Archive for November, 2008

places I miss - places I enjoy #2

Weiter geht´s in der noch so jungen Reihe der Orte, die ich an der Heimat vermisse und im Gegenzug an der neuen zu Hause schätze. Als Kaffeejunkie natürlich ganz vorne mit dabei: Cafés. Und da gibt es im schönen Wiesbaden wirklich ein paar Schätze. Zum Tanzen gehen eignet sich die Kurstadt zwar nicht so sehr, aber tolle Cafés & Bars hat sie allemal - und das ist mir auch wichtiger. Einige der Kaffeehäuser mag ich besonders - weil  gute Erinnerungen dranhängen, weil dort tolle Entscheidungen getroffen wurden oder einfach weil sie schön sind. Allen voran liegt mir das Sherry & Port am Herzen:

Sherry & Port

Empfehlenswert für alle daheimgebliebenen sind aber auch das 3frauenzimmer, das Degenhardt oder das Maldaner. Hier in Park Slope ist die neue Nr. 1 das Postmark, ein Café, dass unsere Gemeinde sowohl betreibt als auch bevölkert. Und es ist wirklich zu einem wichtigen Ort geworden:

Postmark Café

Hier sitze ich drei Vormittage die Woche für heimische Arbeitgeber am MacBook, mittwochs stehe ich seit heute selbst hinter der Theke (haha, hatte meine erste Schicht als Barista) und ansonsten treffen wir hier immer wieder neue und alte Freunde. Ein paar mehr Eindrücke gibt´s bei Flickr.
Uiuiui, da es mal wieder spät geworden ist, von allem folgenden nur noch die Kurzfassung. Diese Woche steht nur eines auf dem Plan: Essen. It´s Thanksgiving time! Und das heißt einzig und allein Futtern. Angefangen hat´s bei der pre-thanksgiving-Party einer Freundin, danach ging´s zum thanksgiving-dinner der church! und morgen fahren wir nach Boston, Massachusetts zum thanksgiving-Familienfest von Courtney. Guten Appetit.

  • places I miss - places I enjoy #1
  • Montagsvideo #99 Wiesbadener Export nach Berlin
  • Weltpremiere ;-)
  • Post NY Post
  • ein Kinderspiel…
  • Montagsvideo #46 Mal im Ernst

    Die Amis nehmen Politik ernst. Allerdings heißt das nicht, dass sie dabei immer ernst sein müssen. Der Vorgänger von Bush hat in seinen letzten Tagen zum Beispiel dieses Video gemacht:

    Humor hat in den Staaten keinen festen Rahmen und wird deshalb auch dort gerne angewandt, wo er für das deutsche Feingefühl nicht unbedingt hingehört. So machen Präsidentschaftskandidaten in Zeiten der Finanzkrise Witze über ihre acht Häuser und scheidende Präsidenten eben über ihre eigene Überholtheit.
    Auch in schwierigen Zeiten die Distanz zu haben, die Situation mit Humor zu betrachten, zeigt mir eine gewisse Souveränität, die für mächtige Ämter nötig ist. Und Optimismus. An alle deutschen Politiker deshalb: Mal im Ernst, seid lustig!
    Mir gefällt´s. Was denkt ihr darüber?

    pretty cool.

    as in pretty and cool: meine Schwester. 

    *pretty*cool*

    Sie war gerade in Costa Rica und hat da:

    -Sliding, Rafting und eine Vulkantour gemacht
    -Quallenbisse und Kokosnussattaken überlebt
    -bei der Zwischenlandung in Newark die kleine Schwester gesehn (jipiih!)

    *am*Flughafen*

    Zurück in Deutschland will sie dann:

    -ihre Wohnung und Job hinter sich lassen
    -ein paar Monate nach Afrika reisen
    -und dann nach Neuseeland

    Das klingt jetzt alles so, als wär sie von Haus aus supertaff, stimmt aber gar nicht. Ich sag immer ich hatte in meiner wundervollen Kindheit 2 Mamas, weil sie sich immer um mich gekümmert und gesorgt hat. Umso krasser, dass sie jetzt alle Sorgen und Zweifel über Bord wirft und raus geht in die Welt. Auch wenn das unfassbar viel Überwindung kostet. Ich bin saustolz. Ha, meine große Schwester ist die Coolste.

