Eeendlich geschafft: das Video von unserem ersten Band-Auftritt ist fertig. Ich hab´mir allerdings sagen lassen: Dabeisein war besser. Ein Video kann man sehen und hören, aber fühlen geht vor Ort:
Ich will nicht voreilig sein, aber wahrscheinlich gibt´s die zweite Auflage Mitte August. Die Verhandlungen laufen ;-)
Wenn man seine Großmutter zum 89. Geburtstag mit einem Besuch überrascht (den sie wirklich nicht erwartet, weil man weit weg wohnt), fragt man sich ja schon, wie die gute Dame das verkraftet. Erstaunlich gut, wie wir an diesem Wochenende feststellen konnten. In großmütterlicher Manier wurden wir herzlich empfangen und rund um gut versorgt. Und konnten uns darüber hinaus am wahren und herrlichen Großmutter-Style ihrer Wohnung erfreuen.
Altmodische Möbel, großmütterlicher Kaffee -hier ist die Welt noch in Ordnung. Und dass kann sie noch ein Weilchen bleiben! Auch bei Domis Opa, denn wir gleich danach besucht haben, dessen erklärtes Ziel es ist 200 Jahre alt zu werden. Auf dass die Ur-ur-ur-Enkel den Kirschbaum plündern. Einfach schön.
Wir sitzen gerade beim Großvater irgendwo an der tschechischen Grenze & genießen die Ferne der Zivilisation - und damit auch die Ferne eines Internet-Anschlusses! Es ist traumhaft schön hier und außer der Bini hab ich nur die Kamera mit: Fotos folgen ;-)
(written on PDA)
Vor zwei Wochen war Beth aus Alaska bei uns zu Besuch, eine sehr gute Freundin aus Binis Zeit in England. Und weil sie so erstaunt war, wie ausgeprägt das Umweltbewusstsein der Deutschen ist, haben wir ihr gleich noch eine Möglichkeit gezeigt, Energie zu sparen: das DreiRad
Nicht wirklich gemütlich, aber es klappt. Was hingegen noch nicht geklappt hat, ist das Video vom Starbucks Jam. Das hatten wir eigentlich für gestern abend geplant, sind dann aber in einem vernebelten Kellerraum mit Goldstaub an den Fingern geendet… Warum das alles? Klar: Nach DER Verlobung müssen auch die Hochzeitseinladungen aufwendig sein! Zeigen können wir sie erst später…
Das Internet ist ein spannendes Thema: ständig entwickelt sich Neues, Anderes versickert in den unendlichen Weiten des Netzes. Für ein Seminar an der Uni habe ich mit meiner Projektgruppe eine Umfrage zum Thema “aktuelle Entwicklungen der Internetnutzung” erstellt. Da wir viele, viele Teilnehmer brauchen zählt jeder Einzelne. Deshalb meine Bitte an dich: Wenn du 10 Minuten Zeit hast, nimm bitte an der Onlineumfrage teil! zur Umfrage
Gestern hatten meine Jungs und ich unseren ersten Auftritt: Viiiiielen Dank an alle, die da waren! Ohne Publikum geht gar nix und mit euch als Publikum habe ich es richtig genossen. Für alle, die es verpasst haben, hier ein kleiner Ausblick auf das Video, dass wir zusammenschneiden werden:
Da es ja unsere erste öffentliche Session war, hoffe ich auf viel Feedback darüber, was ihr genossen habt und was wir hätten besser machen können. Also: Kommentier-Befehl!
Drastische Maßnahmen werden jetzt ergriffen, nachdem ich in der letzten Woche dieses bestürzende und nicht gestellte Foto von Domis Geldbeutelinhalt gemacht habe.
Er besaß zu diesem Zeitpunkt 2 Cent, 3 Plektren und einen Knopf. Da hielt ich kurz inne und fragte mich, ob die Eheschließung eine fatale Fehlkalkulation war -kam aber schnell zu dem Schluß, dass ich ja unbezahlbares Potential geheiratet habe und uns die drei Plektren noch reich machen werden (oder der Knopf, wer kann das schon so genau sagen?). Darum kommen sie jetzt auch zum Einsatz. (Achtung, hier beginnt der wahre, informationshaltige Teil dieses Eintrags:)
Am Sonntag, 15.06.08.
