Archive for Januar, 2010

25 Dinge…

*nicht*so*minimalistisches*Selbstportrait*
…die ich mit 25 gelernt, erlebt, genossen und erfahren habe oder sonstwie bemerkenswert fand.

1. in NY leben. Kann ich nur empfehlen. :)
2. man kann auch bei Schnee und Eis joggen gehn (und das sieht dann auch noch lustig aus, weil man so vorsichtig laufen muss)
3. bei American Eagel Jeans zu kaufen ist das Einkaufserlebnis schlechthin: reingehn, anprobiern, passt (what?!?), zur Kasse gehn, von der 18-jährigen Verkäuferin “Honey” genannt werden (what?!?), zahlen, gehn. Perfekt.
4. in NY kann man furchtbar viel Geld für Kaffee ausgeben. Sollte man auch.
5. die Nikon D90 macht wirklich sehr schöne Bilder. Besonders von Hochzeiten. Besonders in Norwegen.
6. nach 1,5 Jahren Pause ist der Wiedereinstieg in die Uni leichter als gedacht.
7. Wenn man ein Seminar zu SPSS (einem Statistik-Programm) besucht, kann es sein, dass man nach wenigen Monaten wieder da ist, wo man vorher war. Völlig ohne Ahnung und fernab aller statistischer Hoffnung.
8. Sommer ist schön. Sommer mit Balkon ist noch schöner. (auch wenn er nur von Joe und Christiane geliehen ist)
9. Man sollte mehr Eiskugeln in der Waffel kaufen, die farblich optimal aufeinander abgestimmt sind. Denn das Auge isst mit furchbar gerne Eis.
10. Wenn die eigene Großmutter 90 wird, wird das Foto auf dem sie drei ist, das an der Küchenwand hängt 87 Jahre alt.
11. Man sollte mehr Bilder in seine Küche hängen. (auch Bilder, die weniger als 87 Jahre alt sind.) 
12. Manch ein deutsches Sprichwort ist irreführend: eine Schwalbe macht sehr wohl den Sommer.
13. es gibt Leute in unserem Freundeskreis, die sind am einen Tag arbeits-und wohnungslos und unterschreiben am nächsten Tag Verträge für beides. Und ziehen zwei Wochen später in unser Haus ein.
14. Wenn man dann mit solchen Leuten im Haus lebt, hat man einen Mordsspaß. Und is(s)t nie mehr allein ;) (neinnein, lieber Abi, es ist alles genau im richtigen Maße! Kommst du nachher runter?)
15. blöde Texte, die man für die Uni lesen muss, liest man am besten auf einer 6-stündigen Autofahrt. Da gibt’s kein entkommen.
16. wenn man ein Haus mit Freunden anschaut und am selben Tag entscheidet, dass man unter diesen Bedingungen ablehnt, hat man die Rechnung ohne Gott gemacht. Der ändert einfach die Bedingungen. Und nur 6 Monate später zieht man ein.
17. Diese 6 Monate haben’s allerdings in sich. Wann sonst bekommt man die Gelegenheit so viel Staub auf zu wirbeln, so viel zu gestalten, so viel zu schuften, so viel Muskelkater und Hilfe von Freunden zu bekommen. (und so viel Chili von Mama&Papa)
18. der Samstagsmarkt hat einiges zu bieten. Neben geilsten Obst, Gemüse und schöönen Blumen vor allem herrliches, sonniges Samstags-Schlender-Gefühl. Hm.
19. im Main schwimmen ist eigentlich ganz lustig. (besonders, wenn einem die Omis dann erzählen, dass man da früher mit schwarzem Hals rausgekommen ist..)
20. der Lieblingsneffe mag besonders dann gerne auf meinem Schoß sitzen, wenn ich Schokoladenkuchen in meiner Gewalt habe. (hehe).
21. Wiesbaden ist tatsächlich schöner, wenn eine Schwester Südamerika verlassen hat und endlich wieder hier wohnt.
22. kreative Projekte sind herrlich mit Freunden im eigenen Land. Und auch mit Freunden am anderen Ende der Welt.
23. wenn man einen Etsy-Shop aufmacht ist das schön. Wenn man ihn wieder zu macht, weil nichts Neues produziert wird, ist das traurig.
24. wenn der beste Mann der Welt nebenan Geburstagsgeschenke für mich einpackt, versucht er das Gekruschpel mich lautstarkem Gesinge zu verdecken. Hihi.. Oh, wie gern ich mit ihm zusammen lebe. 
25. einen eigenen Kalender für 2010 zu machen, war das bisher größte, anstrengeste, zeitaufwendigste Projekt, das ich für Herzrasen gemacht habe. Und das Projekt, das mich am meisten von allen begeistert, erfreut und bewegt hat. Und mich fast das ganz neue Lebensjahr begleitet.

