wir hoffen, ihr seid allesamt gut im neuen Jahr angekommen und wünschen euch ein aufregendes, inspiriertes und vor allem gesegnetes 2009!
Wir selbst stecken noch für ein paar Stunden in 2008 fest, kommen dann aber um 06:00 Uhr morgens MEZ nach. Silvester in NYC wird ganz unaufgeregt: auf Touristenmassen am Times Square haben wir keine Lust, deshalb treffen wir ein paar Freunde, Essen gemeinsam & gehen um kurz vor 12 auf´s Dach, wo wir einen ähnlichen Blick auf die Freiheitsstatue haben wie auf dem Bild oben (vorausgesetzt, die Wolken ziehen noch weiter).
Wir freuen uns aber schon jetzt wie wild auf das nächste Silvester, das wir wieder in Deutschland feiern werden. Voraussichtlich.
Gestern abend sind Joe & Christiane wieder zurück nach Deutschland geflogen und ich mus sagen: Ich gönne dem Rhein-Main-Gebiet zwar die Anwesenheit von den beiden, aber es war schon saugut, sie hier zu haben: viel Lachen, die Stadt entdecken, Shoppen bis zum Umfallen, ihnen unser Leben hier zeigen, gemeinsam durch die Straßen von New York springen, in Erinnerungen schwelgen und in die Zukunft blicken - da haben wir für zwei Wochen alles andere stehen und liegen gelassen und einfach nur die Zeit genossen. So auch gestern, an unserem letzten gemeinsamen Tag - deshalb hier das zweite Dienstagsvideo:
Sie sind die Vorreiter. Sie greifen die Platzhirsche an. Mit ihren Ideen erfinden sie völlig neue Geschäftsfelder und krempeln den Markt um.
Die FTD porträtiert außergewöhnliche Entrepreneure, die Joseph A. Schumpeters Begriff von der “schöpferischen Zerstörung” in die Tat umsetzen und damit ihren Weg zum Erfolg gefunden haben.
Bisher war zwar noch keiner dabei, der in meinen Interessensgebieten kreativ zerstört, aber es ist immer inspirierend zu sehen, wie andere neue Wege gehen. Von Mark Korzilius´Idee habe ich selbst schon oft profitiert: Vapiano
Am 24. waren wir im Weihnachtsgottesdienst in der St. Patrick’s Kathedrale. War schön feierlich. Und im kleinen Kreis -nur wir und 3.000 andere ;)
Zu Hause haben wir dann lecker gegessen (stylische Tomatensuppe und andere Leckereien), danach wurde beschert.
Am schönsten gefreut hat sich der Joe. Der bekam was um sein Moped zu pimpen…
Am 25. waren wir bei unseren Freunden Shannon und Daniel zum großen Weihnachtsessen eingeladen. Hm.. war wunderbar.
Nach all der Weihnachtsherrlichkeit genießen wir hier nochmal heftig die Zeit mit Joe und Christiane. Falls wir sie nicht doch zum Bleiben überreden können, kehrt hier am Dienstag wieder das normale Leben ein (mit so alltäglichen Sachen wie einem Jahreswechsel, Bilanz ziehen und einem Blogjubiläum…)
Today I asked my pastor: how did you come up with the name “Postmark” for the coffeeshop?
And he answered: well, my favourite book in the bibel is Luke and it is post- Mark.
[edit from Bini: if you know Brad, you already know: this is a joke. If you don't: this is a joke.]
Ich bin dankbar, dass ich in eine Gemeinde gehen darf, die einen solchen Pastor hat. Und ich bin dankbar für:
* Turnschuhe, die weniger Wasser reinlassen als Stiefel * Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade * dass Macy’s 24 h auf hat und man das wirklich nicht braucht * den Heimweg von der Bar gegenüber * “morgen Kinder wird’s was geben” singen * Kaffee * neuen Stoff einkaufen * NY bei Sonne * Turboweihnachtsgeschenke machen * offene Münder beim 1. Times Square Anblick * Ferien haben * coole Läden, wie HomeCandy *
Wir sind sprachlos. Ohne Worte und ohne Erklärung sitzen wir hier. Voller Scham und Reue ob der vernachlässigten Fürsorgepflicht. Denn wir hatten die Pflicht, dafür zu sorgen, dass soetwas nie passieren kann. Und doch ist es geschehen. Wir sind Rabenblogger.
