Die Scheiben sind geputzt. Die Böden auch. Die Bilder hängen. Die Vorhänge auch. Das Bett ist fertig. Wir auch: Die Fotomenschen können kommen.
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Hm, schön, wenn zwei sich jung finden und gut finden. Und dann jung und gut heiraten. So haben das Inka und Thomas gemacht und der Joe und ich, wir haben sie dabei fotografiert.
Und weil es so viele schöne Bilder gibt und damit viel nicht zu viel wird, kommen die Bilder in Etappen. Heute: Holga Bilder! Die hat (weil ich so mit der D90 beschäftigt war) mein wundervoller Mann und Assistent für (leider nur) einen Tag gemacht.
Und man kann echt lustige Sache mit Holgas machen..
So, die best-shot-Braut und best-shot-Bräutigam kommen morgen. Danach meine potentiellen Lieblingsfotos 1-4. Und dann schau ich mal weiter. :)
Eine hochzeitsshootende Bini
P.S.

Joe. Es war eine wahre Freude mit dir.
P.P.S. Ja, das Montagsvideo kommt auch mal zwischendrin. Ups..
Heute hat’s mich gepackt. Das Leben in all seinen Ansprüchen durch Uni, Vermieter-Herausforderungen, Haushalt, Heimatbau, Geburtstage aller Welt und immer und immer zwischenmenschliche Arbeitsfelder, hält mich zu sehr auf Trab. Draum hab ich heute die unfertigen Wohnzimmerleisten unfertig gelassen und statt dessen meinen Schreibtisch verwüstet. Das war eine Wohltat. Und auch wenn ich mich immer wunderlich fühle, mein Innerstes so weltweit öffentlich zu machen - so sah das aus:
Und weil kreatives Austoben mehr Raum braucht, habe ich letzten Mittwoch (völlig unpassend im Tagesablauf) meinen herrlichen Mann zur Foto Session überreden können. Es hatte nämlich gerade geregnet und das muss man ausnutzen (wegen herrlichem Licht). Entstanden sind Bilder für die BethandBini challenge #5: my man.
Ahhh. Herrlich, der Kerl. So mit Hut und in pinkner Blütenpracht.
Hmmmm. Es tut so gut. Und ich glaub dem Domi auch - für den war es auch eine echte Herausforderung im vollgepackten Tag kurz mal ein Shooting zu machen… Das hektische Leben kann uns mal. Jawohl.
Eine ARTige Bini
Oh, dieser Maiwald (und oh, diese Inka!). Eine besondere Wohltat, weil meine letzte Woche wirklich doof war (Uni-Stress und eine nicht enden wollende Baustelle im Haus. Und ungefähr 1.000 andere Sachen). Da war das kleine Shooting mit der Inka wie frischer Wind im Kopf. Herrlich.
Muss ja zugeben, dass es nicht sonderlich schwer ist, von der Frau schöne Fotos zu machen. Freu mich schon waaahnsinnig, dass ich sie im Juli als Braut ablichten darf (und den Bräutigam dazu ;))
Dann gab es am letzten Wochenende eine andere, lang herbeigesehnte Sache: die liebe Hanna ist aus Brasilien zurück gekehrt!
Der Teeniekreis hat sich mächtig ins Zeug gelegt, sie besonders bunt zu begrüßen..
Ja und dann wäre da noch meine Liste mit total unzusammenhängenden Sachen, die mal gesagt werden sollten:
*meine Freundin Christiane hat ihr Diploooom. Möchte die ganze Woche feiern deswegen.
*meine Projektgruppenarbeit sollte vor 1 Monat abgegeben werden. Wir finden leider das Ende nicht (auch wenn ich wirklich sehr danach suche.. Weiß irgendjemand da draußen, wo das Ende ist?!)
*der Joe schraubt momentan am Band Autos zusammen und hat gestern von seinem Kollegen erzählt, mit dem er quasi den ganzen Tag verbringt. Und dann hat er etwas gesagt, was mein Texterherz noch jetzt vor Freude hüpfen lässt. “Manchmal sagen wir stundenlang nix und manchmal geht’s voll ab, da reden wir am laufenden Band.” Oh, nein wie geil. Und wie unwahrscheinlich diese Redewendung mal doppeldeutig verwenden zu können!
