Archive for the 'Glaube' Category

Brad is the Coolest.

Today I asked my pastor: how did you come up with the name “Postmark” for the coffeeshop?

And he answered: well, my favourite book in the bibel is Luke and it is post- Mark.

[edit from Bini: if you know Brad, you already know: this is a joke. If you don't: this is a joke.]

Ich bin dankbar, dass ich in eine Gemeinde gehen darf, die einen solchen Pastor hat. Und ich bin dankbar für:
* Turnschuhe, die weniger Wasser reinlassen als Stiefel * Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade * dass Macy’s 24 h auf hat und man das wirklich nicht braucht * den Heimweg von der Bar gegenüber * “morgen Kinder wird’s was geben” singen * Kaffee * neuen Stoff einkaufen * NY bei Sonne * Turboweihnachtsgeschenke machen * offene Münder beim 1. Times Square Anblick * Ferien haben * coole Läden, wie HomeCandy *

*Home*Candy* *Home*Candy*

Eine morgenistWeihnachten Bini

Montagsvideo #50 Multiple Choice Chick

Wir sind sprachlos. Ohne Worte und ohne Erklärung sitzen wir hier. Voller Scham und Reue ob der vernachlässigten Fürsorgepflicht. Denn wir hatten die Pflicht, dafür zu sorgen, dass soetwas nie passieren kann. Und doch ist es geschehen. Wir sind Rabenblogger.
Seit 50 Wochen verging kein Montag ohne Video. Nächste Woche wäre es ein Jahr gewesen. Doch heute ist es soweit - Ladies and Gentlemen, das ersteeeeee “Dienstagsvideo”:

Das Video ist die deutsche Antwort auf Bradley Hathaway, den eingefleischte Blogleser bereits kennen. Es lohnt sich übrigens, dem Text mal wirklich zu lauschen, die Inhalte sind super!

der alte Besserwisser

nein, nicht der Domi ;) Sondern mein Gott.

*Herrlichkeit* 

Heute habe ich mal wieder festgestellt, was für ‘ne gute Sache das ist, dass Gott alles besser weiß.
Ich werde ja gerade Profi darin “right here, right now” zu sein, und bin die meiste Zeit des Tages damit beschäftigt, all die Herrlichkeit, mit der Gott uns beschenkt zu genießen. Aber ab und an ziehen dicke Grübelwolken über meinem Haupt auf. Dann erwische ich mich dabei, wie ich doch wieder versuche zu planen und alles zu durchdenken. Und obwohl das allermeistens eine echt gute Sache ist, ist es definitiv schlecht, wenn es mit Sorgen verbunden ist, statt mit Lebensfreude. Und wenn man nicht plant um auf coole Ziele hin zu fiebern, sondern, weil man die Sicherheit braucht.
Da hab ich also heute drin gesteckt und gegrübelt und da sagt Gott zu mir: “mach dich mal ganz locker! Ich bin ja auch noch da. Und ich habe gute Sachen vor, egal, ob du das vorher alles ausklügelst oder Dinge auch einfach auf dich zukommen lässt. Vertrau mir mal. Ist ‘ne gute Sache.” Hm, glaube Gott hat Recht. Am Ende weiß er es einfach besser. Weil er alles weiß. Und das ist sooo ein beruhigendes Gefühl. Ich muss nicht alles durchdenken und planen, sondern kann auch einfach vertrauen, denn mein Leben ist in seinen Händen. Oh schön, oh schön, weniger grübeln, mehr Zeit zum Spaaaß haben -mit dem Domi, meiner Nähmaschine und auch dem Besserwisser-Gott, denn der hat einen echt geilen Humor. Hm, liegt vielleicht daran, dass er Humor erfunden hat.. ;)

Eine Vertrauer-Bini

Mädchenkram und Strebertum

die neue Schnick*Schnack-Aufbewahrungsanlage:

