Archive for the 'Kultur' Category

Nach Harvard hier lang - die Zweite

Ich bin frustriert. Frustriert von meiner Uni. Ich hab’ lange probiert, offen zu sein, das Gute zu sehen, mich eines Besseren belehren zu lassen. Aber ich muss zu dem Schluss kommen: Ich bin frustriert. Frustriert von der staubtrockenen Lehre, dem stupiden Auswendiglernen, dem Versacken in Konventionen, der Visionslosigkeit und dem verschwindend kleinen Horizont.
Ich will an einer guten Uni studieren! Harvard, Columbia, Oxford - egal, mir geht’s nicht um große Namen, mir geht’s um große Lehre. Und die habe ich in meinem Studium bisher nur selten gefunden. Und das sage ich nicht, weil meckern so einfach ist oder Kritik an deutschen Hochschulen gerade ach so zeitgemäß. Sondern ich sage es, weil ich bessere Beispiele kenne, weil ich exzellente Lehre kenne. Lehre, die nicht durch die vielbeschworenen Sponsorenmillionen glänzt, sondern durch ihre Professoren. Professoren, die leidenschaftlich sind, wissbegierig, konventionslos. Professoren, die wissen, dass die Studenten vor ihnen zu den Menschen gehören, die später die Geschicke des Landes beeinflussen, indem sie Unternehmen führen, Medien prägen, Politik machen - und auf diese Weise das Potential haben, die Welt zu verändern. Ich vermisse Professoren, die dieses Potential sehen. Sehen, schätzen und nutzen. Professoren, die ihren Studenten nicht beibringen, was sie zu denken & zu wissen haben, sondern wie sie zu denken haben, wenn sie sich eine eigene Meinung bilden möchten. Professoren, die lehren, wie sich Studenten mit sich selbst und der Welt um sie herum auseinandersetzen, warum das, was sie da lernen, bedeutend ist und wie es ihnen praktisch hilft, gute Entscheidungen zu treffen.
Allen, die mal einen Hauch davon abbekommen möchten, wie erhebende Lehre aussehen kann, empfehle ich stark sich mal die öffentlich zugänglichen Online-Angebote von Prestige-Unis anzusehen: Ich konnte mich schon des öfteren nicht losreisen vom Bildschirm. Als Appettizer hier ein kleines Häppchen aus Harvard:

Hier eine lose Sammlung von Links zu den Schätzen der Bildungswelt:
Academic Earth - Video lectures from leading Universities
Open Culture - Free educational and cultural media
Online-Angebote der Elite-Unis - Linksammlung von Open Culture
Free Online Classes - eine Sammlung von Open Culture
Youtube’s top ten - eine Hitlist von Open Culture
MIT - und als Podcasts
Princeton - und als Podcasts
Oxford - als Podcast

Post Scriptum: Diesen Post habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, als ich noch mehr Zeit im Hörsaal verbracht habe als in der Bib und akut frustriert war. Jetzt, im intensiven Selbststudium, zeigt sich mal wieder, dass man an jeder Uni was lernen kann - man darf sich halt nicht immer auf die Profs verlassen, sondern muss sich den eigenen Hintern plattsitzen…

Montagsvideo #96 Das Web 2.0 hat zugeschlagen

Montagsvideo am Dienstag? Schäm dich, Domi! Aber jetzt zum Geschäft:
Haha, da waren die Black Eyed Peas wohl etwas verwirrt… Oder besser gesagt: geflasht. Denn bei ihrem Auftritt in Chicago hat sich das böse Web 2.0 gegen sie verschworen und ihren Auftritt als Bühne für den größten Flashmob aller Zeiten genutzt:

Krass. Wie ham die das gemacht? Oder ist alles nur fake?

Montagsvideo #95 Eine neue Philosophie von Erfolg

O wie war, was Alain de Botton hier über Erfolg sagt. Wer wirklich erfolgreich sein will und dabei auch noch glücklich, nehme es sich zu Herzen:

So what I want to argue for, is not that we should give up on our ideas of success. But we should make sure that they are our own. We should focus in on our ideas. And make sure that we own them, that we are truly the authors of our own ambitions. Because it’s bad enough, not getting what you want. But it’s even worse to have an idea of what it is you want, and find out at the end of a journey, that it isn’t, in fact, what you wanted all along.