    Eine kleine Schwester

    Der kleine Tempounterschied

    Heute waren wir zusammen joggen. Das haben wir erst einmal in Wiesbaden gemacht und nach nur 7 Minuten sagte der junge Hüpfer neben mir “Bini, ich kann nicht mehr. Es ist zu anstrengend mit dir. Bitte lass mich schneller laufen.”
    Ha! Sollen doch so viele Omas mit Gehwagen an mir vorbei düsen wie sie wollen -für meinen Mann ist mein Tempo zu anstrengnd :)

    *sportliches*Eheglück*

    Heute ist er zwei große Runden gelaufen, während ich eine gelaufen bin. Dafür habe ich mir bestimmt doppelt so viele gute Gedanken in der gleichen Zeit gemacht… hihi ;)

    Eine lahme halbsoschnelle Bini

    reality check

    Mir ist grad dieser alte Beitrag vom Januar 2008 in die Hände gefallen: Krass. Steht total viel immer-noch-richtiges-und-wichtiges drin. Den muss ich mir ja grad nochmal zur Brust nehmen und checken, wie weit ich schon bin mit meiner NY-Wunschliste:

    Was ich suche? Inspiration. Einen breiteren Horizont. Und das wird New York allemal bieten. Die Stadt ist voll von Extremen - sicher auch im Negativen. Aber ich freue mich drauf, die unterschiedlichsten Typen, Lebenskonzepte & Stile zu sehen, die nirgends so konsequent gelebt werden wie in NYC.

    Diese Annahmen haben sich definitv bewahrheitet. Es ist einfach toll, wie viele interessante Leute mit interessanten Lebensentwürfen man hier kennenlernt!  Dagegen bin ich selbst ein spießiger Sicherheitsfanatiker mit knochentrockenem Lebenslauf. Allein aus der Church! (so nennen die sich) kennen wir jetzt schon 2 Comedians, 1 Straßenmusiker, 1 Regisseur, 3 Caféinhaberin und 1 Ralf Lauren Model. Gestern zum Beispiel habe ich mich mit einem Filmemacher getroffen, der vor kurzem sein gutlaufendes Geschäft und sein Haus in Washington aufgegeben hat, um in NY nochmal neu zu starten. (Am Rande: Die Hauptfigur seines neuen Films ist ein deutscher Einwanderer nach dem 2. Weltkrieg & er kommt grade irgendwie nicht weiter - da kam ihm ein Deutscher als Gesprächspartner gerade sehr gelegen… spannend.) Fazit: Hier laufen spannende Leute rum & ich komme von der Vorstellung los, dass es nur ein fester Job in einem geregelten Leben sein kann!

    Ich will
    .
    .
    -als Sozialjunkie ohne Freunde auf einen anderen Kontinent? Erledigt.
    -habe schon gute Vorbilder gefunden
    -auch kranke Anschauungen gibt es genug
    -Kontinent, Stadt, Menschen - alles neu
    -Bin schon ganz gut & übe weiter
    -Erledigt, weil nach NY gezogen
    -Soweit: NY & Connecticut
    -Von Null anfangen = sich durchboxen
    -Eindeutig erledigt - viel zu oft & viel zu viel
    -Erledigt, zum Beispiel hier, den gibt´s aber überall und zu Hauf
    -Fehlanzeige. Nicht in NY.
    -Hab´ich aus den Augen verloren, ist wieder im Blick
    -Zu fettig, zu süß.
    -Bin zwar schon meilenweit durch Manhatten gelaufen, aber war noch an an keinem Flußufer…

    Ich will nicht

    .
    .
    .
    -Hab keinen mehr: ist also definitiv erledigt
    -Luftlinie NYC-Hochheim: 6.200km
    -Erledigt und viel Inspiration für Gemeindeleben
    -Klein ist es immernoch, aber zu herausfordernd für nett
    -Studium für bescheuerten Traum unterbrochen
    -1. Stempel im Reisepass: USA
    -War knapp, aber wir sind hier.
    -Manchmal ist mir Leidenschaft wichtiger als Ausgewogenheit. Das letzte Montagsvideo habe ich z.B. bis 03:30 geschnitten.
    .