*Mädchenkram*   *Mädchenkram*

Die hängt jetzt neben meinem Spiegel, sieht hübsch aus und zeigt mir all die Schönigkeiten, die ich mir ins Haar, ans Ohr oder die Hand stecken kann. Hach ja. Schön und praktisch ist wunderbar. Soviel zum Klein- (und Mädchen-) kram. Aber es gibt natürlich noch mehr Gedanken unter meiner blonden Haarpracht ;)

Wir sind jetzt schon echt lange hier. Und wir merken -geil, wir fühlen uns voll zu Hause. Wir wohnen in dem weltschönsten Viertel von Brooklyn (dem wahren NY), treffen unsere Freunde im Café, im Gottesdienst oder auch mal um spontan in die “Blueman Group” zu gehn (gratis! Ja, wir haben tolle Freunde…). Gott segnet uns mit echt vielen kleinen und großen Herrlichkeiten. Und wir sind ihm saudankbar.
Aber ich wäre ja nicht die Bini, wenn ich mich nicht auch in regelmäßigen Abständen fragen würde: wie sieht’s aus mit meinen Zielen, bin ich hier dabei das zu machen, was ich wollte, nutze ich meine Freiheit und koste jeden Moment dieses geilen Lebens voll und ganz aus? Und auch wenn ich finde, dass wir insgesamt eine echt gute Bilanz ziehen können, sind bisher ein paar praktische Ziele zu kurz gekommen. Ich will hier nämlich:

- mehr über’s Fotographieren lernen (und eine Spiegelreflexkamera kaufen -jipii!)
- scrappen: und zwar 1 Seite pro Woche, falls sich noch jemand an die 52 Wochen Challange erinnern kann. Ja, die läuft noch. Und ich hänge hinterher.
- nähen: was das Zeug hält. Ich habe eine Menge neue Projekte im Kopf und die wollen unbedingt mal raus. Und die Welt sehn.
- mehr über Gott lernen. Weil er saucool ist und viel, viel größer als alles, was ich mir vorstellen kann und weil es so spannend ist, mehr davon heraus zu finden.

Was ich stattdessen mache:
*zu viel Kaffee trinken *skypen *einkaufen gehn, um mir amerikanische Pfunde an zu essen *skypen *Mails schreiben *joggen gehn, damit die Pfunde auf der Strecke bleiben *Mails schreiben *bei Brooklyn Industries all mein Geld verlieren *skypen.
Und weil ein paar Sachen zu viel Zeit brauchen, kommen hier ein paar harte Entschlüsse:

1. Wir schicken keine Weihnachtspakete nach Deutschland. Traurig, aber wahr. 
2. Ich beantworte Mail nicht mehr sofort und vielleicht etwas kürzer. Geht ja auch.
3. Ich geh nicht mehr einkaufen und nicht mehr joggen. Das gleicht sich dann aus. ;)

Denn eins ist klar: die Zeit hier ist kostbar. Und begrenzt. Und ich will alles, alles was geht raus holen. Und es voll genießen. Das ist nämlich eins der Ziele, die ich wunderbarerweise schon erreicht habe: ganz da sein. Also hier. Und das ist sausaugeil. Hmm…

Eine Zielstreber-Bini

reality check

Mir ist grad dieser alte Beitrag vom Januar 2008 in die Hände gefallen: Krass. Steht total viel immer-noch-richtiges-und-wichtiges drin. Den muss ich mir ja grad nochmal zur Brust nehmen und checken, wie weit ich schon bin mit meiner NY-Wunschliste:

Was ich suche? Inspiration. Einen breiteren Horizont. Und das wird New York allemal bieten. Die Stadt ist voll von Extremen - sicher auch im Negativen. Aber ich freue mich drauf, die unterschiedlichsten Typen, Lebenskonzepte & Stile zu sehen, die nirgends so konsequent gelebt werden wie in NYC.

