Beim Weltverbesserungsversuch vom Juni 2008 ging es darum, allen Menschen auf der Erde den gleichen Wert zu zu schreiben: Genau 100 Punkte sollte er betragen und jeder sollte sich überlegen, wo seine Mitmenschen wohl ihre 100 Punkte verteilt haben - insbesondere dann, wenn diese nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind (wie z.B. in gutem Aussehen oder Wohlstand).
Da das Leben zunehmend im digitalen Raum stattfindet, müssen wir uns das auch für die Internetwelt fragen: Sind im Internet alle gleichwertig? Oder ist die Herrschaft weniger über viele besser?
Das war ein schöner Tag. Vorgestern und auch der vor 4 Jahren. Es war ungewohnt und wunderbar mitten in Arbeit/Uni-Phase einen (uni-)freienTag zu haben. Mit Sushi-Picknick im Park (genau an der Stelle, an der wir geheiratet haben, natürlich), Freunde treffen, Schwalbe fahrn, Pasta in der Goldgasse schlemmen und es uns richtig gut gehn lassen. In einem Part des Tages ging es um große Täumen (dazu schreiben wir ein andermal mehr) und das war echt anstrengend. Aber so ist die Ehe ja auch manchmal. Wir hatten in den letzten 4 Jahren so einige anstrengende Stunden, Tage, Phasen (hui, ganz groß anstrengend war der NY Einstieg genau vor einem Jahr um diese Zeit…). Aber wie viel mehr hatten wir inspirierende Momente, gemeinsame Höhenflüge und begeisterte Phasen… Und eben die großen Träume, auch wenn sie mitunter anstrengend sind. Es lohnt sich so sehr. Genau, wie die herrliche Ehe, trotz Hoch und Tief. Dich heiraten ist das beste, mein lieber Mann. Herrlich und wunderbar. Sollte ich öfter machen.
[Überraschungs-Blumen überall in der Wohnung: herrlich]
Eine verheiratete Bini
P.S. Das war’s für diesen Sommer mit Hochzeitsbildern. Schade eigentlich ;)
…brauch ich grade dringend. Weil zu viel Arbeit und Hausarbeit schreiben und zu wenig Schönes mein Leben dominiert. Dann hab ich besondere Sehnsucht nach einem sonnigen Tag im Park, der am Abend mit ein bißchen Sommerregen abgekühlt wird..
Aahh… herrlich. Davon träum ich, während ich in der muffigen, unklimatisierten Uni-Bibliothek sitze. Und mir redliche Mühe gebe positiv zu denken. Denn ich habe keine Lust durch diese Phase nur “durch” zu wollen, ich will doch auch die Zeit jetzt genießen. Auch ohne Regen.
Obwohl der Regen wirklich erfrischend wäre…
Eine dürre Bini (Ha! Nee, nee, is noch genug dran, an mir…)
P.S: Danke Christiane für ein bißchen Erfrischung durch’s Telefon ;)
Selten, ganz selten, geht es hier auf dem Blog auch mal politisch zu. Viel zu selten, wie ich finde. Denn erstens hat’s Tradition: Schon das 4. Montagsvideo überhaupt war politisch und -ich geb’s ja zu- auch patriotisch angehaucht. Und zweitens geht uns Politik einfach alle an, weil es eben doch einen Unterschied macht, welche Partei die Regierung stellt (wie der Beitrag “Landtagswahlen 2.0” und seine exzellenten Kommentare deutlich gezeigt haben). Im Wahljahr 09 gilt deshalb erst recht: Her mit der Politik! Heute die Frage an Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Merkel: Was ist das ‘C’ in ‘CDU’ noch wert?
(Koproduktion von ERF, idea & KEP)
P.S. Falls das Video nicht mehr das Merkel-Interview zeigt, könnt ihr es auch direkt beim ERF sehen.
1. mehr Hochzeitsfotos… Hier das coolste von Sascha und Sabine:
und weil’s so schön ist auch ein Schönes..
2. die Schwalbenkämpfe gehn in die zweite Runde. Gestern habe ich (mit Domi hinten drauf) an der Ampel einen unfreiwilligen Wheelie gemacht. (ja, das ist wenn das Vorderrad beim Anfahren ‘nen halben Meter in die Luft ragt. Ja, das macht Spaß, wenn man’s extra macht. Nein, mir hat es keinen Spaß gemacht). Miststück. Aber ich bin drauf sitzen geblieben und weiter gefahren. Ha.
3. neue Projekte brodeln in meim Kopp. Wie schnell sie da raus kommen ist eine andere Frage. Aber das wird schon… Es sind ja Semesterferien .. oder so.. irgendwann mal…
Mein letztes Uni-Projekt für das auslaufende Semester ist eine Hausarbeit zum Thema Social Media. Da passt folgende Präsentation doch ganz gut:
(EDIT: Sh*t, die sagen ganz schön oft F**k, sorry)
Da ich diese Materie sau spannend finde, habe ich mich über die letzten Jahre damit stark auseinandergesetzt. Einmal privat (über den Blog etc), aber auch wissenschaftlich, indem ich marketing- und medienwissenschaftliche Kurse zum Thema besucht habe. Ich finde daher, dass ich durchaus schon ein bisschen Ahnung vom Thema habe. Und jetzt kommt doch glatt mein Lehrstuhl und sagt “Im Rahmen einer Seminararbeit ihm Wahlfach Marketing halten wir das Einbringen eigener Erkenntnisse für nicht angemessen. Bitte beschränken Sie sich auf die Reproduktion wissenschaftlicher Literatur!” WAAAAS?!?! Für was studiere ich denn an einer Uni? Geht’s hier nur um stumpfes Wiedergeben, oder darum vom Bekannten ausgehend neue Erkenntnisse zu gewinnen? Für mich ist Wissenschaft, was Wissen schafft. Alles andere ist Kindergarten. Wie seht ihr das?
Weil’s so schön war, kommt hier ein kurzer Rückblick auf mein erstes Semesterferienwochenende. Und ich muss sagen: Das war ein astreines Bilderbuch-Ferienwochenende. Zuerst ging’s am Samstag ja wie gesagt im Sonnenaufgang zum Beachvolleyball. Nachmittags haben Joe, Bini & ich dann eine Schwalben-Tour in den Taunus gemacht. Genauer: nach Bad Schwalbach zum Sitz von Schwälbchen ;-)
Dann gab’s ein Pizza-Picknick im Schatten eines einsamen Baumes im Kornfeld: Kein Wölkchen am Himmel, weeeeiter Horizont und hochsommerliche Temperaturen - schöne Sache.
Im direkten Anschluss war’n wir bei Shorts at Moonlight, einem Kurzfilm-Festival in Mainz. Und obwohl solche Kurzfilm-Wettbewerbe normalerweise sehr inspirierend & spannend sind, war außer “Spielzeugland” - dem deutschen Oskargewinner - nichts erwähnenswertes dabei. Um so schöner war’s dann, am Tag darauf die Armmustskulatur mal wieder auf ihre Kosten kommen zu lassen - beim Klettern mit meinem großen, kleinen Bruder:
Nach der kräftezehrenden Anstrengung wurden wir dann mit einem in großmüttlicher Liebe zubereiteten Abendessen verwöhnt - was will man mehr? (Da ich weiß, dass du dich unter den Lesern befindest: 1000 Dank Oma, du bist die Beste!!!) Nach so einem Wochenende bleibt nur zu sagen: Liebe Semesterferien: Schön, dass ihr das seid!
Ob’s wohl echt ist? Nachforschung & Einschätzung überlass ich euch: ich hab’ mich einfach an dem Gedanken gefreut, was man mit Wasserrutschen so alles anstellen kann… Ich werde mich beim nächsten Freibad-Besuch wohl auch nicht so 100%ig an die Rutschregeln halten:
Eigentlich wollte ich es ja exklusiv unseren Besuchern vorenthalten. Doch jetzt gefällt es mir doch so gut, dass ich es auch mit denen teilen will, die zu weit weg sind… Bei unserer Abschiedsparty in New York haben wir die meisten unserer Freunde dort nochmal schnell abgelichtet, um sie später an die Wand nageln zu können. Und das haben wir jetzt getan:
vlnr Reihe 1: das Comedian-Ehepaar Luke & Abbey, Pastorin Joy, Freund Frank, die saucoole Ashley, Filmfrau Nikki, die Jungverheirateten Andrea & Aubrey. Reihe 2: Pastorentochter Elly, Musiker Aubrey, sun of a gun Levi, Outdoor Journalist Josh. Reihe 3: die frisch schwangere Andrea, die immernoch saucoole Ashley, der funniest man alive Dave, wieder Joy. Reihe 4: Luke & Abby, Fotograph David, Freundin Shannon, Elly & der Pope of the Slope Brad. Uuuuuh, we miss you guys!
Was macht man an seinem ersten Semesterferiensamstagmorgen? Ausschlafen?
Falsch. Man trifft sich um 07:15 zum Sonnenaufgangs-Beachvolleyball, haut sich zur Stärkung vorher ein paar Nutella-Brötchen rein und springt danach ins Kühle Nass des Mains.
Warum sollte man etwas anders ausdrücken,
wenn man die passenden Worte bereits gefunden hat: Freeeeiheeeiiit!
Genau diese werd ich jetzt erstmal genießen. Wer noch ein bisschen mehr stöbern will: ich find heute die “Beiträge vor 1 Jahr” vom 14.08.08. auch interessant! Die findet ihr übrigens immer oben links.
denkste. Der Neffe mag draufsitzen ja lustig finden, der muss ja auch nicht fahrn. Puh, ganz schön anstrengend das zu lernen. Ja, die Schwalbe sieht wirklich cool aus, aber im Moment hab ich nicht viel davon, dass mich wildfremde Menschen anlächeln und mir gut aussehende Männer anerkennend hinterher gucken. Weil ich jeden Moment fürchte a) den Motor ab zu würgen b) mit den (Zitat Domi) “ehrlich sauguten Reifen” bei Regen und “in-die-Kurve-legen”, einfach in der Kurve liegen zu bleiben oder c) beim Fahren alles hin zu kriegen, aber die Schwalbe bei Stillstand sofort fallen zu lassen, weil sie schwer ist und ich nicht stark. So, wie gleich am Anfang unserer Freundschaft. Ja, sie macht es mir nicht einfach, das Biest, besonders nicht mit dem 1. Gang. Der geht nie rein. Die Christiane hat heute gesagt “die hat halt ihren eigenen Kopf”. Aber pass bloß auf, du Schwalbe, ich setzt meinen Kopf oben drauf. Ha! Ich werd sie noch bezwingen!
Schwalbe-Beifahren hingegen ist schon immer ein Traum. So auch am Donnerstag, als ich einen wunderschönen Tag hatte, voll Sonne, Freundingesprächen und glücklich sein. Abends sind der tapfer-lernende Mann und ich für den Feierabend mit Abendessen und Picknickdecke auf den Neroberg hoch gedüst. Ah, geilster tiefblauer Himmel, laue Abendluft, der weltbeste Mann -da hab ich spontan zu Gott gesagt “mehr Glücklichesein auf einmal geht gar nicht, oder?” Und glaube Gott hat gekichert, der Schelm, und dann tatsächlich noch einen oben drauf gesetzt: als wir oben ankamen, standen überall um den Neroberg Kerzen, es lief französische Musik und -in der Kuppel wurde getanzt! Drumherum saßen einige Leute mit noch mehr Kerzen und Picknickdecken, haben die Musik genossen, die Tanzpaare und die Abendaussicht über Wiesbaden bewundert. Sehr schön und kitschig. Sehr cool ist auch, dass die ganze Sache kaum organisiert und eher spontan ist. Darum unser neuer Geheimtipp: einfach mal donnerstags bei gutem Wetter auf den Neroberg gehn. Hat uns stark erinnert an etwas, dass wir mal in New York erlebt haben und damals dachten “sowas gibt’s halt nur in NY.” Falsch gedacht. Auch in Wiesbaden. Geil. Gott ist der Hammer.
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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