Archive for the 'Hallgarter' Category

Home, sweet home.

*nachher*2.Stock*

Es ist nun wirklich schon zwei Jahre her, dass wir eine Kündigungsparty mit dem Abi gefeiert haben und uns Hals über Kopf ins Renovieren gestürzt. Heute schaue ich diese Bilder mit Schrecken und Verwunderung an. Aber genug der Worte - los geht’s mit der Tour durch den 2. Stock! [hier 1. Stock: Flur und Küche und das Wohnzimmer]

Bei der Wohnungsbesichtigung sah er so aus:

*vorher*2.Stock*

*vorher*2.Stock*

*vorher*2.Stock*

*vorher*2.Stock*

Also im Prinzip ganz ok, es fehlten nur ein paar Kleinigkeiten (z.B. eine Dusche, Dielenböden, Farbe an der Wand und warmes Wasser). Wie wir zu all diesen Dingen gekommen sind, kann den (anstrengenden) Weg gerne nochmal im Februar-Archiv nachlesen :)

Und das ist unser Flur heute:

*nachher*2.Stock*

*nachher*2.Stock*

Und unser Gästezimmer/Mädchenzimmer (hier durfte ich mich austoben. Yeay!)

*nachher*2.Stock*

Und hier unser Büro - und man kann schon durchgucken ins Schlafzimmer. (das die Inka ganz heldenhaft mit mir gestrichen hat…)

*nachher*2.Stock*

Und zu guter Letzt: das Schlafzimmer, mit einem Schrank, den uns unsere tollen Nachbarn geschenkt haben - worüber ich mich jeden Tag freue, wenn ich verschlafen davor sitze… Und guess what: da sind all unsere Klamotten drin. Wir sind da wohl etwas minimalistisch…

*nachher*2.Stock*

So, das war die kleine Führung durch unser Haus… Einige Bilder sind schon älter und die Räume verändern sich natürlich immer weiter (besonders, da momentan alles von einer Staubschicht überzogen ist -hui, wer kann neben all dem magistern überhaupt noch putzen??). Trotzdem mag ich meine kleine Heimat so so so sehr.

Eine heimelige Bini

6 Jahre und so.

*6*Jahre*und*so*

*6*Jahre*und*so* *6*Jahre*und*so*

Gefeiert haben wir, soviel steht fest. Los ging’s mit einem herrlichen Frühstück.

*Hochzeitstags*Frühstück*

*Heldenzeit*

Und später gab’s ein Heldenkonzert, bei Folklore im Schlachthof. Wie geil. Für mich ist die Wir sind Helden-Musik der Inbegriff von junger Freiheit und Studentenleben. Ich bin 20, gerade ausgezogen, besuche meinen Freund (und dem Joe) in der Bude und die Helden-Musik läuft. Supercool. Und jetzt? Jetzt bin ich 27, 6 Jahre verheiratet, ganzkurzvormEndevomStudium und die Helden sind immernoch supercool. Schön, wenn Älterwerden daran gar nix ändert.

Woran Älterwerden ebenfalls nix ändert ist, dass es ganz wunderbar ist ein Mädchen zu sein. Das haben wir auch gefeiert (und bei diesem “wir” ist der Domi ausgeschlossen) - bei der Kleidertausch-Party. Eine geniale Idee, liebe Christine! Zu allem Überfluss gab es auch noch Probe-Hochzeitstorte (und Probe-Torte-Anschneiden ;)).

*Torte*schneide*üben*

*Kleidertausch*Party* *Kleidertausch*Party*

Und: ich hab ein supergeiles Kleid von der Inka bekommen. Sie hat es selbst umgenäht, war aber unzufrieden und ich befinde mich immernoch im Schock darüber, dass ich es haben und behalten darf. Das schöne Kleid hat mich heute direkt erfolgreich vom magistrieren abgehalten… (aber solche Dreh-Fotos muss man auch erstmal hinkriegen…)

*ooooh*dieses*Kleid* *ooooh*dieses*Kleid*
*ooooh*dieses*Kleid* *ooooh*dieses*Kleid*

Hach ja. Es ist schön mal wieder über schöne Dinge zu schreiben. Hoffe alle Mit-geplagten Abschlussarbeiter (und auch sonst alle) hatten eine schöne Ablenkung… :) Und jetzt zurück an die Arbeit, aber los!

Eine sehr beschenkte Bini

Oy.

Gestern war ein guter Tag. Gestern habe ich keinen Fuß vor die Haustür gesetzt und stattdessen mal 1.000 Dinge zu Hause erledigt. Allen voran: zur Ruhe kommen.