Diese Annahmen haben sich definitv bewahrheitet. Es ist einfach toll, wie viele interessante Leute mit interessanten Lebensentwürfen man hier kennenlernt!  Dagegen bin ich selbst ein spießiger Sicherheitsfanatiker mit knochentrockenem Lebenslauf. Allein aus der Church! (so nennen die sich) kennen wir jetzt schon 2 Comedians, 1 Straßenmusiker, 1 Regisseur, 3 Caféinhaberin und 1 Ralf Lauren Model. Gestern zum Beispiel habe ich mich mit einem Filmemacher getroffen, der vor kurzem sein gutlaufendes Geschäft und sein Haus in Washington aufgegeben hat, um in NY nochmal neu zu starten. (Am Rande: Die Hauptfigur seines neuen Films ist ein deutscher Einwanderer nach dem 2. Weltkrieg & er kommt grade irgendwie nicht weiter - da kam ihm ein Deutscher als Gesprächspartner gerade sehr gelegen… spannend.) Fazit: Hier laufen spannende Leute rum & ich komme von der Vorstellung los, dass es nur ein fester Job in einem geregelten Leben sein kann!

Ich will
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-als Sozialjunkie ohne Freunde auf einen anderen Kontinent? Erledigt.
-habe schon gute Vorbilder gefunden
-auch kranke Anschauungen gibt es genug
-Kontinent, Stadt, Menschen - alles neu
-Bin schon ganz gut & übe weiter
-Erledigt, weil nach NY gezogen
-Soweit: NY & Connecticut
-Von Null anfangen = sich durchboxen
-Eindeutig erledigt - viel zu oft & viel zu viel
-Erledigt, zum Beispiel hier, den gibt´s aber überall und zu Hauf
-Fehlanzeige. Nicht in NY.
-Hab´ich aus den Augen verloren, ist wieder im Blick
-Zu fettig, zu süß.
-Bin zwar schon meilenweit durch Manhatten gelaufen, aber war noch an an keinem Flußufer…

Ich will nicht

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-Hab keinen mehr: ist also definitiv erledigt
-Luftlinie NYC-Hochheim: 6.200km
-Erledigt und viel Inspiration für Gemeindeleben
-Klein ist es immernoch, aber zu herausfordernd für nett
-Studium für bescheuerten Traum unterbrochen
-1. Stempel im Reisepass: USA
-War knapp, aber wir sind hier.
-Manchmal ist mir Leidenschaft wichtiger als Ausgewogenheit. Das letzte Montagsvideo habe ich z.B. bis 03:30 geschnitten.
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Montagsvideo #45 Herrlichkeit in NY

Hier kommt es. Das Montagsvideo (denn Montag ist solange man am Montag aufgestanden und noch nicht wieder ins Bett gegangen ist -mit Mitternacht hat das nix zu tun). Und es geht diesmal um unseren Traum: NY. Und den Ort, an dem wir einen Teil davon leben: unser zu Hause. Wir haben uns erlaubt euch ein Standart-Wohnungsführungs-Video zu ersparen. Darum seht ihr in diesem Video zwar nicht die Küche (die eben aussieht wie eine Küche), aber dafür mehr davon, was es zum zu Hause macht. Und wie endlos lang unser Wohnzimmer ist.

Unser Traum ist und bleibt: Herrlichkeit in Ewigkeit.
Und in NY.

Edit: Hier sind die Bilder nochmal unbewegt oder in besserer Qualität auf Flicker

near here, close to now

Nachdem meine erhabene Frau euch mit ihren hochtrabenden Weisheiten erhellt hat, will ich mal ganz plump ein bisschen was davon erzählen, was sich in den letzten Wochen so bei uns getan hat - das ist nämlich einiges:

_Hallo Herbst, du Strahlemann:
Park Slope-Tour Park Slope-Tour
Herbst hieß für mich immer nur, der Sommer ist vorbei, aber der Herbst hier in NY ist einfach nur der Hammer: blauer Himmel, strahlende Sonne und klirrende Kälte. Geil. Letzten Sonntag haben wir das perfekte Herbstwetter für einen spießigen Spaziergang durch unser Viertel und den Park genutzt. Hier ein paar Bilder von Park Slope und dem Prospect Park - ein Traum.