Und oben, wie immer, mein Lieblingsfoto aus der Zeit, als ich 25 war. Hach ja. Schön war’s, das Jahr. Schnell und tief bewegend. Voller Zweifel, voller Hoffnung, voller Ideen, voller neuer Träume und dem wahr werden ganz alter Träume. Voller weltbester Freunde, voller Herausforderungen und voller Segen von Gott.
Ich bin zutiefst dankbar und kann kaum erwarten, was das nächste Lebensjahr mit sich bringt.

eine 25jährige Bini

Nach Harvard hier lang - die Zweite

Ich bin frustriert. Frustriert von meiner Uni. Ich hab’ lange probiert, offen zu sein, das Gute zu sehen, mich eines Besseren belehren zu lassen. Aber ich muss zu dem Schluss kommen: Ich bin frustriert. Frustriert von der staubtrockenen Lehre, dem stupiden Auswendiglernen, dem Versacken in Konventionen, der Visionslosigkeit und dem verschwindend kleinen Horizont.
Ich will an einer guten Uni studieren! Harvard, Columbia, Oxford - egal, mir geht’s nicht um große Namen, mir geht’s um große Lehre. Und die habe ich in meinem Studium bisher nur selten gefunden. Und das sage ich nicht, weil meckern so einfach ist oder Kritik an deutschen Hochschulen gerade ach so zeitgemäß. Sondern ich sage es, weil ich bessere Beispiele kenne, weil ich exzellente Lehre kenne. Lehre, die nicht durch die vielbeschworenen Sponsorenmillionen glänzt, sondern durch ihre Professoren. Professoren, die leidenschaftlich sind, wissbegierig, konventionslos. Professoren, die wissen, dass die Studenten vor ihnen zu den Menschen gehören, die später die Geschicke des Landes beeinflussen, indem sie Unternehmen führen, Medien prägen, Politik machen - und auf diese Weise das Potential haben, die Welt zu verändern. Ich vermisse Professoren, die dieses Potential sehen. Sehen, schätzen und nutzen. Professoren, die ihren Studenten nicht beibringen, was sie zu denken & zu wissen haben, sondern wie sie zu denken haben, wenn sie sich eine eigene Meinung bilden möchten. Professoren, die lehren, wie sich Studenten mit sich selbst und der Welt um sie herum auseinandersetzen, warum das, was sie da lernen, bedeutend ist und wie es ihnen praktisch hilft, gute Entscheidungen zu treffen.
Allen, die mal einen Hauch davon abbekommen möchten, wie erhebende Lehre aussehen kann, empfehle ich stark sich mal die öffentlich zugänglichen Online-Angebote von Prestige-Unis anzusehen: Ich konnte mich schon des öfteren nicht losreisen vom Bildschirm. Als Appettizer hier ein kleines Häppchen aus Harvard:

Hier eine lose Sammlung von Links zu den Schätzen der Bildungswelt:
Academic Earth - Video lectures from leading Universities
Open Culture - Free educational and cultural media
Online-Angebote der Elite-Unis - Linksammlung von Open Culture
Free Online Classes - eine Sammlung von Open Culture
Youtube’s top ten - eine Hitlist von Open Culture
MIT - und als Podcasts
Princeton - und als Podcasts
Oxford - als Podcast

Post Scriptum: Diesen Post habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, als ich noch mehr Zeit im Hörsaal verbracht habe als in der Bib und akut frustriert war. Jetzt, im intensiven Selbststudium, zeigt sich mal wieder, dass man an jeder Uni was lernen kann - man darf sich halt nicht immer auf die Profs verlassen, sondern muss sich den eigenen Hintern plattsitzen…

Winterwochenende

Am Wochenende waren wir:
*mit der Familie im bayrischen Wald.

*Bayrischer*Wald*

*auf der Piste snowboarden (die Jungs)
*Und rrrodln. Ich für meinen Teil völlig untertrieben ausgestattet (mit Turnschuhen -oh weh.. Sag nix, Mama, ich weiß ja selbst..)
*im Zuber! (wieder nur die Männers..)

