Es ist fast geschafft: drei Klausuren liegen schon hinter mir, nur zwei noch vor mir. Und das heißt: Endspurt. Noch eine Woche von halb neun bis halb neun in der Uni sitzen und büffeln. Und dann: FREIHEIT!
Zeit für Leidenschaften. Zeit für Musik. Zeit für Schwangerschaftsfilme (um mal auf die Ironie in euren Kommentaren einzugehen). Und endlich Zeit für nette Abende mit den unfassbar tollen Freunden in meinem Leben. Allen voran Bini. Und unzähligen anderen. Ich habe euch vermisst und kann´s kaum erwarten, wieder unter den sozial Lebenden zu sein!
Davor ein kurzer Rückblick und ein kleiner Ausblick: Hinter mir liegen in diesem Semester die Scheine Produktionswirtschaft, Mathemathik B und Privatrecht. Für die Vorbereitung auf letzteres kam ich mir fast wie beim Basteln vor:
Mit den bunten Postits hab ich mein Bürgerliches Gesetzbuch getunt - jahaa, ich kenne jetzt meine Rechte!
Außerdem hab ich mir für Publizistik einen Schein journalistische Praxis anerkennen lassen. Vor mir liegen noch die Hammerklausuren Statistik II und Mirkoökonomik. Aber die nehm´ich jetzt auch noch mit.
Ansonsten bereite ich mich mit der Band auf unseren ersten Einsatz vor: wir spielen nächstes Wochenende auf einem Seminar meiner Gemeinde drei bis vier Lobpreis-Sessions.
Jetzt aber ab in die Uni. Grüße von der Front des Bildungssystems.
Wir haben die Woche mal geschaut, ob demnächst gute Filme in´s Kino kommen. Feststellung 1: Ja, es laufen gute Filme. Feststellung 2: Nein, es laufen keine guten Filme. Nicht, wenn der Andere die Vorauswahl trifft. Nach gründlicher Überlegung haben wir´s letztendlich dann doch auf die Geschlechterfrage zurückgeführt. Und irgendwie ist es eine beruhigende Vorstellung, dass sich manche Dinge nie ändern.
Hier sind die Filme - ratet mal, wer von uns beiden welchen Film sehen will:
Nr. 1: Juno
Nr.2: 8 Blickwinkel
Das eine ein oskarnominierter Film über ungewollte Schwangerschaft im Teenageralter, das andere ein intelligenter Polit-Thriller. Stellt sich nur noch die Frage, wer mit wem in´s Kino geht.
Erlöst uns jemand davon, den anderen begleiten zu müssen? Bitte.
Hilfsbereite und/oder Interessierte melden sich bitte mit einem Kommentar
Diese Woche hat uns ein kleines, feines Päckchen erreicht - mit nur wenigen Worten, die alles Nötige gesagt haben:
“Als kleine Reisevorbereitung…
…oder Reiseliteratur
…oder Reisekopfkissen”
Dem großzügigen Spender - der zwar euch, aber nicht uns unbekannt ist, sagen wir:
“1000 Dank! Da hat sich der Blog ja schon gelohnt: sonst hätten wir uns so schnell nicht wiedergefunden.”
Für den Moment sind wir aber noch ganz froh, im wunderbaren Deutschland zu sein. In New York ist´s momentan eher ungemütlich.
Ich bin übrigens noch ganz sprachlos, durfte ich doch heute tatsächlich Binis höchsteigene Nähmaschine benutzen, um das Gastgeschenk für die Party von Binis Kollegen einzupacken, auf die wir jetzt gleich gehen.
Das nenn´ich vollendetes Kunsthandwerk. An mir ist ein waschechter Künstler verloren gegangen…
auf meiner to-do-Liste für diesen Samstag steht “auf dem Sofa sitzen und raus schauen” (frei nach Astrid Lindgren). Das habe ich mir auch echt verdient, nachdem ich heute morgen nach 3 Monaten mal wieder joggen gegangen bin (juhu, juhuu): meine normale Route, 1 Stunde. Es hat sooo gut getan und ich bin saustolz auf meinen Körper, dass das ging. Hab vor lauter Stolz dann erstmal ‘ne Runde gepennt und mich auch den Rest des Tages nicht viel vom Sofa weg bewegt -um meine to-to-Liste ab zu arbeiten…Und diese kleine Herrlichkeit habe ich gestern Abend gemacht. Es ist ein spannendes Leben mit freilaufenden Nähnadeln… Aber dem wird jetzt ein Ende gesetzt - mit diesem schönen Stecknadelkissenpilz.
