Archive for November, 2009

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt



Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Ursprünglich hochgeladen von domiundbini


Zu mehr Texterei kommen wir gerade leider nicht. Das Wochenende ist
einer anderen Baustelle gewidmet…

Liebes, schönes 2010

hier kommt meine Version dich gebührend zu genießen, planen, sortieren, erinnern, vorfreuen und archivieren. Darin stecken meine Ideen, wie ich dich nutzen will um das Leben zu genießen, zu feiern, Ziele zu stecken, zu erreichen und zu verwerfen. Mit dabei sind Anleitungen dazu, alles Gelernte, Erlebte, Geliebte und Ungeliebte fest zu halten und noch 2011 und 2012 und noch später sagen zu können: liebes, schönes 2010 -du warst die Reise wert.
Und so sieht das Ganze aus:

*schönes*2010*

Neben allem oben erwähnten, hat mein erster Herzrasen-Kalender (nochmal klarer: Timer) natürlich auch alles, was ein Kalender braucht:
*Wochenübersicht (1 Woche links, Notizblatt rechts)
*Jahresübersicht
*Notizzettel zum selbst einheften

*schönes*2010* *schönes*2010*

Der Kalender wird (trotz ungläubigem Kopfschütteln des Gatten) komplett handgemacht. Das heißt: vom A6 Ringbuch, dem Stoffbezug bis zum Design und Druck (und Schneiden und Heften) aller Einlegeblätter wird der Kalender komplett von mir produziert. Er kostet 25,- Euro und kann noch bis zum 01.12. bei mir bestellt werden: einfach eine Mail über das Kontaktformular schicken, dann bekommt ihr die Kalender-Info-Mail zugeschickt. Achtung: es sind nur noch 5 Kalender übrig, wer einen haben will, sollte sich beeilen…

Wer statt Matroschkas lieber Eiffeltürme mag, kann alternativ einen Einband wie das Buch im Bild links haben.
*alternativer*Stoff*

Womit wir auch schon bei Bildern vom Designmarkt wären. Hier nochmal eins vom kompletten Stand und einer nervösen Bini :)

*EinzigArt*

Wie gesagt, ich bin sehr froh, das mal ausprobiert zu haben. Und habe mich über meine Familie und meine lieben Freunde gefreut, die mich mit Besuchen, gepflückten Blumen und Pizza-Versorgung unterstützt haben. Danke, ihr seid supageil!

Und neben all den Anstrengungen und Vorbereitungen der letzten 2 Wochen, bin ich froh und dankbar, dass der Herzrasen-Wiederbelebungsversuch geglückt ist. Welcome back, Kreativität und pochendes Herz beim Einschlaf-Versuch! Ich mag euch.

*EinzigArt*

Eine schäfchenzählende Bini

Montagsvideo #97 (k)ein Spaziergang

Heute ein spätes und schönes Montagsvideo:

Der Designmarkt war nicht ganz so ein Spaziergang für mich. Ich bin total froh, dass ich es gemacht habe und bin auch zufrieden damit, wie es lief, war allerdings überrascht darüber, wie schüchtern ich doch bin. So gar nicht der marktschreiende Verkäufer-Typ, der überzeugende Reden hält… 
Und wie so oft bin ich unfassbar dankbar für meinen Mann, der praktisch mit angepackt, während meiner Schreibtisch-Abende gekocht, mich zum cooleren Stand-Design überredet hat und der mir sooo viel Mut macht. Du bist der Hammer.

Eine dankbare und müüüde Bini
P.S. Liebe Kalenderbesteller und -Interessierte: bald gibt’s hier Bilder und Infos. Bald, ganz bald…

Weltpremiere ;-)

EDIT: Offensichtlich hat das mobile blogging nicht so geklappt. Jetzt nochmal mit Text:
Ein kleiner Live-Bericht von der Weltverschönerungsfront: Heute ist eine Premiere, denn die Bini hat allen Mut zusammen genommen und hat einen kleinen Stand auf dem einzigART Markt im Schlachthof Wiesbaden. Ich bin gespannt, wie’s wird. Bini: Du beeindruckst mich. Ich bin saustolz auf dich.

