Archive for Juni, 2009

Es denkt..

…sehr viel in meinem Kopf.

*Gedankengetümmel*

Zu dem was der Domi da geschrieben hat. Aber davon ein andermal mehr. Heute gibt’s so viele Fotos, da versuch ich mich mal mit dem Schreiben kurz zu fassen. Also erstmal war der Abi da. 

*der*Abi*und*ich*

Das war sehr schön. Vor allem weil wir zusammen nach Herrnhut gefahren sind, um den Geburtstag der coolen Camilla zu feiern. Da haben wir sie eeendlich mal wieder gesehn…

*Cam*Smile*

Und die Hernnhuter Brüdergemeinde kennen gelernt. Ja genau, die machen die Losungen, Sterne und haben zu 24/7 prayer inspiriert. Und eine Kirche in Hammer-Designer-weiß. Geil.

*Herrnhuter*Weissheit*


*Herrnhuter*Weissheit* *Herrnhuter*Weissheit**Herrnhuter*Weissheit* *Herrnhuter*Weissheit*

Oh so schön! 
Den Pfingstmontag haben wir dann mit der Sarah Q. beim Griechen in Schierstein genossen. Perfekt.

*Schiersteiner*Grieche* *die*Sarah*Q* 

Und außerdem hat sich ja einiges in unserer Küche getan: wir haben innerhalb von 2 Wochen von rot (und Tapete!) auf blau und dann auf grau gewechselt. Das Blau war’s so gar nicht. 

*von*rot*nach*blau* *von*rot*nach*blau* *von*rot*nach*blau* *von*rot*nach*blau*

*von*blau*nach*grau* *von*blau*nach*grau* *von*blau*nach*grau* *von*blau*nach*grau*

Und so sieht’s am Ende aus. (Im Idealfall natürlich mit ‘nem geilen Frühstück davor..) Eine Großaufnahme gibt’s erst, wenn die Bilder hängen ;)

*neue*Wand*

Ja und jetzt? Jetzt erholen wir uns ein bißchen von all den vielen Dingen der letzten Woche und vermissen dabei Abis Hut-Gesichter. 

*Abi* *Abi* *Abi* *Abi*

Und das gemeinsame Nachdenken am schönsten Brunnen der Stadt. Am Sherry & Port hat man einfach die besten Gedanken. Hm…

*oh*der*Brunnen*

Eine denkende Bini

Make your voice heard

Am Sonntag darf ich endlich wieder in den Kindergarten. Es ist Europawahl und Wiesbaden Mitte macht da sein Kreuzchen. Für alle Unentschlossenen und Trägen hier ein kleiner Motivationstrainer:

Ein bisschen cooler, aber leider sehr speziell für die USA, ist dieser Clip. Und für alle, die noch keine Ahnung haben, wen sie wählen sollen, gibt’s den Wahl-o-Mat!

Alltagsphilosophie: Um Gottes Willen

Es wird Zeit, meinen Vorsatz umzusetzen: Als Bini und ich aus New York zurückgekommen sind, hatten wir neben aller Vorfreude auch eine Angst: Dass der Horizont, das Lebensgefühl und der ganze Drive aus NY ziemlich schnell im Alltag versacken könnten. In NY war es schließlich einfach gewesen, Neues zu wagen, motiviert & inspiriert zu bleiben und sich vom Puls der Stadt mitreißen zu lassen. Aber wir hatten so unsere Sorge, ob das auch funktioniert, wenn wir zurück im ‘alten’ Umfeld sind.

Deshalb habe ich in NY zum Teil sehr gezielt daran gearbeitet, persönlich vorwärts zu kommen. Ein Teil davon war die Interview-Reihe, von der ich hier zwar schon ab und zu, aber viel zu oberflächlich berichtet habe,  ‘Concepts of Life’

Concepts of Life-Interview

Kurz gesagt ging es darum, mit ein paar handverlesenen Kerlen zu sprechen, die beruflich und persönlich einen Weg hingelegt haben, der für mich erstrebenswert ist. Ich wollte schauen, ob es einen roten Faden gibt bei den Männern, die für mich Vorbilder sind; Grundwerte, die sie verbinden oder sowas wie Erfolgsprinzipien. Die wollte ich dann auf mich anwenden und mich fragen, wie ich das konkret umsetzen kann. [Anmerkung: Die Interviews werde ich übrigens in irgendeiner Weise nochmal aufbereiten, das steht nur etwas hinten an]

Einer dieser Herren war Josh Fulmer, ein junger Outdoor-Journalist, der zum Beispiel für das Men’s Journal und die National Geographic schreibt.

Bouldering im Central ParkBouldering im Central ParkBouldering im Central ParkBouldering im Central Park

Einer der spannendsten Aspekte unseres Gesprächs war seine Antwort auf meine Frage: Glaubst du eher, Gott hat einen festen Plan für dein Leben und du sollst ihn herausfinden und ihm folgen oder triffst du eher die Entscheidungen und Gott segnet diese? Seine Antwort war sinngemäß:

Es muss ausgewogen sein: Es ist wichtig, nach Gottes Wille und seiner Führung zu suchen und das tue ich viel zu wenig. Aber Gott gibt dir auch Talente und Möglichkeiten, die dir in’s Gesicht schauen und bereits seine Führung sein können.  Gott will, dass du auch mal das Risiko eingehst und losläufst, dann wird er dich auf halbem Weg treffen.

Jetzt sind Bini und ich seit genau 2 Monaten zurück und stehen vor genau dieser Situation: Es sieht so aus, als biete sich im Moment die Möglichkeit, hier in Wiesbaden genau die Dinge weiterzuführen, die uns in New York so wichtig geworden sind. Unsere Talente und die unserer Freunde zusammengenommen könnten wir einige tolle Dinge anstoßen. Aber ist das gerade dran? Verlieren wir hinter all dem Enthusiasmus Gott aus den Augen? Oder kommt gerade der von Gott?

Ich fühle mich gerade so, als ob Gott mir einen kompletten Werkzeugkasten vor die Füße legt. Nur sagt er nichts dazu. Er sagt weder ‘Leg los!” noch “Bau was schönes!”. Er sagt einfach nichts. Und ich steh da und weiß nicht, ob ich mit Hammer und Säge jemanden verletzen würde. Ich hab total Lust loszulegen. Nur möchte ich sicher sein, dass es auch Gottes Wille ist und nicht nur meiner. Wie geht das?

Montagsvideo #73 University LipDub

Vor langer, langer Zeit gab’s mal ein Montagsvideo, in dem eine New Yorker Agentur durch ihre Räume führt und dabei ein Liedchen trällert. Dieses Video damals hat mir imponiert und mich in’s Nachdenken darüber gebracht, wie ein Arbeitsumfeld aussehen kann (nachzulesen unter Montagsvideo #8).
Wie dem auch sei, das Video hat in der Internetwelt große Kreise gezogen und viele, kleine Arbeitnehmer zum Träumen über ihren Arbeitsplatz gebracht. Jetzt gibt’s auch was für die vielen, kleinen Studenten dieser Welt:

Mal wieder via Schwipp-Schwager Johannes. Mehr dazu beim University LibDup.

Übrigens befinde ich mich derzeit im klassischen Blogger-Dilemma: Die Zeiten sind spannend und es passiert so viel, dass ich viel zu sagen hätte, aber gerade jetzt fehlt mir die Zeit. Mist. Aber dazu ist mir der Blog zu wichtig. Deshalb werde ich mir heute oder morgen nochmal Zeit zum Bloggen nehmen. Basta.