*blauer*Himmel*
[Himmel über der Autobahn]

Ich habe mir in den letzten Wochen einige Gedanken gemacht über diesen Blog. Und darüber, wie ich hier schreiben will (dazu später mehr). Weil der blog für mich ein Ort ist, an dem ich meine Dankbarkeit ausdrücke, für all das Gute und allen Segen, den ich in meinem Leben erfahre. Und Gott meint es ganz schön gut mit uns. Aber ich will auch gerne, dass es ein authentischer Ort ist. Weil das Leben auch wahnsinnig sein kann. Wahnsinnig anstrengend. Wahnsinnig fordernd. Wahnsinnig schnell.

Und ich unendlich froh bin, dass ich einen ganzen, kompletten, herrlichen, einsamen Tag alleine zu Hause sein kann.

*Grillen*im*Hinterhof*
[Grillen zum Abschied der Kaospiloten]

Von den meisten meiner Sorgen mag ich aber hier nicht schreiben, weil sie nicht mich betreffen - aber Menschen, die ich von Herzen gern habe. Andere Sachen betreffen die Gemeinschaft und den Traum den wir hier haben. Den obwohl es wirklich herrlich ist, müssen wir auch ganz schön ackern für den Traum rund um dieses Haus. Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt. Aber anstrengend ist es auch. So sehr, dass der Flohmarkt fast zu viel war. Aber auch nur fast ;).

*Flohmarkt*im*Hinterhof*

*Flohmarkt*im*Hinterhof*

Ein Glück nur fast - denn es war natürlich auch sehr schön mit den Freunden und Nachbarn.

*Flohmarkt*im*Hinterhof*

Weil es genau diese Freunde (und Nachbarn) sind, die mich in wahnsinnigen Zeiten bei Verstand halten. Nahe Freunde wie ferne Freunde (just one month and I’ll be flying to you, Beth!). Und dafür bin ich aus tiefstem Herzen dankbar.

Eine angestrengte und dankbare Bini

P.S. Komisch, dass all meine Überforderung gerade nichts mit der Magisterarbeit zu tun hat. Irgendwas läuft hier falsch…
P.P.S: Hallo Anke-Cousine! Guck, ich hab was geschrieben! Wie versprochen :) Bis Samstag!

Montagsvideo #140 Wiesbadener Ballett: König Blaubarts Geheimnis

Also. Der Domi und ich, wir hatten keine Ahnung vom Ballett. Oder dass es uns so begeistern würde. Und wir hatten keine Ahnung, dass wir in Wiesbaden einen ziemlich berühmten Choreographen (Stephan Thoss) für modernes Ballett haben. Und wir hatten keine Ahnung, dass wir direkt in die Wohnung neben dem Ballettmeister und Stage Manager (früher beide Hauptrollen-Tänzer) der Kompanie ziehen würden. Und dass wir neue Freunde finden und der Ballett-Faszination erliegen würden.

So kam es, dass wir vor einigen Wochen in das Stück “Blaubarts Geheimnisse” gegangen sind - und die nächste Aufführung am 28.04.2011 wieder besuchen werden. Weil es so, so cool ist. Wie diese Menschen sich bewegen können, die Musik (die ich daraufhin in Berlin rauf und runter gehört habe), der Ausdruck. Unglaublich. Ich fürchte, es kommt im Video nur halb so cool rüber, wie’s in echt ist. Trotzdem gibt es mal einen Vorgeschmack:

Aaah. Herrlich. Wer Lust bekommen hat, sollte sich beeilen, weil die Karten knapp werden (sagt mein Nachbar). Wünsche gute Unterhaltung.

Eine faszinierte Bini

P.S. Und hier noch das Blaubart-making of
P.P.S. Diesen Eintrag hatte ich schon letzte Woche geschrieben. Wie gut, denn im Moment brummt mir der Kopf, seit die Ereignisse um Domis-spontan-mal-nach-Boston&NY-fliegen sich überschlagen haben. Mehr dazu gibt’s, wenn wir wieder denken können. Für mich geht’s morgen früh nach Berlin und ich habe die leise Hoffung, dass ich dort ein wenig zu Ruhe komme. Verrückte Welt…

Home, sweet home: Wohnzimmer.