*Männer*im*Zuber*

Am Wochenende haben wir:
*MamaSu gefeiert (und ihre 50 Jahre)
*gestritten und gelacht
*uns über blaue Zehen gewundert (und Knieschwellungen)
*Joschi in die Muskelkater-Arme gepickst (Bini)
*und coole Schneebrillen getragen (Domi)

*Benico*Chicco*und*sein*Onkel*

Schön war’s. Und schon ist die nächste Woche da -und schon ist sie fast wieder rum und dann kommt schon das nächste Wochenende und da..

*höä?*

… hui. Werd ich 26. Das kommt ein bißchen unerwartet. Aber ich freu mich schon sehr drauf. Und auf meine Liste mit 25 Sachen… Die kommt hoffentlich morgen.

Eine etwas-überrumpelte Bini

Montagsvideo #107 Motivation

Es herrscht immernoch Ausnahmezustand im Lande von Domi und Bini. Daher herrscht auch noch Ausnahmezustand im Lande von domiundbini.de. Deshalb habe ich gerade das dringende Bedürfnis eine Runde gediegen zu heulen: Mein Tagesablauf, schnief, lässt sich mal wieder in 4 Worte zusammenfassen: Uni von 10 bis 10. Was ich jetzt bis Mitte März brauche ist eine neue Art von Motivation:

Montagsvideo #106 Der frühe Vogel kann mich mal

Das späteste Montagsvideo ever - kommt jetzt endlich, damit der Abi wieder einschlafen kann…

Jetzt müssen wir nur noch die Zeit finden, um ins Kino zu gehn. Diesen Film will ich aus mehreren Gründen gern sehn:

1. endlich mal wieder ein deutscher Film
2. ich habe auch mal in Darmstadt studiert (oh, es war sooo schön.. schluchz)
3. aus dieser Zeit ist ein verschollen geglaubter Schein aufgetaucht. Ein Schein, der mich viel gekostet hat, weil der Prof unglaublich demotivierend war, darum
4. habe ich genau so eine Prof-Ansprache wie im Trailer schon mal gehört. In echt ist das in echt frustrierend. Aber
5. in so ‘nem Film dann natürlich lustig :)

Darum streichen wir unsre Wohnung einfach nicht fertig und gehn stattdessen ins Kino. Am besten in Darmstadt.

Eine “ach-ja-die-guten-alten-Zeiten” Bini

Baustellenmysterium

Wie sollen wir nur alle aktuellen Baustellen unter einen Hut bringen…?
Baustelle #1: Das neue Haus

Warten auf die Erleuchtung

Diese Woche haben wir ja endlich den Mietvertrag unterschrieben - und puh, was tut das gut. Denn während wir die letzten Monate schon fleißig am Renovieren waren, hunderte Euros ausgegeben und unsere alten Wohnungen gekündigt haben, hatten wir bisher noch keine abschließende Sicherheit: alles lief aus Zeitgründen erstmal auf Vertrauensbasis mit dem Vermieter - was ziemlich spannend und manchmal anstrengend war. Aber: Davon vielleicht später mehr. Für jetzt ist er ja unterschrieben, der Mietvertrag. Den Einzugstermin haben wir auch um einen Monat nach hinten verschoben, damit uns ein bisschen Zeit bleibt - es muss ja noch so einiges getan werden.
Baustelle #2: Uni

Lernphase

“Die Klausurphase hat wieder begonnen. Das heißt Lernen von 9 bis 9.”
Schonmal gehört? Tja, alle Jahre wieder: hier. Im Moment ist’s zum Glück noch nicht ganz so schlimm. So richtig hart kommt’s dann Ende Februar/Anfang März.
Baustelle #3: Sich neu einrichten

Möbel-Shoppingparadies

Und das alles mit “Papas” Kreditkarte… Denn: Just ein paar Wochen, bevor wir ins neue Haus einziehen und massig Einrichtungsgegenstände für die bisher leeren Gemeinschaftsräume brauchen, zieht das Gericht in Wiesbaden um und schmeißt endlos viel hochwertiges Mobiliar raus. Hehe, was für ein Timing. Gott scheint ziemlich langfristig zu planen ;-) Ach ja: Wer ganz genau hinschaut, kann Oli & Joe erkennen, die am Rosinenpicken sind, kurz bevor wir mit einem LKW ankommen und 8 Schränke, 7 Schubladenwägen, 6 Schreibtische und einiges anderes einladen. Anmerkung für solche, die sich angesprochen fühlen: Die Zahlen sind Näherungswerte und beinhalten u.U. 10% Dramaturgie-Zuschlag ;-)

Aufgrund all dieser Baustellen kann es gegebenenfalls zu Verzögerungen im Blog-Verkehr kommen…
Zum Abschluss noch ein Bild vom Baustellen-Shooting:
Wie ham’ wir das wohl gemacht?

