Eigentlich ist unsere Küchenwand für künstlerische Ergüsse und Nettigkeiten zwischendurch gedacht. Doch vergangenen Samstag wurde sie Opfer einer unrühmlichen Attacke meinerseits:
Doch von vorne: Heute habe ich die erste und heftigste Klausur dieses Semesters hinter mich gebracht: Steuerlehre. Gute Sache. Denn die Lernphasen sind bei mir traditionell intensiv. Aber als ob es nicht schon genug wäre, den Großteil der Arbeitswoche in der Bib mit Lernen zu verbringen, habe ich am Samstag beim Frühstück mit der Bini spontan eine Steuer-Session bei uns in der Küche hingelegt. Sie wollte mal wissen, was ich da überhaupt so lerne (na ja, vielleicht wollte ich’s auch unbedingt erzählen - wer kann das schon sagen). Eine geschlagene Stunde lang hab ich die gesamte Küchenwand vollgekritzelt…
Die ist nämlich mit Tafelfarbe geschrieben. Mit Platz für die ganz großen Ideen, wenn unsere anderen Notizbücher mal zu klein werden. Mit all dem Gekritzel jedenfalls hab ich sie in mein dürftiges Wissen über das deutsche Steuersystem eingeführt - und jetzt fühl ich mich ein wenig wie so ein verrückter Professor, der selbst in der Freizeit nur über seine verworrenen Theorien nachdenkt. Hm. Wenigstens das Grußwort unseres Nachbarn oben rechts erinnert noch an die unbeschwerte Zeit vor den Klausuren, in der man nix als Flausen im Kopf hatte…
Besonders wenn Braut und Bräutigam rocken. So, wie Inka und Thomas. Die sind schon morgen aus den Flitterwochen zurück und bekommen dann eeendlich ihre Fotos zu Gesicht. Und dann zeig ich auch mal hier das ein oder andere Bild. Von einer Hochzeit, die gerockt hat. Yea.
Nach dem wunderschönen “maybe”, heute wieder ein herrliches Musikvideo von Ingrid Michaelson.
Hhm. Ich muss gestehen, dass mich dieses Video komplett fasziniert. Ich habe es gefühlte 253 Mal angeschaut in der letzten Woche und finde es ganz und gar herrlich. Und das, obwohl ich normalerweise nicht so in Musik aufgehe, wie andere Menschen innerhalb meiner Ehe.
Das Lied ist übrigens auch der totale Ohrwurm. Wer ihn nicht mehr los wird, kann sich Hilfe von Peter holen :)
Die Klausurphase steht bevor. Damit ist die Bib wieder zweite Heimat. Und die Langeweile manchmal groß - dann muss die Photobooth her. Sonst werde ich noch kirre zwischen den ganzen Büchern. Dabei hätte ich zu Hause welche, die ich wirklich gerne lesen würde…
Und dann wollte ich ja noch erzählen, wie ich zu 10 Rosen gekommen bin. Das war nämlich so: der Domi wollte auf dem Heimweg 10 Rosen kaufen. Allerdings habe ich ihn überrascht und vom Zug abgeholt. Während wir im Liliencarré waren, hat er mit dem Flo telefoniert und gefragt, ob er 10 rote Rosen besorgen und vorbei bringen könnte -damit sie dann zu Hause auf mich warten. Irgendwie gab es Missverständnisse und auch noch Funklöcher, so dass am Ende der Flo aber auch Domi (weil sich die Gelegenheit noch ergeben hat) Rosen gekauft haben. Glücklicherweise (und hier kommt mein lustiger Gott ins Spiel), gab’s im Blumenladen, in den der Flo gegangen ist nur noch 7 Rosen. Und in Domis Blumenladen wirklich ehrlich nur genau drei. So kam der gute Junge mit drei Rosen nach Hause, wo schon 7 vom Flo waren und -tata: da waren meine 10 rote Rosen. Geil.
