Archive for April, 2010

Brüssel (Achtung: Fotoflut)

*FRÜHLING*

In Brüssel haben wir:

*erstmal den richtigen Weg gesucht. Und uns ca. 3 Stunden verfahren (aber war ja schön, mit all den grünen Wiesen und schönen Kühen!!)

*Wegsuche*

*diverse Herrenträume geträumt und manche erfüllt:

*Herrenträume1*

*Herrenträume2*  *Herrenträume3*

*gold (alt) und gelb (neu) bestaunt:

*Schloss*  *streetart*

*die weltcoolste Straßenband angetroffen:

*weltcoolste*Straßenband*

*Spiegelbilder angefertigt:

*Spiegelbild2*  *Spigelbild1*

*coole Antiquitätenläden (links) und den Traum-Esstisch (rechts) gefunden. Leider so ca. 1.500,- Euro teurer als in unserer Traumvorstellung:

*Antiquitätenladen*  *mit*Traumtisch*

*die Aussicht genossen:

*Aussicht*genießen*

*auf Plätzen gesessen, Back-Kunstwerke bestaunt, Übertreiber-Pommes gegessen und die Krawatte im Frühlingswind wehen lassen.

*Cafés*  *hhhmm**belgische*Übertreibung*  *Entspannung*mit*fliegender*Krawatte*

*Blumen und Frühling genossen. Meist draußen, hier aber auch drinnen (sooo ein schöner Blumenladen..)

*oooohsoschöne*Blumen*

Außerdem: *neuen Lieblingskäse entdeckt (”alt Amsterdamer” -meine Herrn!) *Abis Familie ein bißchen mehr kennen gelernt *2 Eiskugeln für 5,- Euro gegessen *belgische Pralinen für Sophia gekauft *über Beziehung, Kindererziehung und die europäische Komission geschwätzt *Domis handwerkliche Fähigkeiten bestaunt *ein sehr entspanntes Wochenende gehabt.

Und jetzt - müssen wir tanzen! Es ja gleich schon Mai!
Eine frühlinghafte Bini

Montagsvideo #120 Meconomy

Am Wochenende waren Abi, Bini & ich in Brüssel auf Kurzurlaub (Bilder folgen). Die Fahrt dahin habe ich genutzt um endlich in Meconomy reinzulesen - ein Buch, auf das ich gespannt gewartet habe. Es dreht sich um Arbeit im 21. Jahrhundert und ist das wahrscheinlich heißeste Material zu dem Thema im deutschsprachigen Raum überhaupt. Wie passend: Gerade kam ein kleiner Film aus Berlin zu dem Thema raus:


Gefunden hab ich den Film, wo sonst, bei Johannes, der in dem Buch übrigens auch eine Rolle spielt - und zwar in einem exzellenten Interview, das ich nur wärmstens empfehlen kann (das Interview ist in Vollversion online). Wie gesagt, das Thema interessiert mich momentan brennend und ich bin gespannt, auf welche Gedanken es mich bringt…

how to recharge - oder wie ich der Tiefenentspannung Beine mache

*Mittagessen*aufm*Marktplatz*

Manman, ist das lang her. Das ich hier mal so richtig was geschrieben habe. Das hat auch einen Grund (wenn auch keinen guten): Renovierung und Umzug haben uns ein klein wenig über Gebühr strapaziert. So arg, dass danach erstma die Luft raus war. Und wir nur gepennt haben. Was haben wir gepennt, herrlich war das. :) Und jetzt? Jetzt ist die Uni schon wieder im Gange, Kisten werden ausgepackt und der Einlebungsvorgang läuft. Allerdings merk ich schnell -die Tiefenentspannung hat noch nicht die Zieltiefe erreicht. Und weil ich Listen so gern mag, kommt hier eine Liste, wie ich der Tiefenentspannung auf die Sprünge helfe:

-Sonne. Sonne, und nochmal Sonne.

*geliehner*Balkon*eigenes*Frühstück*
[hier auf geliehenem Balkon, mit eigenem Frühstück. Hm.]

