Archive for März 13th, 2009

oooh…

*oohh*

…die neue Kamera ist unglaublich. Geil. Aber nicht nur das:

Heute sind der weltbeste Mann und ich 8 Jahre und 8 Monate zusammen. Ein geeigneter Zeitpunkt für unser (vorerst!!) letztes, spannendes Projekt hier in NY: ein Kurzfilm (inspiriert von manly man und multiple choice chick). Und es geht um das Thema, über das wir Stunden reden könnten, das Thema, was uns immer wieder staunen lässt, was uns fasziniert, was uns begeistert, weil es Lebensfreude, Kraft, Spaaaß und Glückseeligkeit bringt: die Liebe [Ehe].
Es haben sich einige tolle Church!-Freunde für das Projekt begeistern lassen und sich bereit erklärt am kommenden Sonntag vor die Kamera zu treten. Es ist aufregend, furchteinflößend und saugeil. Wir sind sehr gespannt (und hoffen ihr seid das jetzt auch ;) … auch wenn ihr euch noch gedulden müsst, es werden noch einge Montagsvideos vergehen, bis die Sache fix und fertig ist..).

Eine ungeduldige Bini

Ach ja, übrigens (Nachtrag vom Domi): die neue ‘dran’ ist draußen - und unser Artikel drin. Er heißt ‘Planlos, aber sicher‘ ist in der Märzausgabe und handelt von - was sonst - unserem NY-Abenteuer mit Gott. Und ahhhh, das Belegexemplar will einfach nicht hier ankommen. Ist ja nicht so, dass das für uns Routine wäre, wir platzen vor Spannung…

Die Wahrheit über Vegas

Letzte Woche bin einmal quer durch die Vereinigten Staaten geflogen. Von oben rechts nach unten links, oder - wie andere sagen würden - vom Nordosten in den Südwesten. In Las Vegas, mitten in der Wüste von Nevada, haben Oli & Sophia auf mich gewartet, zwei Freunde von uns, die auf einer Fotomesse dort ausgestellt haben:

pmajump


Für mich eine gute Gelegenheit, Freunde in der Umsetzung ihrer (Geschäfts-)Idee zu unterstützen und gleichzeitig Las Vegas kennen zu lernen. Immerhin kennt man die Stadt aus unzähligen Filmen, Fotos und Legenden.
Dort angekommen, musste ich erstmal eine halbe Stunde durchgehend grinsen: die Stadt ist verrückt. Ein einziges, buntes Blingbling, offensichtlich entworfen von exzentrischen Architekten und gebaut von infantilen Milliardären. Aber nach kurzer Zeit merkt man, dass die Menschen vor den Spielautomaten noch nichtmal glücklich sind, während sie ihr Geld loswerden und dass die ganze Show künstlich und oberflächlich ist. Das Fazit meines ersten Besuches in ‘Sin City’  fällt deshalb eindeut aus:

Las Vegas ist eine seelenlose Attrappe, an der man sich nach einem Tag sattgesehen hat. Die Menschen kommen, weil sie dort nicht das Gesicht verlieren bei dem kläglichen Versuch, ihre zutiefst menschlichen Sehnsüchte zu erfüllen. Sie suchen Glück und bekommen Glücksspiel, bei dem mit ihrem eigenen Glück gespielt wird. Sie suchen Liebe und bekommen Liebesspiele, bei denen sie ihre eigene Liebe verspielen.

Und die Lehr’ aus der Geschicht’? Nach Las Vegas muss man nicht.
Wie seht ihr das? War schonmal jemand von euch da?