Was für ein Moment, wenn man den Umschlag aus dem Briefkasten fischt, auf den man so lange gehofft hat: Gestern sind unsere Visa angekommen - endlich, gültig, endgültig.
Oh wie gut. Da ist soviel Herzblut reingeflossen und wir haben bis zur letzten Sekunde gehofft, denn vom Visum hing ab, ob wir länger als 3 Monate in New York bleiben können oder nicht. Und wir können!
Was machen wir eigentlich in New York?
Schreiben. Prinzipiell gehen wir ja mit einem Journalisten-Visum in die Staaten. Und wie sich das für Journalisten gehört, schreiben wir. Für die STUZ z.B. über die Präsidentschaftswahl. Daneben gibt´s noch ein paar eher trockene Jobs zum Geldverdienen. Wir haben auch noch eine Bewerbung bei einem seeehr tollen Magazin draußen und suchen nach weiteren Projekten - wer eine gute Idee hat oder einen guten Kontakt: her damit.
Arbeiten. 1-2 Tage die Woche werden wir auch weiterhin für kleine Marketing-Agentur arbeiten - ab jetzt eben aus einer der knapp 200 Starbucks-Filialen in Manhatten.
Ideen umsetzen. Die beste Idee bringt nur etwas, wenn man sie auch umsetzt. Deshalb werden wir ein bisschen Zeit in Ideen stecken, die irgendwann mal irgendwo aufgekommen sind.
herzrasen. Binis Nähmaschine müssen wir zwar hier lassen, aber sowas soll´s ja auch in NY geben. Und da sie dann endlich mal Zeit hat, sich von der Muße küssen zu lassen, bin ich gespannt was dabei alles rauskommt.
Musik. Die Gitarre kommt mit, soviel steht fest. Nachdem ich lange nicht mehr richtig dazu gekommen bin, werde ich mir viel Zeit nehmen, im Central Park neue Lieder zu schreiben und alte endlich fertig zu stellen.
Zeit haben. New York erleben.


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