Archive for November 21st, 2008

Der kleine Tempounterschied

Heute waren wir zusammen joggen. Das haben wir erst einmal in Wiesbaden gemacht und nach nur 7 Minuten sagte der junge Hüpfer neben mir “Bini, ich kann nicht mehr. Es ist zu anstrengend mit dir. Bitte lass mich schneller laufen.”
Ha! Sollen doch so viele Omas mit Gehwagen an mir vorbei düsen wie sie wollen -für meinen Mann ist mein Tempo zu anstrengnd :)

*sportliches*Eheglück*

Heute ist er zwei große Runden gelaufen, während ich eine gelaufen bin. Dafür habe ich mir bestimmt doppelt so viele gute Gedanken in der gleichen Zeit gemacht… hihi ;)

Eine lahme halbsoschnelle Bini

reality check

Mir ist grad dieser alte Beitrag vom Januar 2008 in die Hände gefallen: Krass. Steht total viel immer-noch-richtiges-und-wichtiges drin. Den muss ich mir ja grad nochmal zur Brust nehmen und checken, wie weit ich schon bin mit meiner NY-Wunschliste:

Was ich suche? Inspiration. Einen breiteren Horizont. Und das wird New York allemal bieten. Die Stadt ist voll von Extremen - sicher auch im Negativen. Aber ich freue mich drauf, die unterschiedlichsten Typen, Lebenskonzepte & Stile zu sehen, die nirgends so konsequent gelebt werden wie in NYC.

Diese Annahmen haben sich definitv bewahrheitet. Es ist einfach toll, wie viele interessante Leute mit interessanten Lebensentwürfen man hier kennenlernt!  Dagegen bin ich selbst ein spießiger Sicherheitsfanatiker mit knochentrockenem Lebenslauf. Allein aus der Church! (so nennen die sich) kennen wir jetzt schon 2 Comedians, 1 Straßenmusiker, 1 Regisseur, 3 Caféinhaberin und 1 Ralf Lauren Model. Gestern zum Beispiel habe ich mich mit einem Filmemacher getroffen, der vor kurzem sein gutlaufendes Geschäft und sein Haus in Washington aufgegeben hat, um in NY nochmal neu zu starten. (Am Rande: Die Hauptfigur seines neuen Films ist ein deutscher Einwanderer nach dem 2. Weltkrieg & er kommt grade irgendwie nicht weiter - da kam ihm ein Deutscher als Gesprächspartner gerade sehr gelegen… spannend.) Fazit: Hier laufen spannende Leute rum & ich komme von der Vorstellung los, dass es nur ein fester Job in einem geregelten Leben sein kann!

Ich will
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-als Sozialjunkie ohne Freunde auf einen anderen Kontinent? Erledigt.
-habe schon gute Vorbilder gefunden
-auch kranke Anschauungen gibt es genug
-Kontinent, Stadt, Menschen - alles neu
-Bin schon ganz gut & übe weiter
-Erledigt, weil nach NY gezogen
-Soweit: NY & Connecticut
-Von Null anfangen = sich durchboxen
-Eindeutig erledigt - viel zu oft & viel zu viel
-Erledigt, zum Beispiel hier, den gibt´s aber überall und zu Hauf
-Fehlanzeige. Nicht in NY.
-Hab´ich aus den Augen verloren, ist wieder im Blick
-Zu fettig, zu süß.
-Bin zwar schon meilenweit durch Manhatten gelaufen, aber war noch an an keinem Flußufer…

Ich will nicht

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-Hab keinen mehr: ist also definitiv erledigt
-Luftlinie NYC-Hochheim: 6.200km
-Erledigt und viel Inspiration für Gemeindeleben
-Klein ist es immernoch, aber zu herausfordernd für nett
-Studium für bescheuerten Traum unterbrochen
-1. Stempel im Reisepass: USA
-War knapp, aber wir sind hier.
-Manchmal ist mir Leidenschaft wichtiger als Ausgewogenheit. Das letzte Montagsvideo habe ich z.B. bis 03:30 geschnitten.
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