*ich habe Anfang des Jahres die Flüge nach Sevilla gebucht (nur noch 3 Wochen -yeay!) und hatte keinen blassen Schimmer, dass ein Kongress, der für uns jobmäßig perfekt wäre und die 3 Theatervorstellungen, in denen meine Schwester mitspielt, genau in der Woche sind. Mannoman.
*ich hätte nie gedacht, dass meine norwegische Freundin schon über 3 Monate in Deutschland wohnt, bis wir uns sehn können. Ich muss meinen vollen Terminkalender irgendwie leeren, das ist doch doof.
*die Wella-Locken halten nicht, was sie versprechen. Meine Haare sind so glatt, wie schon lang nicht mehr. Komische Dauerwelle. Aber so gibt’s ein bißchen ungewollte Abwechslung. Nach kurzer Umgewöhnung isses ja auch ganz lustig :)
[links vor der Dauerwelle, rechts danach. Höä?]
Und jetzt, jetzt schau ich mal schnell, ob’s dem Fliesenleger (juhuu, Fliesen verlegen = bald isses fertig!!!!) noch gut geht, es ist schon so lange still im Haus…
Eine glatte Bini
Das Leben ist Nehmen, aber auch Geben - deshalb will ich mal schnell in Johannes Fußstapfen treten und die Kunde von empfehlenswerten offenen Stellen verbreiten. Vielleicht erfährt ja auch über diesen Eintrag jemand von seinem zukünftigen Job:
Das Rhein-Main braucht mehr Kreative. Scholz & Volkmer sucht sie. Die brauchen echt Verstärkung. Wen’s reizt: Einfach versuchen. Bei uns hat’s auch geklappt - und wir haben nix in der Richtung gelernt.
Ähm ja, der erste Anlauf zu diesem Eintrag ist dann wohl in einer Hymne auf den Johannes geendet. Gut so. Aber dahinter steht wie so oft jemand anders. Meines Erachtens der Hausherr dieser schicken Einrichtung (gesehen im Herzen Brooklyns, genauer: hier).
Wenden wir uns also letzterem zu: Erinnert sich noch jemand an unser Experiment letzten Winter? Wir hatten uns damals im Gottvertrauen geübt und kurzerhand unsere festen Jobs auslaufen lassen (was übrigens eher der akuten Zeitnot zu verdanken war als unserem übermäßigem Gottvertrauen…). Er war also an der Reihe, seine Versorgerfähigkeiten auszuspielen. Wie dem auch sei: Turns out he rocks.
Neben all den kreativen Wegen, uns zu umsorgen, (nachzulesen unter das Experiment) hat sich Gott als ‘Grande Finale’ nämlich was besonders Feines ausgedacht: Einen neuen Job für Bini und mich. Einen, der ziemlich nah dran ist an dem, was wir gerne machen. Und wie. Und wo: Wir bloggen.
Aus dem Nichts heraus hatte uns Johannes eine Mail weitergeleitet, in der die Wiesbadener Agentur Scholz & Volkmer jemanden sucht, der für sie einen Blog betreut. Beim Stichwort Scholz & Volkmer könnte bei den Veteranen unter euch in den Tiefen des Gedächtnisses noch was klingeln: Die Agentur hatten wir im April 2008 kennengelernt. Und damals ist uns der Mund offen stehen geblieben: Die Firma war eine einzige Offenbarung darüber, was für coole Arbeitgeber es in Wiesbaden gibt. Long story short: Dieser Blog ist jetzt unser Baby. Und wir wollen/müssen/dürfen ihn hegen und pflegen. Griin heißt er, der kleine:
Im weitesten Sinne geht es um Nachhaltigkeit, im engeren um nachhaltige Mobilität. Was das heißt? It’s the end of the car as we know it.
Ja, wir bekennen uns zum nachhaltigen Leben. Ja, wir sind der Überzeugung, dass sich etwas ändern muss. Ja, vielleicht sind wir Ökos. Aber das sind momentan ja Viele. Was auf den ersten Blick auch ein kurzlebiger Marketing-Trend sein könnte, ist in Wirklichkeit aber ein unumkehrbarer Entwicklungsprozess. Daran glauben wir. Vielleicht sind wir die Letzten, die sich noch im herkömmlichen, Benzin verbrennenden Auto fortbewegen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass nachfolgende Generationen ungläubig den Kopf über uns schütteln werden. [Aus der Selbstbeschreibung von griin.de]
Aber bla bla bla, ich schweife ab. Worum’s hier eigentlich geht: Ist doch bemerkenswert, wie der (Haus-)Herr das alles feinsäuberlich inszeniert hat. Erst die Not und daher die Notwendigkeit, Gott zu vertrauen. Dann ein paar kreative Soforthilfe-Maßnahmen seinerseits. Feststellung unsererseits: Krass, der kann das. Und zu guter letzt die maßgeschneiderte Langzeit-Lösung. Der Hammer.
