Archive for Mai, 2010

Art Journaling und BethandBini challenge: my man

Heute hat’s mich gepackt. Das Leben in all seinen Ansprüchen durch Uni, Vermieter-Herausforderungen, Haushalt, Heimatbau, Geburtstage aller Welt und immer und immer zwischenmenschliche Arbeitsfelder, hält mich zu sehr auf Trab. Draum hab ich heute die unfertigen Wohnzimmerleisten unfertig gelassen und statt dessen meinen Schreibtisch verwüstet. Das war eine Wohltat. Und auch wenn ich mich immer wunderlich fühle, mein Innerstes so weltweit öffentlich zu machen - so sah das aus:

*art*journaling*   *art*journal*

Und weil kreatives Austoben mehr Raum braucht, habe ich letzten Mittwoch (völlig unpassend im Tagesablauf) meinen herrlichen Mann zur Foto Session überreden können. Es hatte nämlich gerade geregnet und das muss man ausnutzen (wegen herrlichem Licht). Entstanden sind Bilder für die BethandBini challenge #5: my man.

*my*man*

*my*man*

Ahhh. Herrlich, der Kerl. So mit Hut und in pinkner Blütenpracht.

*my*man*

Hmmmm. Es tut so gut. Und ich glaub dem Domi auch - für den war es auch eine echte Herausforderung im vollgepackten Tag kurz mal ein Shooting zu machen… Das hektische Leben kann uns mal. Jawohl.

Eine ARTige Bini

Es war das letzte…

…Referat in meiner Uni-Karriere. Boah. Jetzt isses rum und ich bin groß. Oder so.

*yeay* *yeay* 

Was mich besonders gefreut hat: der Vergleich mit meinem ersten Referat an der Uni. Meine Herrn, war ich nervös. Und heute? Ganz entspannt. Es hat sogar (trotz unspannendem Thema) ein bißchen Spaß gemacht (fast) :) Ich werd tatsächlich groß, unglaublich..

Trotzdem ist das Ende noch in weiter Ferne. Sag ich mir immer :) Und es sind noch viele kleine Schritte bis dahin. (z.B. die unsägliche Projektarbeit abgegeben -heute wird ein neuer Versuch gestartet! Wenn’s nicht klappt, weiß ich auch nicht mehr weiter..).

Eine referRAT-LOSE Bini

Montagsvideo #124 Ghostbusters Return

Improv Everywhere hat wieder zugeschlagen - in der New York Public Library.

Die letzten Ideen waren auch nicht schlecht.

messy Friday.

*messy*Haarfrisur*

Die Haare so messy zu flechten ist für mich als ordentlich-flechtende Deutsche eine Herausforderung… Komisch, dabei geht messy auf meinem Schreibtisch doch immer so leicht… (wie die Beweisfotos in diesem Eintrag zeigen…)

:) eine messy Bini

I really would [like to sing].

*Abi*denkt*

Ich bin in Sachen Lebensverbesserung ein sehr pragmatischer Mensch. Auch wenn ich mich in manchen Dingen nicht so gut motivieren kann, etwas durch zu ziehen (wie Seminararbeiten oder Fenster putzen), so ist es doch meistens so, dass ich Dinge, die mich stören/belasten/traurig machen lieber sofort erledige. Wie meine leidgeprüften Freunde schon feststellen mussten, scheue ich mich dann auch nicht vor unangenehmen Gesprächen oder einer Nachtschicht um etwas endlich aus meinem Leben zu schaffen. 
Und weil ich so bin, ist es für mich gerade der totale Alptraum, wie sich die Sache mit unserem Bad verhält. Die ganze Geschichte ist ziemlich komplex, darum sei hier nur geagt: wir wohnen schon seit 2,5 Monate hier und es ist immernoch Baustelle. Für bestimmt noch 2 Woche (und das, ehrlich gesagt, dachte ich auch schon vor 2 Monaten). Der praktische Nachteil keine Dusche zu haben, ist gar nicht so schlimm. Der Baulärm und -dreck, ständig Handwerker im Haus zu haben, die Kisten die zwangsläufig nicht ausgepackt werden können und das generelle Gefühl “ich kann nicht ankommen. Wir sind noch nicht fertig” -das ist schrecklich. Herausforderungen in der Kommunikation mit dem Vermieter und kommen oben drauf.

Das ist die eine Sache. Die andere ist eine Gruppenarbeit für die Uni, die wir alle (wie bereits erwähnt) schon laaange abgeben wollten. Aus verschiedenen Gründen klappt es einfach nicht und wir schlagen uns eeewig damit herum (selbst Fristen setzen oder “los Leute” -alles scheitert).