Deutsche Tugenden
oder: Scheiß Wetter, aber ein geiles Land

Hehe. Hab’ heute über die “Beiträge vor 1 Jahr” oben links den Eintrag  ein Blick auf die Amis wieder gefunden. Damals hatte ich über Eigenschaften geschrieben, die ich an den Amis schätzen gelernt habe. Kurz darauf saß ich damals in einem Café in Manhatten und der Patriot in mir hat sich zu Wort gemeldet (er hat sich wohl vernachlässigt gefühlt) und mich genötigt, auch ein paar Zeilen über die Deutschen zu schreiben. Tja, das ist mir heute - ein Jahr später - wieder eingefallen.

Herbstblattschlacht Herbstblattschlacht Herbstblattschlacht Herbstblattschlacht

Ein Blick in den Moleskin brachte Folgendes zum Vorschein (in aktualisierter Form):
German Engineering Den Ruf der perfekten Ingenieurskunst hat Deutschland völlig zu Recht. In aller Bescheidenheit: Wir bauen einfach geile Autos. Aber: Entwickler-Talent geht weit über Maschinen und Autos hinaus: Überall, wo es gilt, Dinge, Prozesse oder Systeme weiter zu entwickeln, sind die Deutschen unheimlich ausdauernd. Vieles, was in teils trockenen Prozessen (weiter-)entwickelt werden muss, tragen die Deutschen weiter als viele andere. Das führt zu einer unerreichten
Perfektion Zum Beispiel bei Abläufen des öffentlichen Lebens: Verkehrsleitsysteme, Beschilderungen an Flughäfen und Bahnhöfen, Wahlabläufe - vieles läuft in Deutschland echt rund und macht das Leben stressfrei. In NY gibt es selbst in Bahnhöfen, die täglich tausende verwirrte Touris durchqueren müssen, keine Schilder, sondern nur genervte Billigjobber, die unverständliche Wortfetzen durch die Gegend brüllen. Echt jetzt, die Deutschen haben schon eine krasse
Genauigkeit Ein gewagtes Beispiel: Deutsche Züge und Busse fahren nach Plan. Erstens, weil es überhaupt mal einen minutiösen Plan gibt (das ist nicht selbstverständlich: in Griechenland steht an der Haltestelle auch gerne mal, dass Linie xy ungefähr 2-4 Mal pro Stunde fährt). An vielen Haltestellen zählt darüberhinaus die Digitalanzeige minutengenau runter und just bei “0″ biegt der Bus um die Ecke… Hm, streitbares Thema, besser zum nächsten.
Aufrichtigkeit Ich hab die amerikanische Art des Small Talk zwar genossen, aber es hat schon was für sich, wenn man weiß, dass Sympathie-Bekundungen auch so gemeint sind. Wenn ein Ami es ‘amazing’ findet, dich zu sehen, du sofort zum ‘friend’ aufsteigst oder gar ein ‘I love you’ abbekommst, ist das zwar nett, aber heißt nicht unbedingt viel. In Deutschland ist die Sache klar: Wer grießgrämig an dir vorbeiläuft ist entweder ein Arsch, oder egal. Aber auf ein “Schön dich zu sehen” ist Verlass. Vielleicht liegt das ja an der
Vernunft die die Deutschen zwar überbewerten, aber dafür auch massig haben. Wir begegnen Dingen einfach nicht naiv-enthusiastisch, sondern mit klarem Verstand und langfristigem Blick. Der kommt vielleicht daher, dass wir sowas haben wie eine
lange Geschichte aus der man viel lernen kann. Man muss sich nur damit auseinandersetzen. Und das machen die Deutschen auf eine beeindruckend verantwortungsvolle Art und Weise. Und das führt zu einer gehörigen Portion
Selbst-Reflexion Wir sind zwar allzu oft allzu selbst-kritisch, aber alles in allem laufen wir mit der Taktik echt gut, glaube ich. Ich habe selten ein Volk gesehen, dass sich so offen mit den dunkelsten Punkten der Geschichte auseinandersetzt und dafür heute noch weltweit Verantwortung übernimmt (War da mal was mit General Franko?) Das hilft, die negativen Auswirkungen des Machtstrebens einzelner zu verhindern (Also ich habe das Schlagwort ‘Sarkozy’ oder ‘Berlusconi’ nicht gebracht) Wie dem auch sei: Die gute Seite der langen Geschichte ist eine facettenreiche
Kultur Beim Essen glänzen wir zwar nicht so. Aber während Christmas &  Easter in den Staaten ziemlich kitschig ausfallen, geht es an unseren Feiertagen echt feierlich zu. Und wo wir gerade beim Thema Kultur sind: Ich genieße es sehr, Europäer zu sein. Auf engstem Raum haben wir so viele unterschiedliche Kulturen mit jeweils ureigenem & liebevollem Charakter, dass andere davon nur träumen können. Durch unsere
Fremdsprachen-Kenntnis lernen wir diese übrigens auch viel besser kennen. Klar, Amis haben außer Englisch nichts nötig. Aber eine Sprache zu lernen hilft ungemein, Land und Leute zu verstehen.

