Viel und gut war das 8-Gänge-Menü, mit dem uns Ken&Tina letze Woche verzaubert haben. Ein wahnsinns Gaumenschmaus und eine wahre Freude euch (besonders Ken) in voller Koch-Leidenschaft-Aktion zu erleben. Dankeschön!
Viel und gut ist auch sonst einiges gerade im Leben (je nach tagesaktueller Verfassung auch mal nicht so gut). Aber es fällt schwer darüber nicht diesen immer leiser werdenden blog zu vernachlässigen… Werde versuchen immer mal Bilder zu posten und freue mich über eure Geduld - im neuen Jahr wird alles viel, viel, viel besser….
Dabei sind es wirklich viele, gute Dinge, die mich auf Trapp halten, nämlich
*Nichten (es kommt vielleicht sogar heute eine Nichte weitere dazu ;) hihi…)
*Unzählige Fotos! (wirklich viel zu viele)
*Neue Nachbarn!
*Weihnachtsbaumfest-Orga (juhuu!)!
*Familien-Geburtstage!
*Arbeiten (huch)!
*Ein Kalender2012-Projekt mit Inka! (yeayyeayyeay!)
*Ach ja - und magistern (wie, jetzt?)!)
Hmja, die letzten beiden Punkte sind wohl die größten… Und die müssen bis zum Jahresende wesentliche Fortschritte machen.. :) Darum nochmal: Danke für’s Ausharren - 2012 wird alles besser (besonders für jeden, der einen schönen Kalender besitzt… Hihi…)
…und bezaubert alle Welt. Besonders natürlich Mama und Papa.
Sie ist wunderschön, superlieb und friedlich, riecht ganz fabelhaft nach Baby und hat es in ihrer kurzen Zeit auf der Welt schon geschafft, sich perfekte Baby-moves und -geräusche anzueignen Woher kann die das? Wahnsinn.
Am Sonntag habe ich mich in aller Frühe in die Bahn gesetzt - und ganz unverhofft ein Morgengrauenshooting draus gemacht…
Oh, wunderwunderschöne Welt! Wie kann man so eiskalt und zauberhaft zugleich sein? Und dann ging auch noch die Sonne auf - herrlich war das.
Herrlich war auch das Frühstück, mit dem mich Andy & Doro (mit Innenkind) begrüßt haben. Yummy.
Apropos Innenkind: das hat heute Geburtstermintag. Wir sind gespannt, ob es einen Geburtstag draus macht - oder lieber noch ein wenig auf sich warten lässt, wie richtige Stars das eben so machen. Wir warten jedenfalls gespannt und bemühen uns angestrengt dabei extrem locker und gelassen zu bleiben. Hihi…
Zwischendrin wird magistert, Tee getrunken und Spaziergänge durch die bayrische Welt gemacht… :)
Die folgende Geschichte ist wirklich so passiert. Und zwar mir, am Samstag. Wir waren auf dem Markt und ich habe den Verkäufer am Kaffeestand gefragt, ob ich eine Papierserviette habe könnte. Wir hatten vorher schon ein wenig herum gescherzt - er gehört durchaus in die Kategorie der extrovertierten ichliebemeinenJob-Verkäufer. Also stehe ich da und er schaut mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und ich frage “kann ich eine Serviette haben?” und er sagt “du bekommst sogar zwei!” und zwickt mich dabei in die Nase.
Ich muss sagen, ich lief ein wenig benommen zurück zu Domi und Abi. Der Verkäufer hatte mich gerade in die Nase gezwickt. Gerade so, als wäre ich zwölf und hätte um einen Lolli gebeten. Oder eine Scheibe Wurst. Die überreicht man für gewöhnlich mit einem herzlichen “du bekommst sogar zwei” und einem Nasenzwicken. Aber ich? Ich bin nicht zwölf. Ich bin eine verheiratete Frau, Akademikerin (fast, fast) und gehe auf die 30 zu (hihi…). Und werde in die Nase gezwickt. Schuld ist, habe ich beschlossen, die Mütze. Mann, Mann, ist diese Mütze keck und niedlich und frech, gerade so, dass sie einen (Verkäufer) dazu verleitet mich in die Nase zu zwicken.
Das Strickmuster habe ich übrigens von ravelry.com (sehr zu empfehlen). Dort muss ich unbedingt einen Vermerk machen: “Mütze lässt sich zügig und einfach stricken, fühlt sich wohlig warm an, kann aber andere Menschen zum Nase zwicken verleiten.”
Eine verstrickte Bini
P.S. Ich weiß, ich weiß. Ich bin nun mal klein, habe Sommersprossen, sehe recht jung aus (neulich meinte jemand, ich hätte mich gut gehalten für mein Alter… Passiert nur mir sowas?!?). Und im Großen und Ganzen find ich das ja auch gut. Selbst wenn mich mal jemand in die Nase zwickt.