Seit 50 Wochen verging kein Montag ohne Video. Nächste Woche wäre es ein Jahr gewesen. Doch heute ist es soweit - Ladies and Gentlemen, das ersteeeeee “Dienstagsvideo”:
Das Video ist die deutsche Antwort auf Bradley Hathaway, den eingefleischte Blogleser bereits kennen. Es lohnt sich übrigens, dem Text mal wirklich zu lauschen, die Inhalte sind super!
Ups, ruckzuck waren drei Tage vergangen… Entschuldigung an alle, die zwischendrin öfter vorbei geschaut haben. Wir möchten normalerweise öfter schreiben und werden das auch weiterhin tun. Nach 4 Monaten Joe & Christiane-Abstinenz mussten wir aber erstmal jede Minute ausnutzen - und das haben wir auch getan! Deshalb gibt´s jetzt einige Impressionen von unseren gemeinsamen Tagen. Aber mal der Reihe nach:
Zuerst hieß es am Mittwoch natürlich mal Nachbarschaft entdecken, deshalb sind wir zusammen durch Park Slope zur Tealounge geschlendert:
Der Rest vom Tag sah etwas anders aus, als von Joe & Christiane erwartet: Anstatt nämlich sofort nach Manhattten zu fahren, haben wir erstmal unserer Freundin Ashley beim Umziehen geholfen. Darüber zitiere ich am besten einfach den Joe (O-Ton): “Da reist man um die halbe Welt und einen Tag später ist schon wieder alles wie immer.” Aber am Donnerstag sind wir dann doch noch zum Shoppen in Manhatten gekommen:
Am Freitag hieß es dann erstmal Weihnachtspost für die Heimat basteln, schreiben & losschicken. Bilder davon wie immer bei Flickr. Für Freitag-Abend hat Gott sich dann allerdings etwas gaaanz besonderes ausgedacht: VIP-Tickets für die New Jersey Devils, ein Eishockey-Team der NHL. Sowas hab´ich noch nie erlebt: private suite mit Ledersitzen, Flatscreens, Catering und perfekter Sicht auf´s Spielfeld:
Aber am meisten habe ich mich auf Momente wie im nächsten Bild gefreut:
Gute Aussicht, gute Freunde, gute Gespräche - das ist wahres Leben.
Für alle, die mehr sehen wollen noch eine Diashow mit allen Bildern von Familie Gutzmann in NYC:
Juhuuu: Joe & Christiane sind da! Da wir jetzt natürlich vor allem erstmal die Gemeinschaft genießen müssen, vorab nur ein kurzer Mitschnitt von unserem kleinen Weihnachtsdeko-Schaulauf:
Haha, wir haben heute gar keine Zeit, lang zu schreiben. Der Grund: wir müssen einige Pflichten der nächsten zwei Wochen im Voraus abarbeiten, um uns damit freizuschlagen, deeeeenn: morgen kommen Joe & Christiane!!! Yeay, geiäl, weltklasse, spitzenmäßig, superduperoberaffengeil.
Ursprünglich war ja geplant, dass die beiden parallel mit unserem NYC-Aufenthalt in Detroit sind und wir gemeinsam Weihnachten feiern. Jetzt hat zwar der erste Teil des Plans nicht hingehauen, aber den zweiten lassen wir uns nicht nehmen - JUHUUU, ich freu mich so.
Das Faszinierendste am Leben in New York ist für mich, so viele interessante Menschen mit komplett unterschiedlichen Lebenskonzepten zu treffen. Vom Investmentbanker auf der Wallstreet bis zum Straßenmusiker in der Subwaystation ist die komplette Bandbreite vertreten. Und da ich persönlich sehr begeisterungsfähig bin, wenn es zu Menschen kommt, faszinieren mich einige von ihnen so sehr, dass ich stark in´s Grübeln über mein eigenes Leben komme.