_Willkommen zurück, liebe Produktivität:
Wir haben etwas über uns gelernt: Wir lieben Produktivität - und fühlen das Gegenteil über das Gegenteil. Die ersten beiden Monate in NY hatten uns nämlich ziemlich aus dem Rhythmus geworfen. Der Plan: eine Wohnung zum 01. September finden, `ne Zeit lang einen auf Touri machen und dann loslegen mit den unzähligen Ideen in unseren Köpfen. Die Realität: 2 Monate in Wohnzimmern von Fremden hausen, vollzeit Wohnung suchen  und mit nix vorankommen… da hat das mit dem innerlich Ankommen, klare Gedanken Fassen, geschweige denn zu Hause Fühlen einfach nicht hingehauen. Bisher haben wir´s vergeblich probiert, aber diese Woche kam der große Wendepunkt: Sich nach einer Phase völlig ohne Routine selber einen festen Rahmen vorzugeben, ohne dass er durch einen regelmäßigen Job von außen gegeben wird. Denn nicht nur für´s Arbeiten tut ein fester Rahmen gut, auch für´s kreativ Sein. Oh wie gut. “Kommt doch, ihr Projekte: ich mach euch alle fertig!”

_Park Slope, du neues zu Hause:
Park Slope-Tour Park Slope-Tour
Hat uns vorher noch so einiges vom zu-Hause-Fühlen abgehalten, so sind jetzt alle Dämme gebrochen: Ich fühle mich sooo wohl hier! Auf dem Weg zu den Cafés, in denen ich immer arbeite, laufe ich Bekannten über den Weg. Dort angekommen, schwätze ich mit dem gewohnten Barista. Und nach getaner Arbeit kommt ein Freund und wir gehen auf ein Konzert von Bekannten. Ich brauch sowas. Ich bin ein Sozialjunkie.

_Church of Park Slope, church of us:
Es gibt eigentlich nur zwei Dinge gibt, die man über uns wissen muss: 1. Wir lieben Kaffee. 2. Wir lieben den Herrgott. Und dieser hat sich für uns was besonderes ausgedacht: Auf der Suche nach tollen Cafés in unserer Nähe sind wir auf ein besonders nettes gestoßen: das Postmark. Sonntags drauf wollten wir dann erstmals dahin uuund - es war geschlossen. Geschlossen! Ein Café, an einem Sonntag? Ist das nicht DER Tag, an dem Umsatz gemacht wird? Doch ein kleiner Post-it an der Tür hat uns aufgeklärt: “Church for Park Slope meets sundays at 10:30am”. Eine Kirche, die ein Café betreibt - das kann nur gut werden. Wurde es auch: als Willkommensgeschenk ein Thermobecher vom Postmark, während der Predigt ein Tasse Kaffee, nach dem Gottesdienst Basketball mit dem Pastor und Lobpreis von diesen Kerlen:
barnyardbrothers @ the Perch barnyardbrothers @ the Perch
Nicht, dass alles perfekt wäre - das wollen wir ja gar nicht, es muss ja auch noch was zu tun bleiben für uns. Aber es gibt so viele Dinge, die einfach passen, weil wir uns genau sowas für unsere Zeit hier gewünscht haben - das trägt ganz klar Gottes Handschrift. Und wir müssen definitv nochmal mehr darüber erzählen.

right here, right now

*Morgengrauen*shooting*2*

Oh, ich mag es wirklich gerne Pläne zu haben. Für heute Abend, für das Mittagessen morgen, für den nächsten Sommer -Pläne sind wundervoll. Neulich habe ich gemerkt: fast das komplette Jahr 2008 habe ich auf NY hingefiebert, mich gefreut, vorbereitet, alles bedacht und beplant. Und jetzt bin ich hier -und beplane die nächste Phase. Was ich machen oder lassen will, zurück in Deutschland. Ganz schön blöd. Vor allem weil ich weiß, dass diese Zeit hier einmalig ist. Und ich weiß jetzt schon, dass ich später in Deutschland so viele Dinge vermissen werde, die mir hier gerade ans Herz wachsen. Und darum will ich es endlich, endlich mal schaffen ganz und gar da zu sein. Also hier. Und diese Phase voll zu genießen.
Ich bin nämlich furchtbar dankbar für diese Gelegenheit, das Abenteuer, die Zeit hier und ich will es voll durch und durch genießen und mir keine Gedanken über den nächsten Schritt machen. Sondern erstmal diesen gehn.

