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	<title>Kommentare zu: Meine parteiische Meinung #1 Mindestlohn</title>
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	<description>Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 03:56:39 +0000</pubDate>
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		<title>Von: D. Heinrich</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2469</link>
		<dc:creator>D. Heinrich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 16:05:49 +0000</pubDate>
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		<description>oh cool. war gar keine Hetzjagd. Also ist Sachlichkeit (auch wenn sie lang-weiliger ist als ein "Duell") ein gutes Mittel, um Lösungen zu suchen. 
@Marvin: du bist bestimmt auch sehr schlau, aber ich kann dir nicht so richtig folgen. sorry. es ist einfacher, gegen etwas zu sein, als FÜR etwas einzustehen. Find mal deinen Standpunkt, dann folgen wir dir  :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh cool. war gar keine Hetzjagd. Also ist Sachlichkeit (auch wenn sie lang-weiliger ist als ein &#8220;Duell&#8221;) ein gutes Mittel, um Lösungen zu suchen.<br />
@Marvin: du bist bestimmt auch sehr schlau, aber ich kann dir nicht so richtig folgen. sorry. es ist einfacher, gegen etwas zu sein, als FÜR etwas einzustehen. Find mal deinen Standpunkt, dann folgen wir dir  :)</p>
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		<title>Von: D. Heinrich</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2468</link>
		<dc:creator>D. Heinrich</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 15:54:17 +0000</pubDate>
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		<description>ohne jetzt die ganze Kommentare gelesen zu haben: Domi, danke, du sprichst mir aus der Seele. Respekt, ich finde dich klug!
So, jetzt lese ich die Kommentare und bin gespannt auf die Hetzjagd.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ohne jetzt die ganze Kommentare gelesen zu haben: Domi, danke, du sprichst mir aus der Seele. Respekt, ich finde dich klug!<br />
So, jetzt lese ich die Kommentare und bin gespannt auf die Hetzjagd.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: matze</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2465</link>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 15:26:54 +0000</pubDate>
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		<description>Leider ist das nicht nur Unfug. 

Die Vibrationen, die ein Windkraft erzeugt, vertreiben das Kleinsttier auf und unter der Erde. Lärm und der sich ständige bewegende Schatten, dessen Reichweite sich gegen Abend natürlich nochmal vereinemillionfacht, vertreibt auch die größeren Tiere. Über die Schäden, die durch den Infraschall entstehen, kann man -soweit ich weiß- zur Zeit nur mutmaßen.

Natürlich sind die Schäden lokal beschränkt, kein Vergleich zu herkömmlichen Energiequellen. Der Schaden, den die Vegetation direkt im Umkreis der WKA nimmt, ist jedoch weitaus größer als bei anderen Energielieferanten.

Wenn ihr einen Biologen findet, der Windräder für unbedenklich hält, geh ich mit euch n paar Bier trinken und die Rechnung geht auf mich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist das nicht nur Unfug. </p>
<p>Die Vibrationen, die ein Windkraft erzeugt, vertreiben das Kleinsttier auf und unter der Erde. Lärm und der sich ständige bewegende Schatten, dessen Reichweite sich gegen Abend natürlich nochmal vereinemillionfacht, vertreibt auch die größeren Tiere. Über die Schäden, die durch den Infraschall entstehen, kann man -soweit ich weiß- zur Zeit nur mutmaßen.</p>
<p>Natürlich sind die Schäden lokal beschränkt, kein Vergleich zu herkömmlichen Energiequellen. Der Schaden, den die Vegetation direkt im Umkreis der WKA nimmt, ist jedoch weitaus größer als bei anderen Energielieferanten.</p>
<p>Wenn ihr einen Biologen findet, der Windräder für unbedenklich hält, geh ich mit euch n paar Bier trinken und die Rechnung geht auf mich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2456</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 00:14:06 +0000</pubDate>
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		<description>Erschreckend. Finde ich auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erschreckend. Finde ich auch.</p>
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	<item>
		<title>Von: Joachim S. Müller</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2444</link>
		<dc:creator>Joachim S. Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 17:48:57 +0000</pubDate>
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		<description>Was fürn Unfug über Windräder so kursiert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was fürn Unfug über Windräder so kursiert&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Kleske</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2443</link>
		<dc:creator>Johannes Kleske</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 17:25:38 +0000</pubDate>
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		<description>Und alle so: Yeaah!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und alle so: Yeaah!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: matze</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2442</link>
		<dc:creator>matze</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 17:01:43 +0000</pubDate>
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		<description>Wir können uns jetzt noch bis Sonntag über den Mindestlohn streiten. Aber was ist mit den anderen Themen?