    Montagsvideo #45 Herrlichkeit in NY

    Hier kommt es. Das Montagsvideo (denn Montag ist solange man am Montag aufgestanden und noch nicht wieder ins Bett gegangen ist -mit Mitternacht hat das nix zu tun). Und es geht diesmal um unseren Traum: NY. Und den Ort, an dem wir einen Teil davon leben: unser zu Hause. Wir haben uns erlaubt euch ein Standart-Wohnungsführungs-Video zu ersparen. Darum seht ihr in diesem Video zwar nicht die Küche (die eben aussieht wie eine Küche), aber dafür mehr davon, was es zum zu Hause macht. Und wie endlos lang unser Wohnzimmer ist.

    Unser Traum ist und bleibt: Herrlichkeit in Ewigkeit.
    Und in NY.

    Edit: Hier sind die Bilder nochmal unbewegt oder in besserer Qualität auf Flicker

    Stoffberge versetzen

    Wie der gute Mann an meiner Seite schon sagte: Willkommen zurück, liebe Produktivität. Oh, was hab ich sie vermisst. Mit ihr kam das altbekannte Herzrasen, das Kribbeln und dann natürlich der Drang in die Stadt zu gehn und Geld in Stoff zu verwandeln. Und später zu Hause den Stoffberg in schöne Sachen. Die dann hoffentlich irgendwann wieder zu Geld werden. Aber vor allem zu einem Haufen Freude.

    *Stoffberg*

    Gestern habe ich dann die Mega-Nähsession hingelegt. Das hier ist meine schöne, neue Hülle für mein schönes, neues macbook. Und das beste: man kann innen zu außen machen.

    *macbook*Hülle*   *macbook*Hülle**macbook*Hülle*   *macbook*Hülle*

     

    Sieht leicht aus -ist aber nicht so. Hier eine kleine Liste mit der Anzahl der Opfer, die ich dafür bringen musste:
    - Reißverschlußnaht wieder aufgetrennt und neu genäht: 5 (in Worten: fünf) Mal
    - in den Finger gestochen: ca. 7 Mal
    - Samstagabend alleine & mit nähen verbracht und wie ein Nerd gefühlt: 1 Mal
    - Muskelkater: 1 Mal (warum auch immer: in der linken Pobacke)
    - komplettes Album durchgehört: 3 Mal
    - nach 1.000 Stunden fertig sein und dann erst tierischen Hunger, Klodrang und Verdurstungsgrenzannäherung bemerken: 1 Mal

    Aber was soll ich sagen. Die Hülle ist fertig und schön und das ist alles was zählt. (das und die Prozessoptimierung für die nächsten Hüllen. Toll, dass ich aus all den vielen Fehlern so furchtbar viel lernen kann)

    Eine stoffsüchtige Bini
    (und ein verhülltes macbook)

    P.S. Nach dem Stoffkauf waren wir auch dem Konzert der Barnyard Brothers -sehr cool. Sehr, sehr cool.

    *Barnyard*Brothers*   *Barnyard*Brothers*

    P.P.S. Das Montagviedeo kommt diesmal erst am Montagabend. (Und damit meine ich Montagabend in NY) ;)

    near here, close to now

    Nachdem meine erhabene Frau euch mit ihren hochtrabenden Weisheiten erhellt hat, will ich mal ganz plump ein bisschen was davon erzählen, was sich in den letzten Wochen so bei uns getan hat - das ist nämlich einiges:

    _Hallo Herbst, du Strahlemann:
    Park Slope-Tour Park Slope-Tour
    Herbst hieß für mich immer nur, der Sommer ist vorbei, aber der Herbst hier in NY ist einfach nur der Hammer: blauer Himmel, strahlende Sonne und klirrende Kälte. Geil. Letzten Sonntag haben wir das perfekte Herbstwetter für einen spießigen Spaziergang durch unser Viertel und den Park genutzt. Hier ein paar Bilder von Park Slope und dem Prospect Park - ein Traum.