So, ich muss dringend zurück auf’s Sofa. Falls meine Beine mich dahin tragen…
Eine im Kopf erfrischte, in den Beinen erschöpfte Bini
Ich hab die letzten beiden Tage abends beim Verlassen der Bibliothek die Uhr fotografiert und festgestellt, dass ich eine gewisse Routine habe: ich packe um exakt 20:30Uhr meinen Kram zusammen und laufe ca. 3 Minuten später auf dem Weg in den Feierabend an der Uhr vorbei:
Und weil es für die nächsten zwei Wochen in meinem Leben nicht sehr viel mehr gibt als Lernen in der Bibliothek, will ich wenigsten eine lustige Beobachtung daraus teilen:pünktlich zum Semesterende platzt das schwarze Brett in der Uni aus allen Nähten:
Wer soll denn da noch was finden? Ich jedenfalls finde jetzt mein Bett.
Auf einen Blog gehört ja nicht nur der Sonnenschein, sondern die ganze Wahrheit:
Heute habe ich festgestellt, dass ich ein Koffein- und Sozial-Junkie bin. Mein Tag war obergrottig und meine Motivation reichte noch nicht mal mehr dazu, meine Stirn auf die Tischplatte zu legen und bitterlich in Tränen aus zu brechen. Dann beschloss ich (zum 3.829 Mal an diesem schönen Tage), dass es so nicht geht, dass ich weitermachen muss und dass eine schöne Tasse Kaffe dabei eine gute Unterstützung ist. (Obwohl ich eigentlich den Kaffeekonsum mal runter fahren wollte, weil es mir allmählich zu viel vorkommt. Mit dieser Beobachtung liege ich richtig, wie sich herausstellte).
Eine Koffeindosis später und nach ein paar netten Worten von meinem Chef, fühle ich mich wie ausgewechselt. Koffein puscht meinen Körper, Lob meinen Geist. Ich bin hilflos koffein- und anerkennungsabhängig. Das ist die Wahrheit. Wenn mein Chef kommuniziert (ja, leider meist nonverbal, aber mit netten Lachfältchen um die Augen), dass er mit mir sehr zufrieden ist, könnte ich Bäume ausreißen vor guten Ideen. Wenn der Domi mir sagt, wie toll ich aussehe, möchte ich in jeden Spiegel zwinkern. Und wenn mein liebes Papili auf seine Weise kommuniziert, dass er stolz auf mich ist, wird mir ganz warm ums Herz.Vielleicht ist es gar nicht so unbedingt notwendig unabhängig von anderen zu werden.
Vielleicht muss ich nur lernen, wie sehr ich das brauche und mich in angestrengten Momenten daran erinnern, was eine nette Freundin neulich Nettes über mich gesagt hat. Und dass es da noch einen Gott gibt, an den ich glaube und der an mich glaubt. Und wenn ich das weiß, kann ich eines Tages einen Hammertext ohne anerkennende Lachfältchen schreiben. Und mit mir selbst auch einfach so zufrieden sein. Und mit der Kaffeemenge, die ich konsumiere. Denn daran, fürchte ich, kann ich beim besten Willen nichts ändern.
Eine süchtige Bini
P.S. ich fürchte: manchmal bin ich auch abenteuersüchtig… Das war im Juni 07 beim Quad fahren mit Beth (hinten rechts) in Alaska. Fun times…
Ich habe, gerade noch so in der 3.Woche, das Layout für die 3. Woche gescrapt. Und übrigens, falls das noch nicht so raus kam: hier handelt es sich um die 3. Woche seit ich 24 bin. Und die 3. Woche meiner 52*weeks*challange.
Diese Woche ging’s, wegen der vielen Sonne, um “summer in my heart”. Und der kann auch schon im Februar stattfinden.Es ist zwar sehr simpel geworden, aber das ist ja auch mal schön. Oh, wie ich mich auf den Sommer freue… Und jetzt auf mein Bett…
In den Tiefen unserer youtube-Favoriten haben wir ein altes Gedicht wiedergefunden:
“Manly Man” von Bradley Hathaway. Ein junger, amerikanischer Künstler, der seine Gedanken über Gott und die Welt u.a. in Gedichten verpackt - und er hat wirklich gute Gedanken. Wie unschwer zu erkennen, handelt das folgende von der Frage, was echte Männlichkeit ausmacht - geiles Thema, zu dem ich noch keinen besseren Beitrag gefunden habe.