Hehe. Nach dem letzten Montagsvideo von der Bini hatte ich gerade diese Mail im Postfach:
Danke. Fühle mich geschmeichelt.
Ich habe “zwischen den Jahren” mal wieder gnadenlos überschätzt. Was ich alles machen und tun wollte -und dann wollte ich eigentlich nix, außer auf dem Sofa sitzen und raus schaun. Denn die Projekte zum Jahresende waren herrlich - und anstrengend:
**Herzrasen 2010 Kalender [war ein okönomisches Disaster (ich habe ca. 1,50€/Arbeitsstunde verdient. Au weia), aber ein Herzensprojekt, das mich glücklich macht. Und ich maaag meinen Kalender so sehr! ;)]:
**das Weihnachtsgeschenk-Projekt (Kooperation mit Joe&Christiane) für Freunde und Familie:
Ein Kalender mit 12 Postkarten zum Verschicken. Das Video zeigt im Schnelldurchlauf,wie wir die Kalenderblätter zwischen 3:00 und 4:00 Uhr Morgens in die richtige Reihenfolge gebracht haben (und es schneit die ganze Zeit;)).
**Weihnachten (war sooo schön!)
**Silvester -oder die Spuren, die Tanzen im Schlachthof hinterlassen hat..

All das ergab einen minimalen Ausschlag in den roten Bereich auf der Anstrengungsskala. Mit der Folge, dass wir zwischen den Jahren nachts 12 Stunden schlafen und tags keine Menschen sehen wollten.
Und wir wissen schon: es kommt noch schlimmer. (Obwohl das schöne, neue Jahr schön ist!). Eine neue sehr anstrengende Phase liegt vor uns, in der gleichzeitig das Haus fertig renoviert werden, das Semester abgeschlossen und ein Umzug geplant und gemeistert werden muss. Darum haben wir uns ein bißchen Zeit genommen, um zu reflektieren, wie die stressige Vorweihnachtszeit war und was wir in der nächsten krassen Zeit besser machen können. Hier ein kleiner Auszug unserer weitreichenden Erkenntnisschöpfung:
*Domi ist bei Stress aufgabenorientierter und sachlich. Der Umgangston wird rauer. Das kommt ungelegen, denn ich bin bei Stress empfindlicher. Vor allem beim Tonfall. Oder Kritik. (Am schlimmsten: beides zusammen). Darum wollen wir *etwas vorsichtiger und *etwas härter im nehmen werden.
*wir müssen uns Zeit nehmen, um zu zweit zu sein. Miteinander reden, träumen, visionieren, uns den Traum vor Augen halten, für den wir uns hier einsetzen. Und dann natürlich noch gaaanz viel knutschen ;).
*ich brauche dringend regelmäßig Zeit mit Gott. Nicht, weil er es von mir verlangt oder weil er es braucht, sondern weil ich diese Regelmäßigkeit brauche. Auch wenn das in Stress-Phase schwer ist, ist es da umso dringender.
*wir müssen auch mal allein sein. Ich weiß, dass es für mich super wichtig ist, auch mal ein bißchen nach zu denken, zu reflektieren, zu träumen, zu werkeln und einfach für mich zu sein. Mit all der herrlichen Gemeinschaft, die wir haben, kann man sich das schnell abgewöhnen. Das will ich aber eigentlich nicht. Also muss ich meinen Freunden wohl auch mal einen Korb geben (das ist sooo schwer!).
Oh, so Gedanken und Vorsätze tun mir echt gut, weil ich das Gefühl habe, besser gewappnet zu sein für die Zeit die da kommt. Und dann weicht der Druck und das “ohje, schaffen wir das nicht?”-Gefühl der Zuversicht und der Vorfreude. Und das ist saugut! Ich weiß noch, wie ich letztes Jahr voll Bock hatte unsere Wohnung neu zu gestalten. Jetzt habe ich dazu sooo viel Gelegenheit! Dann will ich das auch mit Begeisterung machen (und nicht mit dem Umzugstermin im Nacken). Oh, es wird so geil…
Eine vorbereitete Bini
P.S. Fröhliches 2. Blogjubiläum domiundbini.de!

