Immer mitten in die Fresse rein

Ein Freund von mir, den ich sehr schätze, hat in einem bis auf die Knochen ehrlichen Blogeintrag gesagt, was sich viele Christen nicht zu sagen trauen -selbst wenn sie dasselbe Problem haben. Zumindest ging´s mir lange Phasen im Leben genauso, aber ich hatte nicht den Mum, so klare Worte zu sprechen. Es geht um die Frage, wie Glaube im Alltag aussieht und ein Teil davon ist die Zeit, die man allein und ferab von Gottesdiensten mit Gott verbringt. Dafür hat sich der Begriff “stille Zeit” eingebürgert - auch wenn diese oft alles andere als still ist. Hier also Matzes Beitrag “Alles noch einmal genauso… ?”

3 Responses to “Immer mitten in die Fresse rein”


  1. 1 Sarah

    Ich setz da mal (unter beide artikel) meine unterschrift drunter!!

    SARAH

  2. 2 Bodo

    hi domi,

    ich lass mal meinen comment unter deinem beitrag, der matze hat schon genug…
    danke für deine ehrlichkeit mit den beziehungen! das entspannt mich, hoffe, wir bleiden dennoch in kontakt.
    zu matzes beitrag und deinen fragen: es gibt so viele wege, gott zu begegnen, das leben ist immer anders als ich es erwarte und es geschehen dinge, die meinen tag oder meinem leben eine ganz andere richtung geben. gottes wege sind einfach viel höher als meine. es gibt so viel ungerechte dinge, z.b. dass gott regen fallen lässt, auf die, die heilig und untadelig leben und auf die anderen.
    dann gibt es zeiten, die unglaublich schwer sind, weil ich in der “stillen zeit” mich selber aushalten muss, ohne ablenkung und mit dem ganzen unerlösten rest. den muss ich erstmal annehmen und mich damit versöhnen, wer ich bin. gott hat damit weit weniger probleme als mein stolz, der sich immer wieder selbst erlösen will. mir selbst fällt es unendlich schwer, meine bedürftigkeit vor gott auszuhalten und ihm hinzuhalten, bis er antwortet. ich bin auch gegen schönreden und “konzepte”‘ und “ich müsste mal wieder…” und “wir sollten mal…” klar, auf’s klo.
    wir brauchen gefährten und keine “rechenschaftspartner”, leute, die für uns glauben, wenn sir selbst nicht mehr können, die uns aufhelfen, wenn wir hingefallen sind und unseren dreck mit uns aushalten und vor gott bringen. das erfordert mut, manchmal mehr, als ich aufbringen kann.
    aber ich habe mich entschieden, mit gott zu leben. und das gute ist, dass gott auf mich zu kommt.
    in diesem sinne,

    bodo

  3. 3 Doro Heinrich

    Domi… danke, das war spannend.
    Die Verlinkung mein ich. Und is bestimmt noch nicht zu Ende das Thema.

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