Stört euch nicht, dass die schwarzen Bundesländer bildungsmäßig drangsaliert werden? Das hört ja nicht mit den Studiengebühren auf. In Hamburg zumindest wurde der schon längst viel zu knappe Etat der Fakultät um 11% gekürzt und davor wurden bereits Professurenstellen gestrichen, Vorlesungen zusammengelegt und Seminare überlaufen. Über die Bildungspläne in Hessen kann man sich auch nur wundern, welche Ziele dort mit den Kürzungen erreicht werden sollen. Was die schwarze Bildungspolitik langfristig für Schaden anrichten wird, ist kaum absehbar.

Und was ist mit dem Privatisierungswahn der CDU?

Über die FDP will ich micht nicht lange auslassen, die spricht eh nur ihren geliebten Mittelstand an. Und alles was sich gehaltsmäßig darüber befindet.

Die Grünen machen sich durch ihre Energiepolitik mehr oder weniger lächerlich. Wieso halten sie immer noch an der Windkraft fest? Jeder Biologe schlägt sich die Hände über den Kopf zusammen, wenn Windkraft als "grün" bezeichnet wird. Es gibt keinen kompromissloseren Lebensraum-Vernichter als die Windräder. Ob im Wasser oder auf dem Land spielt keinen Unterschied. Aber die Grünen haben sich vor Jahren darauf eingeschossen und können nun nicht mehr zugeben, dass es eine Katastrophe für die Umwelt ist.

Bei 100%ig grünem Strom entsteht eine Versorgungslücke, von der keiner weiß, wie man sie schließen kann. Ein wenig Eingeständnisse seitens der Grünen und ein langfristiger und realisierbarer Plan zum Atomausstieg wäre da hilfreicher als der verlogene Hetzzug gegen die Atomenergie.


So, das nur mal, dass keiner behauptet, die Wahl wäre einfach.
Ich würd auch gern einfach nur "die Guten" ankreuzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir können uns jetzt noch bis Sonntag über den Mindestlohn streiten. Aber was ist mit den anderen Themen?</p>
<p>Stört euch nicht, dass die schwarzen Bundesländer bildungsmäßig drangsaliert werden? Das hört ja nicht mit den Studiengebühren auf. In Hamburg zumindest wurde der schon längst viel zu knappe Etat der Fakultät um 11% gekürzt und davor wurden bereits Professurenstellen gestrichen, Vorlesungen zusammengelegt und Seminare überlaufen. Über die Bildungspläne in Hessen kann man sich auch nur wundern, welche Ziele dort mit den Kürzungen erreicht werden sollen. Was die schwarze Bildungspolitik langfristig für Schaden anrichten wird, ist kaum absehbar.</p>
<p>Und was ist mit dem Privatisierungswahn der CDU?</p>
<p>Über die FDP will ich micht nicht lange auslassen, die spricht eh nur ihren geliebten Mittelstand an. Und alles was sich gehaltsmäßig darüber befindet.</p>
<p>Die Grünen machen sich durch ihre Energiepolitik mehr oder weniger lächerlich. Wieso halten sie immer noch an der Windkraft fest? Jeder Biologe schlägt sich die Hände über den Kopf zusammen, wenn Windkraft als &#8220;grün&#8221; bezeichnet wird. Es gibt keinen kompromissloseren Lebensraum-Vernichter als die Windräder. Ob im Wasser oder auf dem Land spielt keinen Unterschied. Aber die Grünen haben sich vor Jahren darauf eingeschossen und können nun nicht mehr zugeben, dass es eine Katastrophe für die Umwelt ist.</p>
<p>Bei 100%ig grünem Strom entsteht eine Versorgungslücke, von der keiner weiß, wie man sie schließen kann. Ein wenig Eingeständnisse seitens der Grünen und ein langfristiger und realisierbarer Plan zum Atomausstieg wäre da hilfreicher als der verlogene Hetzzug gegen die Atomenergie.</p>
<p>So, das nur mal, dass keiner behauptet, die Wahl wäre einfach.<br />
Ich würd auch gern einfach nur &#8220;die Guten&#8221; ankreuzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Joachim S. Müller</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2441</link>
		<dc:creator>Joachim S. Müller</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 06:40:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke nicht, dass branchenspezifische Mindestlöhne einen entscheidenden Vorteil haben. Die Von dir genannten Effekte treten dann eben brachenspezifisch auf, und eigentlich nur da ist ja auch die echte Konkurrenz untereinander gegeben.

