Archive for Mai, 2011

Brownies, Berlin und Montagsvideo #143 Coworking im Betahaus

*salted*caramel*brwonies*

1. Salted Caramel Brownies. Eine Art Offenbarung. Nach diesem Rezept.

*Unterkunft*in*Berlin*

2. Berlin. Hello again. Schön, wieder hier zu sein - vor allem, da es mich in das zauberhafte Zimmer der noch zauberhafteren Katarina verschlagen hat. Hmm..

Die Reise war wieder wunderschön. Ich könnte wirklich stundenlang (ups, hab ich ja sogar, also eigentlich tagelang) aus dem ICE Fenster schauen. It never get’s old.

*Deutschland*ausm*Zug*

*Deutschland*ausm*Zug* *Deutschland*ausm*Zug*

3. Ja. Und jetzt bin ich wieder hier um mich für ein paar Tage in Coworking Spaces umzusehn für meine Magisterarbeit. Zum Beispiel im Betahaus (in dem ich auch in diesem Moment sitze):

Und natürlich um durch Berlin zu radeln (Danke für das Rad, Katarina!). Und mich ein wenig von den letzten Wochen zu erholen. Und mich ein wenig neu inspirieren zu lassen. Vom Betahaus, von meinen fabelhaften Gastgeberinnen und von Berlin.

*Berlin*streetart*

Eine rumradelnde Bini

wie ich schreibe[n will].

In der letzen Zeit habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich hier von meinem Leben erzähle. Und ich glaube es ist gut, mal darüber zu schreiben, wie ich schreiben will.

Eine ganz treffende Formulierung habe ich mal hier gelesen. Ich sehe das mit dem bloggen ähnlich: ich mache das, um mein Leben zu dokumentieren (für mich selbst in 10 Jahren), um kleine Alltagsherrlichkeiten zu feiern und um kreative Projekte zu teilen (was ich gerne will - was aber auch eine Überwindung ist). In all dem schreibe ich viel über gute Sachen die passieren, die kleinen Wunder, die ich erlebe  - weil ich dankbar sein will und mich bewusst auf die guten Dinge im Leben konzentrieren und nicht die schlechten. Aber die gibt es auch. Und es ist mir so so wichtig keinen abgehobenen heile-Welt-blog zu schreiben. Stattdessen will ich real und nahbar sein. Un dafür muss es auch mal  messy werden. Mir ist es im Moment total wichtig, nicht nach hohler Perfektion zu streben, sondern das zu machen, was mir Gott gesagt hat, als ich mit ihm über 2011 geredet habe.

“Embrace the mess. Embrace imperfaction [spelling error inclusive]. Be vunderable. And love with all your heart”

*love*with*all*your*heart*

[ein Auszug. Und ja, Gott redet Englisch mit mir :)]

Ich bin mir nicht so sicher, wie die “Internet-Bini” so rüberkommt, besonder bei Leuten, die mich nicht persönlich kennen. Da ich mich ja persönlich kenne, weiß ich, dass ich nicht selbstherrlich bin und mir prahlen nicht sonderlich liegt. Dafür ist mir zu klar vor Augen, wie normal und durchschnittlich ich bin. Aber ich bin auch sehr begeisterungsfähig. Besonders für die Dinge, die Gott in meinem Leben bewegt. Und darüber will ich schreiben und am liebsten frei. Ohne Angst, jemand könnte mich für angeberisch halten. Oder neidisch werden. Denn beides finde ich ganz schrecklich.

Ich glaube auch, dass ganz unerschiedliche Leute diesen blog lesen und das Geschriebene ganz unterschiedlich empfinden. Ich kann nicht so schreiben, dass es jeder richtig versteht, ich kann nur so schreiben, wie ich schreibe. Und sollte es dir mal so gehn, dass du unsere Begeisterung vom Leben und was es alles Herrliches bietet abgehoben oder anstrengend findest, hoffe ich du weißt, dass unsere Intension eine andere ist. Nämlich das Leben, so schwer es manchmal ist, zu feiern -mit all seinen verzweifelten Tränen und seinen herrlichen Sonnentagen.