-nicht stressen lassen (auch nicht vom eigenen schlechten Gewissen. Und wenn wir an Weihnachten noch Kisten im Gästezimmer haben -macht nix) 
-kreatives Austoben darf auch mal Pause machen, darum ruht die Kamera, die Nähmaschine und (ups), der blog. Aber Gutes kommt wieder, sagt mein Papa immer.
-die Hausgemeinschaft genießen. Hm. Sehr. (am besten auch im Park)

*Mitbewohner*in*der*Sonne*

-was machen, wovor man Angst hat (wenn die die Bälle auch so pfeffern..) -aber nur ein bißchen zum Spaß, zu viel Herausforderung wirkt der Tiefenentspannung entgegen :)

*Baseball*ähm

-Haare blonder machen. Was Neues mit den Haaren machen hilft überhaupt in fast allen Lebenslagen.
-schlafen und von Vogelgezwitscher geweckt werden
-Unikurse besuchen und sofort wieder absagen. Dies wird kein zu volles Semester. (wär ja auch blöd, im Sommer)
-Blumen. Immerzu und an möglichst vielen Orten. Obligatorisch am Küchenfenster. (auch wenn sie völlig im Schatten unseres üppigen Basilikums stehen)

*Kücherkräuter*und*Blumen*

-Ferienbücher kaufen und auch außerhalb der Ferien lesen. Jipiih!
-Zeit mit dem weltbesten Partner in Crime verbringen. Zusammen hängen lassen und Luftschlösser baun. Herrlich.

*partner*in*crime* *partner*in*crime*

Ich sag euch - das wird noch was, mit mir und der Tiefenentspannung. Und der herrliche Frühling tut den Rest. 

Eine entspannende Bini

P.S. Ich habe ürbigens noch ein paar NY Bilder hochgeladen. Gibt’s hier zu sehn. Mein Lieblingsbild? Die Wahl fällt schwer, aber ich würde sagen, die Kombination von Ashley, dem Park und Sushi ist nicht zu toppen…

*Sushi*und*Park*

Montagsvideo #119 The End of the Book

Puh, zu dem Thema könnte ich viiiel sagen. Aber: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und ein Bewegt-Bild mit 1000 Worten erst recht:

von ‘von’ zu ‘zu’ neuen Arbeitgebern

Das Leben ist Nehmen, aber auch Geben - deshalb will ich mal schnell in Johannes Fußstapfen treten und die Kunde von empfehlenswerten offenen Stellen verbreiten. Vielleicht erfährt ja auch über diesen Eintrag jemand von seinem zukünftigen Job:

Das Rhein-Main braucht mehr Kreative. Scholz & Volkmer sucht sie. Die brauchen echt Verstärkung. Wen’s reizt: Einfach versuchen. Bei uns hat’s auch geklappt - und wir haben nix in der Richtung gelernt.

Jetzt aber: Von neuen Arbeitgebern

Ähm ja, der erste Anlauf zu diesem Eintrag ist dann wohl in einer Hymne auf den Johannes geendet. Gut so. Aber dahinter steht wie so oft jemand anders. Meines Erachtens der Hausherr dieser schicken Einrichtung (gesehen im Herzen Brooklyns, genauer: hier).

church building in Brooklyn

Wenden wir uns also letzterem zu: Erinnert sich noch jemand an unser Experiment letzten Winter? Wir hatten uns damals im Gottvertrauen geübt und kurzerhand unsere festen Jobs auslaufen lassen (was übrigens eher der akuten Zeitnot zu verdanken war als unserem übermäßigem Gottvertrauen…). Er war also an der Reihe, seine Versorgerfähigkeiten auszuspielen. Wie dem auch sei: Turns out he rocks.
Neben all den kreativen Wegen, uns zu umsorgen, (nachzulesen unter das Experiment) hat sich Gott als ‘Grande Finale’ nämlich was besonders Feines ausgedacht: Einen neuen Job für Bini und mich. Einen, der ziemlich nah dran ist an dem, was wir gerne machen. Und wie. Und wo: Wir bloggen.