Nicht neu, aber immer noch gut: I am A Manly Man!
An alle Frauen: Hebt eure Ansprüche!
Wir Männer brauchen das, weil uns sonst die Gemütlichkeit killt.
An alle Männer: Gute Männer kriegen gute Frauen! So einfach ist das.
In meinem Fall hab´ich einfach Glück gehabt - aber darauf sollte man sich nicht verlassen…
..hihi… darum habe ich heute tatsächlich einen Schlüsselanhänger fertig gemacht, mit dem ich zufrieden bin ;) Bei den bisherigen Versuchen hat immer der letzte Schliff gefehlt, aber den Dreh hab ich jetzt raus. Diese kleine Schönigkeit gibt’s ab jetzt also auch von Herzrasen, für 10,- € das Stück und wer eins haben mag, kann sich gerne melden.
Außerdem macht die Sonne die Stadt schön. Bin heute ein bißchen durch Wiesbaden geschlendert und hatte zufällig meine Kamera mit ;) Wer will da noch nach NY (ichichich!). Aber Wiesbaden ist echt ganz schön schön…
Und irgendwie macht mich die Sonne arbeitswütig (zwei an sich so negative Wörter für einen so angenehmen Zustand…). Vorhin, beim Stadtschlendern, bin ich zufällig beim Listmann vorbeigeschlendert. Und da dachte ich mir “och Mensch, guck mal, der Listmann. Ja, wenn ich jetzt schon mal hier bin”… (gefährlich, gefährlich, ohne Aufsicht in den Listmann zu gehen… Mit EC Karte…). Es ging aber recht glimpflich aus und ich habe mich ausschließlich für ein neues kleines Projekt ausgerüstet: eine macbook-Hülle für den Göttergatten.
Und da ham wir schon die erste Herausforderung: etwas Schönes für einen Mann machen. Ob dann mein kleines, feines Label noch dranpasst?? Immerhin ist ein rosa Herz drauf… wir werden sehen. Bin jedenfalls sehr gespannt und hoffe hier bald was präsentieren zu können…
so, hier kommt, wie angekündigt, die gescrapte Seite der 2. Woche. Das Thema der Woche war “Herausforderung” und ich habe mich entschieden nur ein Blatt, ein Foto und einen Stift (und Römer 8, 37-39) zu benutzen. Das Ergebnis ist das hier:Außerdem habe ich der Erkältungsattake nach langem Widerstand doch nachgegeben und bin zum Arzt gegangen. Wurde gleich mit Antibiotika bedacht und die Woche krank geschrieben. Ich muss sagen, nach dem Stress der letzten Woche (inklusive Ideenproduktion für gleich mehrere Gänsehaut-Spots für den Juli ;)), ist es ganz wunderbar krank zu sein. Ich habe den Großteil des gestrigen Tages auf dem Sofa verbracht, neben mir einen beachtlichen Berg an Taschentüchern aufgehäuft und mich im Internet ein wenig in Sachen NY informiert. Puh. Viel Begeisterung, viel Unsicherheit, viel Herzklopfen. Müssen wir bald mal mehr drüber schreiben…Eine kribbelige Bini
Wie versprochen kommen hier die nötigen Erklärungen zu meinem letzten Post. Vorher nur kurz ein Eindruck davon, wie mich der Tag gestern willkommen geheißen hat:Das Bild hab ich auf dem Weg zur Uni gemacht, als ich im Morgennebel mit dem Fahrrad über die Theodor-Heuss-Brücke nach Mainz gefahren bin. Übrigens: Es ist absolut unbearbeitet. So, wie es mein PDA ausgespuckt hat.Dann kommen wir mal zum Eigentlichen:Ich hab mich lange drauf gefreut und gestern war es endlich soweit: es war Medienmittwoch. Der Medienmittwoch ist ein Forum für Medienschaffende & Werbeleute im Rhein-Main-Gebiet. Jeden zweiten Mittwoch im Monat wird dabei ein hochkarätiger Referent aus der Werbe- und Medienbranche in wechselnde Locations eingeladen, wo es zuerst einen Vortrag, dann eine Diskussion und anschließend wichtigtuerisches shakehands gibt. Und gestern gab´s eben gleich mehrere Höhepunkte:der Ort: Geladen wurde zu Leo Burnett in Frankfurt - eine der renommiertesten Werbegenturen der Welt. Ich war sehr gespannt auf die Räume, die Atmosphäre und die Leute.der Redner: Spießer Alfons - his word is a message. Spießer Alfons ist Werbefachmann und Koriphäe auf dem Gebiet der Werbekritik. Ihm gehört die letzte Seite in jeder Ausgabe der Horizont, DER Zeitung für Marketing und Werbung. Sein Thema: schlechte Werbung finden - und an den Pranger stellen. Das Thema “die 7 Todsünden der Werbung” versprach einiges an Zündstoffder Sponsor: Nespresso. Das spricht für sich.Hier ein kleiner Eindruck vom Foyer von Leo Burnett, ganz nett, wie ich finde:Und ich muss sagen, es war tatsächlich ein inspirierender Abend. Ich bin überzeugt davon, dass man ein klein wenig vom Glanz der Großen abstauben kann, wenn man ihnen wissendurstig zuhört und sie beobachtet. Dafür hat sich der Abend allemal gelohnt. Und weitergebracht hat´s mich auch.der Domi
Auf diesen Abend hab´ ich mich lange gefreut: ich habe einen der begehrten Plätze auf der Gästeliste des Medienmittwoch ergattert & werde mir heute Abend bei Leo Burnett von Spießer Alfons was über die 7 Todsünden der Werbung erzählen lassen!Du hast keinen Plan, wovon ich rede? Macht nix: erklär ich morgen!
eigentlich sollte man allen Friseuren, die sich "Modefriseur" nennen, die Worte "aus der" vor den Namen setzen // freelancers in NY are serious about calling their favorite coffee shop 'office' and the customer next to them 'co-worker' // even German candies taste different in the States, Nutella for example is made of skim milk and tastes like crap // gumboots are the latest thing in NYC fashion, the hippest model goes for $120 and girls are crazy about them // Las Vegas is like Times Square, just as big as a city and a little more crazy // since 9/11 there are regular announcements in the subway to always stay alert - that feels strange // winter in NYC is extremely cold and temperatures change within a day from -10°C to 10°C // people usually don't have washing mashines here so laundromats are all over the place // alcoholic beverages are insanely expensive here - a beer is between 5 and 8 Dollars at least // Valentine's day isn't only for your valentine in the States, people write cards to anyone they like // some do, but most people don't move to NYC for lifestyle reasons but for job-opportunities, i.e. in the creative area // German milk cartons are too small, one gallon of milk is perfectly right // Americans don't use many signs to offer directions, they prefer getting lost every once in a while // many standards in Germany are very high // one in a thousand examples is the public winterservice that makes pedestrian walks accessible very fast // another example is the cleaness of public places, restrooms and official buildings // Americans still use checks for most regular payings like rent, insurance etc // the food over here makes my skin worse // even Americans as a nation have self-doubts // living abroad helps you getting to know your own country // many stereotypes about Germans are mostly true: in comparison we´re perfectionists, over-organized and good engineers // public bathrooms in Germany are in a very good shape // commuters in NYC´s subways and busses are as silent as those in Germany // there are no seperate bathrooms for women and men in the States // American toilets are always full of water which has some serios disadvantages // the service in German restaurants is very good // there´s always the sound of police sirens in NYC // Brooklyn is the real New York // black guys love singing in the subway // NYC is very european // grocery shopping is twice as expensive as in Germany // electricity isn´t that stable here // Americans make no secret out of their political preference // in many neighborhoods of NYC white people are the absolut minority // over here rich poeple are richer and poor people are poorer // things are more extrem in the States // Americans use the horns of their cars pretty often // it´s hard to find a McCain supporter in NY // New Yorkers have way more electronic devices and gadgets than Germans do // subways drive 24 hours a day // we´re definately spending too much money in cafés // there are definitaly too many nice cafés in NY // they always serve free iced-water in restaurants and bars // many Americans don´t have health insurance // there´s no smog in Manhatten because of the rivers around the city //
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