Wenn ich ein Video gleich mehrfach zugeschickt bekomme mit der Anmerkung, es passe irgendwie zu mir, dann ist es meistens wirklich was für mich. Beim folgenden Video ist das definitv der Fall. Ich kannte zwar den Input von Dan Pink über die Frage, was uns wirklich antreibt, nicht aber die geniale Animation von RSA:
Einer der wahrscheinlich kürzesten TEDtalks ever. Aber richtig, oh so richtig. Was Derek Sivers da über Bewegungen und das Gründen von Bewegungen erzählt, finde ich super inspirierend:
Für Musiker übrigens auch interessant: Sivers neuestes Projekt, MuckWork, eine Community für Musiker, die dort graue Verwaltungsaufgaben outsourcen können, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Jüngst saß auch ich beim Frisör. Ich hatte einer Bekannten zugesagt, für sie das Modell bei einem Foto-Shooting zu mimen. Und wie schon meine Dame sollte auch ich erst danach feststellen, welch dramatischer Fehler das war… Fotos vom Maleur folgen, wenngleich sie peinlich sind.
Wie dem auch sei, eigentlich wollte ich ja nur sagen, dass ich -wie es sich bei einem ordentlichen Frisör-Termin gehört- ein paar Magazine durchgeblättert habe. Die neue Business Punk zum Beispiel (ich hatte damals über die 1. Ausgabe berichtet, aber auch die jetzige zweite ist lesenswert) und auch den Spiegel. Im Leitartikel ging’s um den “iKult”, also den apple-Hype und um die Frage, ob Steve Jobs vielleicht der Philosoph des 21. Jahrhunderts sei. Ganz am Schluss wurde jedenfalls ein Rede von Steve Jobs zitiert, die er bei der Graduationsfeier der Stanford University gehalten hat. Ich hatte sie schon vor einigen Jahren gesehen und war sehr inspiriert, doch diesmal nutze ich die Chance, sie zu teilen. Hot stuff. Mit einigen wertvollen Gedanken zu Lebens- und Berufsplanung und ziemlich persönlichen Einblicken in die Höhen und Tiefen des Lebens von Steve Jobs:
Am Wochenende waren Abi, Bini & ich in Brüssel auf Kurzurlaub (Bilder folgen). Die Fahrt dahin habe ich genutzt um endlich in Meconomy reinzulesen - ein Buch, auf das ich gespannt gewartet habe. Es dreht sich um Arbeit im 21. Jahrhundert und ist das wahrscheinlich heißeste Material zu dem Thema im deutschsprachigen Raum überhaupt. Wie passend: Gerade kam ein kleiner Film aus Berlin zu dem Thema raus:
Gefunden hab ich den Film, wo sonst, bei Johannes, der in dem Buch übrigens auch eine Rolle spielt - und zwar in einem exzellenten Interview, das ich nur wärmstens empfehlen kann (das Interview ist in Vollversion online). Wie gesagt, das Thema interessiert mich momentan brennend und ich bin gespannt, auf welche Gedanken es mich bringt…
Ich bin frustriert. Frustriert von meiner Uni. Ich hab’ lange probiert, offen zu sein, das Gute zu sehen, mich eines Besseren belehren zu lassen. Aber ich muss zu dem Schluss kommen: Ich bin frustriert. Frustriert von der staubtrockenen Lehre, dem stupiden Auswendiglernen, dem Versacken in Konventionen, der Visionslosigkeit und dem verschwindend kleinen Horizont.
Ich will an einer guten Uni studieren! Harvard, Columbia, Oxford - egal, mir geht’s nicht um große Namen, mir geht’s um große Lehre. Und die habe ich in meinem Studium bisher nur selten gefunden. Und das sage ich nicht, weil meckern so einfach ist oder Kritik an deutschen Hochschulen gerade ach so zeitgemäß. Sondern ich sage es, weil ich bessere Beispiele kenne, weil ich exzellente Lehre kenne. Lehre, die nicht durch die vielbeschworenen Sponsorenmillionen glänzt, sondern durch ihre Professoren. Professoren, die leidenschaftlich sind, wissbegierig, konventionslos. Professoren, die wissen, dass die Studenten vor ihnen zu den Menschen gehören, die später die Geschicke des Landes beeinflussen, indem sie Unternehmen führen, Medien prägen, Politik machen - und auf diese Weise das Potential haben, die Welt zu verändern. Ich vermisse Professoren, die dieses Potential sehen. Sehen, schätzen und nutzen. Professoren, die ihren Studenten nicht beibringen, was sie zu denken & zu wissen haben, sondern wie sie zu denken haben, wenn sie sich eine eigene Meinung bilden möchten. Professoren, die lehren, wie sich Studenten mit sich selbst und der Welt um sie herum auseinandersetzen, warum das, was sie da lernen, bedeutend ist und wie es ihnen praktisch hilft, gute Entscheidungen zu treffen.
