Endlich eingetroffen: ein langersehntes Päckchen aus Manchester. Drin war das druckfrische Erstlingswerk einer Band von der Insel, die seit Längerem unter schärfster Beobachtung meinerseits steht: Ortopilot mit “High´s and Goodbye`s”.
Ich schaue mich ja bekanntlich stark in der singer-songwriter-Szene um und ich kann ohne Übertreibung sagen: Ortopilot hält sich seit Langem in meiner persönlichen Hotlist! Und das schönste ist ja immer, wenn man solche Perlen entdeckt, bevor sie Mainstream sind. Für alle, die sich irgendwie an Jack Johnson satt gehört haben, hier also mein Geheimtipp: Ortopilot mit “Insecure”:
…ich lebe auch noch ;) UND: es juckt mich in den Fingern, es kribbelt in den Füßen und -richtig: das Herz rast. Voller Vorfreude, denn nächste Woche habe ich total, komplett und von vorne bis hinten FREI. Dann hört und seht ihr auch wieder mehr von mir. Habe schon viiiele gute Ideen und bin schon dabei mir Weltverschönerungsmaterial zu bestellen… Ihr dürft gespannt sein ;)
Eine erwartungsfreudige Bini
Saugen ist einfach toll. Alles wird sauber und man findet längst verschollene Dinge zwischen den Sofakissen. Wirklich wertvolle Dinge… Aber ich muss etwas weiter ausholen:
Kurz vor Weihnachten wollte mein “bestman” Joe mit seinem Mädel Christiane ernst machen und um ihre Hand anhalten. Und welchen besseren Anlass gibt es, einem Freund bedingungslose Unterstützung zuzusagen? Wer den Joe kennt, weiß, dass da schon etwas besonderes her muss und ich kann euch sagen: es gibt nicht vieles, was lustiger ist, als zwei Kerle, die in Lausbubenlaune Verlobungspläne schmieden. Unser Plan sah folgendermaßen aus:
Wir wollten einen LKW zum romantischen Restaurant umbauen und ihn an einem Ort mit tollem Blick abstellen, sodass der Joe die Christiane an diesen einsamen Ort entführen und erobern kann. Leider sieht ein LKW im Ursprungszustand alles andere als romantisch aus: Also haben wir uns einen 7,5-Tonner geschnappt, den Boden mit Teppich, sowie Wände und Decke mit Stoffen verkleidet. 30 Kerzen, 1 Kronleuchter, 1 Tisch, 2 Stühle, 1 Sofa, 1 Minibar und 2 Gasheizungen später war tatsächlich eine romantische Kulisse draus geworden.
Und da Liebe bekanntlich durch den Magen hat der Italiener noch ein feines Menü beigesteuert, sodass die Christiane bei klirrender Kälte und mitten in der Pampa bei Kerzenschein und sanften Jazzklängen italienische Pasta mit dem Mann ihres Herzens verdrücken konnte und - sie hat “Ja” gesagt.
Es war ein herrlicher Abend. Hach ja.Nur leider ging bei der Aktion mein geliebter iPod verloren und nach stundenlanger Suche habe ich mich letztlich damit abgefunden, dass er nicht wieder auftaucht. Doch heute, plötzlich und unerwartet, beim Saugen fällt er mir in die Hände. Unfassbar! Nach drei Monaten. Einfach wieder da. Juhuuu! Tja, und dabei ist mir die Verlobungsstory wieder eingefallen. Und die war einen so langen Eintrag wert. Mehr Fotos gibt´s bei Flickr.
Mit dem Montagsvideo möchte ich euch heute eine meiner Haupt-Inspirationsquellen vorstellen:
Die TEDtalks! Einmal im Jahr treffen sich in Monterey knapp 1000 Leute zur TED-Konferenz und sind allesamt bereit, mehrere tausend Dollar für die Karten auf den Tisch zu legen. Warum? Weil das, was sie dort mitbekommen, wertvoll ist: Ideen.
Ideen von Weltverbesserern, Idealisten und Historikern, von Forschern, Geschäftsleuten und Künstlern, von Politikern, Technikern und Musikern - und alle haben sie eines gemeinsam: sie haben die Welt mit ihren bahnbrechenden Ideen verändert. Die Videos der Vorträge werden über das Jahr hinweg wöchentlich auf der Website veröffentlicht, um von dort aus das Denken der Menschen zu inspirieren. Bei mir funktioniert´s: ich bekomme regelmäßig Gänsehaut, wenn ich TED-Videos sehe und beginne, von großen Taten und brillianten Ideen zu träumen. Und eines Tages hab ich eine und setze sie dann auch um - ihr werdet schon sehen!