[hier kommt eine kleine Tour durch unsere Heimat und die Geschichte, wie sie entstand. Diese Serie mach ich für euch - alle Unterstützer in kleinen und großen Dingen und alle, die uns aus der Ferne angefeuert haben. Ich mach sie auch für mich: zum Revue passieren lassen, zur Feier der heutigen Heimat und aus Dankbarkeit für den Segen und alles Gute, was Gott uns in und mit unserem zu Hause geschenkt hat]

1. Stock: Wohnzimmer.

***vor einem Jahr:

*vorher*
[hier bei der ersten Wohnungsbesichtigung]

*erstmal haben wir die Wand rausgehaun

*vorher*

*dann geschliffen was das Zeug hält.

*vorher*

*dann die Tapete ab gemacht (das klingt jetzt so easy, war aber ein Tageseinsatz)

*1.Streich*

*die Kalkfarbe hat für schlaflose Nächte gesorgt…

*8,5 h Dielen streichen mit Predigt-Podcasts (Danke, Stefan) und Switchfoot. (7 Dielen hab ich versehentlich matt statt seidenmatt gestrichen… Man sieht den Unterschied, aber das ist definitiv eine der “Macken” am Haus, mit denen ich gut leben kann!)

*die Helden des Wohnzimmers: Domi, Oli, Sophia, Abi, Flo, Christiane, Camilla, Joschi, Hannes, Felix, Inka, Gerhard und (wenn ich das bei aller Bescheidenheit sagen darf) - Bini. :)

***HEUTE:

*nachher*

*haben wir noch einen Kamin reingestellt (Danke Schwiegerpapa-Gerhard für’s Anschließen!)

*nachher*

*mag ich mein Wohnzimmer am liebsten mit netten Leuten drin

*nachher* *nachher*

*oder ohne nette Leute, dafür mit Kaffee, Gott und Morgensonne.

*nachher*

Es ist der größte Raum unserer Wohnung und ich bin sooo dankbar ihn zu haben. Zum Leute einladen, feiern oder wie gerade - bloggen und aus dem Fenster auf sonnige Hinterhausbacksteine schaun. Es ist herrlich und ich bin dankbar. Die Arbeit hat sich gelohnt.

Eine wohnende Bini

[nächste Woche: 1. Stock: Küche und Flur]

KüchenWandalismus

Gerade erst ward die Küchenwand kunstvoll mit hübschem Schmuck verziert…
KüchenWandalismus 1v4: Finde den Fehler

Da kamen sie wie Diebe in der Nacht und vandalierten wild herum. Sie pfuschten lieblos am Kunstwerk herum. Banausen. [Finde den Fehler im unteren Bild:]
KüchenWandalismus 2v4: Richtig. Das gelbe Bild in der Mitte

Richtig. Das Bild im gelben Rahmen. Fehl am Platz. Und ausgetauscht. Abi und Hanna: Was habt ihr euch dabei gedacht? Es war so ein schönes Bild - harmonisch eingefügt in das Gesamtkunstwerk:
KüchenWandalismus 3v4

Und was habt ihr daraus gemacht?
KüchenWandalismus 4v4

Eine Parodie am falschen Platz: Er trägt Binis Mütze & Schal, sie Domis Helm & Buch: Ihr Gauner. Einsperren sollte man euch.

Oops, I did it again…

Küchenwand #2

Dieses Mal: Markenmanagement. Alles Schöne daran (=Sprechblase und verschnörkelter Rahmen) sind Überbleibsel vom LIEBENSWERT-Shooting letzten Freitag und stammen selbstverständlich nicht aus meiner, sondern aus Binis Feder.

Saubere Sache.

Job erledigt.

Die Scheiben sind geputzt. Die Böden auch. Die Bilder hängen. Die Vorhänge auch. Das Bett ist fertig. Wir auch: Die Fotomenschen können kommen.

Was uns gerade beschäftigt.

Während wir hier im Starbucks sitzen und arbeiten, mach ich mal ‘ne kleine Pause um zu berichten, was uns im Moment auf Trapp hält. Und das, was es ist, ist wirklich sehr nett. Um nicht zu sagen Liebenswert. Das ist ein Buch-Projekt von Claudia und Nicola (die uns via Johannes kontaktiert haben). Es werden in Text und Bild verschiedene Wohn- und Lebenskonzepte im Rhein-Main-Gebiet vorgestellt. Auf dem blog (und bei twitter) kann man die Entstehung des Buches ein bißchen mitverfolgen - erscheinen soll es dann im Frühjahr 2011. Und am Freitag (hui, jetzt werd ich aufgeregt..), am Freitag wird das Team vor unserer Haustür stehn. Hm. Wie cool. Wir fühlen uns geehrt und bis Freitag herausgefordert noch schnell neben Hausarbeit/Klausuren vorbereiten/Geld verdienen das bestmögliche aus unserer Wohnung heraus zu holen.