Baustellen-Shooting

Irgendjemand hier?

Ich fühl mich irgendwie allein in der Bib… Muss denn sonst niemand lernen?

Alte Beiträge mit den Tags “Uni” und “Lernen”:

  • Sprachlos
  • Nach Harvard hier lang - die Zweite
  • Baustellenmysterium
  • Geschafft.
  • Mind the Gap
  • Guess what

    Wir haben’s getan: Der Mietvertrag ist unterschrieben! Und damit ist die Sache eeendlich unter Dach und Fach. Juhuuu.

    Montagsvideo #105 Parkour und der 1. Streich

    hier das neueste Montagsvideo -ein netter Parkour (bei dem ich persönlich das drumherum viel spannender finde ;))

    parkour motion reel from saggyarmpit on Vimeo.

    *1.Streich*

    Der 1. Streich am Samstag war fabelhaft. Trotz ungeahnter Tapetenprobleme (sowohl, bei denen die dran bleiben, als auch bei denen, dir runter kommen sollten..), bewusstseinsgefährdender Lackdünste und einem Eimer weißer Farbe, der auf weißer Wand selbst beim 3. Anstrich nicht deckte - trotz allem war es eine Supersache. Wir sind echt weit gekommen und sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

    *1.Streich* *1.Streich*

    DANKE an:

    Joe & Abi für die Mühen in der Küche
    *1.Streich*

    Christine & Sophia für’s Lackieren (hier: Sophia&ich mit Brett vorm Kopp),
    *1.Streich* *1.Streich*

    Camilla & Christiane für’s Tapete abreißen
    *1.Streich* *1.Streich*

    Sarah Q. & Flo für die Qualen im Gästezimmer (auch wenn der Flo wohl am liebsten seinen Sohn anmalt)
    *1.Streich* *1.Streich*

    Felix & Hannes & Joschi (im Wachkoma-Zustand dank durchfeierter Nacht) für das Werk im Wohnzimmer

    *1.Streich* *1.Streich* *1.Streich*

    Mamaaa&Papaaa für 15 Portionen Chili und 2 Schokokuchen (saulecker!) und Oli für sämtliche Steckdosen, Wasserhähne und alles andere, von dem ich keine Ahnung habe. Wie bist du meiner Linse nur entkommen??

    Ihr alle wart der Hammer. Danke für eure Hilfe. 
    Wir sind noch laaange nicht fertig. Aber es sieht schon viel besser aus :) 

    *1.Streich* 

    Eine dankbare Bini

    Die Schlacht kann beginnen

    Die Farbwahl ist getroffen (für dieses Zimmer: Damenwahl! Jipiih!)

    *Damenwahl*

    Wir haben alles, aber auch wirklich alles eingekauft.

    *alles*gekauft*

    Wir sind zu allen Schandtaten bereit. 

    *bereit*

    Die Helfer sind da. Der Kaffee ist gekocht. Das Mittagessen ist unterwegs.
    Möge die (Farb-) Schlacht beginnen.

    Eine farben-frohe Bini

    Bild der Woche

    :)

    Da schaut man nur kurz aus dem Fenster -und siehe da: unsere Schwalbe ist ein Star. Wurde aus dieser und drei weiteren Positionen abgelichtet. Leider war der Paparazzi weg, bevor ich runter gehn und ihm eine Spritztour anbieten konnte…

    Eine wortlose Bini

    [edit] P.S. Ich gönne der Schwalbe diese Art von Aufmerksamkeit besonders, weil normalerweise nur angeheiterte Teenies gegen Mitternacht auf ihr rumhüpfen (einmal bin ich zufällig vorbei gefahren und habe den daraufsitzenden Teenie gefragt, was er mit meinem Moped macht. Da sagst der Rotzbengel glatt “das ist mein Moped”. Arme Schwalbe…)

    was war, was ist, was sein wird. Und Montagsvideo #104 Weihnachtswerkstatt

    Ich habe “zwischen den Jahren” mal wieder gnadenlos überschätzt. Was ich alles machen und tun wollte -und dann wollte ich eigentlich nix, außer auf dem Sofa sitzen und raus schaun. Denn die Projekte zum Jahresende waren herrlich - und anstrengend:
    **Herzrasen 2010 Kalender [war ein okönomisches Disaster (ich habe ca. 1,50€/Arbeitsstunde verdient. Au weia), aber ein Herzensprojekt, das mich glücklich macht. Und ich maaag meinen Kalender so sehr! ;)]:

    *Herzrasenkalender*2010* *Herzrasenkalender*2010*

    **das Weihnachtsgeschenk-Projekt (Kooperation mit Joe&Christiane) für Freunde und Familie:

    *Weihnachtsgeschenk*Cooperation* *Weihnachtsgeschenk*Cooperation*

    Ein Kalender mit 12 Postkarten zum Verschicken. Das Video zeigt im Schnelldurchlauf,wie wir die Kalenderblätter zwischen 3:00 und 4:00 Uhr Morgens in die richtige Reihenfolge gebracht haben (und es schneit die ganze Zeit;)).

    **Weihnachten (war sooo schön!)

    *Familienweihnachten* *Familienweihnachten**Familienweihnachten* *Familienweihnachten**Familienweihnachten* *Familienweihnachten**Familienweihnachten* *Familienweihnachten*

    **Silvester -oder die Spuren, die Tanzen im Schlachthof hinterlassen hat..*Silvester*im*Schlachthof**Silvester*im*Schlachthof*

    All das ergab einen minimalen Ausschlag in den roten Bereich auf der Anstrengungsskala. Mit der Folge, dass wir zwischen den Jahren nachts 12 Stunden schlafen und tags keine Menschen sehen wollten.

    Und wir wissen schon: es kommt noch schlimmer. (Obwohl das schöne, neue Jahr schön ist!). Eine neue sehr anstrengende Phase liegt vor uns, in der gleichzeitig das Haus fertig renoviert werden, das Semester abgeschlossen und ein Umzug geplant und gemeistert werden muss. Darum haben wir uns ein bißchen Zeit genommen, um zu reflektieren, wie die stressige Vorweihnachtszeit war und was wir in der nächsten krassen Zeit besser machen können. Hier ein kleiner Auszug unserer weitreichenden Erkenntnisschöpfung:

    *Domi ist bei Stress aufgabenorientierter und sachlich. Der Umgangston wird rauer. Das kommt ungelegen, denn ich bin bei Stress empfindlicher. Vor allem beim Tonfall. Oder Kritik. (Am schlimmsten: beides zusammen). Darum wollen wir *etwas vorsichtiger und *etwas härter im nehmen werden.

    *wir müssen uns Zeit nehmen, um zu zweit zu sein. Miteinander reden, träumen, visionieren, uns den Traum vor Augen halten, für den wir uns hier einsetzen. Und dann natürlich noch gaaanz viel knutschen ;).

    *ich brauche dringend regelmäßig Zeit mit Gott. Nicht, weil er es von mir verlangt oder weil er es braucht, sondern weil ich diese Regelmäßigkeit brauche. Auch wenn das in Stress-Phase schwer ist, ist es da umso dringender.

    *wir müssen auch mal allein sein. Ich weiß, dass es für mich super wichtig ist, auch mal ein bißchen nach zu denken, zu reflektieren, zu träumen, zu werkeln und einfach für mich zu sein. Mit all der herrlichen Gemeinschaft, die wir haben, kann man sich das schnell abgewöhnen. Das will ich aber eigentlich nicht. Also muss ich meinen Freunden wohl auch mal einen Korb geben (das ist sooo schwer!).

    Oh, so Gedanken und Vorsätze tun mir echt gut, weil ich das Gefühl habe, besser gewappnet zu sein für die Zeit die da kommt. Und dann weicht der Druck und das “ohje, schaffen wir das nicht?”-Gefühl der Zuversicht und der Vorfreude. Und das ist saugut! Ich weiß noch, wie ich letztes Jahr voll Bock hatte unsere Wohnung neu zu gestalten. Jetzt habe ich dazu sooo viel Gelegenheit! Dann will ich das auch mit Begeisterung machen (und nicht mit dem Umzugstermin im Nacken). Oh, es wird so geil…

    Eine vorbereitete Bini

    P.S. Fröhliches 2. Blogjubiläum domiundbini.de!

    *Ringkirche*im*Schnee*
    (die Ringkirche friedlich und eingeschneit, nachts um 5:30, nachdem das letzte Geschenk fertig war)