Aus dem Nichts heraus hatte uns Johannes eine Mail weitergeleitet, in der die Wiesbadener Agentur Scholz & Volkmer jemanden sucht, der für sie einen Blog betreut. Beim Stichwort Scholz & Volkmer könnte bei den Veteranen unter euch in den Tiefen des Gedächtnisses noch was klingeln: Die Agentur hatten wir im April 2008 kennengelernt. Und damals ist uns der Mund offen stehen geblieben: Die Firma war eine einzige Offenbarung darüber, was für coole Arbeitgeber es in Wiesbaden gibt. Long story short: Dieser Blog ist jetzt unser Baby. Und wir wollen/müssen/dürfen ihn hegen und pflegen. Griin heißt er, der kleine:

griin Blog

Im weitesten Sinne geht es um Nachhaltigkeit, im engeren um nachhaltige Mobilität. Was das heißt? It’s the end of the car as we know it.

Ja, wir bekennen uns zum nachhaltigen Leben. Ja, wir sind der Überzeugung, dass sich etwas ändern muss. Ja, vielleicht sind wir Ökos. Aber das sind momentan ja Viele. Was auf den ersten Blick auch ein kurzlebiger Marketing-Trend sein könnte, ist in Wirklichkeit aber ein unumkehrbarer Entwicklungsprozess. Daran glauben wir. Vielleicht sind wir die Letzten, die sich noch im herkömmlichen, Benzin verbrennenden Auto fortbewegen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass nachfolgende Generationen ungläubig den Kopf über uns schütteln werden. [Aus der Selbstbeschreibung von griin.de]

Aber bla bla bla, ich schweife ab. Worum’s hier eigentlich geht: Ist doch bemerkenswert, wie der (Haus-)Herr das alles feinsäuberlich inszeniert hat. Erst die Not und daher die Notwendigkeit, Gott zu vertrauen. Dann ein paar kreative Soforthilfe-Maßnahmen seinerseits. Feststellung unsererseits: Krass, der kann das. Und zu guter letzt die maßgeschneiderte Langzeit-Lösung. Der Hammer.

Montagsvideo #118 500 days of summer

Ein herrlicher Film. Der Sommer kann kommen.

Eine tralala Bini

von neuen Arbeitsformen & neuen Arbeitgebern

Darf ich vorstellen: Johannes Kleske, 31, Social Media Stratege, mein Schwipp-Schwager und das aktuelle Covergirl der brandeins.

brandeins face Johannes Kleske

Soweit, so ungewöhnlich. Aber es wird noch besser: Er ist nämlich nicht nur auf dem Heft drauf, sondern auch in dem Heft drin. Er wird in einem sehr empfehlenswerten Artikel zum Thema Arbeitsformen in der ‘Generation Digital’ interviewed. Aber was soll’s, ist kein großes Ding… brandeins, pah. Ist ja nicht so, dass das eine der “wichtigsten und bestgemachten Zeitschriften Deutschlands” wäre (siehe Wikipedia).

Aber: Zurück zu dem schnuckligen jungen Mann vorne drauf. Ich kenne keinen Menschen, der so ‘Generation Digital’ ist wie Johannes. Er arbeitet im Netz und er lebt auch im Netz. Zumindest zu einem guten Teil (hier sind einige seiner Projekte). Und, in guter Johannes-Manier, hat er Bini und mich schon einige Male heftig inspiriert und dadurch nebenbei imensen Einfluss auf unser Leben gehabt. Er hat den ursprünglichen Anstoß zum Bloggen gegeben. Und den Anstoß, in New York für deutsche Magazine zu schreiben. Und generell: Wer ‘Johannes’ in unsere Blogsuche eingibt, sieht auch, wie oft er die Inspirationsquelle war. Thanks, dude. Zu allem Überflüss haben Bini und ich über Johannes auch von unserem aktuellen Job erfahren. Darüber wollte ich hier eigentlich schreiben. Nur hat der Eintrag bis jetzt schon so lang gedauert, dass ich das auf den nächsten Post verschiebe… Ups. Sorry. Die neue Freiheit.

Montagsvideo #117 Animator vs. Animation

Bloggen? Ich? Ungewohnte Situation… ;-)
Dass die gähnende Leere auf diesem Blog nur durch die kurz aufleuchtenden Sterne der Montagsvideos unterbrochen wird, quält mich. Doch so ist das wohl, wenn die eigene Schöpfung den Schöpfer bekämpft: