlich sofort nach Manhattten zu fahren, haben wir erstmal unserer Freundin Ashley beim Umziehen geholfen. Darüber zitiere ich am besten einfach den Joe (O-Ton): “Da reist man um die halbe Welt und einen Tag später ist schon wieder alles wie immer.” Aber am Donnerstag sind wir dann doch noch zum Shoppen in Manhatten gekommen:

    Brooklyn Industries

    Am Freitag hieß es dann erstmal Weihnachtspost für die Heimat basteln, schreiben & losschicken. Bilder davon wie immer bei Flickr. Für Freitag-Abend hat Gott sich dann allerdings etwas gaaanz besonderes ausgedacht: VIP-Tickets für die New Jersey Devils, ein Eishockey-Team der NHL. Sowas hab´ich noch nie erlebt: private suite mit Ledersitzen, Flatscreens, Catering und perfekter Sicht auf´s Spielfeld:

    New Jersey Devils á la VIP

    New Jersey Devils á la VIP

    Aber am meisten habe ich mich auf Momente wie im nächsten Bild gefreut:

    die Kerle auf´m Dach

    Gute Aussicht, gute Freunde, gute Gespräche - das ist wahres Leben.

    Für alle, die mehr sehen wollen noch eine Diashow mit allen Bildern von Familie Gutzmann in NYC:

    Rückblick: Thanksgiving in New England

    Weil´s so schön war, hier ein kleiner Rückblick auf Thanksgiving. Rückblick übrigens in dem Sinne, dass es (nur) was zu sehen gibt:

    the bronx - dead end of NYC

    Thanksgiving bei den Littles

    typische Häuser in New England typische Häuser in New England

    typische Häuser in New England typische Häuser in New England

    Mehr Bilder gibt´s wie immer bei Flickr!

    Montagsvideo #46 Mal im Ernst

    Die Amis nehmen Politik ernst. Allerdings heißt das nicht, dass sie dabei immer ernst sein müssen. Der Vorgänger von Bush hat in seinen letzten Tagen zum Beispiel dieses Video gemacht:

    Humor hat in den Staaten keinen festen Rahmen und wird deshalb auch dort gerne angewandt, wo er für das deutsche Feingefühl nicht unbedingt hingehört. So machen Präsidentschaftskandidaten in Zeiten der Finanzkrise Witze über ihre acht Häuser und scheidende Präsidenten eben über ihre eigene Überholtheit.
    Auch in schwierigen Zeiten die Distanz zu haben, die Situation mit Humor zu betrachten, zeigt mir eine gewisse Souveränität, die für mächtige Ämter nötig ist. Und Optimismus. An alle deutschen Politiker deshalb: Mal im Ernst, seid lustig!
    Mir gefällt´s. Was denkt ihr darüber?

    Halloween & guter Kaffee

    *Halloween*Parade*Manhatten*

    Wenn man an Halloween in NY ist, muss man natürlich auf die Halloween Parade gehn.
    Im Gegensatz zum deutschen Fasching ging’s hier natürlich oft ums Gruselthema: mit Geisterpuppen in 4 m Höhe, aufwendigen Beamerprojektionen auf Fensterrahmen und Riesenstühlen. Zwischen professionelleren Gruppen liefen dann einzelne Verkleidete -hier gab’s natürlich viel Politisches, wie Palin mit schwangerer Tochter oder als “Miss Pitbull”, Obama als Superman und natürlich “Joe, the plumber”. Zwischenrein haben sich leider Unmengen liebloser Kostüme und vereinzelte Perverslinge gemischt -die Seite gibt’s auch. Mein Favorit: einer als Huhn und einer als Ei, beide mit dem gleichen Schild: “ich war zuerst da”.

    In unserem Viertel Park Slope hingegen sah Halloween am Nachmittag ganz anders aus:

    *Halloween*Park*Slope* *Halloween*Park*Slope*

    Die Hauptstraße war vollgepackt mit verkleideten Kindern und deren Eltern. Und in jedem einzelnen Geschäft wurde Candy abgesahnt. Die Verkleidungen waren hier oft total aufwendig und originell. Ein Säugling als Charlie Brown, ein 3jähriger Punk-Rockstar und sooo viele Kinder, die am Rande des Zuckerkomas in Glückseeligkeit schwelgten.

    *Michael*Jackson*im*Zuckerhimmel* *Essens*Verkleidung* *Halloween*Park*Slope*

    Jetzt versteh ich auch, warum Halloween so ein Kindertraum ist. Einen Tag lang sehn alle lustig aus und man darf so viel Zucker essen, wie man nur irgend möglich in den kleinen Bauch stopfen kann. Herrlich.

    Dann gab’s an diesem Wochenende noch einen Samstagmorgen -so, wie er sein sollte: in einem wunderschönen kleinen Café, mit viel Sonne, guten Gesprächen und Kaffee.

    *Samstagmorgen*

    Wir haben über NY geredet, unsere Ziele und wie wir sie weiter voranbringen wollen. Und haben festgestellt -wir wolln mehr. Und am Montag geht’s los. Oh ich mag diese herrliche Kombination: Kaffee und gute Entschlüsse treffen. Hm. Good stuff.