Allen, die mal einen Hauch davon abbekommen möchten, wie erhebende Lehre aussehen kann, empfehle ich stark sich mal die öffentlich zugänglichen Online-Angebote von Prestige-Unis anzusehen: Ich konnte mich schon des öfteren nicht losreisen vom Bildschirm. Als Appettizer hier ein kleines Häppchen aus Harvard:
Post Scriptum: Diesen Post habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, als ich noch mehr Zeit im Hörsaal verbracht habe als in der Bib und akut frustriert war. Jetzt, im intensiven Selbststudium, zeigt sich mal wieder, dass man an jeder Uni was lernen kann - man darf sich halt nicht immer auf die Profs verlassen, sondern muss sich den eigenen Hintern plattsitzen…
Bini und ich haben ein Experiment gestartet. Im Selbstversuch. Es geht um’s Geld & um Gott und daher an die Substanz. Und angefangen hat alles mit dem folgenden:
Eine gewagt These.
Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen. Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig? Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: ‘Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?’ Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.
Diese naiv-träumerisch-idealistisch-blaubläugigen-oder-wie-immer-man-sie-auch-nennen-mag-Worte stammen aus dem Mund von Jesus selbst (Matthäus 6, 28-30).
Eine Utopie?
Wir kümmern uns um Gott - Gott kümmert sich um uns. So einfach soll das also sein? Funktioniert doch gar nicht in unserer Gesellschaft… Und so hatte die letzten Jahre eigentlich immer mindestens einer von uns einen festen Job neben dem Studium. Im letzten Semester durfte z.B. die Bini ran und ich hab’ mich derweil in die Uni gestürzt. Aber dieses Semester steht so eine klitzekleine Nebensächlichkeit an, die uns alle Ressourcen raubt, neben der Uni noch fest arbeiten zu gehen: der Traum von der Kreativ-, Hauskreis-, Geschäfts- und Lebensgemeinschaft in der Hallgarter Straße. Und da wir uns in dieser Sache ziemlich in etwas investieren, von dem wir denken, dass der Herrgott dahinter steht, müsste er sich in der Logik von oben doch eigentlich um alles andere kümmern, oder? Hm. Ist aber irgendwie seltsam. Ich meine: Wir sind doch vernünftige Menschen. Von nix kommt nix und das Leben kostet Geld: Natürlich müssen wir uns drum kümmern, dass genug reinkommt. Wie dem auch sei. Aus der Not geboren -weil wir’s momentan einfach gar nicht anders packen würden- dachten wir: “Hallo da oben, wenn du sowas sagst, dann zeig mal was du kannst!” und haben alle festen Jobs auslaufen lassen. Mit einem flauen Gefühl im Magen (”Kann man Gott so behandeln?”) haben wir’s dann einfach mal zwei Monate so laufen lassen…
Krasse Terasse!
Long story short: Diesen Monat passieren die komischsten Dinge. Ohne auch nur einen Finger zu rühren sind schon über 500€ vom Himmel gefallen. Also exakt der Betrag, den der frühere Job eingebracht hat. Mit dabei sind so unerhörte Dinge wie Steuerrückzahlungen, obwohl wir nie Steuern bezahlt haben (sondern Binis Arbeitgeber 2008); nachträgliche Kinderboni von der Familienkasse (what?) & 90-jährige Großmütter, die nach 70-jähriger Mitgliedschaft in ihrer Krankenkasse eine satte Beitragserstattung bekommt, weil sie nie krank ist (allein das ist ein Wunder, bei dem wir Gott schelmisch grinsen sehn).
Obendrauf haben wir noch 5 kurzfristige, sehr interessante (u.a. Mini-oder Einmal-) Jobs angeboten bekommen. Der Job- und Geld-Segen fließt also in Strömen. Unfassbar.
Aber Gott verorgt und auch immateriell. Wie z.B. einen freien Vormittag (bis 12:00 schlafen, frühstücken und dann bis 15:00 schlafen:) ), der genug Kraft gibt für das anstehende Schleif-Wochenende gibt und die Erkältung restlos vertreibt. Zusammen mit so schönem Pfefferminztee.