*Büroblumen*
[to do: unbedingt noch Fenster putzen ;)]

Ich versuche ganz angestrengt mich nicht zu stressen ;). Schließlich hat Nicola die Wohnung schon gesehen und weiß worauf sie sich einlässt :). Wenn nicht alles fertig ist, ist das also völlig ok. Aber: Für mich ist so ein Termin ein super Motivator. Viel besser, als wenn ich alle Zeit der Welt hätte. Darum haun wir doch ein bißchen rein: Flur streichen, Bilder aufhängen, Vorhangstangen anbringen uuund: unser Bett ist im Entstehungsprozess. Yeay! Am Ende profitieren wir am meisten von diesem Termin. Bin furchtbar gespannt, aufgeregt und auch immernoch ein bißchen ungläubig. Sehr cool…

Auch super an der Sache: es wird danach eine Menge Fotos von unserer Wohnung geben. Dann können wir auch endlich mal eine kleine House-Tour hier machen und allen weit-weit-entfernten Blogleser einen Einblick in das neue Reich geben. Hm… :)

Eine kribbelige Bini

Geburtstag im Hinterhof

*30ter*im*Hinterhof*

Der Flo wurde am letzten Freitag 30 und das haben wir ausgiebig gefeiert. Mit Familienkaffee, Eisbar, und vielen weißen Tischdecken von meiner Mama. (und schönen Blumen, einer mitternachtsgenähten Girlande und weißen Lampignons. Herrlich.)

*30ter*im*Hinterhof*

*30ter*im*Hinterhof* *30ter*im*Hinterhof*

Abends wurde das Ganze um eine Cocktailbar und ein paar Lichter ergänzt.

*30ter*im*Hinterhof*

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Besonders geiler Moment: das der Flo beim Auspacken des großen Geschenks (in dem viele kleine, verpackte Geschenke waren) zielsicher die Schokolade links liegen lässt und nach dem iphone greift… Flo, du bist einfach der Beste.

Eine Geburtstag-feiernde Bini

P.S. Wir haben uns im Freundeskreis gefragt, was um alles in der Welt los war, vor 9 Monaten. (7 Geburtstage allein letzte Woche). Ich tippe ja Federweißen zum Herbstanfang. Der schmeckt gut und wird allgemein unterschätzt..!

Montagsvideo #132 Building Co-Working Spaces

Was sollen wir nur mit den vielen Gemeinschaftsräumen anstellen, die wir im neuen Haus haben? Mir wollen dafür einfach keine Ideen kommen… ;-)

3rd Ward from Bryan Sykora on Vimeo. Via Johannes.

Eine Küche, eine Wand, ein Opfer

Eigentlich ist unsere Küchenwand für künstlerische Ergüsse und Nettigkeiten zwischendurch gedacht. Doch vergangenen Samstag wurde sie Opfer einer unrühmlichen Attacke meinerseits:

Küchenwand

Doch von vorne: Heute habe ich die erste und heftigste Klausur dieses Semesters hinter mich gebracht: Steuerlehre. Gute Sache. Denn die Lernphasen sind bei mir traditionell intensiv. Aber als ob es nicht schon genug wäre, den Großteil der Arbeitswoche in der Bib mit Lernen zu verbringen, habe ich am Samstag beim Frühstück mit der Bini spontan eine Steuer-Session bei uns in der Küche hingelegt. Sie wollte mal wissen, was ich da überhaupt so lerne (na ja, vielleicht wollte ich’s auch unbedingt erzählen - wer kann das schon sagen). Eine geschlagene Stunde lang hab ich die gesamte Küchenwand vollgekritzelt…
Die ist nämlich mit Tafelfarbe geschrieben. Mit Platz für die ganz großen Ideen, wenn unsere anderen Notizbücher mal zu klein werden. Mit all dem Gekritzel jedenfalls hab ich sie in mein dürftiges Wissen über das deutsche Steuersystem eingeführt - und jetzt fühl ich mich ein wenig wie so ein verrückter Professor, der selbst in der Freizeit nur über seine verworrenen Theorien nachdenkt. Hm. Wenigstens das Grußwort unseres Nachbarn oben rechts erinnert noch an die unbeschwerte Zeit vor den Klausuren, in der man nix als Flausen im Kopf hatte…