Ich zitiere: Henry Ford

Ich hab’ eben mal aus reiner Neugier in den alten Büchern der Wirtschafts-Bibliothek gestöbert. Im Vorwort  zu ”Das große Heute, das größere Morgen” hat Henry Ford 1926 folgende Zeilen geschrieben, die ich streitbar und bemerkenswert finde:

Seit Jahrhunderten klagen die Menschen über den Mangel an Möglichkeiten, sprechen vom Druck der Notwendigkeiten… Aber noch jedes Jahr hat irgendeinen neuen Gedanken auftauchen und sich entwickeln sehen und damit eine Reihe neuer Möglichkeiten geschaffen. Heutzutage besitzen wir bereits genügend erprobte Ideen, die, in die Tat umgesetzt, die Welt aus ihrer stumpfen und trägen Armut reißen und allen, die den Willen zur Arbeit haben, ihren Lebensunterhalt sichern würden. Nur die alten, überlebten Traditionen stehen diesen neuen Ideen im Wege. Die Welt legt sich selbst Fesseln an, verhüllt ihre Augen, und dann fragen sich die Menschen noch verwundert, warum es nicht vorwärts geht!
Greifen wir nur einen dieser neuen Gedanken heraus - an sich ein unbedeutender Gedanke, den jeder hätte fassen können, aber den zu entwickeln mir beschieden war (Anm.: Die Entwicklung des Autos für Jedermann). Wichtig aber ist folgendes: dass wir aus einer bloßen Handvoll in einer Werkstatt tätiger Männer zu einer bedeutenden Industrie gewachsen sind (…). Drei Millionen Männer, Frauen und Kinder verdanken also ihren Lebensunterhalt einer einzigen Idee, die erst vor achtzehn Jahren in die Tat umgesetzt wurde. (…) All dieses ist in kürzerer Zeit gereift, als ein Kind zum Heranreifen braucht. Welcher Unsinn, da von Mangel an Gelegenheit zu schwatzen oder diesen Gedanken auch nur zu fassen! Wir wissen nur nicht, was Gelegenheit ist.
Auf der Welt leben seit jeher zwei Sorten von Menschen - Pioniere und Leute, die im altgewohnten Trott wandeln. Stets greifen diese letzten die Pioniere an. Sie behaupten, die Pioniere hätten alle Möglichkeiten an sich gerissen. Dabei ist es doch eine offensichtliche Tatsache, dass die große Herde überhaupt nirgends hintrotten könnte, hätten nicht erst die Pioniere die Wege gebahnt.
Denkt mal über eure Arbeit in der Welt nach. Habt ihr euch eure Stellung selbst geschaffen oder tat es jemand anderer für euch? Habt ihr das Geschäft, in dem ihr tätig seid, begonnen oder tat das irgendein anderer? Habt ihr je selbst eine Gelegenheit entdeckt oder geschaffen oder seid ihr die Nutznießer einer Möglichkeit, die andere geschaffen oder entdeckt haben? (…)
Tatsache ist, dass vor einem Menschenalter tausend Mann auf eine Gelegenheit kamen, während heute tausend Gelegenheiten für jeden Einzelnen vorhanden sind.

Montagsvideo #97 The PEN Story

Fotographie ist top. Stop-Motion ist top. Und was ist das dann?

Lesebefehl! Für Unternehmertypen.

Mutig, mutig: Mitten in der Zeitungskrise Business Punk bringt G+J gleich drei! neue Männer-magazine: Die ersten beiden sind GalaMEN und Beef!, also Klatsch & Tratsch sowie ein Kochbuch - beides eben in männerverträglicher Form, aber nicht wirklich der Rede. Ganz anders die Nr. 3. Ein längst überfälliges Blatt für die Vertreter einer Geschäftswelt jenseits von schmierigen Beratern:

BUSINESS PUNK.
WORK HARD. PLAY HARD.

“Hier geht es um Wirtschaft jenseits von Umsatzzahlen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Und um Typen, die in Unternehmen etwas unternehmen.” Hört sich vielversprechend an - bin mal gespannt, was es hält. Die erste Ausgabe macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Mehr von der Denke, dass man etwas bewegen kann, einen Unterschied machen und dass man nicht auf ausgetretenen Pfaden gehen muss. Von den vielen interessanten Themen und Aussagen hat es mir ein Satz ganz besonders angetan. Er kommt zwar von Richard Branson, einem ziemlich arroganten Kerl, aber wo er Recht hat, hat er Recht:

“Die Mutigen mögen nicht ewig leben, aber die Vorsichtigen leben gar nicht.”

O wie war. Endlich hab’ ich Worte für etwas, das ich schon oft im Gefühl hatte: Klar, ab und zu geht ein Knochen zu Bruch, ein Euro wird in den Sand gesetzt oder ein unüberlegtes Wort verloren. Aber Vorsicht hat auch ein Preis.

