Da lässt man die Frau ein Mal allein zu Haus…
…schon vertrocknen die Pflanzen.
Wahrscheinlich hatte sie besseres zu tun…
P.S. für alle besorgten Vegetarier: der Pflanze geht es wieder gut.
Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Ich bin vom Freeclimbing-Wochenende in der Fränkischen Schweiz wohlerhalten zurückgekehrt. Es war eine gute Zeit und ich hab einiges zu berichten .Vorher muss ich allerdings noch eine klitzekleine Kausur morgen hinter mich bringen. Danach gibt´s dann Bilder und Berichte. Einen Film hab ich nicht gemacht - ganz im Gegensatz zu den Jungs in “Abgedreht”, unserem nächsten Kinobesuch:
P.S. Zwischenzeitlich sah der Blog wohl mal etwas anders aus - kleine technische Panne…
Am Wochenende haben wir es uns mal gegönnt und sind schick was trinken gegangen: ein Tisch direkt an der Burgmauer mit Blick über Sonnenberg - alles da für einen romantischen Abend zu zweit. Dann kam der obligatorische “wolle Rose?”-Inder und ich habe zum ersten Mal gesehen, wie ein Typ den ganzen Eimer voller roter Rosen kauft. Romantisch, hä?
Leider nein. Käufer war ein offensichtlich wohlhabender, alter Herr, der mit seiner Frau Essen war. Bestellt wurde nur vom Feinsten und nur in Mithörlautstärke. Betrunken vom vielen Schampus begnügte sich der Kerl noch nicht mal, seiner Frau was Nettes dazu zu sagen. Jede einzelne Rose zeigte nur eines: wie wenig Romantik die beiden hatten.
Kann ganz schön leer sein, so ein Reichtum. Fazit: Diskountromantik.
Auf der anderen Seite der Gesellschaft: Regaleinräumer im Supermarkt. Keine besonders guten Voraussetzungen für Romantik. Geht aber:
Bradley Hathaway, ein junger Poet von dem wir´s schonmal hatten, hat auf diese Weise seine Liebe erklärt.
Kann ganz schön schön sein, so eine Armut! Fazit: Diskounterromantik
was ich wirklich nur empfehlen kann:
1. Wiesbaden. Die geile Stadt wird im Sommer tatsächlich noch schöner.
2. Mamas. Und wer eine hat, sollte sie feiern.
3. Domis. Zum Anbeißen.
4. Produktivität. Erst blieb sie ein Weilchen aus, jetzt bin ich umso glücklicher, dass sie zurück gekehrt ist. Oh, ich mag Produktiviät. Sie bescherte mir Herz- Schlüsselanhänger und eine neue T-Shirt-Verschönerung.
Ich find’s geil, weil man es auf dem Grau nur bei genauem Hinsehen erkennt. Und ich finde es ist gut geworden -was mich wundert, weil ich’s mit der Maschine genäht habe (und jedes Kind weiß: Stoff verzieht sich, man sieht nix und runde Ecken machen geht eh gar nicht… Eigentlich….). Bin begeistert.
5. Zu zweit Rad fahren. Ist furchtbar romantisch (fremde Menschen lächeln einen mit feuchten Augen glückseelig an) und ich brauch nicht mehr strampeln. Hähä.
6. Neffen. Wer keinen hat, sollte sich schleunigst einen anschaffen ;)
7. Viel verdienen. Genau genommen doppelt so viel pro Tag, wie der eigene Mann. Oh, das muss ich genießen… wie ich den Domi kenne (und mich), wird das nicht lange so bleiben… hihi..
Eine sich empfehlende Bini
Das Wetter ist viel zu gut, um die Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen, also fahr´dir kurz das Montagsvideo rein und dann geh´grillen!
