Archive for März, 2009

Noch lachen sie…

Noch lachen sie...   Noch lachen sie...

…unsere NY*Freunde ;)

Pack die Koffer 2.0 & Montagsvideo-Querelen

*neuer*Ort*der*Heimat*
Ursprünglich hochgeladen von domiundbini

Jetzt wird’s ernst mit dem Abschied: Heute ist Packtag. Unsere saucoole Freundin Ashley ist hier und hilft uns beim hoffnungslosen Unterfangen, all unser Hab & Gut + unsere Errungenschaften aus NY in die viel zu kleinen Koffer zu packen. Deshalb werden wir heute mehr als gut beschäftigt sein.

Da kommen uns die technischen Probleme gerade recht: wir können nämlich nicht auf unseren Blog zugreifen. Und daher auch kein Montagsvideo posten. Ups. Sorry. Ich hab lediglich diesen Umweg über Flickr gefunden… Wenn wir wiederkommen, bringen wir dafür aber unser eigenes Video mit! Wir haben nämlich riesen Fortschritte mit dem Editing gemacht und sind kurz vor fertig: Juhuuu!

And now, the end is near…

Krass, krass, krass. Von unseren 7 Monaten in NY sind nur noch 3 Tage übrig… Deshalb stürzen wir uns für die letzten Tage wie verrückt in die Gemeinschaft mit Freunden. Zum Programm unserer letzten Woche hier gehör(t)en: Ein Comedy-Abend mit Luke & Abby, Vormittags-Cappuccino auf der Sonnenterrasse mit Ashley & Dave, Sushi-Mittagessen mit Brad & Joy, Alabama-Abendessen mit Jamey & Randy, einen Abend Boule mit Dave & Courtney uuund - für mich persönlich sehr unerwartet - Klettern im Central Park mit Josh, Bjorn & Jonathan. Und davon gibt’s heute einen Fotobericht. Für das volle Erlebnis bitte die Schritt-für-Schritt-Anleitung beachten:

  1. Diashow starten, ABER gleich auf Pause drücken (unten links)
  2. Dann auf das Vollbild-Symbol klicken (unten rechts)
  3. Auf Info-Anzeigen klicken (oben rechts)
  4. Manuell die Bilder durchklicken (von links nach rechts)

Vom Klettern aber wieder zurück zu unserem Abschied. Die letzten Tage fühlen sich wirklich seltsam an. Und momentan ist der Abschied von NY uns einfach noch näher als das Wiedersehen der Heimat (zeitlich, emotional und geographisch). Da waren durchaus schon ein paar Tränen im Spiel… (echte Männer weinen). Aber - und das ist das Gute - es endet nicht nur etwas, sondern es beginnt auch etwas Neues. Und darauf freuen wir uns.

das Beste kommt zum Schluß

Was bisher geschah:
Wenn Freunde aus der Heimat in NY sind, muss man sich natürlich zum Kaffee treffen -oder eben zum Sekt, wenn man die Betty trifft ;)

*Betty*mit*Sektchen* *Betty*und*Sekt*

Letzte Woche war außerdem die Generalprobe von “Amen Corner”, einem Theaterstück, für das unsere saucoole Freundin Ashley die Kostüme designed hat (sehr geil!). Wir durften ein Kostüm-Shooting für ihr Portfolio machen.  

 *Generalprobe*Shooting* *Generalprobe*Shooting*

Und jetzt (zum Schluß) kommt das Beste: am Sonntag habe ich mich taufen lassen! Ui, das ist bestimmt eine Überraschung für so manchen, der weiß, wie lange ich schon mit Gott zu tun habe. Nämlich seit 10 Jahren. Aber das war so:

Ich habe mich 1998 in einer lauen, vollmondigen Julinacht im Garten meiner Eltern entschieden, dass ich mir sicher bin, dass es Gott gibt und ich mehr will, als das nur zu denken. Also habe ich ihn gebeten in mein Leben zu kommen, damit wir uns kennen lernen und für immer Freunde sein können. Ich war nicht wirklich fest in einer Gemeinde und irgendwie hat mir auch niemand gesagt “hey, lass dich doch taufen”. Und so hab ich den “richtigen Zeitpunkt” irgendwie verpasst.

