Es kann losgehen.
Archive for Februar, 2010
1. von sooo vielen Freunden und der Familie! Darunter: eine Chaoskarte, auf der wir rumtrampel können um das Chaos unter die Füße zu kriegen (oder drüber zu stehn). Geil, Danke Doro!
2. von der Stadt Wiesbaden. Damit wir Platz für unseren Umzugslaster haben, hat die Stadt unserem Antrag nicht “nur” stattgegeben, sondern “gemäß §45 Abs.1 und 3 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ein Halteverbot nach Zeichen 286 StVO ANGEORDNET”. Wir werden uns nicht widersetzen. Hach, unser Land ist herrlich!
3. außerdem haben die lieben Sperrmüll-Männers uns von den Leichen Altlasten im Keller befreit. Ah, das tut gut.
4. und nach großem Arbeitseinsatz gestern (Papa Gerhard beim Küche einbauen, Joe&Timo am Schlafzimmerteppich) haben Abi und Flo die Wände im Klo herausgerissen, damit genug Platz für einen Wanne ist und (eines schönen Tages) ein Bad entstehen kann. Benico war ganz hin und weg davon, wie toll und groß und stark sein Papa ist.
Es wird also wirklich alles besser. Selbst im Wohnzimmer (wenn auch langsam). Hier ein Bild von unserem Boden, der -ups- ganz schön dunkel geworden ist…
Aber es war viiiel zu viel Arbeit um unzufrieden zu sein…. Nämlich so viel:
ah, und 5. Hilfe von Baldrian. Habe wunderbar geschlafen. Oh, wie gut das tut.. Ich bin sehr dankbar. Für meine Freunde, für all die Hilfe und für Baldrian.
Eine dankbare Bini
- du machst mich fertig.

[3. Anstrich. Immernoch viel zu hell, wenn trocken]
Ich werde heute nicht erneut im Halbschlaf davon träumen dich stundenlang zu streichen. Ich werde (Dank Baldrian) stattdessen sofort einschlafen und vom Sommer träumen, von Himmbeereis und blauem Himmel. Und warte nur, irgendwann musst du aufgeben und auch so schön werden (wenn auch ganz anders) wie die tolle Schlafzimmerwand. (von der ich allerdings auch nicht träumen werde!)
Eine alles-wird-besser Bini
Hehe. Nach dem letzten Montagsvideo von der Bini hatte ich gerade diese Mail im Postfach:
Danke. Fühle mich geschmeichelt.
…an dem wir umziehen. Schon so bald…

[Vorsicht, das Foto ist alt: Umzug ist am Sonntag! Und die Woche ist auch sonst recht voll...]
Und das macht sich überall breit. Hier ein paar willkürlich zusammengestellte Gedanken dazu:
-noch sind keine Kisten gepackt. Aber Leute fragen mich schon.. oh weh.
-wir haben sooo viele Helfer-Zusagen und super Mamili- und MaSu-Essen. Geil.
-habe nach erneuter schlafloser Nacht heute Baldrian gekauft.
-wenn ich mal schlafe, träum ich von zäher Farbe, die nicht deckt :(
-währenddessen schläft der Domi satte 10 Stunden seine Nachtschicht nach. Richtig so.
-versuche meine erste Küche (heul!) noch schnell zu genießen..
-habe gestern eine Arbeitsplatte für die neue Küche gekauft (juhuu!)
-werde das Gefühl nicht los, dass ich Kalkfarbe riechen kann. Das kommt vom Wohnzimmer streichen am Samstag. Da hat uns die liebe Inka geholfen (während Andi, Joe und Rainer an der Küche geschraubt haben - dazu ein andermal mehr). Wie das Ganze aussah, sehr ihr hier:
Heute Nacht schlaf ich ganz viel. Und träum nicht von Farbe. Hab ich beschlossen.
eine müde Bini
P.S. Die Schlafzimmerverwandlung ist weiter unten doch noch in größer zu sehn. Und yeay: das ocker hat gedeckt (beim 3. und 4. Anstrich..)
Unser Schlafzimmer wird ocker. Zumindest 2 Wände. Und ja, der erste Anstrich deckt nicht so 100% aber der dritte, den ich heute mache, hoffentlich schon.
Sorry schon mal: das Video heute ist echt klein und verpixelt und nicht schön eingebunden (hihi, wie ‘n Geschenk.. nee, ich mein bei youtube oder so). Aber das ist jetzt nicht besser zu machen. [edit: hab's doch noch bei youtube hochgeladen. Jetzt isses größer, schneller und man sieht mehr] Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick in die Schlafzimmer-Verwandlung.
Puh, was sind wir gerade fertig. Der Domi hat an seinem Marketing-Projekt für die Uni von gestern bis heute 26 Stunden durch gearbeitet. Wusste gar nicht, das so was möglich ist. Mit allem drum und dran - inkl. Powerpoint-Absturz kurz vor Abgabe und allem. Unglaublich, so was. Aber jetzt ist es geschafft und wir gehen nach Mittagessen (beide), streiten und vertragen (beide), weinen (Bini) und aufm Sofa fast wegpennen (Domi) zusammen zum Hornbach -hm, vielleicht sollten wir da einziehn…
Aber auch wenn das hier alles ziemlich fertig klingt - wir schlagen uns tapfer. Dank wundervoller Menschen, sieht es auch ganz gut aus, mit unserem Umzug am kommenden Sonntag. Am letzten Samstag habe wir Hilfe von 4 starken Männern und einer wundervollen Inka :) Das war schön und wir sind schon wieder viel weiter. Hm, gut.
Jetzt weck ich mal den pennenden Helden und wir kaufen meeehr Farbe und eine Arbeitsplatte für die Küche. Braucht noch irgendwer was ausm Baumarkt? :)
Eine geschaffte Bini
… gab es gestern. Darum haben der Geburtstags-Abi und ich die Gelegenheit genutzt und ihn mit Kaffee am Luisenplatz gefeiert (den Geburtstag, den Abi, den Sonnenstrahl). Es war ein unverhoffter fast-Frühlings-Moment und sooo schön mal aus Umzug-Orga, Arbeiten, Uni-Kram und Streichen heraus zu kommen. Hm. Schön.
Außerdem wurde der Abi von einem netten Fotografen angesprochen, der ihn direkt für sein Fotoblog ablichten wollte. Er fotografiert täglich Menschen in Wiesbaden (und Umgebung). Lustige Sache. Unbedingt man anschaun und zwar hier.
Jetzt hab ich auch wieder neue Kraft und Lust darauf unseren Wohnzimmerboden fertig zu machen. An und auf dem habe ich den kompletten (ich wiederhole, den kompletten) Dienstag gesessen. Es war wohl die gröbste Verschätzung, die mir beim Renovieren bisher unterlaufen ist. Mein Plan war das Schlafzimmer zu streichen -und wenn noch ein bißchen Zeit ist, schnell den Wohnzimmer Boden. Den habe ich dann vorgezogen und von 12:00 bis 20:30 damit verbracht. Unglaublich. Hier ein paar Bilder vom Start. Habe noch 1.000 andere gemacht, die es morgen [edit:nächste Woche..] in bekannter Stop-Motion Manier gibt.




