Das ganze Land erboßt sich gerade über den Bundesbankvorstand Sarrazin. Er soll was Böses gesagt haben über den Islam und über Muslime. Und die haben’s seit 9/11 ja eh schwer in der westlichen Welt - von wegen Islamisten und so. Ich finde, der Integrationsdebatte täte ein bisschen Humor ganz gut. Und wie das halt so ist im Leben: Wenn man selbst betroffen ist, darf man sich darüber lustig machen.
Heute habe ich mir 2 Brötchen und 1 Zeitung gekauft. Dann habe ich erstere genüsslich verzehrt und letztere von vorne bis hinten durchgelesen. Eineinhalb Stunden lang. Ich glaube, ich hab’ endlich Semesterferien.
Ich könnte, mal wieder, die ganze Welt umarmen - wobei ich ausdrücklich die Uniwelt ausschließe: Die kann mir jetzt erstmal gestohlen bleiben. Oh, ich freu mich auf Zeit-haben. Wie damals, als die Vorlage für das Foto oben in Sevilla entstanden ist.
Dieses Mal: Markenmanagement. Alles Schöne daran (=Sprechblase und verschnörkelter Rahmen) sind Überbleibsel vom LIEBENSWERT-Shooting letzten Freitag und stammen selbstverständlich nicht aus meiner, sondern aus Binis Feder.
Eigentlich ist unsere Küchenwand für künstlerische Ergüsse und Nettigkeiten zwischendurch gedacht. Doch vergangenen Samstag wurde sie Opfer einer unrühmlichen Attacke meinerseits:
Doch von vorne: Heute habe ich die erste und heftigste Klausur dieses Semesters hinter mich gebracht: Steuerlehre. Gute Sache. Denn die Lernphasen sind bei mir traditionell intensiv. Aber als ob es nicht schon genug wäre, den Großteil der Arbeitswoche in der Bib mit Lernen zu verbringen, habe ich am Samstag beim Frühstück mit der Bini spontan eine Steuer-Session bei uns in der Küche hingelegt. Sie wollte mal wissen, was ich da überhaupt so lerne (na ja, vielleicht wollte ich’s auch unbedingt erzählen - wer kann das schon sagen). Eine geschlagene Stunde lang hab ich die gesamte Küchenwand vollgekritzelt…
Die ist nämlich mit Tafelfarbe geschrieben. Mit Platz für die ganz großen Ideen, wenn unsere anderen Notizbücher mal zu klein werden. Mit all dem Gekritzel jedenfalls hab ich sie in mein dürftiges Wissen über das deutsche Steuersystem eingeführt - und jetzt fühl ich mich ein wenig wie so ein verrückter Professor, der selbst in der Freizeit nur über seine verworrenen Theorien nachdenkt. Hm. Wenigstens das Grußwort unseres Nachbarn oben rechts erinnert noch an die unbeschwerte Zeit vor den Klausuren, in der man nix als Flausen im Kopf hatte…
Die Klausurphase steht bevor. Damit ist die Bib wieder zweite Heimat. Und die Langeweile manchmal groß - dann muss die Photobooth her. Sonst werde ich noch kirre zwischen den ganzen Büchern. Dabei hätte ich zu Hause welche, die ich wirklich gerne lesen würde…
Wenn ich ein Video gleich mehrfach zugeschickt bekomme mit der Anmerkung, es passe irgendwie zu mir, dann ist es meistens wirklich was für mich. Beim folgenden Video ist das definitv der Fall. Ich kannte zwar den Input von Dan Pink über die Frage, was uns wirklich antreibt, nicht aber die geniale Animation von RSA:
Oh weh? So hat die Bini letztens einen ihrer Einträge angefangen. Olé! So fang ich meinen jetzt an. Nicht, dass wir jetzt öfter bloggen würden, ne ne. Besonders ich nicht - einen Monat ist’s her, ich oller Schuft. Aber: Oh weh und olé liegen bei uns zur Zeit einfach so nah beieinander:
Oh weh wir kommen überhaupt nicht zum Schreiben für die Allgemeinheit. Olé wir haben umso mehr wichtige Gespräche mit Einzelnen. Oh weh es geht so langsam voran im neuen Haus. Olé so langsam geht’s voran mit dem Freundeskreis-Traum. Oh weh, wir sind grad ziemlich ausgelaugt vom anstrengeden Jahr. Olé wir genießen viele kleine Alltagsherrlichkeiten im neuen Haus. Oh weh die Klausurphase steht schon wieder bevor, olé diesmal stresse ich mich nicht so - es gibt wichtigeres im Leben. Und dazu gehört natürlich die WM:
Nach den Schützenfesten gegen England und Argentinien sind wir super gespannt auf’s Halbfinale gegen Spanien. Und in der Hoffnung, dass die Nationalelf so weiter macht wie bisher, machen wir so weiter wie bisher und schauen das Spiel gemeinsam bei uns im Hinterhof:
Denn das ist ein weiteres Olé in unserem Leben: Das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft wächst und gedeiht. Und wir genießen es sehr. Wer dabei sein will, ist für Mittwoch ab 19:30 herzlich eingeladen. Grill und Bier ist da - Fleisch & Co bringst du mit. Sag’ einfach kurz Bescheid & setz dich dazu:
Und zwar heute. Und zwar Richtung Sevilla. Dorthin und in der gleichen Besetzung, wie vor über 3 Jahren, als folgendes Foto mit den zwei Grinsebacken und dem Miesepeter entstanden ist.
Nötig ist er, der Urlaub. Gestern hat die Bini nach einem 3-Tage-Arbeitsmarathon ein einjähriges Forschungsprojekt für die Uni abgeschlossen. Selbiges durfte ich bis heute Morgen um 03:45 auch tun. Deshalb hauen wir jetzt erstmal ab und verabschieden uns für eine Woche. Hach. Wie gut.
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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