Bini und ich haben ein Experiment gestartet. Im Selbstversuch. Es geht um’s Geld & um Gott und daher an die Substanz. Und angefangen hat alles mit dem folgenden:
Eine gewagt These.
Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen. Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig? Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: ‘Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?’ Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.
Diese naiv-träumerisch-idealistisch-blaubläugigen-oder-wie-immer-man-sie-auch-nennen-mag-Worte stammen aus dem Mund von Jesus selbst (Matthäus 6, 28-30).
Eine Utopie?Â
Wir kümmern uns um Gott - Gott kümmert sich um uns. So einfach soll das also sein? Funktioniert doch gar nicht in unserer Gesellschaft… Und so hatte die letzten Jahre eigentlich immer mindestens einer von uns einen festen Job neben dem Studium. Im letzten Semester durfte z.B. die Bini ran und ich hab’ mich derweil in die Uni gestürzt. Aber dieses Semester steht so eine klitzekleine Nebensächlichkeit an, die uns alle Ressourcen raubt, neben der Uni noch fest arbeiten zu gehen: der Traum von der Kreativ-, Hauskreis-, Geschäfts- und Lebensgemeinschaft in der Hallgarter Straße. Und da wir uns in dieser Sache ziemlich in etwas investieren, von dem wir denken, dass der Herrgott dahinter steht, müsste er sich in der Logik von oben doch eigentlich um alles andere kümmern, oder? Hm. Ist aber irgendwie seltsam. Ich meine: Wir sind doch vernünftige Menschen. Von nix kommt nix und das Leben kostet Geld: Natürlich müssen wir uns drum kümmern, dass genug reinkommt. Wie dem auch sei. Aus der Not geboren -weil wir’s momentan einfach gar nicht anders packen würden- dachten wir: “Hallo da oben, wenn du sowas sagst, dann zeig mal was du kannst!” und haben alle festen Jobs auslaufen lassen. Mit einem flauen Gefühl im Magen (”Kann man Gott so behandeln?”) haben wir’s dann einfach mal zwei Monate so laufen lassen…
Krasse Terasse!
Long story short: Diesen Monat passieren die komischsten Dinge. Ohne auch nur einen Finger zu rühren sind schon über 500€ vom Himmel gefallen. Also exakt der Betrag, den der frühere Job eingebracht hat. Mit dabei sind so unerhörte Dinge wie Steuerrückzahlungen, obwohl wir nie Steuern bezahlt haben (sondern Binis Arbeitgeber 2008); nachträgliche Kinderboni von der Familienkasse (what?) & 90-jährige Großmütter, die nach 70-jähriger Mitgliedschaft in ihrer Krankenkasse eine satte Beitragserstattung bekommt, weil sie nie krank ist (allein das ist ein Wunder, bei dem wir Gott schelmisch grinsen sehn).
Obendrauf haben wir noch 5 kurzfristige, sehr interessante (u.a. Mini-oder Einmal-) Jobs angeboten bekommen. Der Job- und Geld-Segen fließt also in Strömen. Unfassbar.
Aber Gott verorgt und auch immateriell. Wie z.B. einen freien Vormittag (bis 12:00 schlafen, frühstücken und dann bis 15:00 schlafen:) ), der genug Kraft gibt für das anstehende Schleif-Wochenende gibt und die Erkältung restlos vertreibt. Zusammen mit so schönem Pfefferminztee.

Wow, ihr seid mal echt mutig und voll Vertrauen (auch wenn es mit Sicherheit nicht immer leicht ist)!! Das belohnt Gott…
Cool! Wünsche euch weiterhin viel Vertrauen, so tolle Versorgungserlebnisse und viel Kraft fürs Renovieren usw.
Be blessed!!
super gut zu hoeren, dass noch mehr Leute entdecken, wie Gott seinem Wort bleibt … wenn man Ihn laesst. Echt herausfordernd und sehr sehr mutig von euch! Reisen ist eine aehnliche Sache… mehr dazu, wenn ich wieder da bin =)
Bin gespannt auf die Stories! Danke für eure Kommentare. Bei uns hies es heute wieder Schleifen, Schleifen, Schleifen - jetzt ist Feierabend!
Gott ist groß und das ist toll.
yippi ya yej übertreiber gott :D