Zehn Jahre lang sind wir ein Paar. Unfassbar, unbeschreiblich gut. Das feiern wir jetzt, darum blogge ich morgen (ok, eher im Laufe der nächsten Tage) mal Bilder von den Jahren 1,2,3,4,5,6,7,8, und 9. Und erzähle die Geschichte von den 10 roten Rosen (und wie cool mein Mann und mein Gott sind).
Wenn ich ein Video gleich mehrfach zugeschickt bekomme mit der Anmerkung, es passe irgendwie zu mir, dann ist es meistens wirklich was für mich. Beim folgenden Video ist das definitv der Fall. Ich kannte zwar den Input von Dan Pink über die Frage, was uns wirklich antreibt, nicht aber die geniale Animation von RSA:
Halbfinale im Hinterhof. Grillen, Deutschlandfahne auf der Backe, Steaks, Bier, Musik. Herrlich.
Die Hamburger Band Valentine & The True Believers haben auf ihrer Fahrt nach Barcelona einen Zwischenstop in Wiesbaden gemacht, wurden vom Flo auf der Straße angesprochen und haben spontan unseren Abend musikalisch untermalt - Dankeschön!!
Geilgeilgeil. Wir hätten nur noch gewinnen müssen. War aber trotzdem ein schöner Abend :) DANKE an alle, die da warn!
Eine begeisterte Bini
P.S: Oli hat auch die fisheye Perspektive eingefangen ;)
Ja, das tut sie, die liebe Inka. So auch auf ihrem Junggesellinnenabschied letztes Wochenende. Da sind wir entspannt am Rhein lang geradelt, über den Flohmarkt geschlendert (in viel zu heißer Hitze), haben im Park gepicknickt, ein paar nette Fotos gemacht und später ein paar nette Tore bejubelt.
Und nächstes Wochenende wird geheiratet. Meine Kamera ist schon ganz gespannt und mein tolles Kapitän-Style-Kleid aus Sevilla will endlich getragen werden. Hihi…
Eine vorfreudige Bini
P.S. Bin ich froh, dass ich nicht auf dem Jungs-Junggesellenabschied war, wo’s Bierfässer vom Himmel geregnet hat… ;)
Oh weh? So hat die Bini letztens einen ihrer Einträge angefangen. Olé! So fang ich meinen jetzt an. Nicht, dass wir jetzt öfter bloggen würden, ne ne. Besonders ich nicht - einen Monat ist’s her, ich oller Schuft. Aber: Oh weh und olé liegen bei uns zur Zeit einfach so nah beieinander:
Oh weh wir kommen überhaupt nicht zum Schreiben für die Allgemeinheit. Olé wir haben umso mehr wichtige Gespräche mit Einzelnen. Oh weh es geht so langsam voran im neuen Haus. Olé so langsam geht’s voran mit dem Freundeskreis-Traum. Oh weh, wir sind grad ziemlich ausgelaugt vom anstrengeden Jahr. Olé wir genießen viele kleine Alltagsherrlichkeiten im neuen Haus. Oh weh die Klausurphase steht schon wieder bevor, olé diesmal stresse ich mich nicht so - es gibt wichtigeres im Leben. Und dazu gehört natürlich die WM:
Nach den Schützenfesten gegen England und Argentinien sind wir super gespannt auf’s Halbfinale gegen Spanien. Und in der Hoffnung, dass die Nationalelf so weiter macht wie bisher, machen wir so weiter wie bisher und schauen das Spiel gemeinsam bei uns im Hinterhof:
Denn das ist ein weiteres Olé in unserem Leben: Das Gemeinschaftsgefühl in der Nachbarschaft wächst und gedeiht. Und wir genießen es sehr. Wer dabei sein will, ist für Mittwoch ab 19:30 herzlich eingeladen. Grill und Bier ist da - Fleisch & Co bringst du mit. Sag’ einfach kurz Bescheid & setz dich dazu:
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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