Um 12:00 und um 13:30.
Im Starbucks, Marktstraße, Wiesbaden.
Hat die Band ihren ersten Starbucks-Gig.
Also kommt alle und bringt eure Ohren mit! Denn bei der Sache geht es (trotz irreführender Einleitung) erstmal nicht ums reich werden, sondern nur um geile Musik. Und natürlich gibt’s auch Kaffee. Wer kann da noch widerstehen.
Ich freu mich jedenfalls wahnsinnig und bin saustolz und kribbelig und kann’s kaum abwarten! Montag gibt’s dann natürlich auch einen Bericht hier, für alle, die unglücklicherweise auf einem anderen Kontinent wohnen. Wer tatsächlich in der Nähe ist, aber am Sonntag nicht kann, hat dann in spätestens 4 Wochen noch eine Chance beim 2.Starbucks-Gig. Oooh, ich freu mich schon… Hihi…
oooh, wie ist das schööööön. Wenn schon nicht das Deutschlandspiel, dann wenigstens noch andere Sachen im Leben. Wie meine Freundschaft mit der Beth. Kennen gelernt haben wir uns vor fast 5 Jahren in England. Seither haben wir die Deutschland -Alaska -Distanz schon 4 Mal überwunden -zuletzt in dieser Woche.
Viele Sachen ändern sich in 5 Jahren. Zusammen gezählt haben wir 10 Umzüge gemeistert, 2 Hochzeiten miteinander gefeiert, 12 Länder auf 3 Kontineten bereist und 9 Haarschnitte probiert.
Aber manches ändert sich nie.
Die Woche war kurz und wunderbar. Viel Lachen und Wein trinken, tiefe Gespräche, glutenfreies Essen und zu dritt auf einem Rad fahren (mehr dazu im nächsten Montagsvideo…) Es war herrlich. Und es gab viele Dinge in meinem Kopf und vor meiner Kameralinse, die ich gerne hier festgehalten hätte. Aber natürlich hat jede Minute gezählt. Umso mehr freue ich mich darauf, hier in der nächsten Woche wieder mehr zu machen. Also macht euch gefasst auf wildes Bilder und Gedanken geblogge. Da ist ‘ne Menge in Bewegung und es muss raus. Über NY, das Leben, die Liebe, Gott und die Welt. Und die vielen herrlichen Zufälligkeiten, die das Leben so mit sich bringt.
Wie eine Freundschaft, die das Herz hüpfen lässt. Thank you, Beth.
Das Montagsvideo entsteht diesmal direkt in euren Köpfen - wir geben lediglich einen kleinen Anstoß dazu. Der “virtual haircut” nimmt euch mit auf eine Reise auf den Frisör-Stuhl und zeigt euch nebenbei, wie krass das Gehirn die Töne um uns herum verarbeitet. Lasst euch überraschen!
Noch eine dringende Empfehlung: Kopfhörer einstecken und Augen zu - sonst funktioniert´s nicht.
Ich hab´den Gedanken aus dem vorigen Eintrag mal weitergedacht und er birgt tatsächlich noch ein paar interessante Erkenntnisse!
Um´s nochmal klarer zu sagen: mir hilft der 100 Punkte-Ansatz zum Beispiel, wenn jemand daherkommt, der bei den Äußerlichkeiten - sei es Wohlstand, Aussehen oder sonstwas - offensichtlich nur wenige seiner 100 Punkte liegen hat. Demnach hat gerade derjenige noch massig Punkte übrig, um sie auf innere Werte - sei es Charakter, Ideenreichtum oder sonstwas - zu verteilen. Dieser Gedanke führt dazu, dass ich mir die Menschen um mich herum ein zweites mal anschaue und darauf achte, welche Stärken unter der Oberfläche auf mich warten.
Im Umkehrschluss wirft das aber auch auf mich bezogen interessante Fragen auf: wenn ich bei den äußeren Umständen reich gesegnet bin - und Gott meint es da offensichtlich gut mit mir ;-) wieviel Punkte bleiben mir da noch für das eigentlich wichtige?
Natürlich glaube ich nicht wirklich, dass jeder 100 Punkte irgendwo verteilt hat. Aber der Gedanke hilft mir, mich selbst mal kritisch zu hinterfragen und andere wohlwollender anzusehen.
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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