Als lustigen Einstieg in die Welt der TEDtalks gibt´s hier ein Video von einer Performance zweier Brüder, die eine saulustige Showeinlage auf der Konferenz vorgeführt haben:
Irgendwie zerfetzt der Video-Code den Blog, deshalb ab jetzt nur noch der Link:
Was heute hinter dem Montagsvideo steht, ist viel viel viel zu groß, um unsere Begeisterung darüber in einen popeligen Blogeintrag zu stecken:
Das Video zum Thema Kreativität (was ja allein schonmal cool ist) kommt aus der icf-Berlin (Hechel, Hysterie, Schrei). Das ist eine junge Gemeinde in unserer Hauptstadt, die wir über ihren Predigt-Podcast kennengelernt haben (Wer mal so richtig zeitgemäße Predigten hören will, ist da genau richtig). Damit allein haben sie uns schon oft inspiriert. Aber je mehr wir über das icf erfahren haben, desto größer wurde unsere Begeisterung, sodass wir uns jetzt genötigt fühlen, das Osterwochenende in der Hauptstadt und den Ostersonntag im icf zu verbringen.
Das icf schafft es wunderbar, den alten Glauben in der neuen Welt zu leben - ohne faule Kompromisse und mit viel Lebensfreude. Alles in allem hat uns das icf motiviert, das eigene Lebensgefühl auszubauen und unseren Glauben und damit unser Leben nach unseren Eigen- und Leidenschaften zu gestalten! Vielleicht inspiriert´s ja noch jemand anderen:
[Da ich nicht hinbekommen hab´das Video einzubinden, ist der Screenshot mit der Website des icf verlinkt]
Wem der ganze Glaubenskram spanisch vorkommt, kann gerne Fragen als Kommentar hinterlassen oder direkt an Bini und mich stellen. Eine Antwort wird garantiert!
Hier melde ich mich mal wieder von der Weltverschönerungsfront. Unser Thema heute: nur schöne Kameras machen auch schöne Fotos. Und weil man auf die Kamera selbst nix nähen kann, habe ich mir das Band vorgeknöpft..hihi..
Und es gibt auch Neues von der Herausforderungsfront: ich habe (nach brainstormen mit meinem Chef) unsere Ideen vor dem Rest der Truppe und dem CCO (Chief Creative Officer, höchster Kreativ-Chef) präsentieren müssen. Joa, ich war dann schon einen kurzen Augenblick nervös und habe müde über Referatsaufregung im 1. Semester an der Uni gelächelt… Ok, ich war RICHTIG nervös, weil dieser Mann echt wichtig ist. Bin schnell nochmal auf’s Klo und habe den Gott, der das Universum geschaffen hat, an meine Seite zitiert. Und was soll ich sagen: ich war richtig gut! Taktisch klug habe ich die witzigste Idee für einen TV Spot am Schluß vorgestellt, sodass mein kleiner Vortrag mit herzlichem Gelächter aufhörte (ha! Nicht über mich, sondern über den Spot). Und wie immer frage ich mich: was machen die Menschen nur ohne Gott? Alles ist so viel geiler mit ihm, Herausforderungen, Tränentäler, blühende Sommerwiesen und Fritz-Melone (mein neuester Fund). Ich hab ihn echt gern…. Gott -und den neuen Fund ;)
Eine beglückte Bini
Ach ja, herrlich! So soll ein Samstag in den Semesterferien aussehen: Ausschlafen und dann ein ausgiebiges Frühstück. Heute war´s die französische Variante: 4 Croissants, 3 davon für mich, 2 Milchkaffee, 1 davon für Bini:
Und als wir mit Essen fertig waren, sind wir Essen gegangen. Und zwar in´s edle Ikea-Restaurant, wohin Flo & Debbie uns eingeladen haben. Nach meinen Ankündigungen zum Besuch auf der Musikmesse will ich allerdings auch davon ein paar Eindrücke teilen:
Dass ich mich nicht in eine Gitarre verliebe, hat leider nicht hingehauen, aber ich werde darüber hinweggekommen:
Und das hier ist zwar geschmacklos, aber sehenswert: Übertreiber!
Wohingegen dieses schöne Teil hier einfach nur geil ist:
Ein Verstärker auf zwei Rädern. Was für eine wunderschöne Vorstellung, mit diesem Ding an den Strand zu fahren, die Gitarre einzustöpseln und dem Sonnenuntergang entgegen zu singen. Mehr gibt´s auf Flickr. Und demnächst kommen auch die anstrengenden Gedanken über das Leben, die ich versprochen habe: dann wird´s hier wieder gehaltvoller.