(die Ringkirche friedlich und eingeschneit, nachts um 5:30, nachdem das letzte Geschenk fertig war)
Hehe, an diesem VW-Bus bin ich gerade vorbeigefahren - eindeutig
Optimisten, die Halter. Bini & ich haben uns heute ganztägig mit Joe &
Christiane in die Weihnachtswerkstatt zurück gezogen. Denn dieses Jahr
machen wir in einem Gemeinschaftsprojekt alle Geschenke selber. Bis
die Finger wund sind - und noch viel weiter!
Normalerweise sind die Fortführungen von Filmen immer ziemlich schlecht. Zumindest schlechter als der erste Teil. In den meisten Fällen nichts weiter als uninspirierte Geschäftemacherei. Für unser früheres Montagsvideo #70, in dem es schonmal um Post its ging, gibt es aber einen würdigen Nachfolger:
Dass das Video echt handgemacht ist, zeigt das Making of. Übrigens: Wir werden hier auf Dauer keine neuen Sitten einfügen und das Montagsvideo abends oder sogar erst dienstags posten. Aber gestern ist unvermittelt unser W-LAN ausgezogen - es steckte im Umzugskarton unseres Nachbarn mit der Aufschrift: W-LAN Router ;-)
hier kommt meine Version dich gebührend zu genießen, planen, sortieren, erinnern, vorfreuen und archivieren. Darin stecken meine Ideen, wie ich dich nutzen will um das Leben zu genießen, zu feiern, Ziele zu stecken, zu erreichen und zu verwerfen. Mit dabei sind Anleitungen dazu, alles Gelernte, Erlebte, Geliebte und Ungeliebte fest zu halten und noch 2011 und 2012 und noch später sagen zu können: liebes, schönes 2010 -du warst die Reise wert.
Und so sieht das Ganze aus:
Neben allem oben erwähnten, hat mein erster Herzrasen-Kalender (nochmal klarer: Timer) natürlich auch alles, was ein Kalender braucht:
*Wochenübersicht (1 Woche links, Notizblatt rechts)
*Jahresübersicht
*Notizzettel zum selbst einheften
Der Kalender wird (trotz ungläubigem Kopfschütteln des Gatten) komplett handgemacht. Das heißt: vom A6 Ringbuch, dem Stoffbezug bis zum Design und Druck (und Schneiden und Heften) aller Einlegeblätter wird der Kalender komplett von mir produziert. Er kostet 25,- Euro und kann noch bis zum 01.12. bei mir bestellt werden: einfach eine Mail über das Kontaktformular schicken, dann bekommt ihr die Kalender-Info-Mail zugeschickt. Achtung: es sind nur noch 5 Kalender übrig, wer einen haben will, sollte sich beeilen…
Wer statt Matroschkas lieber Eiffeltürme mag, kann alternativ einen Einband wie das Buch im Bild links haben.

Womit wir auch schon bei Bildern vom Designmarkt wären. Hier nochmal eins vom kompletten Stand und einer nervösen Bini :)
Wie gesagt, ich bin sehr froh, das mal ausprobiert zu haben. Und habe mich über meine Familie und meine lieben Freunde gefreut, die mich mit Besuchen, gepflückten Blumen und Pizza-Versorgung unterstützt haben. Danke, ihr seid supageil!
Und neben all den Anstrengungen und Vorbereitungen der letzten 2 Wochen, bin ich froh und dankbar, dass der Herzrasen-Wiederbelebungsversuch geglückt ist. Welcome back, Kreativität und pochendes Herz beim Einschlaf-Versuch! Ich mag euch.
Eine schäfchenzählende Bini
EDIT: Offensichtlich hat das mobile blogging nicht so geklappt. Jetzt nochmal mit Text:
Ein kleiner Live-Bericht von der Weltverschönerungsfront: Heute ist eine Premiere, denn die Bini hat allen Mut zusammen genommen und hat einen kleinen Stand auf dem einzigART Markt im Schlachthof Wiesbaden. Ich bin gespannt, wie’s wird. Bini: Du beeindruckst mich. Ich bin saustolz auf dich.










































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