Heute Morgen hat mir Gott beim “ganz hier sein” schon mal geholfen. Beim saugeilen Morgengrauenshooting im bitterkalten Park, war es ganz leicht den Moment zu genießen und ganz da zu sein. Oh so schön, dass die Zeit von ganz alleine stehn bleibt und mein Kopf ruhig wird. Hhm..

*Morgengrauen*shooting*2*

Eine außerplanmäßige Bini

2 Frauen, 2 Stories

Ich habe mich immer gefragt, warum Gott zu lässt, dass jemand so tolles wie meine Freundin Beth, so einen Scheiß wie Zöliakie bekommt -eine Krankheit, bei der Gluten (ist in Weizen) furchtbar schlimme Bauchschmerzen verursacht, weswegen man eine krasse Diät halten muss. Als ich sie letztes Jahr besucht habe, hatte sie (durch Zöliakie) Allergien gegen: Mehl, Milch, Soja, Knoblauch, Honig, Nüsse. Hm, was durfte sie also essen? Blanken Reis. Karotten. Das war’s so ziemlich.
Und heute hat sie mir erzählt, dass sie sich nach der Uni selbstständig machen will -als Ernährungsberaterin für Zöliakie-Patienten. Sie will mit allem dem Insiderwissen, dass sie gesammelt hat anderen dabei helfen, mit den Einschränkungen zurecht zu kommen und trotzdem ein leckeres Leben zu haben. Und das finde ich soooo geil. Weil es supergut zu ihr passt und weil sie in der Lage sein wird, wirklich aufgeschmissenen Menschen zu helfen (meine Welt würde untergehen ohne Pfannkuchen und ordentliches Butterbrot). Und ich finde es einfach unglaublich, wie Gott aus so einer beknackten gesundheitlichen Situation so viel Gutes machen kann. Für sie ist es der Job, den sie schon immer machen wollte -und es wird vielen Menschen so viel mehr Lebensqualität bringen…

Beim Stichwort Lebensqualität muss ich an meine Mama denken, der gerade etwas ähnliches passiert. Sie hat nach einem Unfall eine längere Krankengeschichte hinter sich, mit dem Ergebnis, dass sie dauerhaft Schmerzen hat. Jetzt hat sie ein Mediakment, das sehr gut wirkt und anscheinend ziemlich neu ist. Ihr Arzt hat sie deshalb gebeten, sich in Berlin auf einem Kongeress darüber interviewen zu lassen (was sie unglaublich viel Überwindung gekostet, aber ihr auch ein nettes Berlin-Wochenende eingebracht hat). Das Interview war ein voller Erfolg und viele Leute haben sich hinterher bei ihr bedankt, wie ermutigend es war ihren positiven Bericht zu hören -und das dieser Bericht dazu beiträgt, dass vielen anderen Menschen mit dem Medikament geholfen werden kann. Ja und jetzt soll sie noch ein Interview machen. Diesmal auf einer Insel im Süden -und da darf sie dann eine Woche kostenlos Urlaub machen…

Und da bleibt mir nix übrig, als zu sagen: Gott, du bist so cool.
Auch wenn ich nie verstanden habe, warum meine Mama diese blöden Unfall und die blöden Schmerzen haben muss oder warum die Beth so einen Einschnitt in den Speiseplan und monatelange Bauchschmerzen haben musste, es ist soooo geil zu sehen, wie Gott auch aus etwas Schlechtem etwas Gutes macht. Und nicht nur für die beiden selbst (denn meine Mama wird den Inselurlaub sicher genießen ohne Ende ;)), sondern auch, weil sie so vielen Menschen damit helfen können.

