Archive for März, 2009

Ein Wochenende voller Herrlichkeit (und Fotos)

Am Freitag kam der Domi aus Las Vegas zurück. Ich wollte ihn völlig romantisch und bescheuert mitten in der Nacht vom Flughafen abholen, habe aber gemerkt, dass das nix wird, als ich aufwachte und es draußen schon hell war. Mist.

Er hat etwas seeehr schönes mitgebracht: eine neue Kamera. Oh wunderbar. Sie kam gerade passend zum ersten frühlingshaften Wochenende in NY. 
Samstagmorgen mit Brunch auf der 5th avenue -in Brooklyn ;)

*Park*Slope*Samstag* *Park*Slope*Samstag* *Park*Slope*Samstag* *Park*Slope*Samstag*

Sonntag-Picknick mit Freunden im Park:

*Sonntags*Freu(n)de*Picknick* *Sonntags*Freu(n)de*Picknick* *Sonntags*Freu(n)de*Picknick* *Sonntags*Freu(n)de*Picknick* 

Dabei hat sich leider unsere doofe Erkältung verstärkt. Aber dafür können wir jetzt den ganzen Tag im Bett sitzen, Tee trinken und die neue Kamera besser kennen lernen.

Eine Pfefferminztee-Bini

Montagsvideo #61 Horizonterweiterung

Einer unserer engeren New York-Freunde ist Jamey Hamm. Wir hatten es zwar schön öfter von ihm, aber für alle neuen Leser fasse ich nochmal kurz zusammen:

Barnyard Brother @ Roots Cafe Samstag Abend @ Roots Cafe Barnyard Brother @ Roots Cafe Samstag Abend @ Roots Cafe Samstag Abend @ Roots Cafe Samstag Abend @ Roots Cafe

Er ist einer derjenigen Kerle, die mich hier am meisten inspiriert haben - als Musiker, aber auch persönlich, da er sehr konsequent seinen Traum lebt - mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Er hat die meiste Zeit seines Lebens tagsüber gekellnert, um seine Musik finanzieren zu können, war Jungendpastor in Alabama und ist jetzt - wie so oft auf den Arschtritt seiner Frau hin - nach NY gezogen. Hier hat er mit seiner Frau Randi vor 2 Monaten ein Cafe aufgemacht - das Roots Cafe, wo jeden Samstag Live-Musik ist. Dafür saß er letzte Woche mal wieder selbst hinter dem Mikro, mit den Barnyard Brothers - einer Country Rock Band, die meinen musikalischen Horizont erweitert hat und irgendwie typisch ist für die Vielfalt der Musikszene in Brooklyn. Hörbefehl!

Februar, Februar…

Da bin ich wieder. Habe festgestellt, dass der Februar nicht unbedingt mein Lieblingsmonat ist (so voller Grau, Erkältung und mieser Laune). Hier sind ein paar Sachen, die ihn trotzdem ziemlich schön gemacht haben:

1. ein neues Kleid.

*KLEID*KLEID*KLEID* *KLEID*KLEID*KLEID*

Meine Leidenschaft für das gelbe Kleid hat sich umentschlossen und auf ein Lilanes konzentriert, das eines Abends ganz plötzlich an meiner Zimmertür hing. Und der Held hat mir nicht nur das Kleid geschenkt, sondern auch noch einen Rabatt dafür rausgeschlagen (es war nämlich in Wirklichkeit zu teuer um wahr zu sein).
Yeay!

2. ein Haarband-Shooting. (und dann das Haarband behalten..hihi..)

*Haarband*Shooting* *Haarband*Shooting*

Wer so eine selbstgestrickte Herrlichkeit von meiner Freunding Ashley gerne haben will, sollte jetzt zuschlagen, mich als Post-Alternative nutzen und sich die Shipping-Kosten sparen! Hier geht’s zu ihrem Etsy-Shop: rosesrblue.etsy.com

3. eine neue Haarfrisur. (sieht man schon oben, aber hier nochmal offen)

*Haare*auf* *Haare*auf*

Als ich herausgefunden habe, dass mein kostenlos-Friseur auf einmal $60,- verlangt, musste kurzerhand der Domi ran. Wir waren ehrlich gesagt beide etwas nervös, weil das für ihn komplettes Neuland ist… Nach nur 4 Stunden (über 2 Tage verteilt ;)) hatte er meine Haare neu gefärbt und neu geschnitten. Und oh, ich bin mit dem Ergebnis höchstzufrieden. Wurde sogar gestern im Café auf meinen tollen Schnitt angesprochen. Hach ja, ein Naturtalent…

4. Freunde aus der Ferne.

*Abi*Domi*Bini* *Jungs*beim*zocken*

Der Abi war tatsächlich zum letzten Mal (auf Durchreise und nur für 1 Tag) zu Besuch. War wirklich schön -außer, dass die Jungs dieses Spiel auf dem iphone entdeckt haben und der Abi traurig war (siehe 1. Bild), wenn er nicht spielen konnte, sondern mit uns reden musste oder so was langweiliges ;)… Hihi…