    _Willkommen zurück, liebe Produktivität:
    Wir haben etwas über uns gelernt: Wir lieben Produktivität - und fühlen das Gegenteil über das Gegenteil. Die ersten beiden Monate in NY hatten uns nämlich ziemlich aus dem Rhythmus geworfen. Der Plan: eine Wohnung zum 01. September finden, `ne Zeit lang einen auf Touri machen und dann loslegen mit den unzähligen Ideen in unseren Köpfen. Die Realität: 2 Monate in Wohnzimmern von Fremden hausen, vollzeit Wohnung suchen  und mit nix vorankommen… da hat das mit dem innerlich Ankommen, klare Gedanken Fassen, geschweige denn zu Hause Fühlen einfach nicht hingehauen. Bisher haben wir´s vergeblich probiert, aber diese Woche kam der große Wendepunkt: Sich nach einer Phase völlig ohne Routine selber einen festen Rahmen vorzugeben, ohne dass er durch einen regelmäßigen Job von außen gegeben wird. Denn nicht nur für´s Arbeiten tut ein fester Rahmen gut, auch für´s kreativ Sein. Oh wie gut. “Kommt doch, ihr Projekte: ich mach euch alle fertig!”

    _Park Slope, du neues zu Hause:
    Park Slope-Tour Park Slope-Tour
    Hat uns vorher noch so einiges vom zu-Hause-Fühlen abgehalten, so sind jetzt alle Dämme gebrochen: Ich fühle mich sooo wohl hier! Auf dem Weg zu den Cafés, in denen ich immer arbeite, laufe ich Bekannten über den Weg. Dort angekommen, schwätze ich mit dem gewohnten Barista. Und nach getaner Arbeit kommt ein Freund und wir gehen auf ein Konzert von Bekannten. Ich brauch sowas. Ich bin ein Sozialjunkie.

    _Church of Park Slope, church of us:
    Es gibt eigentlich nur zwei Dinge gibt, die man über uns wissen muss: 1. Wir lieben Kaffee. 2. Wir lieben den Herrgott. Und dieser hat sich für uns was besonderes ausgedacht: Auf der Suche nach tollen Cafés in unserer Nähe sind wir auf ein besonders nettes gestoßen: das Postmark. Sonntags drauf wollten wir dann erstmals dahin uuund - es war geschlossen. Geschlossen! Ein Café, an einem Sonntag? Ist das nicht DER Tag, an dem Umsatz gemacht wird? Doch ein kleiner Post-it an der Tür hat uns aufgeklärt: “Church for Park Slope meets sundays at 10:30am”. Eine Kirche, die ein Café betreibt - das kann nur gut werden. Wurde es auch: als Willkommensgeschenk ein Thermobecher vom Postmark, während der Predigt ein Tasse Kaffee, nach dem Gottesdienst Basketball mit dem Pastor und Lobpreis von diesen Kerlen:
    barnyardbrothers @ the Perch barnyardbrothers @ the Perch
    Nicht, dass alles perfekt wäre - das wollen wir ja gar nicht, es muss ja auch noch was zu tun bleiben für uns. Aber es gibt so viele Dinge, die einfach passen, weil wir uns genau sowas für unsere Zeit hier gewünscht haben - das trägt ganz klar Gottes Handschrift. Und wir müssen definitv nochmal mehr darüber erzählen.