Das wunderwunderschöne Brautpaar. Und hier nochmal - wobei der Joe hier ein bißchen die Show stiehlt und seinen großen Auftritt hat. Mann, sahst du gut aus, Joe…
Die Mädels haben sich mit den Outfits aber auch Mühe gegeben (aber ich habe dummerweise keine Fotos - außer oben von der Inka - mit goldenen Schuhen, yeah!).
Ich hab mir einen Rock passend zur Hochzeit und zur Deko gekauft (hihi…): creme-peach, mit viel Spitze und überhaupt ganz fabelhaft zum Drehen:
Apropos Deko. Das war nämlich so: Ken und Tina haben in einer alten Opel Halle gefeiert. Die sah noch am Freitag so aus:
Und so wurde ein Hochzeitssaal draus:
(die einzelnen Deko-Fotos gibt’s bei flickr zum langsam-Anschaun ;)). Es war wirklich ein wunderschöner Tag. Und Abend. Es wurde nämlich noch ausgelassen getanzt! Besonders vom Brautpaar… Hihi…
Ah, das tut der d-d-d-deutschen Seele einfach gut.
Herzlichen Glückwunsch, Ken & Tina. Ihr seid die Besten.
Eine Bini mit Drehwurm
P.S: Warum habe ich kein Foto von der gigantischen Torte? Wochenlang hat die Sophia (mit Hilfe von Inka) gewerkelt, geprobt, Fondantmasse geknetet, Sahnebuttercreme getestet - und wir waren Nutznießer, hihi..:) Und es hat sich gelohnt: die Torte war ein voller Erfolg :)
Vor einer Woche waren wir eine Woche in der Normandie mit Abi und Joe und Christiane. Es war wunderschön. Unser Urlaub bestand zu nicht unerheblichen Teilen aus Croissants und Tetris High-Scores (bis heute extrem lässig und unerreicht gehalten von Christiane - was den Kampfgeist des ein oder anderen Jungen herausforderte… Leider erfolglos).
Außerdem waren wir schöne Städtchen anschaun…
…am Strand mit “Ch`ti Bier” (und wahlweise Badehose, Strickzeug und Drachen)…
… haben noch mehr Croissants gegessen…
…und haben auf dem Wochenmarkt frische Austern probiert. Fazit: schmeckt so, als würde man sich im Meer ordentlich verschlucken (gehe mal davon aus, gekocht sind sie weniger salzig. Oder?!)
Es war ein wunderbarer Urlaub. Danke, liebe Freunde.
Bevor ich all die viiielen Fotos von der wunderbaren Hochzeit von Ken&Tina sowie die Fotoberge aus dem schönen Normandie-Urlaub bewältigt habe und ein paar davon hier zeige -erstmal das wichtigste: die neue Frisur ;) Naja, so neu ist sie auch nicht. Dafür ist die Farbe röter, dummerweise gefällt es mir nicht. Buh. Macht nix, das wächst schon wieder (raus).
Beginne ich mal mit letzterem. Der weltbeste Ehemann hatte Geburtstag und das wurde gefeiert (beides letzte Woche - Nachgratulanten sind in den Kommentaren herzlich willkommen). Zu diesem Anlass haben wir nochmal unseren wunderbaren Innenhof genutzt (Pflanzen-credits: Sophia).
Schön war das! Ich wünschte, ich hätte einmal, nur einmal im Sommer Geburtstag. Naja, immerhin kann ich mitfeiern (auch beim feuchtfröhlichen Abend, aber davon gibt es leider keine Bilder).
Dann verging eine Woche und ich hab ein ganz neues Abenteuer gewagt. Um in meinem Forschungsprozess nennenswerten Fortschritt zu erlangen, habe ich meine Kopfinhalt an der Wand sortiert. Das hat Spaß gemacht (nicht zuletzt, wegen Kaffee&Kuchen Pausen und Abis Showeinlage, als ich mal kurz oben war).
Lustig wird’s, wenn man genau hinguckt: wie Schokocroissants, Kuchen und Nutellabrote auftauchen und ratzfatz verschwinden - und schau mal rechts unten, was da auf einmal auftaucht… Hihi…
Ja, so war das, am Wochenende, in meinem kleinen Forscherlabor. Hoffe mit all der neuen Ordnung an der Wand und im Kopf komme ich jetzt zügig weiter…
Gefeiert haben wir, soviel steht fest. Los ging’s mit einem herrlichen Frühstück.
Und später gab’s ein Heldenkonzert, bei Folklore im Schlachthof. Wie geil. Für mich ist die Wir sind Helden-Musik der Inbegriff von junger Freiheit und Studentenleben. Ich bin 20, gerade ausgezogen, besuche meinen Freund (und dem Joe) in der Bude und die Helden-Musik läuft. Supercool. Und jetzt? Jetzt bin ich 27, 6 Jahre verheiratet, ganzkurzvormEndevomStudium und die Helden sind immernoch supercool. Schön, wenn Älterwerden daran gar nix ändert.