Startschuss für das neue zu Hause

Jetzt geht’s los. Wir sind gerade auf dem Weg zu unserer zukünftigen Bleibe, die wir bis zum 01. Februar zu einem zu Hause machen wollen. Damit man es sich besser vorstellen kann, hat der Oli eine kleine Google Map gebastelt:


View Hallgarter Str. 10 in a larger map

Heute steht ein Plan auf dem Plan. Denn es steht noch einiges an Jobs bevor, die bis dahin erledigt werden wollen: Läppische 200 Quadratmeter Wohnfläche wollen renoviert werden, davon sind ungefähr 100qm alte Dielen, die wiederaufbereitet werden müssen. Außerdem: eine Wand kommt raus, eine wird saniert, 2 Bäder fehlen komplett, 1 x Küchenanschlüsse verlegen, blablabla, und zu guter letzt schreien weit über 500 Quadratmeter Wände & Decken nach einem neuen Anstrich… Auweia. Haha, kommt nur her: Wir machen euch fertig!

A little magic from Beth.

*aaawwwe*

Ohhh so schön. Das hier sind die Nichte und der Neffe von Beth. Die zwei sind mit Sicherheit die coolsten Kinder Alaskas.. In unserem Photo challenge Projekt entstand dieses Foto zum Thema “what I’m gonna miss”. Beth und Joe werden ab Januar für 1 Jahr nach Neuseeland gehen. Weil wir beide im neuen Jahr aus unseren bisherigen Wohnungen ausziehen, hat sich das Thema angeboten (obwohl wir es beide nicht nur auf die Wohnung bezogen haben). 
Hach, ich bin einfach begeistert von dem Bild. Ein herrlicher Traum an so grauen Tagen in der Uni. Da will ich auch nach Hause, mir eine Höhle bauen und mit der Taschenlampe schmökern… 

eine verzauberte Bini

Montagsvideo #96 Das Web 2.0 hat zugeschlagen

Montagsvideo am Dienstag? Schäm dich, Domi! Aber jetzt zum Geschäft:
Haha, da waren die Black Eyed Peas wohl etwas verwirrt… Oder besser gesagt: geflasht. Denn bei ihrem Auftritt in Chicago hat sich das böse Web 2.0 gegen sie verschworen und ihren Auftritt als Bühne für den größten Flashmob aller Zeiten genutzt:

Krass. Wie ham die das gemacht? Oder ist alles nur fake?

Post NY Post

DSC_0004

Keep Calm and Carry On. Dieses Poster haben wir uns direkt nach unserer Rückkehr aus NY an die Wand gehängt. Weil wir zurück in Deutschland genau diese zwei Dinge vorhatten: Keep and Carry - festhalten, was wir uns in NY erobert haben und es von dort aus vorantragen! Klingt in der Theorie nicht schlecht. Aber was heißt das ganz praktisch für uns?

Eine der prägendsten Erfahrungen in NY war es für uns, ganz nah an und mit Freunden zu leben. In der selben Stadt, vielleicht sogar im selben Viertel. Zeit, Gedanken und Leben teilen, gemeinsamen kleine und große Träume umsetzen, den Alltag und damit auch den Glauben teilen. Es war herrlich in NY: Wir haben in Park Slope gewohnt, einem wunderschönen Viertel in Brooklyn, voll von Kunst, Musik & Kreativität. Mitten im Geschehen der Großstadt mit all ihren Möglichkeiten, und doch weit genug draußen, um der Hektik entkommen und die Schönheit der Stadt genießen zu können. Vor allem aber haben wir in Laufnähe zum Stamm-Café, zur Gemeinde und zu den engen Freunden gewohnt. Und genau das hat den Unterschied gemacht: Sich zufällig über den Weg laufen, spontan auf einen Café vorbeikommen, morgens einfach ein paar Brötchen mehr vom Bäcker mitbringen und den Freunden vor die Tür legen - ehrlich herrlich! Eines haben wir in NY also mit Sicherheit über uns gelernt: Wie wir leben wollen -  nah an Freunden, mit vielen Ideen, Idealismus und Gottvertrauen im Gepäck.
Zurück in Wiesbaden wussten wir allerdings, dass wir leider, leider keinen Einfluss darauf haben, welche Freunde wo wohnen und wie leben wollen. Tja. Long story short: Gott sei Dank (im wahrsten Sinne des Wortes!) hat aber ebenjener Einfluss darauf. Und so sind in den letzten 7 Wochen 7 Freunde von uns nach Wiesbaden gezogen, die jetzt allesamt in der Nähe wohnen. Und als ob das nicht schon cool genug wäre, hat sich der Übertreiber-Gott noch was krasseres ausgedacht:

