Wenn man an Halloween in NY ist, muss man natürlich auf die Halloween Parade gehn.
Im Gegensatz zum deutschen Fasching ging’s hier natürlich oft ums Gruselthema: mit Geisterpuppen in 4 m Höhe, aufwendigen Beamerprojektionen auf Fensterrahmen und Riesenstühlen. Zwischen professionelleren Gruppen liefen dann einzelne Verkleidete -hier gab’s natürlich viel Politisches, wie Palin mit schwangerer Tochter oder als “Miss Pitbull”, Obama als Superman und natürlich “Joe, the plumber”. Zwischenrein haben sich leider Unmengen liebloser Kostüme und vereinzelte Perverslinge gemischt -die Seite gibt’s auch. Mein Favorit: einer als Huhn und einer als Ei, beide mit dem gleichen Schild: “ich war zuerst da”.
In unserem Viertel Park Slope hingegen sah Halloween am Nachmittag ganz anders aus:
Die Hauptstraße war vollgepackt mit verkleideten Kindern und deren Eltern. Und in jedem einzelnen Geschäft wurde Candy abgesahnt. Die Verkleidungen waren hier oft total aufwendig und originell. Ein Säugling als Charlie Brown, ein 3jähriger Punk-Rockstar und sooo viele Kinder, die am Rande des Zuckerkomas in Glückseeligkeit schwelgten.
Jetzt versteh ich auch, warum Halloween so ein Kindertraum ist. Einen Tag lang sehn alle lustig aus und man darf so viel Zucker essen, wie man nur irgend möglich in den kleinen Bauch stopfen kann. Herrlich.
Dann gab’s an diesem Wochenende noch einen Samstagmorgen -so, wie er sein sollte: in einem wunderschönen kleinen Café, mit viel Sonne, guten Gesprächen und Kaffee.
Wir haben über NY geredet, unsere Ziele und wie wir sie weiter voranbringen wollen. Und haben festgestellt -wir wolln mehr. Und am Montag geht’s los. Oh ich mag diese herrliche Kombination: Kaffee und gute Entschlüsse treffen. Hm. Good stuff.
Eine noch-lange-nicht-fertige Bini








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