Ich hab’ eben mal aus reiner Neugier in den alten Büchern der Wirtschafts-Bibliothek gestöbert. Im Vorwort zu ”Das große Heute, das größere Morgen” hat Henry Ford 1926 folgende Zeilen geschrieben, die ich streitbar und bemerkenswert finde:
Seit Jahrhunderten klagen die Menschen über den Mangel an Möglichkeiten, sprechen vom Druck der Notwendigkeiten… Aber noch jedes Jahr hat irgendeinen neuen Gedanken auftauchen und sich entwickeln sehen und damit eine Reihe neuer Möglichkeiten geschaffen. Heutzutage besitzen wir bereits genügend erprobte Ideen, die, in die Tat umgesetzt, die Welt aus ihrer stumpfen und trägen Armut reißen und allen, die den Willen zur Arbeit haben, ihren Lebensunterhalt sichern würden. Nur die alten, überlebten Traditionen stehen diesen neuen Ideen im Wege. Die Welt legt sich selbst Fesseln an, verhüllt ihre Augen, und dann fragen sich die Menschen noch verwundert, warum es nicht vorwärts geht!
Greifen wir nur einen dieser neuen Gedanken heraus - an sich ein unbedeutender Gedanke, den jeder hätte fassen können, aber den zu entwickeln mir beschieden war (Anm.: Die Entwicklung des Autos für Jedermann). Wichtig aber ist folgendes: dass wir aus einer bloßen Handvoll in einer Werkstatt tätiger Männer zu einer bedeutenden Industrie gewachsen sind (…). Drei Millionen Männer, Frauen und Kinder verdanken also ihren Lebensunterhalt einer einzigen Idee, die erst vor achtzehn Jahren in die Tat umgesetzt wurde. (…) All dieses ist in kürzerer Zeit gereift, als ein Kind zum Heranreifen braucht. Welcher Unsinn, da von Mangel an Gelegenheit zu schwatzen oder diesen Gedanken auch nur zu fassen! Wir wissen nur nicht, was Gelegenheit ist.
Auf der Welt leben seit jeher zwei Sorten von Menschen - Pioniere und Leute, die im altgewohnten Trott wandeln. Stets greifen diese letzten die Pioniere an. Sie behaupten, die Pioniere hätten alle Möglichkeiten an sich gerissen. Dabei ist es doch eine offensichtliche Tatsache, dass die große Herde überhaupt nirgends hintrotten könnte, hätten nicht erst die Pioniere die Wege gebahnt.
Denkt mal über eure Arbeit in der Welt nach. Habt ihr euch eure Stellung selbst geschaffen oder tat es jemand anderer für euch? Habt ihr das Geschäft, in dem ihr tätig seid, begonnen oder tat das irgendein anderer? Habt ihr je selbst eine Gelegenheit entdeckt oder geschaffen oder seid ihr die Nutznießer einer Möglichkeit, die andere geschaffen oder entdeckt haben? (…)
Tatsache ist, dass vor einem Menschenalter tausend Mann auf eine Gelegenheit kamen, während heute tausend Gelegenheiten für jeden Einzelnen vorhanden sind.
Mutig, mutig: Mitten in der Zeitungskrise bringt G+J gleich drei! neue Männer-magazine: Die ersten beiden sind GalaMEN und Beef!, also Klatsch & Tratsch sowie ein Kochbuch - beides eben in männerverträglicher Form, aber nicht wirklich der Rede. Ganz anders die Nr. 3. Ein längst überfälliges Blatt für die Vertreter einer Geschäftswelt jenseits von schmierigen Beratern:
BUSINESS PUNK.
WORK HARD. PLAY HARD.
“Hier geht es um Wirtschaft jenseits von Umsatzzahlen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Und um Typen, die in Unternehmen etwas unternehmen.” Hört sich vielversprechend an - bin mal gespannt, was es hält. Die erste Ausgabe macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Mehr von der Denke, dass man etwas bewegen kann, einen Unterschied machen und dass man nicht auf ausgetretenen Pfaden gehen muss. Von den vielen interessanten Themen und Aussagen hat es mir ein Satz ganz besonders angetan. Er kommt zwar von Richard Branson, einem ziemlich arroganten Kerl, aber wo er Recht hat, hat er Recht:
“Die Mutigen mögen nicht ewig leben, aber die Vorsichtigen leben gar nicht.”