    *Samstagmorgen*

    Eine noch-lange-nicht-fertige Bini

    Ein Blick auf die Amis

    In den Kommentaren zum letzten Montagsvideo kam die Frage auf, welchen Charakterzug ich an den Amis  zu schätzen gelernt hätte. Ich meine, die haben ihr Fett ja nun schon zwei Mal wegbekommen und trotzdem hab´ich behauptet, die Deutschen könnten sich in einigen Punkten eine Scheibe abschneiden. Deshalb will ich nochmal einen genaueren Blick auf die Amis werfen:

    *Mets*game*

    In den zwei Monaten, die wir jetzt in Amerika leben, haben wir schon unzählige Male erlebt, welche Eigenschaften die meisten Amis auszeichnen:
    Herzlichkeit. Als wir in New York angekommen sind, kannten wir nur eine handvoll Leute, aber die Amis begegnen Fremden mit einer Herzlichkeit, von der wir in Deutschland nur träumen können. Wenn dich ein Freund einem Bekannten vorstellt, hast du im nächsten Moment auch schon dessen Freunde kennengelernt und so weiter. Und die zeigen dann allesamt eine beeindruckende
    Hilfsbereitschaft. Als wir nach drei Wochen kostenlosem Wohnen bei Ashley zum Beispiel immer noch kein Apartment hatten, haben wir sonntags ihre Freundin Courtney kennengelernt und sie hat uns montags bei ihr willkommen geheißen - für zwei Wochen, ohne zu Zögern. Das muss wohl an ihrem
    Optimismus liegen, den sie offensichtlich mit dem Rest der Amerikaner  gemein hat: von allem und allen Neuen wird erstmal nur das Beste erwartet. Da kann die Wirtschaftskrise so groß sein, wie sie will: den Zukunftsglauben wird diesem Land niemand nehmen. Daher kommt wohl auch die
    Lebensfreude, mit der man hier um sich schmeißt. Ständig hört man lachende Nachbarn, die sich auf den Treppenstufen vor ihrem Haus gemeinsam amüsieren. Amis sagen, das habe mit ihrem
    Gottvertrauen zu tun, das im ganzen Land noch wesentlich weiter verbreitet ist, als in Europa. Und dann ist da noch die
    Freiheit, die scheinbar viele Amis haben: da wird einfach mitten in der U-Bahn kräftig beim Lieblingslied mitgesungen, das auf dem iPod läuft - ohne auch nur an´s Genieren zu denken. In derselben U-Bahn wirst du übrigens definitiv in irgendein nettes Gespräch verwickelt, denn die
    Offenheit, die man hier gegenüber dem Fremden hat, ist wirklich bemerkenswert. Zu guter letzt noch ein Punkt, der natürlich mit dem richtigen Maß angegangen werden muss. Und was die Deutschen da zu wenig haben, ist bei den Amis vielleicht ein bisschen zu viel, aber: prinzipiell glaube ich, dass ein gesundes Maß
    Freude am eigenen Land und die Überzeugung vom eigenen Land helfen, sich dort auch wohl zu fühlen und zu schätzen was man hat. Und glaubt mir: wir haben in Deutschland einiges, was richtig richtig gut läuft und worum uns viele andere beneiden. Wie hoch unsere Standards sind erkennt man manchmal wirklich erst, wenn man in einem anderen Land ist. Aber das ist ein anderes Thema…

    Montagsvideo #15 LOMO, SMAAT & AAA

    Was für eine Woche. Semesterstart. Neue Kurse, neue Kommolitonen. Und es sieht das erste mal nach einem ausnahmslosen Interessensstudium aus. Nur interessante Veranstaltungen, die mich beruflich auf meine vage Wunschzukunft vorbereiten:
    Photoshopkurs zum Umsetzen eigener Ideen, Marketing-Ringvorlesung mit Tipps aus der Praxis, Online-Forschung für mehr Verständnis des web 2.0+, Businessenglish für New York, Vermarktung von Printmedien, weil das Herausgeben einer Zeitschrift auch mal`ne tolle Sache wäre und und und. Wem bei dieser Vorstellung langweilig wird, dem sei dringend von Publizistik, BWL und Medienmanagement abgeraten. Ich krieg dabei jedenfalls Gänsehaut auf der Hirnhaut.

    Aber jetzt zu dem Teil, in dem sich die absurde Überschrift auflöst: die Woche haben wir genau zwei erwähnenswerte Veranstaltungen besucht. Die erste war der spoken words-Abend im Mainzer “Lomo”. Zu Gast war die einzige poetische Boygroup Deutschlands, SMAAT. Das Programm ist eine Mischung aus Slam Poetry, Kabarett und Comedy und ist definitv einen Besuch wert. Einer der Jungs ist Sebastian 23, über den wir schonmal geschrieben haben. Vorgetragen hat er zum Beispiel das hier:

    Damit aber der Text in einem Montagsvideo-Post nicht länger ist als das Video, hier noch ein Schmankerl von Nils Heinrich, den wir bei der Dichterschlacht in Darmstadt gesehen haben:

    Jetzt bleibt nur das geheimnisvolle und eklig anmutende AAA aus der Überschrift unerklärt. Im weitesten Sinne hat es was mit Lebensqualität in Wiesbaden zu tun, aber auch mit Lebensstil und Kreativität. Weil der Post aber eh schon viel zu lang ist, erzähl ich das im nächsten Eintrag.