5. Freunde aus der Nähe. (und neue kulinarische Leidenschaften)

*aaawesome*lunch*mit*Dave* *aaawesome*lunch*mit*Dave*

Ich gebe zu: es ist ein wenig klischeehaft, dass ich ausgerechnet im hippen NY darauf komme, aber Sushi ist tatsächlich saulecker. Wir sind in Deutschland bisher nur an schlechtes geraten. Ich war letzte Woche mit Brad (dem weltcoolsten Pastor, wie sich vorgestern bei der Schneeballschlacht wieder herausgestellt hat) Sushi essen und seitdem 5 weitere Ma(h)le. Hihi.. Heute mit dem Dave -was wie immer ein großer Spaß war. Und übrigens: wir haben all das Essen geteilt (meinen Tellerberg und seine Miniportion..) ;)

Und tatsächlich: NY ist auch im Februar schön.

*dem*Frühling*trotzender*Schnee* *dem*Schnee*trotzdender*Frühling*

Wenn der Schnee dem Fühling trotzt (Schneeberge auf Fahrrädern) und noch schöner, wenn der Frühling dem Schnee trotzt (2 Mädels essen ihr Lunch in der Sonne). Was will man mehr.

Eine hallo-März Bini

P.S: noch eine schöne Sache im März: unser Artikel ist in der März-Ausgabe (die morgen erscheint) von der dran. Uiuiuii…

Ocean’s 14th

Auf dem Weg hierher hatte ich mehr Hürden zu überwinden als erwartet, aber jetzt bin ich am Ziel. Ein Schneesturm hat meinen eigentlichen Flieger in die Knie gezwungen und erst nach eineinhalb trostlosen Stunden in der schaurigsten aller Warteschleifen hatte ich dann endlich Ersatz für meinen eh schon knapp geplanten Flug: mit 10 Stunden Verspätung sollte es dann also abends um 6:00 am JFK losgehen. Und man sollte meinen, öffentliche Verkehrsmittel seien ein verlässlicher, unaufregender und sicherer Weg zum Flughafen. Nicht so in NYC: Dass die U-Bahn, die man gerade braucht nicht sofort kommt, ist ja nicht weiter dramatisch und nach 6 Monaten NY auch irgendwie Gewohnheitssache. Aber das das Unwetter, das schon den ersten Flug hat ausfallen lassen auch noch den nötigen Bus aufhält, hätte nicht sein müssen. Aber gut: zum Glück habe nicht nur ich Verspatung, sondern auch mein Ersatzflug. Und zwar eine dreiviertel Stunde - und keine Minute mehr. Da ist eine Bombenwarnung für den nächsten Bahnhof einfach nicht eingeplant… Wie dem auch sei, auf jeden Fall hab ich den Flieger noch bekommen und bin gerade gelandet: Mach dich bereit, Las Vegas!

our hotel lobby

Ich bin hier für 4 Tage, um mit Oli & Sophia ihren Messestand auf der PMA zu betreuen. Die PMA ist die größte Fotomesse der Welt und Oli hat entschlossen, mit seiner eigenen Firma Ernst zu machen und hier auszustellen. Da er jetzt auch noch den Award für den innovativsten Newcomer abgesahnt hat, dürfte es für die beiden auf der Messe jetzt auch einiges zu tun geben und so haben sie mich gefragt, ob ich nicht aushelfen kann - wo ich doch gerade in der Nähe bin. Mit Nähe sind in diesem Fall über 4000km gemeint und damit fast so viel wie die Entfernung NY-Wiesbaden, wie ich später erfahren hab. Wie dem auch sei, dass ein Freund seine eigene Geschäftsidee umsetzt will ich gerne und von Herzen unterstützen! Der große Knackpunkt für mich war nur, dass ich damit - und jetzt kommt’s - eine unserer letzten 4 Wochen NY in Las Vegas verbringe. Und das ist, jetzt wo die Zeit dort so knapp und daher so wertvoll ist, echt schmerzhaft. Aber am Ende war es mir in der Abwägung wichtiger, meine Freunde zu unterstützen. Und so ganz unattraktiv ist ein Besuch in Las Vegas ja auch nicht!
Mal sehen wie gut ich meine Ahnungslosigkeit vom Fotographieren verstecken kann. Hab ja gehört, die ‘Veganer’ wären für wohlklingende Worthülsen empfänglich…

Montagsvideo #60 Dave after Dentist

Die lustigsten Geschichten schreibt das Leben selbst - alles was man braucht, ist ein kleiner Junge, ein Zahnarzttermin mit Narkose und eine Videocamera:

Gestern ist mir aufgefallen, dass ich gaaanz schön lange nicht mehr geschrieben habe. Darum kommt morgen (spätestens übermorgen ;)) ein schöner langer Eintrag (mit Wort- und Bildinformationen über meinen neuen Haarschnitt, angefertigt vom Mann, der alles kann. Und anderen schönen Sachen, die sich auf dieser Seite der Welt zutragen).

Eine erblondete Bini