O wie war. Endlich hab’ ich Worte für etwas, das ich schon oft im Gefühl hatte: Klar, ab und zu geht ein Knochen zu Bruch, ein Euro wird in den Sand gesetzt oder ein unüberlegtes Wort verloren. Aber Vorsicht hat auch ein Preis.
O wie war, was Alain de Botton hier über Erfolg sagt. Wer wirklich erfolgreich sein will und dabei auch noch glücklich, nehme es sich zu Herzen:
So what I want to argue for, is not that we should give up on our ideas of success. But we should make sure that they are our own. We should focus in on our ideas. And make sure that we own them, that we are truly the authors of our own ambitions. Because it’s bad enough, not getting what you want. But it’s even worse to have an idea of what it is you want, and find out at the end of a journey, that it isn’t, in fact, what you wanted all along.
Beim Weltverbesserungsversuch vom Juni 2008 ging es darum, allen Menschen auf der Erde den gleichen Wert zu zu schreiben: Genau 100 Punkte sollte er betragen und jeder sollte sich überlegen, wo seine Mitmenschen wohl ihre 100 Punkte verteilt haben - insbesondere dann, wenn diese nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind (wie z.B. in gutem Aussehen oder Wohlstand).
Da das Leben zunehmend im digitalen Raum stattfindet, müssen wir uns das auch für die Internetwelt fragen: Sind im Internet alle gleichwertig? Oder ist die Herrschaft weniger über viele besser?
Drei dieser Gespräche waren kostenlos. Das andere war mein eigener Fehler: Ich habe meine Frau auf dem Handy in Norwegen angeskypt… Aber das war’s wert. Immerhin haben wir uns seit ganzen 5 Tagen nicht mehr gesehen ;-)
Wie auch immer, was ich eigentlich sagen wollte: Ist es nicht unglaublich, dass die Grenzen der Kommunikation heute fast aufgehoben sind und ich zum Nulltarif mit Menschen in der ganzen Welt sprechen kann? Verändert mich das? Die Art, wie ich über mein Leben nachdenke? Welche Möglichkeiten ich habe? Ist das gut? Oder überfordert es mich? Hm. Was denkst du?
Ich sitze gerade in einer Publizistik-Vorlesung zum Thema Medienwirkung. Heute geht’s um Innovations-Forschung. Ein paar Fragen dabei sind zum Beispiel, wie sich Innovationen in der Bevölkerung verbreiten oder welche Auswirkungen sie auf das Denken, die Einstellung und das Handeln der Menschen haben.
Genau mein Thema also, ich liebe Innovation! Allem, was aus der Ferne auch nur den Anschein von Innovation hat, stehe ich erstmal aufgeschlossen gegenüber und stürze mich mit freudiger Erwartung auf verfügbare Infos, um das aufregende Neue kennenzulernen. So unschuldig sich dieser Wissensdurst anhören mag, er hat mich schon des öfteren in Schwierigkeiten gebracht. Und zwar mit meiner sehr viel besseren Hälfte. Diese nämlich mag das Leben so, wie sie es kennt, und steht Innovation deshalb immer erstmal skeptisch gegenüber (was Technologie angeht). Da wird das Neue gefühlsmäßig erstmal als Bedrohung des Bewährten & als Schnickschnack wahrgenommen… Aber ich schweife ab.
Im Rahmen der Vorlesung habe ich mich auf jeden Fall gefragt, wie das bei mir persönlich aussieht. Die Bilanz: wie mein Leben durch technologische Innovation im Gegensatz zur Generation vor mir verändert wurde ist unfassbar! Allein zwischen der Realität meiner Elterngeneration und meiner sind solch entscheidende Unterschiede, dass sich der Alltag und die Möglichkeiten darin grundlegend geändert haben. Dabei hatte man wohl damals schon gedacht, so ziemlich alle großen Erfindungen seien zumindest rudimentär vorhanden und würden in Zukunft lediglich weiterentwickelt…
Hm, wie das Leben so ist: ich muss los in die Uni - wir besuchen heute, war ja klar, ein Technologie-Unternehmen in Limburg. Es widerstrebt mir zwar, jetzt aufzuhören, aber vielleicht bekomme ich in Limburg ja noch ein paar weitere Impulse. Das Thema Innovation werde ich auf jeden Fall noch mit praktischen Beispielen fortführen!
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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