Viel davon hört sich ein wenig trocken an im Gegensatz zu Herzlichkeit, Optimismus und Lebensfreude bei den Amis… Aber unsere Liste könnte auch noch weiter gehen. Ja, ein wenig trocken mögen wir sein, wir Deutschen. Dafür ist unser Wetter feucht!
Ich liebe dieses Land.

Montagsvideo #94 Stehlampenmusik

Ähäm, räusper… Nein, nein, wir werden doch nicht nachlässig mit den Montagsvideos… Wir sind bloß gewissenhafter mit anderen Dingen geworden, die vorher erledigt werden wollen. Hm. Wie dem auch sei ;-)
Letzten Freitag haben wir unter dem Vorwand meines (eigentlich bereits verjährten) Geburtstages an eine alte Tradition angeknüpft und ein kleines Wohnzimmer-Stehlampenkonzert veranstaltet. Zu Gast war in dritter Auflage REIN, eine befreundete Combo aus Dortmund, die hier schonmal erwähnt wurde und uns auf eine musikalische Weltreise durch die aufregendsten und schönsten Teile der Erde entführt haben: den Ruhrpott (klar), das Westphalen-Stadion (naja) und die unendlichen Meere der Piraten:

Ich kann mich an so einem Abend einfach immer ein bisschen in den Liedern verlieren. Und irgendwie finde ich das Lebensgefühl, das dabei rüberkommt, total angenehm und motivierend. Man entflieht mal den einnehmenden Alltagsproblemen und kann einfach an nichts denken - oder eben an die Abenteuer der großen, weiten Welt, auf die ich bei Stehlampenkonzerten immer Lust bekomme. Egal, ob zu Hause oder unterwegs. Und am Ende genieße ich auch sehr die Kombination von guten Freunden, gutem Essen und guter Musik.

Montagsvideo #87 Heimat Erde

Jeder, der auch nur ein kleines bisschen empfänglich ist für die Ästhetik der Natur, wird bei diesen Aufnahmen mit offenem Mund vor dem Bildschirm sitzen. Und jeder, der auch nur ein kleines bisschen ökologisches Bewusstsein hat, wird anschließend ebenfalls den Mund aufmachen…
In einem einmaligen Projekt hat Yann Arthus-Bertrand einen Film produziert, der mit Luftaufnahmen aus 54 Ländern in beeindruckender Weise gleichzeitig die Schönheit der Erde und die Hässlichkeit ihrer Ausbeutung zeigt.

Die Bilder im Film sind wunderschön. Die Zahlen erschreckend:

20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Ressourcen. Die Rüstungsausgaben betragen das 12-fache der weltweiten Entwicklungshilfe. Jedes Jahr werden 13 Millionen Hektar Wald vernichtet. In den letzten 40 Jahren hat die Eisschicht der Pole 40% ihrer Stärke verloren. 2050 könnte es bis zu 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben.