Schon lustig, weil es mich sehr motiviert ein kleines Kreativ-Projekt neben was Langweiligem wie Boden lackieren zu haben. Ein guter Antrieb. Davon kommt hoffentlich mehr. Besonders jetzt, wo ich dank Sonnen-Einschub wieder Energie habe.
Eine sonnenbestrahlte Bini
Der Grund meiner Sprachlosigkeit auf diesem Blog: work(over)load. Und
das ist nur die Uni: Nebenbei ziehen wir ja auch in 10 Tagen um… Und
das werden wir nur Dank meiner sehr viel besseren Hälfte packen, weil
die im Moment so einiges auffängt, was meinem Lernwahn zum Opfer
fällt… Du bist meine Heldin. Danke!
Gestern war Valentinstag. Den haben wir in diesem Jahr nicht so kitschig gefeiert, wie letztes Jahr. Dafür allein. In unserem Schlafzimmer… mit Pinsel und Farbeimer :) Wir haben nämlich tatsächlich eine Farbwahl getroffen, direkt einen Teppich gekauft und das ganze Wochenende gestrichen. Das Ergebnis sehr ihr dann nächste Woche, wenn’s hoffentlich fertig ist. Vielen Dank für alle Tipps und links -wir haben noch ausreichend ungestrichene Wände, die diese Inspiration dringend nötig haben. :)
Außer Valentinstag, war gestern noch ein anderer wichtiger Tag. Wir haben den Geburtstag unseres großen Helden gefeiert…
Eine heldenverehrende Bini
Hm. Wenn man so zum Fenster rausschaut, ist es da ja eher grau. Das ist echt blöd, wenn das Fenster ein Uni-Fester oder Arbeit-Fenster ist. Februar ist so unnett, find ich immer. Schöne Freundes-Geburtstage können ein bißchen trösten. Aber dann muss wieder Farbe her.
Nach Bildern und Farben gucken wäre auch besonders gut, weil wir ja auch noch ein bißchen auf Farb-Suche sind. Für’s Schlafzimmer. Und ich muss gestehen –wir sind gerade aus Zeitmangel ein bißchen uninspiriert. Ich find so viel schön… Was wär besser, hell…
oder grell…
Nee, letzteres wohl eher nicht. Und das erste ist zu rosa für meinen männlichen Mann. Hm, hm. Darum folgende Idee: gebt uns einen Tipp! Für gute Vorschläge sind wir immer zu haben. Gerne mit verlinktem Bild oder einer Schritt-für-Schritt-Anleitung ;). Entweder als Kommentar oder wer das nicht mag über das Kontaktformular. Tobt euch aus. Welche Farben, welcher Stil, was passt gut in ein Schlafzimmer? Wir hatten noch nie eins. (wir schlafen schon immer im Büro ;)).
Eine mehr-Farbe!-Bini
P.S. Grau am Himmel ist wirklich doof, aber an der Wand..? Hm…
Ich bin unter die Poeten gegangen und habe ein Gedicht geschrieben:
Oh wie gut
ein Sonntag tut.
So habe ich mich gestern gefühlt. Ach wie herrlich. In all dem Lernwust momentan einfach mal auf einen Tag nichts tun. Abschalten. Menschen genießen. Und Kaffee. Steht schließlich schon in unserer Gebrauchsanweisung: ‘Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun… Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.’ (2. Mose 20,10) Ist doch der Hammer: Verpflichtet zum Nichtstun, von Gott höchst persönlich - wer wollte denn da ungehorsam ;-)
Da hab ich zum Beispiel endlich mal wieder Zeit gehabt, ein bisschen nach neuer Musik zu stöbern - und bin bei alten Bekannten mit neuem Album fündig geworden:
Jetzt ist der Sonntag leider wieder vorbei… Daher stand heute wieder nur Lernen an. Aber Ende der Woche kommt ja wieder ein Sonntag. Gute Arbeit, Gott.
An meinem Geburtstag (nochmal zur Erklärung: die 25 Dinge kamen am letzten Tag, an dem ich 25 war. Mein Geburtstag ist also der 30.01. ;)) habe ich:
-leeeecker gefrühstückt (und die Kamera vergessen. Mist.)
-sooo schöne Geschenke bekommen! (einen Mädchenschirm, ein Print von noch einem herrlichen Großmutter-Bild, Blumen, schönen Stoff, eine wunderbare Nähgarn-Aufbewahrungs-Anlage und mehr!)
-Mocha getrunken, bis mir (fast) schlecht wurde
-eine Matratze gekauft (in ganz weich - hihi..)
-eine Überraschung bekommen und ganz gespannt darauf gewartet..
-zum allerersten Mal das Fußballstadion besucht! Es spielte Wiesbaden (meine Heimat) vs. Heidenheim (Eltern-Heimat) und die Schwaben haben gesiegt! (ich war wohl der einzige auf Wiesbaden Seite, der sich darüber gefreut hat.. Heimlich..)