Andererseits: Das Problem mit der freiwilligen Verantwortungsübernahme durch die Wirtschaft ist, dass es nur einen geben muss, der sich nicht dran hält. Und wenn es nicht erzwungen ist, wird es den und wohl sogar einige geben. Und das bricht das ganze System. Denn der kann die Leistung billiger anbieten und eine hinreichende Masse wird allein deshalb darauf springen. Das ist so und wird so bleiben, egal wie sehr man sich das anders wünscht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke nicht, dass branchenspezifische Mindestlöhne einen entscheidenden Vorteil haben. Die Von dir genannten Effekte treten dann eben brachenspezifisch auf, und eigentlich nur da ist ja auch die echte Konkurrenz untereinander gegeben.</p>
<p>Andererseits: Das Problem mit der freiwilligen Verantwortungsübernahme durch die Wirtschaft ist, dass es nur einen geben muss, der sich nicht dran hält. Und wenn es nicht erzwungen ist, wird es den und wohl sogar einige geben. Und das bricht das ganze System. Denn der kann die Leistung billiger anbieten und eine hinreichende Masse wird allein deshalb darauf springen. Das ist so und wird so bleiben, egal wie sehr man sich das anders wünscht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marvin</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2440</link>
		<dc:creator>Marvin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 10:47:37 +0000</pubDate>
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		<description>War nicht so literarisch abstrakt geplant, aber ich denke einfach zu lange ueber sachliche Formulierunge nach. Ein 2. Versuch:

Domi argumentiert zwar ueberzeugend, aber ist mindestens so populitisch wie er das Gerede um den Mindestlohn abtut.
zu 1.
Ein flaechendeckender Mindestlohn kann eher durch die sozialen Marktwirtschaft, als den Sozialstaat begruendet werden und ein garantiertes Mindesteinkommen genau andersrum. Was nicht heiszt, dass sich Soialstaat und soziale Marktwirtschaft widersprechen, sondern eher ergaenzen. Sie unterschieden sich aber maszgeblich in dem Punkt, ob Wirtschaft oder Steuerzahler die soziale Sicherheit und Gerechtigkeit bezahlt. Und weder der Begriffe noch die Geschichte des Sozialstaates impliziert zwangslaeufig, dass der Staat Loehne auf ein lebensfaehiges Niveau ausgleichen muss. Er ist nur dazu verpflichtet ein Modell zu finden, dass keiner der Arbeitet verhungert oder obdachlos ist, ob flaechendeckender Mindestlohn oder garantiertes Mindesteinkommen ist vollkommen offen.
2.
Es stimmt wohl, dass wir den Staat im Moment dafuer bezahlen, aber er hat trotzdem noch die Wahl das Modell der Zukunft zu bestimmen. Und wenn er seine Hausaufgaben gemacht hat, dann weisz er, dass er dank der sinkenden Steuereinnahmen und Sozialeinnahmen und verstaerkt durch die Demographische Entwicklung entweder die Sozialabgaben erhoehen oder die Lasten umverteilen muss.
3.
Das ist zu einseitig gedacht, da es alle Kosten Faktoren in den Produktpreis einberechnet werden muessen und dazu gehoeren nun auch mal Putzfrau und Sicherheitsdienst. Natuerlich gibt es da die Zwickmuehle von der Janosch gesprochen hat, aber wenn auf nationaler Ebene alle Anbieter mit den hoeheren Betriebskosten rechnen muessen, entsteht dadurch kein preislicher Wettbewerbsnachteil. 
4. 
Und genauso halb zu Ende gedacht ist das Argument, da nicht nur die Produktpreise steigen, sondern auch die Einnahmen der angeblich gerade so schwachen Betroffenen. Als Laie schwer abzuschaetzen, aber ich koennte mir vorstellen, dass die Einnahmen sogar mehr steigen als die Produktpreise, da die Betroffenen in allen Branchen zum Beisspiel putzen und wachen, die fuer die gerade wichtigen Lebensunterhaltskosten sich aber nur auf einzelene Branchen beschraenken, wie teile der Dienstleistung und Lebensmittelbranche.
5.
Das ist wohl vom individuellen Parteiprogramm abhaengig.

Jaa, ich nehem einfach nur ganz destruktiv deinen Text auseinander, weil ich meine Hausaufgaben nicht gemacht habe. Meine Briefwahlunterlagen muss ich wohl bald abschicken, aber ich habe immer noch keine Ahnung, wo ich mein Kreuchzchen machen will. Zur Not der Familientradition folgen, sind ja meine ersten wirklichen Wahlen, da geht das noch =).

