Montagsvideo #16 der Angriff

Dove hat letztes Jahr mit der evolution-Kampagne Marketing-Geschichte geschrieben. Ganz normale Frauen als Modelle - weder dick noch dünn, weder hübsch noch hässlich - mit dem Verweiß auf die ureigene Schönheit jedes Einzelnen. Viele sprachen von einer Revolution, von einem Wertewandel in der Welt der Werbung. Wie nachhaltig dieser Entwicklung ist, wird sich noch zeigen, kurzfristig war sie auf jeden Fall ein voller Erfolg.
Um an diesen Erfolg anzuknüpfen, hat Dove jetzt noch ein Filmchen gedreht:

Die Manipulation der jungen Konsumenten durch die Kosmetikindustrie wird angeprangert und Eltern werden zur Verantwortung aufgerufen. Das finde ich richtig und wichtig! Der Imageaufbau für Dove könnte allerdings ganz schön in die Hosen gehen. Greenpreace hat sich nämlich eine Antwort auf Dove´s Ruf nach Verantwortung ausgedacht:

Hm. Ich hoffe, dass beide Spots Wirkung zeigen.
Aber wer hat jetzt recht? Greenpeace, Dove, beide?

3 Responses to “Montagsvideo #16 der Angriff”


  1. 1 Samuel

    Und wem gehört Dove?

    Ich finde die Idee richtig gut die Dove da anstellt.
    So ein wenig Selbstkritik kann in der Mode- und Schönheitsindustrie nicht schaden.
    Wobei nackte Frauen nackte Frauen bleiben, ob sie jetzt dick oder dünn sind. So revolutionär sind sie also auch nicht.

    Vielleicht sollten sie die Videos auch ein wenig hausintern zeigen, denn Dove gehört zu Unilever, zu den unter anderem auch Axe gehört.
    Irgendwo gibt es auf youtube dann auch das Video mit der Zeile: “Sprechen sie mit ihrem Kind, bevor es Unilever tut.”

    Vielleicht werden alle die ein wenig Moral zeigen gleich bis ins kleinste überprüft und nach jedem kleinen Fleck gesucht. Also lass ich das einfach mal so stehen. Und der Aufruf an die Eltern ist schon echt gut.

  2. 2 Samuel

    Der Vollständigkeit halber.

    http://youtube.com/watch?v=SwDEF-w4rJk

  3. 3 Domi

    Ich seh´das so: die Dove-Kampagne ist eine gute Sache und sollte nicht durch Kritik gegenüber einem anderen Thema erstickt werden.
    Andererseits kann man Unilever gerade durch die mediale Aufmerksamkeit der Dove-Kampagne gerade jetzt gehörig unter Druck setzen, sodass die Jungs sich am Ende doch noch überlegen müssen, ob Sie nicht erstmal vor der eigenen Haustür kehren.

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