Und jetzt ist es vielleicht ein wenig überraschend, und vielleicht auch “spät”, aber ich finde es ist der perfekte Zeitpunkt. Und jetzt wird’s ein bißchen persönlich (tiiief Luftholen). Als wir nach NY gegangen sind, dachte ich, dass es mit Gott eine supergeile Zeit wird. Dass wir zusammen Bäume ausreißen und über Wolkenkratzer springen. Leider kam es anders und ich hatte eine echte down-Phase mit Gott. Ich habe (wie jeder) nicht alle Antworten auf alle Fragen und irgendwie wurde es immer schwieriger Gott nah zu sein. In dieser Zeit habe ich ehrlich gedacht: “ich wünschte ich wäre getauft und hätte mich für Gott so feste entschieden, wie für den Domi.” In Momenten, in denen ich nicht auf Wolke 7 bin und es einfach schwierig ist, weiß ich -scheiß egal, wie ich mich fühle, wir sind für immer verheiratet. Das steht fest. Für Gott habe ich mich zwar auch entschieden, aber eben mit süßen 14. Darum habe ich viel über das Thema Taufe nachgedacht.

Inzwischen geht’s uns, Gott und mir, schon wieder besser zusammen. Ich fühle mich immer noch nicht auf einem emotionalen Überschwung, aber trotzdem und gerade deshalb habe ich mich am Sonntag taufen lassen. Es ist keine begeisterte Kopflos-Handlung, sondern eine tiefe Überzeugung. Ja, ich habe noch Fragen, ja ich verstehe nicht alles. Aber ich weiß, dass es Gott gibt, dass er mich gern hat, dass er guuute Sachen für mich hat und mit mir vorhat und dass wir zwei ein super Team sind. Und dafür hab ich mich entschieden.

*T*A*U*F*E* *T*A*U*F*E*

Eine felsenfeste Bini

Post-Postproduction

-ist wieder Zeit zum Bloggen. Nämlich morgen. Der komplette Tag heute ist mit schneiden drauf gegangen. Aber morgen, ganz sicher morgen, werde ich mich hier wieder melden, mit einem kleinen Update unserer letzten Woche. Also bleibt dran, wir sind morgen zurück!

Eine cutting-edge Bini

Montagsvideo #63 Everything is amaizing, nobody is happy

In den letzten Wochen saßen wir öfter mal da mit all unseren Macbooks, iPhones, D90s & Co und haben uns gefragt, wie um alles in der Welt wir dazu kommen, so verwöhnt zu sein mit Technik. Vielleicht hat Louis C.K. Recht:

eine Mail an die Heimat

Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich eine Mail an einige Freunde in Deutschland geschrieben, weil Bini und ich uns so darauf freuen, bald wieder nah an unseren Freunden und Familien zu leben. Hier ein paar Auszüge davon, um unsere Vorfreude zu teilen:

*Dreh*

Hallo Freunde,
es hat sich was gar Feines zugetragen in amerikanischen Landen, wovon ich euch gerne erzählen möchte:
Vor gar nicht allzu langer Zeit ist unsere liebe Freundin Ashley in ein neues zu Hause gezogen. Ein kleines, nettes Zimmerchen, hübsch, warm und - vor allem - so gar nicht unweit von unserer bescheidenen Bleibe. Dort wohnt sie nun, gemeinsam mit einem anderen Freund von uns und ist froh. Tagein, tagaus. Warum? Aus demselben Grund, aus dem auch wir froh sind. Tagein, tagaus. Weil eine kleine, unscheinbare Sache, ganz ungeahnt große Folgen hat - und noch dazu ganz ungeahnt schöne Folgen: das “nah an Freunden wohnen”.
Es ist die reinste Freude. Mal eben auf einen Latte vorbeikommen, kurz vor der Arbeit, auf dem Rückweg oder einfach so zwischendurch. Wenn’s schneit schnell rüberrennen für eine spontane Schneeballschlacht, bevor der Schnee wieder weggeschmolzen ist. Und weil man weiß, das bei den Freunden das Wohnzimmerfenster immer einen Spalt weit offensteht und man dadurch ganz famos einen kleinen Schneeball mitten ins Wohnzimmer feuern kann. Den Video abends einfach nicht bloß zu zweit gucken, eben nicht allein einkaufen gehen, sondern zu zweit, dritt, viert… Wenn man keine Lust hat auf Kochen einfach spontan beim anderen mitessen. Sich zufällig im nächstgelegenen Café treffen. Auf dem Heimweg vom Bäcker samstags einfach ein paar Brötchen mehr kaufen und vor die Tür der Freunde legen. Es ist herrlich, so an Freunden zu wohnen. Doch so schön es hier gerade gerade auch sein mag, noch schöner ist für mich eine andere Vorstellung: das alles und mehr bald zu Hause zu machen, da wo ich hingehöre: bei meinen Freunden in Deutschland.
Als Bini und ich anfang des letzten Jahres entschieden haben, nach NY zu ziehen, haben wir uns in Wiesbaden oft ein wenig einsam gefühlt. Nicht, dass wir wirklich einsam gewesen wären: wir kennen ja im ganzen Umkreis nette Menschen. Aber es kam so oft vor, dass wir spontan Lust auf Freunde hatten. Zum Frühstück, mitten am Tag und noch häufiger abends. Und beim Überlegen, wer jetzt in Frage käme, [...] blieb irgendwie oft niemand übrig. Da war’n Domi und Bini manchmal etwas traurig…
Dann sind sie ganz weit weggezogen. In eine andere Stadt, in einem anderen Land, auf einem anderen Kontinent und haben dort ganz viele nette Leute kennengelernt. Die Stadt war neu. Die Gemeinde auch. Neu, toll und aufregend. Und doch haben sie ganz schnell gemerkt, wo sie eigentlich hingehören: zu den Freunden in der Heimat. Mit diesem Wissen im Gepäck trudelten dann nach und nach Neuigkeiten ein, die ihre Herzen hüpfen lassen: [... Ein paar ganz tolle Menschen sollten in ihre Nähe nach Wiesbaden ziehen.]
Das neue Leben hier in NY ist zwar schön - und wir haben auch ein wenig Platzangst ob des nahenden Rückreisetermins. Doch je näher dieser kommt, desto mehr spüren wir auch: wir freuen uns auf unsere Freunde und Familie. Sehr. Sehr. Sehr. Und darauf, dass wir wieder näher zusammen leben. Auf dem selben Kontinent, im selben Land und vielleicht sogar in derselben Stadt. Herrlich und wunderbar.

Wir haben den Dreh raus…

…aus der to-do-Liste. Er ist nämlich im Kasten. Jetzt kommt ”nur noch” die liebe Post-Produktion. Unser ehrgeiziges Ziel ist es, alles bis zum Abflug fertig zu haben, aber der ist schon heute in 2 Wochen… Wir werden sehen (oder eben später sehn). 

Es hat jedenfalls sau viel Spaß gemacht!

*shooting*

*shooting* *shooting* *shooting* *shooting*

(allen, die mitgemacht haben, werden wir später noch danken -und in einer Sprache, die sie verstehn ;))

Am Montag haben wir dann erstmal Feeerien gemacht. Das war nach der sehr Projekt-beladenen Zeit wirklich wunderbar… Außerdem wollen das iphone und die D90 auch unbedingt Aufmerksamkeit. Üüübrigens: wir haben nicht plötzlich einen Goldesel, sondern diese beiden (völlig unangemessen geilen) Gerätschaften in einem super (nahezu kostenlos) Deal bekommen. 
Darum meistert der Domi in den Ferien das neue iphone-Spiel und ich knipse was immer vor die Linse gerät. Natürlich alles mit Kaffee. Hmmm… 

*Ferien*Ferien* *Ferien*mit*D90* *Ferien*mit*iphone*

Eine koffein(iert)-knipsende Bini

P.S. Nur noch 2 Wochen. Krass, das…. Die Vorfreude wird größer, die Trennungsschmerz-Aussicht auch. Das eine Auge lacht sich halb tot und das andere heult wie ein Schloßhund…


Montagsvideo #62 Her Morning Elegance

Vielleicht das schönste Stop Motion-Stück, das ich kenne. Und dazu noch ein schönes Lied. Wenn ich dieses Musikvideo sehe, denke ich irgendwie, die beiden müssen eine wundervolle Beziehung haben…

Es braucht einfach nicht viel, etwas Herausragendes zu schaffen: eine gute Idee, Kreativität und viel Einsatzbereitschaft. Nicht mehr. Nicht weniger.

oooh…

*oohh*

…die neue Kamera ist unglaublich. Geil. Aber nicht nur das:

Heute sind der weltbeste Mann und ich 8 Jahre und 8 Monate zusammen. Ein geeigneter Zeitpunkt für unser (vorerst!!) letztes, spannendes Projekt hier in NY: ein Kurzfilm (inspiriert von manly man und multiple choice chick). Und es geht um das Thema, über das wir Stunden reden könnten, das Thema, was uns immer wieder staunen lässt, was uns fasziniert, was uns begeistert, weil es Lebensfreude, Kraft, Spaaaß und Glückseeligkeit bringt: die Liebe [Ehe].
Es haben sich einige tolle Church!-Freunde für das Projekt begeistern lassen und sich bereit erklärt am kommenden Sonntag vor die Kamera zu treten. Es ist aufregend, furchteinflößend und saugeil. Wir sind sehr gespannt (und hoffen ihr seid das jetzt auch ;) … auch wenn ihr euch noch gedulden müsst, es werden noch einge Montagsvideos vergehen, bis die Sache fix und fertig ist..).

Eine ungeduldige Bini

Ach ja, übrigens (Nachtrag vom Domi): die neue ‘dran’ ist draußen - und unser Artikel drin. Er heißt ‘Planlos, aber sicher‘ ist in der Märzausgabe und handelt von - was sonst - unserem NY-Abenteuer mit Gott. Und ahhhh, das Belegexemplar will einfach nicht hier ankommen. Ist ja nicht so, dass das für uns Routine wäre, wir platzen vor Spannung…

Die Wahrheit über Vegas

Letzte Woche bin einmal quer durch die Vereinigten Staaten geflogen. Von oben rechts nach unten links, oder - wie andere sagen würden - vom Nordosten in den Südwesten. In Las Vegas, mitten in der Wüste von Nevada, haben Oli & Sophia auf mich gewartet, zwei Freunde von uns, die auf einer Fotomesse dort ausgestellt haben:

pmajump


Für mich eine gute Gelegenheit, Freunde in der Umsetzung ihrer (Geschäfts-)Idee zu unterstützen und gleichzeitig Las Vegas kennen zu lernen. Immerhin kennt man die Stadt aus unzähligen Filmen, Fotos und Legenden.
Dort angekommen, musste ich erstmal eine halbe Stunde durchgehend grinsen: die Stadt ist verrückt. Ein einziges, buntes Blingbling, offensichtlich entworfen von exzentrischen Architekten und gebaut von infantilen Milliardären. Aber nach kurzer Zeit merkt man, dass die Menschen vor den Spielautomaten noch nichtmal glücklich sind, während sie ihr Geld loswerden und dass die ganze Show künstlich und oberflächlich ist. Das Fazit meines ersten Besuches in ‘Sin City’  fällt deshalb eindeut aus:

Las Vegas ist eine seelenlose Attrappe, an der man sich nach einem Tag sattgesehen hat. Die Menschen kommen, weil sie dort nicht das Gesicht verlieren bei dem kläglichen Versuch, ihre zutiefst menschlichen Sehnsüchte zu erfüllen. Sie suchen Glück und bekommen Glücksspiel, bei dem mit ihrem eigenen Glück gespielt wird. Sie suchen Liebe und bekommen Liebesspiele, bei denen sie ihre eigene Liebe verspielen.

Und die Lehr’ aus der Geschicht’? Nach Las Vegas muss man nicht.
Wie seht ihr das? War schonmal jemand von euch da?

Große Ereignisse

subway scene

…werfen ihre Schatten voraus: ‘Zimmer frei’-Anzeige online gestellt // Besichtigung mit potentiellen Nachmietern gehabt // keine Monatskarte mehr für die Metro gekauft // Termin für die Abschiedsparty gesucht // für Vorlesungen im nächsten Semester angemeldet // keine ganze Flasche Ketchup mehr gekauft // vorsorglich schonmal Fotos vom typischen Freundes-Sonntag gemacht // letztes Mal Miete bezahlt // mit dem letzten Check im Heft // befürchtet, Brad das letzte Mal predigen zu hören // letztes Mal JFK als Heimatflughafen angegeben // zahlreiche Sentimentalitätsanflüge gehabt // ebensoviele Vorfreude überwiegt-Erlebnisse // dem Abi schonmal 30kg Gepäck mitgegeben // New York Magazine-Abo auslaufen lassen // Freunden Möbelstücke versprochen // Zwiebeln nur noch einzeln gekauft // ‘was ich noch in NY machen will’-Liste geschrieben // Schattenvorauswurf-Post geschrieben