Diese beiden Sachen machen mir mein schönes Leben gerade echt sehr schwer. Weil ich mich so ohnmächtig fühle irgendetwas zu tun um die Sachen zu beschleunigen. In beiden Fällen engagiere ich mich, bettel um schnelle Erledigung, versuche zu motivieren -und scheiter. Ich habe das Gefühl: ich kann nichts tun. Ich kann nur aushalten. Und das fällt mir furchtbar schwer.
Aber vielleicht zeigt mir Gott an der ganzen Sache was echt Gutes: Situationen, die ich nicht ändern kann besser zu erleben, als sie nur aus zu halten. Ich kann nämlich doch was tun. Und zwar an meiner Einstellung. Ich kann mein Leben genießen, selbst wenn die Uni-Arbeit noch einen weiteren Monat geht. Und ich kann aufhören das “zu Hause fühlen” zu verschieben auf “später, wenn alles gemacht ist”. Und lieber gleich mit dem zu Hause fühlen anfangen. Das hab ich beschlossen. Und das werd ich -wie gewohnt- durchziehn. :)

Eine der Heimat-Gefühl-Maßnahmen: Rituale zellebrieren. Wie meine morgentlichen Müsli-Orgien.

*herrliches*Müsli* *herrliches*Müsli*

Herrlich sind die. Da kann man sich schon ein bißchen zu Hause fühlen.

Eine entschlossene Bini

P.S. Wer das mit dem Eingangsbild noch nicht verstanden hat: das ist an Wiesbadens Bahnhofbushaltestelle entstanden, wo jemand herrliche streetart fabriziert hat. Und das Bild lässt sich ganz gut übertragen auf meine Heimatgefühle (=singen wollen) und dass ich sie nur denke, statt es zu tun. Aber das wird ja jetzt anders. :)

Montagsvideo #123 Aus Steve Jobs’ Nähkästchen

Jüngst saß auch ich beim Frisör. Ich hatte einer Bekannten zugesagt, für sie das Modell bei einem Foto-Shooting zu mimen. Und wie schon meine Dame sollte auch ich erst danach feststellen, welch dramatischer Fehler das war… Fotos vom Maleur folgen, wenngleich sie peinlich sind.
Wie dem auch sei, eigentlich wollte ich ja nur sagen, dass ich -wie es sich bei einem ordentlichen Frisör-Termin gehört- ein paar Magazine durchgeblättert habe. Die neue Business Punk zum Beispiel (ich hatte damals über die 1. Ausgabe berichtet, aber auch die jetzige zweite ist lesenswert) und auch den Spiegel. Im Leitartikel ging’s um den “iKult”, also den apple-Hype und um die Frage, ob Steve Jobs vielleicht der Philosoph des 21. Jahrhunderts sei. Ganz am Schluss wurde jedenfalls ein Rede von Steve Jobs zitiert, die er bei der Graduationsfeier der Stanford University gehalten hat. Ich hatte sie schon vor einigen Jahren gesehen und war sehr inspiriert, doch diesmal nutze ich die Chance, sie zu teilen. Hot stuff. Mit einigen wertvollen Gedanken zu  Lebens- und Berufsplanung und ziemlich persönlichen Einblicken in die Höhen und Tiefen des Lebens von Steve Jobs:

Wald-Wunder [und eine Liste unzusammenhängender Dinge]

*Inka*und*der*Wald*

Oh, dieser Maiwald (und oh, diese Inka!). Eine besondere Wohltat, weil meine letzte Woche wirklich doof war (Uni-Stress und eine nicht enden wollende Baustelle im Haus. Und ungefähr 1.000 andere Sachen). Da war das kleine Shooting mit der Inka wie frischer Wind im Kopf. Herrlich.

*Inka*und*der*Wald*

*Inka*und*der*Wald*

*Inka*und*der*Wald*

Muss ja zugeben, dass es nicht sonderlich schwer ist, von der Frau schöne Fotos zu machen. Freu mich schon waaahnsinnig, dass ich sie im Juli als Braut ablichten darf (und den Bräutigam dazu ;))

Dann gab es am letzten Wochenende eine andere, lang herbeigesehnte Sache: die liebe Hanna ist aus Brasilien zurück gekehrt! 

*Hannaaaa*is*back!!!!*

Der Teeniekreis hat sich mächtig ins Zeug gelegt, sie besonders bunt zu begrüßen..