Ich war diese Woche sehr beschäftigt. Anlass war ein Seminar, für das ich den deutschen Werbemarkt durchleuchten und das Ganze präsentieren sollte. Soweit kein Problem. Das Thema: perfekt. Der Domi: gut vorbereitet. Und dann das:
“Hier werden Kampagnen nicht nur nach kreativen Gesichtspunkten, sondern auch nach der Kotzen-Nutzen-Relation bewertet.” Jaja, wer kennt sie nicht, die gute alte Kotzen-Nutzen-Relation? Ich könnte kotzen. Das spontane Gelächter wurde natürlich umgehend für einen lockeren Spruch genutzt - schon war das Auditorium hellwach und dem Redner zugetan. Wen das Thema interessiert: hier die Präsi.
Ansonsten hat uns endlich der Sommer wieder und ich muss aufpassen, dass ich neben Beachvolleyball & Co nicht nachlässig werde mit Dingen, die einfach getan werden müssen: um New York kämpfen; die Band voranbringen und eine kleine Geschäftsidee umsetzen.
Spannende Zeiten - da war mir die Suppe allein einfach zu langweilig:
Keep on rockin´.
Da wir in den letzten Wochen immer mal wieder was von goldenen Nägel (Auszeichnung der Werbebranche) geschrieben haben, will ich das ganze mal praktisch machen und euch einen der diesjährigen Absahner vorstellen. Übrigens: ich sitze gerade an einer Präsentation zum Thema “Werbemarkt in Deutschland”, die ich heute Abend halten muss. Deshalb halte ich mich heute zurück und lasse nur das Montagsvideo sprechen: “The Power of Wind”
Typisch ist: keiner von uns wird den Spot je gesehen haben.
Vielleicht hat Johannes recht…
Zugehörige Beiträge:
Das Praktikum ist fertig und das ist gut so. Ich habe (in selbstverständlicher Selbstreflektion), mein letztes halbes Jahr Revue passieren lassen und festgestellt: es war saugut. Der letzte Monat hat mir zwar den Rest gegeben, aber er war auch wirklich nicht repräsentativ, sondern mit außerplanmäßigen Herausforderungen angereichert -wie z.B. einem riesen Pitch (das ist ein Wettbewerb zwischen Agenturen um einen Neukunden), Umzug in der Agentur, sehr herausfordenden zwischenmenschlichen Situationen, Tribes, Chefpräsentationen und wie immer: dem unfassbaren Leistungsdruck. Um nur ein paar zu nennen.
Da verliert man schnell mal aus den Augen, dass der Job wahnsinnig viel Spaß macht. Aber auch ohne diesen letzten Monat hätte ich doch feststellen müssen: fulltime, nonstop, one-and-only arbeiten geht bei mir nicht. Also es ginge schon, bloß geh ich dabei kaputt. Weil ich Zeit brauche um durch zu atmen und in die Sonne zu blinzeln. Zeit um Latte zu trinken und Fotos zu machen. Zeit um Menschen zu überraschen, denn das macht sie froh und mich manchmal sogar ein bißchen mehr. Zeit um das Kribbeln im Herz und Hirn wieder ab zu bauen, um Dinge zu erschaffen und dann wieder neues Kribbeln zu bekommen. Darum bin ich mehr als dankbar, den Junior-Texter-Job abgelehnt zu haben und nur 2 Tage die Woche in der Agentur zu arbeiten.
Nicht oder nur wenig arbeiten wollen hat in unseren verkorksten Köpfen immer einen Faulheits- Beigeschmack. Dabei finde ich es schrecklich, unproduktiv zu sein. Bloß möchte ich meine Produktivität, meine Begeisterung und meine Leidenschaft nicht eingleisig verpulvern. Und schon gar nicht für ein Geschäft, dass die Nachhaltigkeit einer Eintagsfliege unterbietet. Klar, mit Herzrasen werde ich die Welt auch nicht verändern. Aber vielleicht ein einziges Leben an einem einzigen Tag ein einziges bißchen schöner machen.
Eine Vollzeit-Bini

Am letzten Praktikumstag hab ich ein Erinnerungsbild gemacht. Bei der täglichen Heimfahrt hat der Messeturm mir noch schnell gezeigt, worauf’s eigentlich ankommt. Er zeigt nämlich nach oben.
Neueste Kommentare