Am Sonntag habe ich mich in aller Frühe in die Bahn gesetzt - und ganz unverhofft ein Morgengrauenshooting draus gemacht…
Oh, wunderwunderschöne Welt! Wie kann man so eiskalt und zauberhaft zugleich sein? Und dann ging auch noch die Sonne auf - herrlich war das.
Herrlich war auch das Frühstück, mit dem mich Andy & Doro (mit Innenkind) begrüßt haben. Yummy.
Apropos Innenkind: das hat heute Geburtstermintag. Wir sind gespannt, ob es einen Geburtstag draus macht - oder lieber noch ein wenig auf sich warten lässt, wie richtige Stars das eben so machen. Wir warten jedenfalls gespannt und bemühen uns angestrengt dabei extrem locker und gelassen zu bleiben. Hihi…
Zwischendrin wird magistert, Tee getrunken und Spaziergänge durch die bayrische Welt gemacht… :)
Die folgende Geschichte ist wirklich so passiert. Und zwar mir, am Samstag. Wir waren auf dem Markt und ich habe den Verkäufer am Kaffeestand gefragt, ob ich eine Papierserviette habe könnte. Wir hatten vorher schon ein wenig herum gescherzt - er gehört durchaus in die Kategorie der extrovertierten ichliebemeinenJob-Verkäufer. Also stehe ich da und er schaut mich mit hochgezogenen Augenbrauen an und ich frage “kann ich eine Serviette haben?” und er sagt “du bekommst sogar zwei!” und zwickt mich dabei in die Nase.
Ich muss sagen, ich lief ein wenig benommen zurück zu Domi und Abi. Der Verkäufer hatte mich gerade in die Nase gezwickt. Gerade so, als wäre ich zwölf und hätte um einen Lolli gebeten. Oder eine Scheibe Wurst. Die überreicht man für gewöhnlich mit einem herzlichen “du bekommst sogar zwei” und einem Nasenzwicken. Aber ich? Ich bin nicht zwölf. Ich bin eine verheiratete Frau, Akademikerin (fast, fast) und gehe auf die 30 zu (hihi…). Und werde in die Nase gezwickt. Schuld ist, habe ich beschlossen, die Mütze. Mann, Mann, ist diese Mütze keck und niedlich und frech, gerade so, dass sie einen (Verkäufer) dazu verleitet mich in die Nase zu zwicken.
Das Strickmuster habe ich übrigens von ravelry.com (sehr zu empfehlen). Dort muss ich unbedingt einen Vermerk machen: “Mütze lässt sich zügig und einfach stricken, fühlt sich wohlig warm an, kann aber andere Menschen zum Nase zwicken verleiten.”
Eine verstrickte Bini
P.S. Ich weiß, ich weiß. Ich bin nun mal klein, habe Sommersprossen, sehe recht jung aus (neulich meinte jemand, ich hätte mich gut gehalten für mein Alter… Passiert nur mir sowas?!?). Und im Großen und Ganzen find ich das ja auch gut. Selbst wenn mich mal jemand in die Nase zwickt.
Das wunderwunderschöne Brautpaar. Und hier nochmal - wobei der Joe hier ein bißchen die Show stiehlt und seinen großen Auftritt hat. Mann, sahst du gut aus, Joe…
Die Mädels haben sich mit den Outfits aber auch Mühe gegeben (aber ich habe dummerweise keine Fotos - außer oben von der Inka - mit goldenen Schuhen, yeah!).
Ich hab mir einen Rock passend zur Hochzeit und zur Deko gekauft (hihi…): creme-peach, mit viel Spitze und überhaupt ganz fabelhaft zum Drehen:
Apropos Deko. Das war nämlich so: Ken und Tina haben in einer alten Opel Halle gefeiert. Die sah noch am Freitag so aus:
Und so wurde ein Hochzeitssaal draus:
(die einzelnen Deko-Fotos gibt’s bei flickr zum langsam-Anschaun ;)). Es war wirklich ein wunderschöner Tag. Und Abend. Es wurde nämlich noch ausgelassen getanzt! Besonders vom Brautpaar… Hihi…
Ah, das tut der d-d-d-deutschen Seele einfach gut.
Herzlichen Glückwunsch, Ken & Tina. Ihr seid die Besten.
Eine Bini mit Drehwurm
P.S: Warum habe ich kein Foto von der gigantischen Torte? Wochenlang hat die Sophia (mit Hilfe von Inka) gewerkelt, geprobt, Fondantmasse geknetet, Sahnebuttercreme getestet - und wir waren Nutznießer, hihi..:) Und es hat sich gelohnt: die Torte war ein voller Erfolg :)
Kürzlich haben zwei Freunde von uns geheiratet - Ken & Tina. Dafür haben die beiden sich mächtig ins Zeug gelegt und eine Wahnsinns-Hochzeit aus dem Boden gestampft. (Binis Kamera war mit von der Partie und Bilder folgen.) Aber nicht nur die beiden haben sich ins Zeug gelegt, sondern auch unser Hauskreis - und einen kleinen Film für Ken & Tina gedreht. Ihre Liebesgeschichte. Leicht abgewandelt.
Vor einer Woche waren wir eine Woche in der Normandie mit Abi und Joe und Christiane. Es war wunderschön. Unser Urlaub bestand zu nicht unerheblichen Teilen aus Croissants und Tetris High-Scores (bis heute extrem lässig und unerreicht gehalten von Christiane - was den Kampfgeist des ein oder anderen Jungen herausforderte… Leider erfolglos).
Außerdem waren wir schöne Städtchen anschaun…
…am Strand mit “Ch`ti Bier” (und wahlweise Badehose, Strickzeug und Drachen)…
… haben noch mehr Croissants gegessen…
…und haben auf dem Wochenmarkt frische Austern probiert. Fazit: schmeckt so, als würde man sich im Meer ordentlich verschlucken (gehe mal davon aus, gekocht sind sie weniger salzig. Oder?!)
Es war ein wunderbarer Urlaub. Danke, liebe Freunde.
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
Neueste Kommentare