    right here, right now

    *Morgengrauen*shooting*2*

    Oh, ich mag es wirklich gerne Pläne zu haben. Für heute Abend, für das Mittagessen morgen, für den nächsten Sommer -Pläne sind wundervoll. Neulich habe ich gemerkt: fast das komplette Jahr 2008 habe ich auf NY hingefiebert, mich gefreut, vorbereitet, alles bedacht und beplant. Und jetzt bin ich hier -und beplane die nächste Phase. Was ich machen oder lassen will, zurück in Deutschland. Ganz schön blöd. Vor allem weil ich weiß, dass diese Zeit hier einmalig ist. Und ich weiß jetzt schon, dass ich später in Deutschland so viele Dinge vermissen werde, die mir hier gerade ans Herz wachsen. Und darum will ich es endlich, endlich mal schaffen ganz und gar da zu sein. Also hier. Und diese Phase voll zu genießen.
    Ich bin nämlich furchtbar dankbar für diese Gelegenheit, das Abenteuer, die Zeit hier und ich will es voll durch und durch genießen und mir keine Gedanken über den nächsten Schritt machen. Sondern erstmal diesen gehn.

    Heute Morgen hat mir Gott beim “ganz hier sein” schon mal geholfen. Beim saugeilen Morgengrauenshooting im bitterkalten Park, war es ganz leicht den Moment zu genießen und ganz da zu sein. Oh so schön, dass die Zeit von ganz alleine stehn bleibt und mein Kopf ruhig wird. Hhm..

    *Morgengrauen*shooting*2*

    Eine außerplanmäßige Bini

    Montagsvideo #44 rutschen und hüpfen

    Eigentlich wollten wir an dieser Stelle heute endlich mal unsere Wohnung zeigen -aber wie das immer so ist: beim sonntäglichen Herbstwald-Rumhüpfen…

    *Sonntags*rumhüpfen* *Sonntags*rumhüpfen* *Sonntags*rumhüpfen*

    …ist ein kleines Batterie-Verlust-Problem aufgetreten. Mist. Jetzt müssen wir erstmal neue Akkus kaufen und unsere Wohnung nächste Woche filmen und zeigen. Versprochen.

    Dafür gibt’s heute mal wieder Schönes aus der Werbewelt: der “Spot der Woche” aus Lürzer’s Archive -ein wahrer Zeitkiller an einem grauen Montag. Falls ihr heute noch was vorhabt, besser nicht auf den link klicken..

    Eine Herbstwald-behüpfende Bini

    Ich hab gestuzt

    da hab ich gestuztKurz vor der US-Wahl habe ich einen Artikel über den amerikanischen Wahlkampf für die aktuelle STUZ geschrieben. Für alle, die nicht an ein Print-Exemplar drankommen, was natürlich viiiiel cooler ist: Hier ist er. Hier ist nochmal der zweite, leider rausgekürzte Teil, den ich vor kurzem schonmal vorab gepostet habe. Es war mein erster Artikel für die STUZ, also bitte fleißig kritisieren!

    Victory of the People

    Was wir gerade erlebt haben, sprengt alle meine Vorstellungskraft - über Politik und was sie bedeutet, über Vaterland und wie man sich mit ihm identifizieren kann, über Freude und wie man sie teilen kann.
    Große Worte, so wie die eines historischen Momentes - doch wenn man das hier erlebt hat, glaubt man daran, dass sich heute wirklich etwas verändert hat:

    Wir waren gerade auf dem Nachhause-Weg vom Public Viewing am Rockefeller Center, da erwartet uns vor unserer Haustür diese Masse frenetisch feiernder Menschen, die ihrer Freude über den Sieg Obama´s freien Lauf lassen. Selbst ein sonst sehr kontrollierter Freund von uns war völlig aufgelöst: “Sowas habe ich noch nie erlebt. Das hier ist großartig: wir haben unser Land wieder!” Nach acht Jahren, in denen sich die meisten Jugendlichen für ihr Land geschämt haben, fühlen sie sich endlich wieder eins mit ihrem geliebten Amerika. Und sie glauben Obama, wenn er sagt, dass er den Menschen die Demokratie wieder in die eigene Hand geben wird.
    Eine gute Wahl.