So - da bin ich, um wie versprochen vom gestrigen Abend und der Band zu berichten. Vorher kann ich mir allerdings eine kleine Ankündigung nicht verkneifen:
Wir wohnen jetzt seit über 30 Monaten in Wiesbaden und haben uns sehr gewissenhaft nach den schönsten Orten umgeschaut. Und doch haben wir uns heute wieder einmal wie kleine Entdecker gefühlt und ein bisher völlig unbeachtetes Viertel kennen gelernt. Auf jeden Fall hat uns die Tour mal wieder in einer Idee bestärkt:
sobald die Abende wieder wärmer sind, werden wir regelmäßig unsere Lieblings-Läden, -Bars und sonstige Höhepunkte in Wiesbaden vorstellen - quasi ein subjektiver Cityguide. Also, Frühling: krieg endlich den Arsch hoch!
Aber jetzt zur Dichterschlacht. Durch Poetry Slams ist Dichtung wieder sexy geworden im Land Goethes und ich kann nur jedem empfehlen, mal einen Slam zu besuchen. Die gibt´s im Rhein-Main-Gebiet übrigens öfter: für Mainz hier, Wiesbaden hier, Frankfurt hier und Darmstadt hier. Letzterer ist übrigens der größte in Deutschland und dementsprechend hochkarätig. Im Prinzip läuft´s aber simpel: ein Mikro, 10 Poeten, je 7 Minuten Zeit und eine Jury aus 600 Zuhörern - das war kurz gesagt unser gestriger Abend. Die Bandbreite reichte vom verkappten Philosophen über einen verirrten Freestyler bis hin zum zukünftigen Comedy-Star - und genau der war gestern auch mein Favorit, Sebastian 23, hier links im Bild.
[Für die Fotos vielen Dank an Oli, der Spielzeug für Fotografen macht]
Von der Band erzähl ich erst morgen - jetzt führ´ich meine Frau aus. In´s neu entdeckte Viertel natürlich.



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