Woran Älterwerden ebenfalls nix ändert ist, dass es ganz wunderbar ist ein Mädchen zu sein. Das haben wir auch gefeiert (und bei diesem “wir” ist der Domi ausgeschlossen) - bei der Kleidertausch-Party. Eine geniale Idee, liebe Christine! Zu allem Überfluss gab es auch noch Probe-Hochzeitstorte (und Probe-Torte-Anschneiden ;)).
Und: ich hab ein supergeiles Kleid von der Inka bekommen. Sie hat es selbst umgenäht, war aber unzufrieden und ich befinde mich immernoch im Schock darüber, dass ich es haben und behalten darf. Das schöne Kleid hat mich heute direkt erfolgreich vom magistrieren abgehalten… (aber solche Dreh-Fotos muss man auch erstmal hinkriegen…)
Hach ja. Es ist schön mal wieder über schöne Dinge zu schreiben. Hoffe alle Mit-geplagten Abschlussarbeiter (und auch sonst alle) hatten eine schöne Ablenkung… :) Und jetzt zurück an die Arbeit, aber los!
Wer Magister werden will muss auch was dafür tun. Darum versuch ich ganz stark mich zu konzentrieren. Aber die Herausforderung der Arbeit ist nicht allein - die Herausforderung des “Nein-sagens” gesellt sich nämlich zu ihr. “Nein-sagen” muss ich zu so einigen Dingen, die sich zwischen mich und meine Arbeit schmeißen wollen. Bei einem Starwars-Filmabend ging’s noch (obwohl ich wirklich gerne alle Filme mit geguckt hätte, ehrlich!). Schwieriger wird’s, wenn Freunde meine Hilfe brauchen. Oder ein Geburtstagsgeschenk. Oder wenn der Hochzeitstag kommt. Denn den muss man feiern, koste es was es wolle.
Und außerdem muss man:
Auf’s Wiesbadener Weinfest gehn, denn das ist nur einmal im Jahr. Und schön isses auch. (und außerdem ist auch mal Feierabend!)
Kaffeepausen im Hof machen, wenn Berlin-Besuch kommt (auch wenn er von unserem Kaffee sicher heimlich enttäuscht war. Er ist halt Besseres gewohnt…)
Mit der Schwalbe an den Rhein fahren - der Sommer muss gefeiert werden, solange er da ist.
Merke: es ist nicht einfach Nein zu sagen und zu entscheiden wann es richtig ist. Aber was ist schon einfach. Und es lohnt sich, das zu lernen.
Eine (sonst wirklich, ehrlich ganz oft) neeeeein-sagende Bini
Heute habe ich etwas über Gnade gelernt. Beim Joggen. Von meinem Freund, dem Gott. Der wenn man so will, ein Spezialist auf dem Gebiet ist. Es war gerade furchtbar anstrengend und ich musste entscheiden, ob ich umdrehe oder die lange Strecke laufe, als ich einen Powerriegel auf dem Boden liegen sah. Übriggeblieben von der Ironman-Veranstaltung am Morgen. “Warum pushen sich diese Menschen zu solchen Höchstleistungen?” hab ich mich gefragt. Warum ist es so schwer die eigenen Grenzen zu akzeptieren? Hups. Dann ist mir aufgefallen, dass ich da selbst nicht besser bin. (weil ich immer die lange Strecke laufe. Und auch sonst mit mir selbst nicht immer ganz so viel Gnade habe.)
[Sonne im Gesicht]
Es ist nämlich so - ich will mit dieser Magisterarbeit fertig werden. Und damit das besser klappt (als das letzte halbe Jahr, das ich bereits investiert habe), setze ich mir Ziele und mache Pläne und Listen und hake ab, was das Zeug hält. Auch, wenn ich nicht mehr kann. Warum eigentlich - wenn der große Gott mir gnädig ist, wie kann ich dann so hart zu mir sein? Werde das üben. Jetzt gleich. Und alle heutigen to do’s sein lassen und stattdessen auf’s Weinfest gehn, mit dem weltbesten Mann an der Hand. Denn das ist toll und das habe ich verdient, auch wenn ich heute nicht so weit gekommen bin, wie gedacht.
Denn Weinfest ist nur einmal im Jahr. Und das Leben ist süß.
Eine begnadete Bini
P.S. hoffen wir, die begnadete Bini auch schreibt eine begnadete Magisterarbeit…
P.P.S. Die Bilder sind vom Katarina-Besuch letzte Woche. Herrlich war das.
P.P.P.S. Das Montagsvideo kommt morgen. Vom Domi (ha!).
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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