Es ist vollbracht! Die letzte Klausur ist geschrieben, der letzte Ordner verstaut, das letzte Mensaessen verputzt. Hach, ich könnte die ganze Welt umarmen:
Es ist schon ein geiles Gefühl zu wissen, dass eine herrliche Zeit auf mich wartet - mit allerlei unteraltsamen, spannenden und interessanten Dingen. Und ich verspreche hoch und heilig: ihr sollt auch was davon haben. Schließlich hab´ich endlich wieder Luft, mir anstrengende Gedanken über´s Leben zu machen - und daran lasse ich euch dann Teil haben. Toll, oder?
Jetzt geht´s aber erstmal ab auf´s Bandwochenende. Wir werden bis Sonntag im “Rosenschlösschen” irgendwo in der Pampa hinter Bad Kreuznach sein und Musik machen. Hört sich romantisch an? Das wird´s bestimmt nicht. Aber gut.
An dem Tag, an dem ich meinen ersten Mückenstich 2008 entdeckte, entschied sich der Himmel doch noch mal zu schneien. Hä?
Schnee ist vor allen Dingen dann irgendwie blöd, wenn man einen längeren Text über die Seychellen, Mauritius und die Malediven schreiben muss. Wenn ich heute Abend nach Hause komme, werde ich mich sofort unter unsere Mini-Palme in die Küche legen - und Kunstlicht tanken. Hach ja.
Wie gut, dass es mir eigentlich ehrlich gut geht. Und das ich Texter sein toll finde -selbst wenn’s stürmt und hagelt.
Nur das mit dem Mückenstich hätte wirklich nicht sein müssen.
Eine bestechliche Bini
Oh oh, hier kommt das späteste Montagsvideo ever. Ist ja schon fast ein Dienstagsvideo…. Sorry!Dafür ist es aber heute auch besonders cool, mir persönlich hat es die Augen geöffnet dafür, wie gut ein Arbeitsumfeld auch sein kann. Dementsprechend hab ich meine Ansprüche an den zukünftigen Arbeitsplatz mal schnell nach oben korrigiert und bin gespannt, wo ich irgendwann mal Ende… Aber seht selbst, was es neben verstaubten Großraumbüros auch gibt:
Geht doch: Spaß haben und hart arbeiten. Genau mein Ding. Gefunden hab ich´s übrigens bei Jonee, der uns - so ganz nebenbei - zum Bloggen gebracht hat.
auf meiner Lieblingskamera haben sich schöne Fotos vom letzten Wochenende versteckt, die belegen, dass der Sommer im Anmarsch ist. Nachdem wir bei unseren lieben Freunden auf dem Balkon gebruncht (und vor lauter Glückseeligkeit nicht ein einziges Foto gemacht) haben, mussten wir wenigstens noch festhalten, wo sich der Sommer schon breit macht. Nämlich:
… im Gesicht (nach Balkonbrunch, wie gesagt) und auf dem Arm. Bei offenem Autofenster. Herrlich…
An diesem Wochenende hat sich auf einiges getan. Wir haben einen herrlichen Heimgottesdienst in all seiner Pracht veranstaltet. Los ging’s mit ausschlafen, dann Pfannkuchen backen mit Joe (ein Übernachtungsgast -juhuu!). Danach gab’s dann die obligatorische Kaffee-Americano-Zeit mit Gott auf dem Sofa und anschließend haben wir Wortexport -einen Predigtpodcast aus dieser geilen Gemeinde- gehört. Dabei haben wir die Hausmütterchenaufgaben gerecht unter uns verteilt: Domi hat gespühlt, ich habe genäht.
Trotz eines immensen Geschirrberges war der Domi nach ‘ner Stunde fertig. Und ich habe noch 2 Stunden -gefühlte Tage- geflucht. So viele bescheuerte Sachen kann man gar nicht falsch machen. Nach einem größeren Kraftakt und unter der vollständigen Verwendung aller vorhandener Nerven habe ich schließlich Domis MacBook-Hülle fertig gemacht. Aahr. Blödes Ding. Ich mags gerne wegschmeißen, der Domi mag’s trotzdem.
Und zum Schluß noch was kleines Schönes: die 4. Woche ist gescrapt -ja, eine Woche zu spät, aber das macht ja nix ;) Ich hören in den endlosen Stunden meiner täglichen Agentur-Anreise immer schönste Musik inmitten grummeliger FAZ-lesender Bänker. Ist immer sehr schön. Darum geht es bei dem 4. Layout um ein Liebesgeständnis an die Musik auf meinem ipod. Mit ihrer Hilfe bin ich Gott näher, als den FAZ-Bänkern…
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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