Gruz, Marvin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>War nicht so literarisch abstrakt geplant, aber ich denke einfach zu lange ueber sachliche Formulierunge nach. Ein 2. Versuch:</p>
<p>Domi argumentiert zwar ueberzeugend, aber ist mindestens so populitisch wie er das Gerede um den Mindestlohn abtut.<br />
zu 1.<br />
Ein flaechendeckender Mindestlohn kann eher durch die sozialen Marktwirtschaft, als den Sozialstaat begruendet werden und ein garantiertes Mindesteinkommen genau andersrum. Was nicht heiszt, dass sich Soialstaat und soziale Marktwirtschaft widersprechen, sondern eher ergaenzen. Sie unterschieden sich aber maszgeblich in dem Punkt, ob Wirtschaft oder Steuerzahler die soziale Sicherheit und Gerechtigkeit bezahlt. Und weder der Begriffe noch die Geschichte des Sozialstaates impliziert zwangslaeufig, dass der Staat Loehne auf ein lebensfaehiges Niveau ausgleichen muss. Er ist nur dazu verpflichtet ein Modell zu finden, dass keiner der Arbeitet verhungert oder obdachlos ist, ob flaechendeckender Mindestlohn oder garantiertes Mindesteinkommen ist vollkommen offen.<br />
2.<br />
Es stimmt wohl, dass wir den Staat im Moment dafuer bezahlen, aber er hat trotzdem noch die Wahl das Modell der Zukunft zu bestimmen. Und wenn er seine Hausaufgaben gemacht hat, dann weisz er, dass er dank der sinkenden Steuereinnahmen und Sozialeinnahmen und verstaerkt durch die Demographische Entwicklung entweder die Sozialabgaben erhoehen oder die Lasten umverteilen muss.<br />
3.<br />
Das ist zu einseitig gedacht, da es alle Kosten Faktoren in den Produktpreis einberechnet werden muessen und dazu gehoeren nun auch mal Putzfrau und Sicherheitsdienst. Natuerlich gibt es da die Zwickmuehle von der Janosch gesprochen hat, aber wenn auf nationaler Ebene alle Anbieter mit den hoeheren Betriebskosten rechnen muessen, entsteht dadurch kein preislicher Wettbewerbsnachteil.<br />
4.<br />
Und genauso halb zu Ende gedacht ist das Argument, da nicht nur die Produktpreise steigen, sondern auch die Einnahmen der angeblich gerade so schwachen Betroffenen. Als Laie schwer abzuschaetzen, aber ich koennte mir vorstellen, dass die Einnahmen sogar mehr steigen als die Produktpreise, da die Betroffenen in allen Branchen zum Beisspiel putzen und wachen, die fuer die gerade wichtigen Lebensunterhaltskosten sich aber nur auf einzelene Branchen beschraenken, wie teile der Dienstleistung und Lebensmittelbranche.<br />
5.<br />
Das ist wohl vom individuellen Parteiprogramm abhaengig.</p>
<p>Jaa, ich nehem einfach nur ganz destruktiv deinen Text auseinander, weil ich meine Hausaufgaben nicht gemacht habe. Meine Briefwahlunterlagen muss ich wohl bald abschicken, aber ich habe immer noch keine Ahnung, wo ich mein Kreuchzchen machen will. Zur Not der Familientradition folgen, sind ja meine ersten wirklichen Wahlen, da geht das noch =).</p>
<p>Gruz, Marvin</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://www.domiundbini.de/2009/09/15/parteiischer-eintrag-1-mindestlohn/#comment-2439</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 16:40:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.domiundbini.de/?p=1884#comment-2439</guid>
		<description>Ich halte auch viel von verantwortungsvollem UnternehmerInnentum - und glaube auch nicht, dass alle UnternehmerInnen schlecht sind. Aber ich glaube, das Mindeststandards, auch bei Löhnen, sinnvoll sind um schwarze Schafe zu einigermaßen erträglichen Standards zu bringen. 

Ich habe das Konzept von "sittenwidrigen Löhnen" der Union nicht gelesen, aber ich verstehe nicht ganz wo das hinführen soll. Sittenwidrigkeit gibt es jetzt schon, wird aber gerade bei Löhnen wirklich nur in Bereichen angewendet, wenn ich eigentlich schon von Sklaverei sprechen würde. Und wenn da klare Grenzen gezogen werden sollen, wäre das dann nicht auch ein Mindestlohn?

Ich würde Dir, Marvin, auch gerne noch antworten, aber ich verstehe kaum ein Drittel Deines Textes. Sorry.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich halte auch viel von verantwortungsvollem UnternehmerInnentum - und glaube auch nicht, dass alle UnternehmerInnen schlecht sind. Aber ich glaube, das Mindeststandards, auch bei Löhnen, sinnvoll sind um schwarze Schafe zu einigermaßen erträglichen Standards zu bringen. </p>
<p>Ich habe das Konzept von &#8220;sittenwidrigen Löhnen&#8221; der Union nicht gelesen, aber ich verstehe nicht ganz wo das hinführen soll. Sittenwidrigkeit gibt es jetzt schon, wird aber gerade bei Löhnen wirklich nur in Bereichen angewendet, wenn ich eigentlich schon von Sklaverei sprechen würde. Und wenn da klare Grenzen gezogen werden sollen, wäre das dann nicht auch ein Mindestlohn?</p>
<p>Ich würde Dir, Marvin, auch gerne noch antworten, aber ich verstehe kaum ein Drittel Deines Textes. Sorry.</p>
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