Wo sehe ich mich zwischen Karriere und Freiheit? Zwischen Sicherheit und Selbstverwirklichung? Zwischen Kohle scheffeln und Gutes tun?
Das Komplizierte ist: mich faszinieren Menschen an beiden Enden des Spektrums. Der arme Musiker genauso wie der Jungunternehmer, der Sozialaktivist und sogar der Politlobbyist - ich kann mich also nicht einfach auf eine Seite schlagen. Diese sehr persönlichen Fragen haben mich deshalb zu meinem neuen Projekt angeregt: Ich werde ein Interview mit den unterschiedlichsten New Yorkern führen und sie fragen, was sie antreibt, was sie erreichen wollen, woher sie kommen & wohin sie gehen. Dann kann ich sehen, worin sich Wallstreet, Pastor, Gastronom & Hausfrau unterscheiden und wo sich sich ähnlich sind.
Damit will ich erstens herausfinden, wo ich mich persönlich in der Bandbreite der Lebensentwürfe am besten wiederfinden kann. Zweitens (und hier wird´s journalistisch) will ich die inspirierende Vielfalt in New York einfangen und in einem Artikel für alle erlebbar machen.
Und jetzt brauche ich euch: ich hänge nämlich fest mit dem Interview und habe mir gedacht “Mensch Domi, du hast doch aufgeweckte Freunde und Blogleser - frag´die doch einfach”. Deshalb hoffe ich jetzt auf eure Hilfe: Was würdet ihr den Wallstreet-Broker fragen oder den Musiker oder sonstwen? Wer wäre ein interessanter Gesprächspartner? Und welche Fragestellungen fändet ihr spannend?
Besonders unsere. Sie haben uns einen dicken, fetten, teuren und wundervollen “wir wissen wovon ihr träumt”-Beweiß nach Brooklyn geschickt: einen Adventskalender, voll deutscher Herrlichkeit. Mein Favorit (hat Knallstreichhölzer und Schoko am Stäbchen, das man in heiße Milch hält (!!) ausgestochen): wundervolle Aldi-Salami. Oh Herrlichkeit. Habe sie gestern zu drei Mahlzeiten gegessen.
Danke liebe Freunde. Sophia, Oli, Debbie, Flo, Abi, Christiane und Peter -ihr seid die coolsten.
Eine SAAAAAALAAAAAAAAMIIIIIIIIII-Bini
Heute habe ich mal wieder festgestellt, was für ‘ne gute Sache das ist, dass Gott alles besser weiß.
Ich werde ja gerade Profi darin “right here, right now” zu sein, und bin die meiste Zeit des Tages damit beschäftigt, all die Herrlichkeit, mit der Gott uns beschenkt zu genießen. Aber ab und an ziehen dicke Grübelwolken über meinem Haupt auf. Dann erwische ich mich dabei, wie ich doch wieder versuche zu planen und alles zu durchdenken. Und obwohl das allermeistens eine echt gute Sache ist, ist es definitiv schlecht, wenn es mit Sorgen verbunden ist, statt mit Lebensfreude. Und wenn man nicht plant um auf coole Ziele hin zu fiebern, sondern, weil man die Sicherheit braucht.
Da hab ich also heute drin gesteckt und gegrübelt und da sagt Gott zu mir: “mach dich mal ganz locker! Ich bin ja auch noch da. Und ich habe gute Sachen vor, egal, ob du das vorher alles ausklügelst oder Dinge auch einfach auf dich zukommen lässt. Vertrau mir mal. Ist ‘ne gute Sache.” Hm, glaube Gott hat Recht. Am Ende weiß er es einfach besser. Weil er alles weiß. Und das ist sooo ein beruhigendes Gefühl. Ich muss nicht alles durchdenken und planen, sondern kann auch einfach vertrauen, denn mein Leben ist in seinen Händen. Oh schön, oh schön, weniger grübeln, mehr Zeit zum Spaaaß haben -mit dem Domi, meiner Nähmaschine und auch dem Besserwisser-Gott, denn der hat einen echt geilen Humor. Hm, liegt vielleicht daran, dass er Humor erfunden hat.. ;)
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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