Danke für’s Lesen.

Eine ehrliche Bini

Oy.

Gestern war ein guter Tag. Gestern habe ich keinen Fuß vor die Haustür gesetzt und stattdessen mal 1.000 Dinge zu Hause erledigt. Allen voran: zur Ruhe kommen.

*blauer*Himmel*
[Himmel über der Autobahn]

Ich habe mir in den letzten Wochen einige Gedanken gemacht über diesen Blog. Und darüber, wie ich hier schreiben will (dazu später mehr). Weil der blog für mich ein Ort ist, an dem ich meine Dankbarkeit ausdrücke, für all das Gute und allen Segen, den ich in meinem Leben erfahre. Und Gott meint es ganz schön gut mit uns. Aber ich will auch gerne, dass es ein authentischer Ort ist. Weil das Leben auch wahnsinnig sein kann. Wahnsinnig anstrengend. Wahnsinnig fordernd. Wahnsinnig schnell.

Und ich unendlich froh bin, dass ich einen ganzen, kompletten, herrlichen, einsamen Tag alleine zu Hause sein kann.

*Grillen*im*Hinterhof*
[Grillen zum Abschied der Kaospiloten]

Von den meisten meiner Sorgen mag ich aber hier nicht schreiben, weil sie nicht mich betreffen - aber Menschen, die ich von Herzen gern habe. Andere Sachen betreffen die Gemeinschaft und den Traum den wir hier haben. Den obwohl es wirklich herrlich ist, müssen wir auch ganz schön ackern für den Traum rund um dieses Haus. Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt. Aber anstrengend ist es auch. So sehr, dass der Flohmarkt fast zu viel war. Aber auch nur fast ;).

*Flohmarkt*im*Hinterhof*

*Flohmarkt*im*Hinterhof*

Ein Glück nur fast - denn es war natürlich auch sehr schön mit den Freunden und Nachbarn.

*Flohmarkt*im*Hinterhof*

Weil es genau diese Freunde (und Nachbarn) sind, die mich in wahnsinnigen Zeiten bei Verstand halten. Nahe Freunde wie ferne Freunde (just one month and I’ll be flying to you, Beth!). Und dafür bin ich aus tiefstem Herzen dankbar.

Eine angestrengte und dankbare Bini

P.S. Komisch, dass all meine Überforderung gerade nichts mit der Magisterarbeit zu tun hat. Irgendwas läuft hier falsch…
P.P.S: Hallo Anke-Cousine! Guck, ich hab was geschrieben! Wie versprochen :) Bis Samstag!

Montagsvideo #142 Hinterhof-Flohmarkt

Am Wochenende haben wir zum ersten Flohmarkt in unseren Hinterhof eingeladen. Und gekommen sind eine Menge netter Leute, Nachbarn und Freunde - das kann man ja heutzutage nicht mehr wirklich auseinanderhalten ;) Hier ein paar Eindrücke davon:

Das Nachbarschaftsleben entwickelt sich also prächtig und wir fühlen uns sehr beschenkt damit. Was uns sonst so beschäftigt: Zurzeit haben wir die KaosPiloten zu Gast - eine 5-köpfige Truppe aus Dänemark, die uns in einem 5-wöchigen Projekt helfen, all unsere Ideen, Träume & Visionen rund um unsere Gemeinschaftsräume mal in einen konkreten (Business-)Plan umzusetzen… Es sind Studenten einer Business-Schule mit sehr inspirierender Arbeitsweise. Check them out at kaospilots.dk.

Montagsvideo #141 the first kiss

Oh wie herrlich. So sollte sich jeder über seinen ersten Kuss freuen…

Eine hihihiiiii Bini