Seit wir mit unseren Freunden über das nah beieinander Leben reden (EDIT: was schon seit einigen Jahren der Fall ist), wuchs Stück für Stück der Traum, vielleicht irgendwann mal so richtig nah aneinander zu leben. Da wir als Ehepaar aber doch irgendwie eine eigene Wohnung haben möchten, haben wir immer gedacht: “Yepp, so ein gemeinsames Haus, in dem jeder sein eigenes Stockwerk hat, es aber auch Gemeinschafts-Bereiche gibt, das wär der Hammer.” Dass diese Version so ziemlich alle von uns perfekt fänden, ändert nur leider nichts daran, dass wir arme Studenten sind und diesen Traum damit natürlich auf spätere Tage im Leben verschieben müssen. Oder besser gesagt: Müssten. Wäre da nicht der Übertreiber-Gott, der uns folgendes Angebot besorgt hat: Ein komplett leerstehendes Hinterhaus im Rheingau-Viertel, vier Stockwerke mit kleinem Anbau + einer Wohnung im Vorderhaus. Insgesamt 280 Quadratmeter Wohnfläche, komplett unterkellert, mit Innenhof und ehemaligem Tonstudio drin - ein absolutes Kinnlade-runter-Angebot. Dementsprechend waren unsere letzten Wochen, neben dem Semester-Beginn und den angesprochenen Umzügen, gefüllt mit Träumen, kalkulieren, planen & verhandeln. Das Ergebnis ist: Wir ziehen ein. Bini & ich + Abi, Oli & Sophia! Letztere beiden wohnen schon dort, in der Wohnung im Vorderhaus. Bevor wir auch noch das Hinterhaus und die Gemeinschaftsräume in Beschlag nehmen, müssen noch ein paar winzig kleine Arbeiten verrichtet werden. Aber dann geht’s los: Neben den jeweiligen Wohnungen hat Gott sich nämlich um so ziemlich jede Leidenschaft gekümmert, die im Freundeskreis vertreten ist: Es gibt einen schallisolierten Proberaum für unsere Band; einen Gemeinschaftsraum, in dem wir uns als Freunde & als Hauskreis treffen können; ein Kreativ-Gemeinschaftsatélier, in dem sich jeder wie wild kreativ ausleben kann und eine Erfinder-Werkstatt - jeder Traum bekommt Raum. Herrlich und wunderbar.

Herzrasen, die 2te.

für alle, die Herzrasen für verschollen hielten: die erste hoffnungsvolle Reaktivierungsmaßnahme!

*Herzrasen*die2te*

[hier zusammen mit Sophia, die rein gar nix damit zu tun hat -sich aber trotzdem recht gut auf diesem Bild macht ;) Das war im Sommer am Beachvolleyballfeld vom Schlachthof]

Uuuuh. Ich war am Sonntag mit der lieben Debbie auf der KreativWelt Messe hier in Wiesbaden und bin ganz kribbelig. Weil sich da nämlich (außer Stoff kaufen, visuell reizüberflutet werden und die Konzentration mit Kaffee puschen), eine neue Möglichkeit für ein schööönes Projekt ergeben hat. Ein Projekt, dass ich furchtbar gerne machen würde und mir sehr am Herzen liegt. Ein Projekt, das ein klein bißchen unter Leistungsdruck steht, weil es mir nämlich das ganze nächste Jahr gefallen sollte. Weil dieses Projekt nämlich ein Kalender (also Timer) sein soll. Ohhh… Das begeistert mich, weil ich als anspruchsvoller Kalendernutzer oft nur die Hälfte meiner Wünsche erfüllt bekomme. Und sie so einfach alle selbst erfüllen kann ;) Besonders mit den neuen KreativMesse-Optionen. 
Jedenfalls wollte ich mal fragen.. weil hier ja auch das ein oder andere Mädchen ist, das vielleicht mal die ein oder andere Herzrasen -Schönigkeit gut fand und wer weiß, vielleicht im Oktober (ups, schon November, Mist) noch keinen Kalender für nächstes Jahr gekauft hat… Und Interesse hätte an der originalen Erstausgabe Herzrasenkalender.. Dann: melde dich bei mir über die Kontaktadresse oder an bini@domiundbini.de und wir reden mal drüber! Bin für alle möglichen Sonderwünsche offen und hätte einfach Lust ein paar Kalender mehr zu machen… Bin gespannt auf Rückmeldung :)

Eine hibbelige Bini

P.S. Hm. Ganz mutige Jungs können sich auch melden. Das wäre eine neue Herausforderung -aber ich würde mir größte Mühe geben. (sowieso. isjaklar). :)