*Hannaaaa*is*back!!!!*

Ja und dann wäre da noch meine Liste mit total unzusammenhängenden Sachen, die mal gesagt werden sollten:
*meine Freundin Christiane hat ihr Diploooom. Möchte die ganze Woche feiern deswegen.
*meine Projektgruppenarbeit sollte vor 1 Monat abgegeben werden. Wir finden leider das Ende nicht (auch wenn ich wirklich sehr danach suche.. Weiß irgendjemand da draußen, wo das Ende ist?!)
*der Joe schraubt momentan am Band Autos zusammen und hat gestern von seinem Kollegen erzählt, mit dem er quasi den ganzen Tag verbringt. Und dann hat er etwas gesagt, was mein Texterherz noch jetzt vor Freude hüpfen lässt. “Manchmal sagen wir stundenlang nix und manchmal geht’s voll ab, da reden wir am laufenden Band.” Oh, nein wie geil. Und wie unwahrscheinlich diese Redewendung mal doppeldeutig verwenden zu können!
*ich habe Anfang des Jahres die Flüge nach Sevilla gebucht (nur noch 3 Wochen -yeay!) und hatte keinen blassen Schimmer, dass ein Kongress, der für uns jobmäßig perfekt wäre und die 3 Theatervorstellungen, in denen meine Schwester mitspielt, genau in der Woche sind. Mannoman. 
*ich hätte nie gedacht, dass meine norwegische Freundin schon über 3 Monate in Deutschland wohnt, bis wir uns sehn können. Ich muss meinen vollen Terminkalender irgendwie leeren, das ist doch doof.
*die Wella-Locken halten nicht, was sie versprechen. Meine Haare sind so glatt, wie schon lang nicht mehr. Komische Dauerwelle. Aber so gibt’s ein bißchen ungewollte Abwechslung. Nach kurzer Umgewöhnung isses ja auch ganz lustig :)

*vor*Wella*Wellas* *nach*Wella*Wellas* 
[links vor der Dauerwelle, rechts danach. Höä?]

Und jetzt, jetzt schau ich mal schnell, ob’s dem Fliesenleger (juhuu, Fliesen verlegen = bald isses fertig!!!!) noch gut geht, es ist schon so lange still im Haus… 

Eine glatte Bini

Montagsvideo #122 this is what I wanna do

Das heutige Montagsvideo ist persönlich. Sehr. Es entstand am Samstag, nach 4 Stunden putzen (das kommt normalerweise nicht vor.. das ich putze ;)). Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, über das Haus, das Zusammenleben mit den Freunden, darüber, wie ich bin und -wie ich sein will.

Hier der Text:

“My name is Bini. This is my kitchen. And this is what I wanna do: I want to be welcoming and open hearted. I don’t want to hide my weaknesses from my friends. I want to grow together and make great things happen [even if they are small]. I believe: there must be more than this. AND I believe: this is the best [life ever].”

Weil es das ist. Lieber Domi, Abi, Oli und liebe Sophia, mit euch so zusammen zu leben ist geil. 
Und das mal so aufzuschreiben hat mir total gut getan. (abgesehen davon, dass es Spaß gemacht hat, eine ganze Wand voll zu schreiben -hihi). Mir tut es total gut, so zu formulieren, was ich mir vornehme (z.B. meine Schwächen nicht zu verstecken) und das so zu visualisieren. Das passiert auch schon oft beim scrappen, aber hier sind die Dimensionen etwas größer..hihi. UND: es ist ein Test. Wie sich so Schrift auf einer Wand macht. Um das vielleicht an anderer Stelle permanent zu machen. Hm.. Hm..

Eine zusammenlebende Bini

P.S. aus aktuellem Anlass: lieber Domi, Abi, Oli und liebe Sophia: wenn wir das hier geschafft haben, dann schaffen wir alles. Heute hat uns der Vermieter (der seit unserem Einzug vor 2 Monaten damit beschäftig ist, uns warmes Wasser und 2 Bäder zu installieren) eröffnet, dass er keine Heizungen einbauen kann. Ins Bad. Die ganze Sache ist viel verzwickter, als ich das hier in einem kleinen PS erklären kann, aber soviel sei gesagt: viiiele Gespräche, blanke Nerven und mehrfache beherzte Arbeitseinsätze (wie der heute) und es ist bald geschafft. Und dann, ganz ehrlich liebe Freunde, bin ich sicher, dass wir zusammen alles, alles, alles schaffen können, was wir wollen. 
P.P.S. Und Danke, dass wir immernoch bei euch duschen dürfen, Oli und Sophia ;)

Neues von der Wella - Front

*neue*Wellas*

und in guter, alter Tradition, hab ich sie direkt abgelichtet. Super Sache, so Traditionen. (siehe hier und hier) Und die Wellas - die sind sicher auch super, wenn ich selbst Hand angelegt habe. Was man hier sieht, ist nämlich mit dem Lockenstab (unter den professionals: der quicklock) angefertigt. Das wird schon morgen anders gemacht. ;)
Aber schade, dass ich keine große Sonnenbrille dabei hatte, sonst hätte ich mir den Schaal ums Haar gelegt und so getan, als würde ich im Cabrio sitzen. So ist es eben nur ein Bild geworden, auf dem ich den Schaal etwas verzweifelt nach hinten werfe. Hm, naja. Die Zeit läuft eben, in Fotokabinen. So ist das.

Eine wellen-machende Bini

P.S. Danke Abi.

Montagsvideo #121 OK Go legt nach

Der Grundgedanke ist nicht neu. Aber das Video ist trotzdem der Hammer. Und eine so kreative Umsetzung der Idee hab ich auch noch nicht gesehen:

Die Jungs haben’s einfach drauf. Das letzte Video war damals ja auch ein Knaller.