Obwohl die Produktion aufwendig und teuer war, ist der Film in voller Länge kostenlos auf youtube zu sehen (15 Teile). Wer die Zeit hat oder ohnehin einen Videoabend geplant hat: Für mich waren es besondere eineinhalb Stunden:

Ob 4 Milliarden oder 4 Tausend Jahre, ob Evolution oder Schöpfung - das alles sei jetzt mal dahingestellt. Das Projekt ist jedenfalls sehens- und bemerkenswert. Mehr dazu gibt’s auf der HOME-Website.

Montagsvideo #85 Merkel im Interview
Was das ‘C’ in ‘CDU’ noch wert ist

Selten, ganz selten, geht es hier auf dem Blog auch mal politisch zu. Viel zu selten, wie ich finde. Denn erstens hat’s Tradition: Schon das 4. Montagsvideo überhaupt war politisch und -ich geb’s ja zu- auch patriotisch angehaucht. Und zweitens geht uns Politik einfach alle an, weil es eben doch einen Unterschied macht, welche Partei die Regierung stellt (wie der Beitrag “Landtagswahlen 2.0” und seine exzellenten Kommentare deutlich gezeigt haben). Im Wahljahr 09 gilt deshalb erst recht: Her mit der Politik! Heute die Frage an Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Merkel: Was ist das ‘C’ in ‘CDU’ noch wert?

(Koproduktion von ERF, idea & KEP)
P.S. Falls das Video nicht mehr das Merkel-Interview zeigt, könnt ihr es auch direkt beim ERF sehen.

Neues aus der Innenstadt - Molino Café

In New York sind Bini und ich endgültig dem Leben in Cafés verfallen. Einer der Hauptschauplätze unserer 7 Monate dort war das Postmark Café, das wir hier schonmal erwähnt, bebildert und sogar verfilmt haben. Wie dem auch sei, zurück in Wiesbaden fiel uns die Trennung vom Heimat-Café echt nicht leicht - es war in Laufnähe, hatte eine tolle Atmosphäre und guten Kaffee: alles, was ein Café braucht. Deshalb waren wir leicht perspektivlos, als wir wieder in Wiesbaden angekommen sind. Doch offensichtlich war da mal wieder jemand umsichtig… Denn während wir in NY waren, hat in Wiesbaden das Molino aufgemacht:

Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße)

Ein schmuckes Café mit leckeren Bio-Heißgetränken, netter Einrichtung und -vor allem- einem traumhaften Innenhof. Und das alles in Laufnähe zu uns, direkt am Luisenforum an der Schwalbacher-Straße Ecke Rheinstraße.

Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße) Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße)

Auf jeden Fall der perfekte Aufenthaltsort für ein nettes Frühstück an einem sonnigen Wochenende. Oder auch als alternative zum Lernen in der grauen Uni-Bib.

Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße) Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße) Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße) Molino Café (Schwalbacher Ecke Rheinstraße) *Christiane*ist*fleißig**Domi*ist*fleißig*

Montagsvideo #78 Street Art

In aller Kürze zwischen zwei Vorlesungen kommen hier die Montagsvideos dieser Woche. Heute geht’s um Street Art. Insbesondere um  Straßenkunst, die Bekanntes in einen neuen Kontext setzt. Und ich finde, da haben sich ein paar ziemlich coole neue Strömungen ergeben. Die erste Idee kommt von Joshua Allen Harris, aus - woher wohl - New York:

Hier gibt’s ein Interview mit ihm. Und dann gibt’s da noch die Sache mit dem Stricken. Hierzulande hat das ja (noch) einen etwas hausmütterlichen Ruf. Aber in New York hat sich das Stricken schon länger zum urbanen Trend entwickelt. Unsere Freundin Ashley ist da nur ein Beispiel von vielen. Ein paar Mädels aus Texas haben das Stricken jetzt noch in einen unerwartet neuen Kontext gesetzt - und damit bin selbst ich als Mann endgültig überzeugt: Stricken ist cool:

Mehr auf knittaplease.com. Wer kennt noch unkonventionelle Street Art Ideen? Her damit!