-habe gegrölt, Glühwein getrunken und bin auf’s Klo, damit endlich ein Tor fällt. (am Jubel, der bis zum Klohäuschen zu hören war, habe ich gemerkt, dass der Plan aufging ;))
-habe Pizza gebacken, die innen roh und außen knusprig war (juchuu, für einen neue Küche!)
-mich mit lieben Menschen getroffen und gefeiert
-im Schlachthof festgestellt, dass “midlife crisis” für mich noch weit weg ist. Und dass ich keine 80er Musik zum Tanzen mag.
-mit der Debbie bei jedem Liedwechsel all unsere Hoffnung auf das DJ-Pult gerichtet um immer neu bitterlich enttäuscht zu werden.
-trotzdem einen schönen Abend und einen noch schöneren Geburtstag gehabt :) Danke, Freunde!
Außerdem gab’s direkt einen Tag später noch ein echtes Wunder von Gott. Wir haben im Dezember ja von unserem Experiment erzählt, unsere Job- und Finanzlage Gott an zu vertrauen. Kaum hatten wir beide keinen festen Job mehr, hat Gott Steuerrückzahlungen, Krankenkassenrückzahlungen und sonstige Unfassbarkeiten geschenkt. Trotzdem stellte sich - spätestens beim Unterschreiben des neuen Mietvertrages - ein flaues Gefühl ein. Mit einem 400,- Euro-Job (neben BaföG & Unterstützung) hat’s bisher immer gut gereicht. Diesen Job haben wir aber nicht mehr und obendrauf wird die Miete teurer und der Haus-Traum hat insgesamt ein paar finanzielle Belastungen. Immer wieder habe ich beschlossen: ich mache mir keine Sorgen, die habe ich ja an Gott abgegeben. Und da waren sie genau richtig: seit Montag haben wir den für unsere Situation perfekten Job. Die Miete ist sicher, wir teilen uns die Verantwortung, können zeitlich flexibel und von zu Hause im Café arbeiten und der Arbeitgeber ist auch noch ein heimlicher dream-come-true. Bei sooo viel Segen von Gott, bin ich fast ein bißchen beschämt. Weil ich nicht das Gefühl habe, das auch nur im entferntesten zu verdienen. Die Phase in der wir grad stecken fühlt sich nicht so an, dass ich rundum mit mir zufrieden bin. Wie kann es sein, dass Gott trotzdem so großzügig ist? Es ist sooo schön, dann zu sehen, dass es offensichtlich egal ist, ob ich zufrieden mit mir bin oder nicht. Weil Gott zufrieden mit mir ist. Und mich segnen kann, wann immer er mag und nicht, wenn ich es verdient habe. Oh, das ist wirklich gut… Denn verdient hab ich’s nicht.
Es ist wirklich der Hammer, sich von Gott versorgt zu fühlen.
Eine gut-aufgehobene Bini


















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