Ähm ja, der erste Anlauf zu diesem Eintrag ist dann wohl in einer Hymne auf den Johannes geendet. Gut so. Aber dahinter steht wie so oft jemand anders. Meines Erachtens der Hausherr dieser schicken Einrichtung (gesehen im Herzen Brooklyns, genauer: hier).
Wenden wir uns also letzterem zu: Erinnert sich noch jemand an unser Experiment letzten Winter? Wir hatten uns damals im Gottvertrauen geübt und kurzerhand unsere festen Jobs auslaufen lassen (was übrigens eher der akuten Zeitnot zu verdanken war als unserem übermäßigem Gottvertrauen…). Er war also an der Reihe, seine Versorgerfähigkeiten auszuspielen. Wie dem auch sei: Turns out he rocks.
Neben all den kreativen Wegen, uns zu umsorgen, (nachzulesen unter das Experiment) hat sich Gott als ‘Grande Finale’ nämlich was besonders Feines ausgedacht: Einen neuen Job für Bini und mich. Einen, der ziemlich nah dran ist an dem, was wir gerne machen. Und wie. Und wo: Wir bloggen.
Aus dem Nichts heraus hatte uns Johannes eine Mail weitergeleitet, in der die Wiesbadener Agentur Scholz & Volkmer jemanden sucht, der für sie einen Blog betreut. Beim Stichwort Scholz & Volkmer könnte bei den Veteranen unter euch in den Tiefen des Gedächtnisses noch was klingeln: Die Agentur hatten wir im April 2008 kennengelernt. Und damals ist uns der Mund offen stehen geblieben: Die Firma war eine einzige Offenbarung darüber, was für coole Arbeitgeber es in Wiesbaden gibt. Long story short: Dieser Blog ist jetzt unser Baby. Und wir wollen/müssen/dürfen ihn hegen und pflegen. Griin heißt er, der kleine:
Im weitesten Sinne geht es um Nachhaltigkeit, im engeren um nachhaltige Mobilität. Was das heißt? It’s the end of the car as we know it.
Ja, wir bekennen uns zum nachhaltigen Leben. Ja, wir sind der Überzeugung, dass sich etwas ändern muss. Ja, vielleicht sind wir Ökos. Aber das sind momentan ja Viele. Was auf den ersten Blick auch ein kurzlebiger Marketing-Trend sein könnte, ist in Wirklichkeit aber ein unumkehrbarer Entwicklungsprozess. Daran glauben wir. Vielleicht sind wir die Letzten, die sich noch im herkömmlichen, Benzin verbrennenden Auto fortbewegen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass nachfolgende Generationen ungläubig den Kopf über uns schütteln werden. [Aus der Selbstbeschreibung von griin.de]
Aber bla bla bla, ich schweife ab. Worum’s hier eigentlich geht: Ist doch bemerkenswert, wie der (Haus-)Herr das alles feinsäuberlich inszeniert hat. Erst die Not und daher die Notwendigkeit, Gott zu vertrauen. Dann ein paar kreative Soforthilfe-Maßnahmen seinerseits. Feststellung unsererseits: Krass, der kann das. Und zu guter letzt die maßgeschneiderte Langzeit-Lösung. Der Hammer.



Neueste Kommentare