Es denkt..

…sehr viel in meinem Kopf.

*Gedankengetümmel*

Zu dem was der Domi da geschrieben hat. Aber davon ein andermal mehr. Heute gibt’s so viele Fotos, da versuch ich mich mal mit dem Schreiben kurz zu fassen. Also erstmal war der Abi da. 

*der*Abi*und*ich*

Das war sehr schön. Vor allem weil wir zusammen nach Herrnhut gefahren sind, um den Geburtstag der coolen Camilla zu feiern. Da haben wir sie eeendlich mal wieder gesehn…

*Cam*Smile*

Und die Hernnhuter Brüdergemeinde kennen gelernt. Ja genau, die machen die Losungen, Sterne und haben zu 24/7 prayer inspiriert. Und eine Kirche in Hammer-Designer-weiß. Geil.

*Herrnhuter*Weissheit*


*Herrnhuter*Weissheit* *Herrnhuter*Weissheit**Herrnhuter*Weissheit* *Herrnhuter*Weissheit*

Oh so schön! 
Den Pfingstmontag haben wir dann mit der Sarah Q. beim Griechen in Schierstein genossen. Perfekt.

*Schiersteiner*Grieche* *die*Sarah*Q* 

Und außerdem hat sich ja einiges in unserer Küche getan: wir haben innerhalb von 2 Wochen von rot (und Tapete!) auf blau und dann auf grau gewechselt. Das Blau war’s so gar nicht. 

*von*rot*nach*blau* *von*rot*nach*blau* *von*rot*nach*blau* *von*rot*nach*blau*

*von*blau*nach*grau* *von*blau*nach*grau* *von*blau*nach*grau* *von*blau*nach*grau*

Und so sieht’s am Ende aus. (Im Idealfall natürlich mit ‘nem geilen Frühstück davor..) Eine Großaufnahme gibt’s erst, wenn die Bilder hängen ;)

*neue*Wand*

Ja und jetzt? Jetzt erholen wir uns ein bißchen von all den vielen Dingen der letzten Woche und vermissen dabei Abis Hut-Gesichter. 

*Abi* *Abi* *Abi* *Abi*

Und das gemeinsame Nachdenken am schönsten Brunnen der Stadt. Am Sherry & Port hat man einfach die besten Gedanken. Hm…

*oh*der*Brunnen*

Eine denkende Bini

Montagsvideo #69 NY, London, Paris & äh, Mainz

Im Montagsvideo #38 vom September 2008 ging’s um einen urbanen Trend: die Flashmobs. Dabei verabreden sich Unbekannte über’s Internet zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort, um eine bestimmte Aktion zu bringen. Und da solche Ideen meist in den Metropolen dieser Welt entstehen, ging’s natürlich in New York los. Damals ließen ca. 200 Leute die Grand Central Station in New York einfrieren. Von da aus ging’s nach London:

Und von London nach Paris. Tja, und was fehlt in der Reihe nach New York, London und Paris? Klar: Mainz. Und wer Zeitzeuge sein will, wie die Trends der urbanen Kultur im Rhein-Main-Gebiet ankommen oder einfach mal Spaß haben will, kann morgen schon dabei sein.

Was: Auf Trompetensignal für 2 Minuten einfrieren
Wo: Neubrunnenplatz in Mainz
Wann: Di, 05.05. um exakt 14:20Uhr

Da gibt’s nur noch eins: Vorlesung schwänzen und hin! Davor aber weitersagen.
Mehr Infos gibt’s hier.

Montagsvideo #63 Everything is amaizing, nobody is happy

In den letzten Wochen saßen wir öfter mal da mit all unseren Macbooks, iPhones, D90s & Co und haben uns gefragt, wie um alles in der Welt wir dazu kommen, so verwöhnt zu sein mit Technik. Vielleicht hat Louis C.K. Recht: