In aller Kürze zwischen zwei Vorlesungen kommen hier die Montagsvideos dieser Woche. Heute geht’s um Street Art. Insbesondere um Straßenkunst, die Bekanntes in einen neuen Kontext setzt. Und ich finde, da haben sich ein paar ziemlich coole neue Strömungen ergeben. Die erste Idee kommt von Joshua Allen Harris, aus - woher wohl - New York:
Hier gibt’s ein Interview mit ihm. Und dann gibt’s da noch die Sache mit dem Stricken. Hierzulande hat das ja (noch) einen etwas hausmütterlichen Ruf. Aber in New York hat sich das Stricken schon länger zum urbanen Trend entwickelt. Unsere Freundin Ashley ist da nur ein Beispiel von vielen. Ein paar Mädels aus Texas haben das Stricken jetzt noch in einen unerwartet neuen Kontext gesetzt - und damit bin selbst ich als Mann endgültig überzeugt: Stricken ist cool:
Mehr auf knittaplease.com. Wer kennt noch unkonventionelle Street Art Ideen? Her damit!
Vergangenen Dienstag vor genau 10 Jahren habe ich die Bini kennengelernt. Und ich mag sie bis heute. Ist ‘ne schöne Sache - das Jubliäum und die Bini.
Jajaja, ich weiß: sich 10 Jahre zu Kennen ist überhaupt kein ernstzunehmendes Jubliäum. Nicht so wie ein Hochzeitstag oder so. Aber wir nehmen sowas immer zum Anlass, uns einfach daran zu freuen & zu erinnern, was wir aneinander haben. Und besonders schön ist es, wenn Freunde solche Spinnereien ernst nehmen und einem eine Überraschung herrichten. Und die Rechnung ist aufgegangen:
2 Gläser auf dem Tisch + 2 Picollos im Kühlschrank
= 2 Glückliche auf dem Sofa und weil’s so schön war gleich nochmal.
Ja, das war eine Freude. Deshalb nehm ich mir jetzt vor, die kleinen Eigenheiten meiner Freunden (sofern sie bestehen) nicht ändern zu wollen, sondern einfach so stehen zu lassen. Ist doch egal, wie wichtig ich Dinge finde. Wenn sie für meine Freunde wichtig sind, will ich sie auch ernst nehmen! Deshalb: Kommt her ihr kleinen Macken, Neurosen und Eigenheiten - ihr seid herzlich Willkommen im Gesamtpaket!
Und zum Abschluss nochmal zu Bini und mir: 10 Jahre kommen wir manchmal vor wie eine Ewigkeit. Aber gemessen an der Zeit, die wir uns noch kennen werden, ist es wahrscheinlich nichts mehr als ein Liebes-Bisschen.
Vor laaanger Zeit - genauer gesagt im März - haben wir mal davon erzählt, dass wir in New York mit einigen Freunden ein kleines Video gedreht haben. Nach weit über 100 Arbeitsstunden sind davon jetzt noch knapp 5 Minuten übrig. Und die widmen sich einzig und allein einem Thema: Beziehungen.
Genau darüber haben Bini und ich nämlich bis vor ein paar Jahren Tagesseminare & Vorträge für Teenager organisiert. Wir haben da im eigenen Umfeld einfach immer wieder viel zu viel in die Brüche gehen sehen. Yepp, ehrlich gesagt hat’s unsere Generation da einfach nicht so drauf. Eines schönen Sonntags machten sich deshalb eine Hand voll New Yorker auf, in einem kleinen Café in Brooklyn ihren Mund aufzumachen:
Alle, die jetzt schon voller Vorfreude auf einen youtube-Link warten, müssen wir vertrösten: das Editing des Videos ist zwar soweit abgeschlossen, wir suchen nur noch einen Soundtrack und schon könnte es losgehen. Aber: Es könnte. Wäre da nicht die unverbesserliche Angewohnheit, mehr draus machen zu wollen. Deshalb sitzen wir gerade mit ein paar Komplizen daran, um das Video herum sowas wie eine Promo-Initiative für Beziehungen mit Werten zu bauen. Um Mut zu machen, um Vorfreude zu steigern und um denjenigen ein wenig Handwerkszeug bereitzustellen, die gerne eine verlässliche Beziehung leben würden, aber nicht wissen, wie das funktioniert. Es wird nichts Aufgeblasenes werden und auch nichts Schlaues. Einfach ein paar Leutchen, die aus dem Nähkästchen ihren jungen Lebens in endgültigen Beziehungen erzählen.
Wer dazu was zu sagen hat, was zu fragen hat oder jemanden kennt, der da ein Wörtchen mitreden kann: Immer her damit!
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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