Puh, die Woche hat unerwartet wenig Zeit für Semesterferien geboten. Aaaaber: der hektische Teil der Woche hatte einen super Ausklang: Wir hatten Bandsession.
Und zwar das erste aller Male mit unserem neuen Lead-Gitarristen! Und es hat so so so viel Spaß gemacht, auch noch eine gute eGitarre dabei zu haben. Yeah. Wir befinden uns zwar noch in der Probephase, in der unser zweiter Darmstädter Mann jederzeit kündigen darf. Aber ich hab die Probe heute sehr genossen und kann schon eines vorwegnehmen: die Chemie stimmt. Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen. Dann könnte ich das eGitarre Spielen wenigstens einem Könner überlassen:
Morgen vormittag geh´ich auf die Musikmesse in Frankfurt – und ich schäme mich, denn es wird tatsächlich mein erstes Mal [tolles Suchwort übrigens, das bestimmt einige Suchmaschinenbenutzer unverhofft auf unseren Blog bringt: Herzlich Willkommen! Und nicht enttäuscht sein ;-) ]
Mein größtes Ziel auf der Musikmesse: Nicht schwach werden und sich in irgendeine überteuerte Gitarre verlieben. Einfach nur herumschländern und abertausend Plektren abstauben (ihr wisst schon, die kleinen Plastikfetzen, mit denen man die Gitarrensaiten anschlägt). Und wenn ich dann schonmal in Frankfurt bin, schau ich danach noch in Binis Agentur zum Freitagsbier vorbei - Kreativagenturen pflegen, das Wochenende mit einem kleinen Umtrunk einzuläuten. Und das ist eine gute Gelegenheit, mal den Ort und die Leute kennenzulernen, an dem und mit denen die Bini einen Großteil ihrer Zeit verbringt. Ich bin gespannt.
Erster Semesterferienmontagmorgen: Klarer Fall für einen Latte mit guter Lektüre zum Frühstück! Und da ich diesen Part soeben pflichtbewusst absolviert habe, kann ich mich nun dem nächsten Thema widmen, wofür nach unserem ersten Bandwochenende natürlich nur eines in Frage kommt: Musik.
Genauer gesagt die Frage nach der musikalischen Identität, die wir uns als Band zwischen Probekeller und Bühne, zwischen Rock und Worship, zwischen Covern und Selberschreiben natürlich auch stellen.
Und ich finde, mein neuester Fund - Remi Nicole - hat dazu einiges zu sagen:
Wir hingegen waren da bisher nicht so konsequent in der Treue zum Rock´n Roll: das bezeugen zwei kleine Eindrücke von der Unterkunft, in der wir als Lobpreisband eines Seminares meiner Gemeinde dieses Wochenende untergebracht waren:
neulich in der Mittagspause am Telefon mit dem weltgeilsten Gatten:
ich (hocherfreut und ein wenig aufgeregt): “oooh, weißt du waahaas, die Tina hat erzählt, dass der Jeremy aus dem 5. gesagt hat, dass er mich süß findet!!!!”
weltgeilster Gatte (auch aufgeregt und hocherfreut): “Echt?! Oooh, wie cool!!!!!”
Dann mussten wir beide ganz herzlich lachen und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass der Domi es schafft, in so einem Moment mein Mann und meine beste Freundin gleichzeitig zu sein. Darum haben wir dann noch ein bißchen mehr gelacht.
Zur Erläuterung: wenn man verheiratet ist, wird man nicht mehr ganz so oft von coolen Typen angesprochen. Und das ist eigentlich ein ganz klein wenig schade. Um so schöner, wenn dann doch noch mal jemand auf einen steht und der beste Mann auf der Welt sich von Herzen mitfreut. Geil.
Dazu fällt mir eins der letzten Neon-Themen ein: “warum Eifersucht gut für eine Beziehung ist” oder so ähnlich: wenn man sich des Partners nicht so sicher ist, muss man mehr dafür kämpfen. Darüber habe ich gestern auch mit der Debbie geschwätzt und ich denke viel mehr, dass es einfach gut ist, dass ich WEIß: ich bin mit diesem Kerl für immer und immer zusammen, also werde ich alles geben und alles investieren, um diese Beziehung so herrlich wie möglich zu gestalten.
Wie sehen dass all die Verheirateten und Unverheirateten da draußen? Ist Eifersucht oder Sicherheit der größere Antrieb?
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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