Das ist sehr geil. Hier meine beiden Heldinnen des Tages. Wobei der eigentliche Held ein anderer ist…

*meine*Beth* *meine*Mamili*

Eine umgehaune Bini

P.S: Die Allergien von der Beth sind inzwischen besser geworden und sie darf (außer Gluten) wieder alles essen. Adieu, Karottenreis! ;)

Montagsvideo #36 Church @ Trash Bar

Da Bini und ich sonntags in den Gottesdienst gehen und wir in New York sowohl einige Sonntage als auch einige Kirchen zur Wahl haben, schauen wir uns in der dortigen Kirchen-Szene mal etwas um. Eines ist jetzt schon klar: auch in diesem Gebiet gibt es in New York einfach alles! Die meisten Kirchen sind zwar unerwartet konservativ, aber es gibt auch strahlende Beispiele für zeitgemäße Kirche. Die North Brooklyn Vinyard Church zum Beispiel feiert ihre Gottesdienste sonntags abends in der Trash Bar:


Wegen einem Zugausfall konnten wir leider gestern nicht hin, aber nächste Woche lass´ich mir das nicht entgehen. Ich bin gespannt. Und werde berichten.

Thanksgiving

Also. Diese ganze Wohnungskiste ist echt schwierig für mich. Irgendwie habe ich gedacht, dass ich Gott nur 2 Tage vertrauen muss und am 3. legt er die perfekte Wohnung vor meine Nase. Und jetzt merke ich: auch wenn es nicht so ist und mich Probleme mit potentiellen Mitbewohnern, Maklern und Vermietern irritieren -Gott ist immernoch Gott. Und er kann alles -aber hat seinen eigenen Zeitplan. Und ich weiß, dass es am Ende gut sein wird, egal, wie der Weg dahin ist.

Gestern hat die Beth am Telefon gesagt, wie gut es doch ist, dass wir ein macbok haben, weil all unsere Kommunikation darüber läuft. Und das hat mich ein wenig beschämt -wir sind so eingenommen von den Wohnungsproblemen, dass wir gar nicht mehr sehen, wie Gott uns segnet. Und da kommt ‘ne Menge zusammen an Sachen, die die Zeit hier seeehr angenehm machen. Es ist Zeit für eine kleine Liste:

1. macbook für Wohnungssuche, Skype, Mails, Internet und -genau: bloggen
2. hhm-Zimtschnecke und Iced Coffee am Morgen
3. wir leisten es uns, unsere Wäsche waschen zu lassen -oooh schön…
4. “unser” Café mit kostenlosem Internet
5. wir können kostenlos wohnen.
6. die Mädels hier sind saunett und sehr cool.
7. wir müssen uns leckeres Essen kaufen. Und können es uns leisten.
8. wir haben seeehr coole Mitbewohner gefunden.
9. ich kann kostenlos mit der Beth telefonieren (YEAY!)
10. wir haben eine unfassbare Zeit vor uns und können die kurze Durststrecke davor eigentlich ganz gut verkraften.

Die Liste könnte noch weitergehen. Geile Gottesdienste in der Times Square Church, keine finanziellen Sorgen, Salat der schön aussieht und lecker schmeckt von meiner wundervollen Freundin Ashley, kühler Sommerregen und Red Velvet Cake. Es gibt so viel, woran ich sehe, wie nett Gott zu uns ist. Also werde ich meine Augen mal mehr aufmachen…

Eine wide-eyed-Bini

sunset in Manhatten

Montagsvideo #35 Prayer in the Square

Am Sonntag war auf dem Times Square das Prayer in the Square Gebetstreffen der Gemeinden in NYC. Ist schon cool, aus DEM Konsumtempel einfach einen Gottesdienstraum zu machen…

P.S.: die Wohnungsfrage hat sich noch nicht endgültig geklärt, wir halten euch auf dem Laufenden…